In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Whapee – ein Abbild des Lebens auf der Erde; LiModu – kollaborativ an Listen arbeiten; und GovWild – eine semantische Suchmaschine für öffentliche Daten.
Whapee
Whapee ist eine neue Plattform, auf der Fotos in Echtzeit geogetaggt und auf einer OpenSteetMap visualisiert werden. Mit einer iPhone-App kann man die Fotos schiessen und kurz annotieren, danach werden sie automatisch und anonym auf den Server hochgeladen. Fotos werden dann auch wieder periodisch gelöscht – die Idee dabei ist, ein Abbild des Lebens im flüchtigen Jetzt zu realisieren. Auf User-Accounts, Fotoalben und die gängigen sozialen Features hat Whapee konsequent verzichtet.
LiModu
Einen gewissen minimalistischen Eigensinn demonstriert auch
LiModu – und zwar beim Erstellen und Verwalten von Listen bzw. Tabellen. In einer recht schicken Oberfläche können Listen erzeugt, befüllt, modifiziert und sortiert werden, alleine oder im Team. That’s about it. Da Listen aber sehr flexibel sind, gibt es natürlich zahlreiche denkbare Einsatzmöglichkeiten. Ganz nett finde ich übrigens auch das
Blog, dort wird der Entwicklungsprozess und die Gedanken hinter den jeweiligen Design-Entscheidungen recht offen dokumentiert.
GovWild
Und auch
GovWild ist der Minimalismus nicht ganz fremd. Es ist eine semantische Suchmaschine für öffentliche Daten, die von Regierungen und anderen Datenprojekten zur Verfügung gestellt werden. Die verschiedene Formate werden dabei normalisiert in vereinheitlichter Form zugänglich gemacht. Derzeit gibt es Daten zu 200.000 Politikern, 250.000 Organisation und einer Million Ausgaben. Wer will, kann sich die Daten herunterladen und sich selbst damit herumspielen. GovWild ist ein gemeinsames Projekt zwischen dem Hasso-Plattner-Institut und dem Almaden Research Center von
IBM.
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