TwentyFeet:
“Egotracking” für
die Social-Web-Gemeinde
TwentyFeet liefert Kennzahlen zu privaten sowie professionellen Social-Web-Accounts auf einen Blick. Der Dienst aus Wiesbaden startet mit einer globalen Ausrichtung und hat bereits bei einem bekannten US-Blogger Sympathien sammeln können.
Stößt ein Dienst aber doch irgendwann an die Grenzen dieses Marktes, fehlen häufig die Mittel, um den mit schweren Investitionen verbundenen internationalen Launch erfolgreich stemmen zu können. Oder ein ausländischer Wettbewerber ist einem zuvor gekommen.
Eine Alternative ist, von vorn herein eine internationale Nutzerschaft anzusprechen. Dann konkurriert man als Startup zwar direkt mit dem Silicon Valley und erhält zu Beginn mitunter weniger Zuspruch als bei einem mit einer nationalen Werbekampagne flankierten “Deutschland-Launch”, eröffnet sich aber mittel- bis langfristig deutlich bessere Wachstumschancen – sofern man nicht vorher aufgeben muss.
Der zuerst beschriebene Ansatz dominiert – und ist ein Grund für die geringe Zahl international erfolgreicher Startups aus Deutschland (Schweizer und Österreicher Gründer scheinen empfänglicher dafür zu sein, sich sofort an User zu richten, die nicht des Deutschen mächtig sind, so mein nicht statistisch belegter Eindruck). Es geschieht nicht oft, dass wir Mails von jungen deutschen Onlinediensten erhalten, die eine ernstzunehmende globale Fokussierung aufweisen.
Insofern ist TwentyFeet die Ausnahme von der Regel (genau wie Loved.by). Der neue Service aus Wiesbaden hat sich einem Prozess verschrieben, den er “Egotracking” nennt. Gewiefte Social-Web-User ahnen vielleicht schon, worum es geht: TwentyFeet liefert Statistiken rund um Kennzahlen persönlicher Social-Web-Konten im Zeitverlauf.

TwentyFeet richtet sich nicht nur an professionelle Marketer und Agenturen, sondern auch an Privatpersonen, die den Überblick über die Zahl ihrer Followers, Retweets, Zitierungen, Likes etc. behalten möchten. Das Preismodell trägt dem Rechnung: Das Monitoring eines Facebook- und eines Twitter-Kontos ist kostenlos, jeder weitere Account wird mit 2,49 Dollar jährlich veranschlagt. Auch YouTube- und bit.ly lassen sich gegen Entgelt analysieren.
Sämtliche Statistiken kann man nach Zeitraum (Vortag, Woche, Monat, Quartal) filtern. Alle Ergebnisse werden in Form leicht verständlicher Graphen dargestellt.
TwentyFeet ist ein nettes, intuitives Tool für die eitle Zielgruppe der Multiplikatoren, Influencer und Social-Media-Enthusiasten. Und da es diese in den meisten Teilen dieser Welt gibt, scheint der globale Ansatz des Dienstes klug gewählt zu sein. Bisher existiert TweentyFeet auf Englisch und Deutsch, weitere Sprachen sind geplant.

Ich würde mich wundern, wenn es TwentyFeet nicht auf die großen US-Tech-Blogs schafft. Geschieht dies, wäre das die beste Ausgangslage für einen internationalen Erfolg.
Link: TwentyFeet
Hier ein Video, das TwentyFeet vorstellt:






















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Wow! Vielen herzlichen Dank für den positiven und anerkennenden Bericht.
Es ist übrigens durchaus so, dass wir auch direkt im deutschen Markt aktiv und bekannt werden wollen. Schließlich sind wir da selbst am aktivsten und sprechen deutsch auch einfach am besten. :-)
Der englische Markt ist gerade im Social Media – Bereich aber noch viel größer und daher war das für uns einfach wichtig und grundlegend, dort auch direkt präsent zu sein.
Bei Fragen und Anregungen stehen wir übrigens gerne via Twitter unter http://twitter.com/TwentyFeet_DE oder auf unserer Facebook-Page unter http://facebook.com/TwentyFeet zur Verfügung.