Nach der CityDeal-Übernahme:
Groupon setzt in Deutschland
den Rotstift an
Der Euphorie folgt die Ernüchterung: Groupon setzt beim kürzlich übernommenen Berliner Startup CityDeal den Rotstift an, von “Massenentlassungen” ist die Rede.
Doch der Euphorie und dem T-Shirt-Auftritt von Groupon-Boss Andrew Mason im Berliner CityDeal-Büro folgt nun die Ernüchterung: Nicht nur in Schweden, eines der Länder, in die CityDeal vor der Akquisition expandierte, hat Groupon den Rotstift angesetzt. Auch in Deutschland scheint nun kräftig gekürzt und konsolidiert zu werden.
Einer ersten Meldung von Exciting Commerce zu Entlassungen im Vertrieb folgte soeben ein ausführlicher Hintergrundbericht vom in der Regel gut informierten Blog Gründerszene. Von “Massenentlassungen”, die bis zu 25 Prozent der Belegschaft in Deutschland betreffen könnten, ist dort die Rede.
Gründerszene Redakteur Joel Kaczmarek hat unter anderem mit Betroffenen gesprochen und beschreibt folgendes sehr US-amerikanisch geprägtes Entlassungsverfahren:
“Für die Entlassungen soll ein Hotelzimmer gegenüber den CityDeal-Büros angemietet worden sein. Ein Kongresszimmer à la DSDS oder “Up in the Air”, in dem dann im Laufe von zwei Tagen Mitarbeiter am Fließband gefeuert und direkt freigestellt wurden, berichtet ein Betroffener gegenüber Gründerszene.”
Ein äußerst lesenswerter Beitrag, selbst wenn abzuwarten bleibt, wie viele Groupon-Angestellte am Ende tatsächlich das Unternehmen verlassen müssen.
Laut Gründerszene arbeiten bei Groupon in den USA lediglich 300 Personen, als weniger als die Hälfte der CityDeal-Belegschaft. Die jetzt durchgeführten Kürzungen kommen somit nicht überraschend, auch wenn sie natürlich äußerst bedauerlich für alle Betroffenen sind, von denen einige angeblich erst kurz zuvor vom Konkurrenten DailyDeal abgeworben wurden.
























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Ok ich lass die URL ausnahmsweise mal stehen, ist ja für einen guten Zweck ;)
Na, mal sehen, wo die Reise als nächstes hingeht. Aggregate sind zum Glück nicht ganz so abhängig.
http://www.tagesangebote.de ist eins davon.
CityDeal war ja als Samwer-Copycat gestartet. Als diese hat man nichts anderes versucht, als den Laden möglichst schnell zu einem Übernahme-Kandidaten zu machen. Dazu war schnelles Expandieren (wie bekannt wurde auch mit Fake-Deals, um Umsatz vorzutäuschen) weltweit notwendig. Schnell wurden Massen an Leuten eingestellt um das zu bewerkstelligen. Teilweise wohl sogar direkt beim ersten Interview, wie mir ein (Noch-)Mitarbeiter verriet. Die Kosten waren danach natürlich enorm, da der Umsatz nicht in selbem Maße wuchs.
Der Plan ging offensichtlich auf, als Groupon den Laden übernommen hat. Diese scheinen jetzt erst zu sehen, was sie da für eine aufgeblähte Kostenschleuder geschluckt haben. Soweit mir bekannt, sind zahlreiche Mitarbeiter noch in der Probezeit. Vor der Übernahme eingestellt, können sie jetzt ohne Probleme auf die Straße gesetzt werden. Das Ziel wurde ja erreicht (die CopyCat gewinnbringend an den Mann bringen). Man braucht sie schlichtweg nicht mehr. Mir kamen 120 Entlassungen zu Ohren. Ob das alles in einem Rutsch kam, weiß ich nicht.
Auch hatte man in Schweden wohl keine 4 oder 5 Offices. Das waren gemietete Conference-Rooms um lokal innerhalb von ein paar Tagen Deals abzuschließen.
Nach den Clone Wars von Plattformen wie Groupon kommt jetzt die zweite Runde mit Aggregatoren. Die grössten sind
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Und täglich kommen neue hinzu!