Google Street View
Google will die Street View in Deutschland noch in diesem Jahr an den Start bringen. Besorgte Bürger können der Veröffentlichung der Abbildung ihrer Fassade widersprechen. Gegen den Widerspruch kann aber auch ein “Google Street View Widerspruch-Widerspruch” eingereicht werden.
» Countdown für Google Street View in Deutschland
» Google Street View-Widerspruch-Widerspruch
Sevenload
Sevenload kooperiert mit Sony und bringt über 100 WebTV-Channels in die heimischen Wohnzimmer.
Gemeinsam mit seinen Content-Partnern bietet sevenload zum Auftakt der Zusammenarbeit mit Sony den Zuschauern über 3.000 Videos an, die jedem kostenfrei zur Verfügung stehen, der seinen neuen BRAVIA LCD-Fernseher, Blu-ray Player oder sein neues Heimkino-System mit dem Internet verbindet
» Fernsehen der Zukunft mit sevenload und BRAVIA Internet Video von Sony (pdf)
Barcoo
Mit Barcoo (unsere Review) kann man jetzt auch Lebensmittel mobil bestellen.
Das Problem mit den mehrfachen Versandkosten blüht uns übrigens nicht, da wir bei den Lebensmitteln mit nur einem Partner – nämlich froodies – zusammenarbeiten.
» Lebensmittel jetzt bei barcoo mobil bestellen
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Hookidoo erlaubt jedem den kostenlosen Betrieb einer internetgestützten Alarmanlage. Webcam und Flatrate reichen aus.
Es soll ja Menschen geben, die Verschaffen sich unerlaubt Zugang zu Privatwohnungen oder Geschäftsräumen anderer und lassen Dinge mitgehen, die ihnen nicht gehören. Entsprechend groß ist das Angebot an Alarm- und Überwachungslösungen. Wer jedoch möglichst wenig für solch ein System ausgeben möchte, hat nicht so viel Auswahl.
Hookidoo ist ein neuer Dienst aus Köln, der alle diejenigen anspricht, die an einer temporären Überwachung eigener Immobilien interessiert sind, dafür aber kein Geld bezahlen möchten.
Um Hookidoo benutzen zu können, benötigt man nur einen Rechner mit Webcam und eine Flatrate. Nach der Anmeldung bei dem Gratis-Dienst lädt man einen Java-Client herunter, positioniert die Webcam und tätigt im Admin-Bereich einige Einstellungen, um z.B. den Sensibilitätsgrad (für die Reaktion auf Bewegungen) zu definieren.
Anschließend kann man den jeweiligen Raum verlassen, woraufhin Hookidoo seine Arbeit beginnt. Nimmt der Client über die Webcam eine Bewegung war, löst er einen Alarm aus und versendet anschließend Schnappschüsse des überwachten Bereiches sowie einen vordefinierten Text.
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Google und Verizon behaupten, ihre gestern vorgestellte Richtlinie zum offenen Internet würde Innovation fördern. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Nach den Gerüchten um
eine angebliche Bevorzugung von Google-Diensten im Netz des US-Providers Verizon – einem der größten Partner für den Vertrieb von Android-Geräten – haben die zwei Unternehmen am Montagabend
ein Regelwerk für ein offenes Internet vorgelegt. Zwar sprechen sie sich eindeutig für eine Neutralität drahtgebundener Internetverbindungen aus, halten sich aber zwei andere Türen weit offen:
Einerseits soll die Richtlinie das mobile Internet ausnehmen, da dort andere Dynamiken herrschen und mehr Wettbewerb stattfände, außerdem soll die Möglichkeit für spezielle IP-gebundene Onlineangebote bestehen, die als Produkt vom herkömmlichen Internetzugang abgegrenzt werden und für die keine Rücksicht auf Aspekte der Netzneutralität genommen werden muss. Googles Blogpost zu der Richtlinie findet ihr hier.
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Netzneutralität
Google und Verizon haben gestern ihre Vorstellungen von einem offenen Web kommuniziert. Sie stehen voll hinter Netzneutralität, halten sich aber kein kleines Hintertürchen, sondern einen riesigen Ausgang in Form von ‘differenzierten Diensten’ offen.
» A joint policy proposal for an open Internet
» Der Google und Verizon – Deal zu Netzneutralität
VZ-Netzwerke
Die VZ-Netzwerke haben im IVW-Ranking ihren ersten Platz verloren. Dafür kann auf ihnen jetzt angeschleimt und zurückschleimt werden.
Der verlorene erste Platz wird für die VZ-Netzwerke wahrscheinlich nicht so entscheidend sein, doch die Zahlen an sich zeigen eben auch, dass es für die Communities weiter nach unten geht.
» VZ-Trio verliert den ersten IVW-Platz
» Neue Aktionen für VZ-Nutzer auf zahlreichen Edelprofilen
Meh
Vor zwei Tagen hat Boing Boing einen Entwurf für einen Meh-Button als Alternative zu Facebooks Like-Button erwähnt. Ohne lange zu fackeln hat PubNub die Idee realisiert.
» Proposed Facebook icon for meh
» Facebook Meh Button
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Anfang Juli waren rund 7000 Evernote-Nutzer von einem kleineren Serverproblem betroffen. Das kalifornische Startup entschuldigt sich mit einem Jahr kostenloser Premium-Mitgliedschaft.
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Evernote ist ein Onlinedienst mit vielen loyalen Fans, die, wie unser Schwesterblog imgriff.com vor einigen Tagen einmal mehr bewies, gerne ausführlich darlegen, wie und wozu sie das in seiner Basisversion kostenlose Tool zum Speichern und Verwalten von allen möglichen Arten digitaler Inhalte einsetzen.
Auch wirtschaftlich zeigen für das 2005 gegründete Startup aus der Google-Stadt Mountain View alle Indikatoren in die richtige Richtung. Während neue Nutzer mit der Gratisversion zum Testen animiert werden, konvertieren sie vor lauter Begeisterung zum kostenpflichtigen Premium-Paket oder vergessen den Dienst wieder – ein Konzept, das zumindest für Evernote zu funktionieren scheint.
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Der Münchner Event-Mangement-Service amiando öffnet sich einer neuen Zielgruppe: Ab sofort können auch professionelle Events gratis über die Plattform abgewickelt werden, so lange sie für Besucher kostenlos sind.
Es gibt ein Web-Startup, das in der Aufzählung der wenigen international erfolgreichen Internetunternehmen aus Deutschland gerne (aber unberechtigt) unter den Tisch fällt: Der 2006 gegründete Event- und Ticketservice
amiando mit Sitz in München.
Im Gegensatz zu Xing oder Jimdo, die ebenfalls in einigen Märkten außerhalb des deutschen Sprachraums agieren, hat amiando einen stärkeren B2B-Fokus, was in der Regel weniger mediale Aufmerksamkeit bedeutet.
Ein anderer Grund könnte aber auch sein, dass amiando, das sich primär an Veranstalter “professioneller” (= nicht privater) Events richtet, für diese grundsätzlich kostenpflichtig war. Zusätzlich zur Provision von sechs Prozent auf den Umsatz von verkauften Tickets wurde bisher ein Euro pro Teilnehmer fällig, und das auch, wenn es sich um eine kostenlose Veranstaltung handelte.
Dadurch versperrte sich amiando einer ganzen Reihe von kostenlosen Events, die nicht als private Zusammentreffen galten, aber kein Budget dafür hatten, ihr Event-Management über amiando abzuwickeln (Barcamps, Musikevents z.B.). Doch heute ändert sich dies.
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Wer die digitale Welt nicht versteht, kann von ihr auch nicht profitieren. Hier ist ein fiktiver Medienkompetenzlehrplan.
In diesem Jahr haben wir sicher schon mindestens 15 Artikel veröffentlicht, die mit dem Satz “Eine neue Medienkompetenz ist dafür jedoch Voraussetzung.” hätten abschließen können. Viele der neuen Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung eröffnet, lassen sich erst dann nutzen, wenn Individuen das notwendige Know-how mitbringen, um sie zu verstehen und anzuwenden.
Gleichzeitig ist digitale Medienkompetenz auch dann wichtig, wenn es um die sachliche Bewertung von Risiken und Gefahren im Netz geht. Diese existieren zwar, werden aber von Medien gerne übertrieben dargestellt und in Sensationsstories verpackt, was bei nicht mit der digitalen Welt vertrauten Lesern schnell zu falschen Schüssen führen kann.
Dass Medienkompetenz als Thema hochaktuell ist, zeigt auch die Diskussion rund um den Spiegel-Artikel zur Internet-unkundigen “Null Blog-Generation” sowie der Plan des Bundeslands Nordrhein-Westfalen, einen “Medienkompetenzführerschein” für Schüler einzuführen.
Das Vorhaben soll primär den Umgang mit Facebook lehren, ein Blick auf die Argumentation von NRW-Ministerin für Europaangelegenheiten und Medien Angelica Schwall-Düren lässt jedoch befürchten, dass es weniger um Kompetenz sondern eher um die einseitige Verbreitung von Platitüden geht: “Schwall-Düren wies darauf hin, dass unvorsichtig preisgegebene persönliche Daten zu Mobbing missbraucht werden und ‘auch bei beruflichen und sozialen Karrieren hinderlich sein’ können”.
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Privacy
Mike Masnick sinniert darüber, wie sich die Dialektik zwischen Knappheit und Überfluss bezüglich Privatsphäre und Öffentlichkeit durch das Internet verwandelt. Privates wird immer knapper, dadurch aber auch wertvoller.
» Abundance And Scarcity In Privacy
Mangelnde Reife
Etwas weniger differenziert stellt sich die Lage für Google-CEO Eric Schmidt dar, laut ihm ist die Welt ist noch nicht reif für die technologische Revolution:
Die Nutzer müssten für ihre Aktivitäten im Netz auch verantwortlich gemacht werden können. In einer Welt asynchroner Bedrohungen sei es zu gefährlich, dass es keinen Weg gibt, Benutzer zu identifizieren, sagte Schmidt und forderte als Lösung eine Art DNS für Menschen.
» Google-CEO Schmidt: Mangelnde Reife für die technologische Revolution
Drohnen
Und auch Drohnen könnten Google helfen, die Welt besser zu verstehen. Laut der WirtschaftsWoche könnte der deutsche Drohnenhersteller Microdrones “mit Google dauerhaft ins Geschäft … kommen”.
» Zivile Drohnen für Google
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E-Books stehen vor ihrem endgültigen Durchbruch. Die Tage des gedruckten Buchs sind gezählt. Wir wollen von euch wissen, wie viel Zeit ihr dem Printbuch noch gebt!
Nicholas Negroponte, Gründer der
One Laptop per Child Association (OLPC) und des MIT Media Lab, sieht das Ende des gedruckten Buchs nahen. Auf einer Konferenz gab er
diesem kürzlich noch fünf Jahre, bevor es komplett von E-Books ersetzt werden würde. Seine Argumentation hängt mit dem Ziel der OLPC zusammen, Kinder in Entwicklungsländern mit Computern auszustatten, um ihnen Zugang zu Bildung und Wissen zu ermöglichen. Auf den Geräten könne man hunderte Bücher verfügbar machen. Dagegen sei es unvorstellbar, in den betroffenen Ländern den Bedarf mit dorthin verschickten physischen Büchern zu decken, so Negroponte.
Seine Aussage ist natürlich zu einem gewissen Teil Marketing in eigener Sache. Dennoch gibt es eine Reihe von Anzeichen dafür, dass digitale Bücher in einzelnen Märkten kurz davor stehen, das gedruckte Buch zu verdrängen. Und für die Erkenntnis, dass eines Tages der Großteil der Lektüre in elektronischer Form konsumiert werden wird, muss man kein Hellseher sein. Die Frage ist eigentlich nur wann, nicht ob. Oder?
Wir möchten von euch wissen, wie viele Jahre ihr gedrucktem Papier als massentaugliches Trägermedium für Bücher noch gebt, bevor es endgültig die Rolle des Sammler- und Ausstellungsstücks einnimmt. » weiterlesen