Innovatives Musik-Startup:
Ein erster Blick auf UJAM

UJAM macht aus jedem noch so unmusikalischen Menschen einen Komponisten. Wir konnten einen ersten Blick auf den noch nicht öffentlich zugänglichen Dienst werfen.

Auch wenn UJAM, ein Musik-Startup mit Sitz im Silicon Valley und der Entwicklungsabteilung in Bremen, auf der jüngst durchgeführten TechCrunch Disrupt-Konferenz am Ende “nur” auf den zweiten Platz kam und Soluto den Vortritt lassen musste, so war es dennoch der Publikumsliebling.

Nachdem wir UJAM hier bereits kurz vorgestellt hatten, erhielt ich gestern eine Einladung für den in der geschlossenen Alpha-Phase befindlichen Dienst und habe ihn natürlich sofort ausprobiert.

UJAM erlaubt es jedem Menschen, (kurze) Musikstücke zu “komponieren”, die klingen, als hätte man ein ganzes Orchester oder eine umfangreiche Producer-Ausrüstung bei sich zu Hause. Stattdessen benötigt man lediglich die eigene Stimme sowie einen Rechner mit Mikrofon.

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Linkwertig:
Spotify, Dabble DB, iPad, Doc Searls

Spotify
Spotify kommt in Schweden und Finnland auch in die Wohnzimmer. Kunden von TeliaSonera können mit ihrem Fernseher auf ihre Musiksammlung zugreifen.

» Spotify launches on TVs in Sweden and Finland with TeliaSonera

Twitter
Nachdem Twitter den URL-Shortener t.co angekündigt hat, rüsten sie ihr Team auf und haben Smallthought – die Macher von Trendly und Dabble DB – übernommen. Die kommende Datenflut will natürlich bewältigt und analysiert werden.

» More Than Dabbling

iPad
Eine Hackergruppe hat eine Sicherheitslücke von AT&T ausgenutzt und sich die E-Mail-Adressen und ICC-IDs von 114.000 iPad-Besitzern geschnappt.

Dass den iPad-Besitzern nun vermehrt Spam- und Viren-Mails ins Haus flattert, ist unwahrscheinlich, da die Hackergruppe Goatse Security die Liste nicht veröffentlicht haben soll

» AT&T gibt E-Mail-Adressen von 114.000 iPad-Besitzern preis

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Bürgerjournalismus:
tvype startet Marktplatz
für Hobbyreporter

Das Berliner Startup tvype hat einen Marktplatz für nachrichtenrelevante Videos und Fotos gestartet. Bürgerreporter können Bilder und Clips an Redaktionen verkaufen.

Heutzutage geschieht fast kein Ereignis, ohne dass es nicht mit einer Kamera festgehalten wird. Egal ob Vorfälle von globaler oder lokaler Bedeutung, egal ob peinliche Ausrutscher oder bewusste Inszenierungen, egal ob Prominenz oder Privatperson – dank ominipräsenter Handykameras werden aus Augenzeugen immer häufiger Amateur-Reporter, und landen Bilder sowie Videos innerhalb kürzester Zeit bei YouTube, Flickr, Facebook oder Twitter.

tvype ist ein Berliner Startup, das am Dienstag mit einem Marktplatz für nachrichtenrelevante Videos und Fotos online ging. Bei tvype können Nutzer Schnappschüsse und Clips hochladen, von denen sie der Ansicht sind, dass Nachrichtenredaktionen (Print, TV, Online) an diesen Interesse haben könnten.

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Die Folge der Facebook-Dominanz:
Deutsche Social Networks
am Scheideweg

Schweden war eines der ersten Länder, in denen Social Networking ein Massenphänomen wurde. Doch im Sommer werden die zwei einstigen nationalen Marktführer Geschichte sein – von Facebook an die Wand gedrängt. Für deutsche Anbieter verheißt das nichts Gutes.

Schweden ist eines der Länder dieser Welt, das am frühesten vom Social-Networking-Boom erfasst wurde. Bereits in der zweiten Hälfte der 90er Jahre starteten die Vorgängerversionen zweier Dienste, die sich nach der Jahrtausendwende zu den Stars am nationalen Internethimmel entwickeln sollten: Lunarstorm und Playahead.

Schon im Jahr 2001 verzeichnete Lunarstorm 600.000 Mitglieder – immerhin knapp sieben Prozent der schwedischen Bevölkerung. Und dabei richtete sich der Dienst wohlgemerkt nur an Teenager.

Im Jahr 2006 erreichten Lunarstorm und Playahead ihren jeweiligen Höhepunkt. Lunarstorm wurde in einer einzigen Woche im Frühjahr 2006 von 1,7 Millionen Besuchern angesteuert, kurz darauf erreichte Playahead mit knapp 600.000 wöchentlichen Besuchern ein Allzeithoch (übersetzter Link). In der Folge wurden beide Sites von schwedischen Medienunternehmen aufgekauft (Lunarstorm für rund 17 Millionen Euro, Playahead für ca. 10 Millionen Euro).

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Linkwertig:
Google Caffeine, Bing Social, StudiVZ, Safari 5

Google
Google ändert sein Herzstück, den Index. Während der alte Index aus mehreren Schichten bestand, die teilweise nur selten aktualisiert wurden, können nun neue Inhalte sofort integriert werden.

» Our new search index: Caffeine

 

StudiVZ
Die VZ-Netzwerke bekommen einen ganzen Schwung an neuen Spielen, die auf OpenSocial basieren.

» OpenSocial: Der Sommer kommt – Zeit für Urlaub und viele neue, spannende Games

 

Bing
Bing startet mit Bing Social eine Suchmaschine für Twitter und öffentliche Status-Updates bei Facebook.

» Bing Social
» Use Bing Social to search Facebook and Twitter

 

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Eat.ly und Fiddme:
Social-Web-Dienste rund ums Essen

Eat.ly und Fiddme sind zwei relativ junge Webdienste für alle, die gerne Freunden und Bekannten mitteilen, was (und wo) sie gerade essen.

Vor einer Woche fragte ich, warum es noch kein Foursquare für Mahlzeiten gibt, und beschrieb, wie ich mir einen solchen Dienst vorstellen würde. In den Kommentaren wurden Eat.ly und Fiddme erwähnt, zwei Social-Web-Angebote, bei denen sich alles rund ums Essen dreht.

Da Analogien so praktisch für das schnelle Verständnis sind, würde ich Eat.ly als eine Art Posterous oder Tumblr für Mahlzeiten bezeichnen, während Fiddme eine Mischung aus Twitter und Foursquare für Speisen darstellt und damit etwas mehr mit dem übereinstimmt, was mir vorschwebte.

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PR 2.0:
Ein Tweet, eine E-Mail
= 100.000 Visits

Mit nur einem Tweet und einer Mail an Bekannte und Kollegen gab Lars Hinrichs den Start von HackFwd bekannt. In weniger als 24 Stunden führte dies auf der Firmenwebsite zu mehr als 100.000 Visits.

Mit diesem Tweet gab Xing-Gründer Lars Hinrichs gestern früh den Start seines neuen Unternehmens HackFwd bekannt, einem Frühphasen-Investor für werdende europäische Web-Gründer mit starkem Technologie-Fokus. Die Twitter-Nachricht unterstützte er mit einer persönlichen E-Mail an einige Hundert Freunde, Bekannte und Kollegen. Auf eine Pressearbeit oder sonstigen Vorab-Kontakt mit Pressevertretern verzichtete er gänzlich.

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(draft) Danke an unsere Sponsoren!

Einmal im Monat stellen wir Euch von nun an hier unsere Sponsoren vor, die Ihr oben rechts auf der Website seht. Es kostet viel Geld und noch mehr Zeit, mit einem Blog wie netzwertig.com immer am Ball zu bleiben (um mal eine zu dieser Woche passende Metapher zu verwenden). Sponsoren unterstützen uns jeweils für mehrere Monate, und ohne sie wäre unsere Arbeit hier so nicht möglich.

Darum: Bitte schenkt Eure Aufmerksamkeit den folgenden Unternehmen:

 

Spreadshirt ist mehr als nur ein T-Shirt-Dienstleister, Spreadshirt ist eine Kreativplattform. Auf über 100 verschiedenen Kleidungsstücken können Spreadshirts Kunden ihre Fantasie spielen lassen. Mit eigenen Motiven und Texten oder mit Werken von anderen Designern. Wer selbst gern gestaltet oder mehr Aufmerksamkeit für seine Projekte wünscht, kann bei Spreadshirt auch verkaufen: im eigenen kostenlosen Spreadshirt Shop.

Danke an Spreadshirt, die uns seit Oktober als Sponsor unterstützen!

» Spreadshirt.de
» Spreadshirt bei Twitter
» Spreadshirt bei Facebook

 

Billomat ist ein web-basiertes Fakturierungs-Tool und optimal geeignet für Freiberufler (Rechtsanwälte, Unternehmensberater, Architekten, Journalisten), Kreative (Graphiker, Freelancer, Web-Designer, Software-Entwickler, Texter), Handwerker, Existenzgründer und viele mehr. Also für alle, die wenig Zeit damit verbringen wollen, Angebote und Rechnungen mühselig zu erstellen. Wir bei Blogwerk, dem Verlag hinter netzwertig.com, nutzen Billomat selbst seit einigen Monaten und können es nur empfehlen. Auch der Support, unter anderem blitzschnell via Twitter, ist vorbildlich.

Danke an Billomat, die uns bereits zum dritten Mal als Sponsor unterstützen!

» Billomat.com
» Billomat bei Twitter
» Billomat bei Facebook

 

FashionFriends ist der erste Schweizer Online-Shopping-Club für Markenbekleidung und Accessoires. Die Verkaufsaktionen etablierter Markenhersteller wechseln täglich, die Artikel sind dabei nur in begrenzten Mengen und nur für kurze Zeit erhältlich – zu Preisen, die bis zu 70 Prozent unter den üblichen Ladenpreisen liegen.

Danke an FashionFriends, die uns seit August 2009 als Sponsor unterstützen!

» Mitglied werden bei FashionFriends
» FashionFriends bei Twitter
» FashionFriends bei Facebook

 

Interessiert, ebenfalls Sponsor zu werden?
Wenn Sie ebenfalls Sponsor von netzwertig.com (oder einem unserer anderen Blogs) werden möchten, kontaktieren Sie uns! netzwertig.com ist eines der Top-15-Blogs in den Deutschen Blogcharts und eines der reichweitenstärksten Blogs im Web-/Tech-Bereich mit rund 15.000 Feed-Abonnenten und über 1.400 Followern bei Twitter. Wir bieten flexible Sponsoring-Lösungen und sind offen für individuelle Wünsche. Basis-Informationen zum Sponsoring gibt es auf blogwerk.com – oder schicken Sie uns gleich eine Mail. Ihr Ansprechpartner ist Moritz Adler.

Linkwertig:
Safari 5, Office Web Apps, Google Wave

Fairer Anteil
Nach Google wird nun auch Facebook ein Objekt der Begierde für Verleger:

Bei Facebook wollen wir über eine Monetarisierung und einen fairen Anteil an den Werbeumsätzen mit unseren Inhalten oder Anwendungen frühzeitig mitsprechen. Wir wollen den Fehler wie bei Google, nur auf Vorschläge des Unternehmens zu warten, nicht wiederholen

» Verleger wollen fairen Anteil an Facebook-Werbeerlösen

 

Safari 5
Neben der Ankündigung des iPhone 4 ist vorgestern die Veröffentlichung von Safari 5 etwas untergegangen. fscklog wirft einen Blick auf die neuen Features.

» Ein bebilderter Blick auf die neuen Feinheiten und Kleinigkeiten in Safari 5

 

Office Web Apps
Microsoft bringt Word, PowerPoint, Excel und OneNote in die Cloud. Dokumente können kollaborativ im Browser bearbeitet und auf SkyDrive gespeichert werden.

» Office is now live on SkyDrive

 

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Twitters neuer Link-Verkürzer t.co:
Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung

Twitter wird demnächst sämtliche über den Dienst verschickten Links mit der hauseigenen Kurz-URL t.co verpacken: Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung, nicht nur für bit.ly & Co.

Dienste, die über Twitter verschickte Links aggregieren und nach unterschiedlichen, teilweise personalisierten Kriterien darstellen, gibt es einige. TweetMeme beispielsweise, Mister Wong oder Rivva Social. Auch die Social-News-Plattform Digg möchte sich in diese Richtung entwickeln.

Womöglich werden all diese Services bald direkte Konkurrenz von Twitter bekommen.

Der Microbloggingdienst hat in einem Blogbeitrag angekündigt, ab Sommer sämtliche in Tweets versendeten Links mit der neuen, hauseigenen Kurz-URL t.co zu verpacken. Der Einsatz externer Services zum Verkürzen von Internetadressen wie bit.ly oder is.gd ist dann nicht mehr notwendig.

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