fflick:
Twitter-Aggregator für Filmkritiken
Viele User veröffentlichen Filmkritiken bei Twitter. Der neue US-Dienst fflick aggregiert diese und bewertet sie anhand einer Sentimentanalyse.
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Viele User hinterlassen bei Twitter Kurzberurteilungen gerade angesehener Kinostreifen, beschränkt auf 140 Zeichen natürlich. Da liegt es doch eigentlich nahe, diese Kritiken zu sammeln und auf einer eigenen Site zugänglich zu machen.
Genau das tut der neue US-Service fflick, ein Aggregator für über Twitter veröffentlichte Filmbeurteilungen. Von der Funktionsweise ähnelt der Dienst den eingangs erwähnten sozialen Feedreadern auf Twitter-Basis: Man loggt sich über eine Twitter-Authentifizierung ein und wird mit einer Auswahl aktuell in den Kinos gezeigter Filme begrüßt.

Ein Klick auf einen der Titel führt zu dessen Profilseite, die verschiedene Filtermöglichkeiten zu Twitter-Reviews bietet: In der primären Ansicht zeigt fflick eine Auflistung sämtlicher Tweets derjenigen User, denen man bei Twitter folgt – gerade beim angesagten Blockbuster Inception kann diese Liste durchaus lang sein.
Der Gedanke hinter dieser Funktion ist, dass man an der Meinung der Menschen, denen man bei Twitter folgt, ein größeres Interesse haben könnte als an der durchschnittlichen Bewertung eines Streifens auf klassischen Filmportalen wie IMDb. Zumindest auf mich trifft dies auch zu.
fflick bietet zudem vier weitere Filtermöglichkeiten: Eine Übersicht der Aussagen von “interessanten Personen”, was für fflick vorrangig prominente Twitter-User zu sein scheinen. Neben einer Auflistung gerade veröffentlichter Tweets finden User zudem eine Auswahl positiver und negativer Kurzbewertungen. fflick setzt hierzu auf eine Sentimentanalyse, um aus den veröffentlichten Twitter-Nachrichten zu einem Film extrahieren zu können, ob der jeweilige User zufrieden oder enttäuscht war.
Anhand dieser Analyse definiert der Service auch einen finalen Prozentwert, der den Anteil der Twitter-Nutzer wiedergeben soll, die sich positiv über einen Film geäußert haben. Inception liegt beispielsweise bei aktuell 75 Prozent, Predators hingegen bei mäßigen 20 Prozent. Wer möchte, kann auch direkt aus fflick heraus seine Meinung über einen Film twittern. Der vordefinierte Tweet bei einem Klick auf das graue, umgedrehte Herz lautet dann eiskalt “I hate Predators”.
Eine integrierte Suchefunktion erlaubt außerdem das Recherchieren nach älteren Filmen sowie die Suche nach Kritiken einzelner Twitter-Anwender.
fflick ist definitiv ein sehr nützlicher und auch optisch nett gemachter Dienst, obwohl er aufgrund seiner Herkunft primär auf US-Kinostarts und englischsprachige Filme fokussiert ist. Auch die Sentimentanalyse funktioniert nur für Filmkritiken in englischer Sprache.
Wer nur einmal prüfen möchte, ob sich User bei Twitter tendenziell positiv oder negativ über einen neuen Film äußern, ist vermutlich bei tweetfeel besser aufgehoben. Wer hingegen nach personalisierten Ergebnissen sucht und einen Eindruck erhalten möchte, was die gefolgten Twitter-Benutzer über einen Kinotitel sagen, dem dürfte fflick gefallen.
via TechCrunch




















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