Apple App Store:
150 Millionen Nutzer kaufen
Apps & Inhalte mit einem Klick

150 Millionen Menschen haben ihre Kreditkartendaten in Apples iTunes Store/ App Store  hinterlegt und können mit einem Klick Transaktionen durchführen. Ein beachtlicher Erfolg.

Die Nutzer für Webdienste und -inhalte bezahlen zu lassen, ist deshalb so kompliziert, weil es an einheitlichen Zahlungssystemen mangelt, weil es Anwender Zeit kostet, weil es Sicherheitsbedenken geben könnte und weil gerade bei kleinen Summen die Transaktionsgebühren hoch sind.

Wer jedoch Anwendungen für Apples gerade in “iOS” umbenanntes Betriebssystem entwickelt, muss sich um all diese Aspekte kaum Gedanken machen. Denn mit dem iTunes/ App Store ist es dem Computer- und Unterhaltungskonzern gelungen, eine universelle Transaktionsplattform zu errichten, die den Aufwand für Anwender und Programmierer minimiert, einigermaßen sicher ist (hoffentlich) und auch Micropayments ermöglicht – sofern Entwickler mit Apples 30-prozentiger Umsatzbeteiligung einverstanden sind.

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Fiabee:
Dropbox-Alternative bietet
die volle Sync-Freiheit

Der Onlinespeicherdienst Drobpox begeistert Millionen. Was ihm fehlt, ist Freiheit bei der Auswahl zu synchronisierender Ordner. Fiabee bietet genau das.

Es ist nicht gerade so, als würde es Nutzern an Optionen zum Sichern und Synchronisieren ihrer lokal gespeicherten Daten in und mit der Cloud mangeln. Und mit Dropbox haben viele User bereits ihren Favoriten unter all den Backup- und Storage-Lösungen gefunden.

Doch das soll nicht heißen, dass nicht noch Wünsche offen sind. Ein Manko von Dropbox ist, dass sich keine lokalen Verzeichnisse außerhalb des Dropbox-Ordners mit dem Onlinespeicher synchronisieren lassen. Zwar gibt es Wege, wie man trotzdem Dateien von anderen Orten der Festplatte aus mit in den Dropbox-Sync einbeziehen kann, aber ein integriertes Feature dafür fehlt.

Fiabee ist eine Art europäische Alternative zu Dropbox, die genau dies ermöglicht. Der spanische Service lehnt sich vom Grundprinzip her stark an Dropbox und andere Backup- und Sync-Services aus dem US-Markt an. Nutzer installieren einen lokalen Client (derzeit nur für Windows, eine Mac- und Linux-Software ist in Arbeit), der anschließend Dateien in die persönliche Fiabee-Cloud lädt und diese bei Änderungen auch online aktualisiert.

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HackFwd:
Lars Hinrichs will Europas
Startup-Misere beenden

Mit HackFwd startet Xing-Gründer Lars Hinrichs einen Frühphasen-Investor, der Europas Startup-Misere beenden soll.

Xing-Gründer Lars Hinrichs hat soeben über Twitter den Start von HackFwd bekannt gegeben, seinem neuen, in Hamburg anässigen Unternehmen, das jungen, innovativen Startups in Europa in früher Phase auf die Beine helfen soll. Ziel von HackFwd ist es, smarten, talentierten Entwicklern durch Ressourcen und Know-how die Möglichkeit zu geben, ihren bisherigen Job zu kündigen und stattdessen ihre Ideen und Visionen in einem eigenen Projekt zu verwirklichen.

Angesichts der bisher relativ schwachen Präsenz europäischer Web-Startups auf internationelem Parkett eine äußerst unterstützenswerte Idee, die durch eine “No Copycat”-Richtlinie und das Bestreben zu einem Höchstmaß an Transparenz noch sympathischer wird.

In dem folgenden, sehr sehenswerten Video beschreibt Lars Hinrichs die Entstehung und Vision von HackFwd. » weiterlesen

Linkwertig:
MindMeister, Yahoo, iPhone 4, Bing Maps

MindMeister
Der Mindmapping-Dienst MindMeister hat ein sehr nettes Gadget für Google Wave veröffentlicht.

» MindMeister for Google Wave

 

Yahoo
Nachdem Yahoo die Suche an Bing ausgelagert hat, koppeln sie nun auch den Social Graph an Facebook. TechCrunch gibt eine Vorschau auf die Integration beider Plattformen.

» Yahoo Goes All In With Facebook: Here Are The Screenshots

 

Journalismus
Der Guardian beschreibt, welche Rolle Daten für die Zukunft des Journalismus spielen könnten.

» Information is power

 

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Apple iPhone 4:
Vier gewinnt

Erwartungsgemäß stellte Apple heute abend (früh) sein neuestes Smartphone vor: das iPhone 4.

Das Design entspricht dem des gefundenen iPhone 4: Gehäuserand aus Edelstahl, kratzfeste Glasoberfläche für Front und Rückseite. Trotz des breiten Randes sei es mit 9,3 mm Dicke das dünnste Smartphone aller Zeiten. Basis ist der Apple-eigene A4-Prozessor, der auch im iPod iPad agiert (die nächste Vier…).

Vier Mal höher ist auch die Pixelzahl auf der gleichen Fläche (interner Name: Retina). Mit 960 x 640 Pixel kommt es bei 3,6 Zoll Diagonale auf eine Dichte von 326 ppi (Pixel pro Zoll) – damit sei es schärfer als ein gedrucktes Buch, sagte Steve Jobs auf seiner Präsentation. Das kommt nicht nur eBooks zugute, sondern auch Bildern und Videos. Verbessert wurde auch die Akkulaufzeit: 10 Stunden Surfzeit via WLAN (jetzt nach dem neuen 802.11n-Standard mit 300 MBit/s), 10 Stunden Video, 40 Stunden Musik, 300 Stunden Standby.

» Weiterlesen bei neuerdings.com

Außerdem: Produktiver mit PDF-Verwaltung und Notizen – über die Neuerungen bei der E-Reader-App iBooks (imgriff.com)

Zurück in die 90er:
Wenn die mobile
Datenflatrate zum Witz wird

Ein neues als “Handy Surf Flat” vermarktetes Angebot zeigt anschaulich, wie schlecht es um mobile Datenflatrates tatsächlich bestellt ist.

Aktualisierung am Artikelende

In der vergangenen Woche beschrieb ich, wie Telekommunikationsanbieter darauf hinarbeiten, dass bei der mobilen Internetnutzung nicht die selben “All You Can Eat”-Zugangsmodelle Verbreitung finden, wie sie beim stationären Internet seit vielen Jahren vorherrschen. Die wenigen echten mobilen Datenflatrates, die es momentan (noch) gibt, könnten somit in Kürze ganz vom Markt verschwinden.

Wer geglaubt hat, der Artikel wäre Schwarzmalerei, sollte einen Blick auf ein neues Angebot von Kabel Deutschland werfen, dessen Start heute auf den meisten einschlägigen IT-Nachrichtenportalen verkündet wird:

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Gratis-Streaming von Filmen:
Voddler will zum weltweit
größten Filmdienst werden

Europa fehlt, was die USA mit Hulu hat: Ein qualitativer, werbefinanzierter Gratis-Service zum On-Demand-Streaming von Filmen und Serien. Der schwedische Dienst Voddler hat große Ambitionen.

Während es im Bereich digitaler Musik trotz eines nicht gerade einfachen Marktes mittlerweile eine Reihe sehr guter nationaler und internationaler Dienste zum kostenlosen, durch Werbung finanzierten Streaming gibt, tut sich der benachbarte Video-On-Demand-Sektor schwerer.

Zwar existieren einige größere, ernstzunehmende Bezahlanbieter, aber was hierzulande im werbefinanzierten Gratisbereich geboten wird, ist zumeist ein sehr schlechter Kompromiss. So gibt es eine Auswahl kostenloser Filme bei MSN Movies, Videoload free oder MyVideo, aber von der Benutzerfreundlichkeit über die Auflösung bis hin zur Aufmachung lassen sämtliche Angebote mehr als zu wünschen übrig.

Von einem Service, der dem US-Glanzlicht Hulu das Wassser reichen könnte, bisher keine Spur. Entsprechend erfreut war ich, als vor einem Jahr der Stockholmer Dienst Voddler an den Start ging. Nicht nur aufgrund der gemeinsamen Heimatstadt erwarb sich Voddler schnell den Ruf eines “Spotify für Filme”, und entsprechend groß war die Nachfrage nach Invites für das anfänglich nur in Schweden verfügbare Angebot. Voddler zeigte durchaus Potenzial, zu einer europäischen Version von Hulu zu werden.

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Werbung Im Trend:
Online-Steuererklärung statt nerviger Software-Installation

Die Anfertigung der eigenen Steuererklärung ist für viele Deutsche immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Die komplexen Steuergesetze und die umfangreichen Steuerformulare verschrecken viele Steuerzahler und halten Sie davon ab, ihre Steuererklärung anzufertigen. Dabei verschenken die deutschen Steuerzahler jedes Jahr viel Geld. So erhielten die rund 500.000 Mitglieder der Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. im Jahr 2008 beispielsweise eine durchschnittliche Steuererstattung in Höhe von 1.210 Euro. Geld, das ohne eine angefertigte Steuererklärung verschenkt gewesen wäre.

Dabei muss die Anfertigung einer Steuererklärung gar nicht kompliziert sein. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Softwareprodukten, die den Steuerzahler bei der Anfertigung seiner Einkommensteuererklärung unterstützten. Interview-Modi mit einfach gestellten und leicht verständlichen Fragen klopfen die wichtigsten Fakten und Hintergründe des Steuerzahlers ab und erstellen im Handumdrehen die fertige Steuererklärung. Angehängte Tipps helfen dabei, das volle Sparpotential für den Steuerzahler auszuschöpfen und in einigen Produkten ist mittlerweile sogar ein Expertenrat integriert, der den ratsuchenden Steuerzahler in Echtzeit mit einem Steuerberater zusammenführt.

Der Trend in der Welt der Steuersoftware-Produkte geht dabei ganz klar in Richtung Online-Steuererklärung.

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Linkwertig:
Huffington Post, GoogleTV, Clay Shirky, Red Herring

Huffington Post
Yahoo sucht weiterhin mehr Inhalte und ist mit der Huffington Post im Gespräch. Laut TechCrunch ist auch eine Übernahme nicht ausgeschlossen.

» Yahoo Wants HuffPo Badly

 

GoogleTV
Bertram Gugel mit einer schönen Analyse von GoogleTV und der Zukunft des Fernsehens.

Damit GoogleTV und ähnliche Dienste ein Erfolg werden müssen sie tiefer ansetzen. Sie dürfen nicht versuchen lediglich verschiedene lose Enden zusammenzuführen sondern müssen das komplette Problem lösen und das beginnt bei der Auslieferung von Bewegtbild im Internet.

» GoogleTV ist zu klein gedacht

 

Internet
Clay Shirky erklärt im Wall Street Journal, was es mit dem kognitiven Überschuss auf sich hat und warum uns das Internet wahrscheinlich nicht dumm macht.

» Does the Internet Make You Smarter?

 

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Studie zu Blogs:
Die Deutschen, kein Volk von Bloggern

Eine Untersuchung von mehr als 100 Millionen Blogbeiträgen zeigt: Aus der USA kommen zwar die meisten Blogbeiträge, aber Blogging-Weltmeister ist dennoch ein anderes Land. Die Deutschen hingegen sind kein Volk von Bloggern.

Der kanadische Social-Media-Monitoring-Dienstleister Sysomos hat mehr als 100 Millionen Blogbeiträge aus seiner Datenbank hinsichtlich demografischer und geografischer Angaben analysiert. Neben der Alters- und Geschlechterverteilung ordnete das Unternehmen die Postings auch den Herkunftsländern der Blogger zu. Das Ergebnis zeigt, welche Länder die Blogosphäre dominieren:

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