friendticker:
Belohnungen als Erfolgsrezept

friendticker ist die deutsche Antwort auf Foursquare. Mit Gratis-Produkten und Gutscheinen versucht der Service, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Anfang April hatten wir friendticker vorgestellt, eine deutsche Antwort auf Foursquare, die – wie Mitbegründer Florian Resatsch gerne betont – als mobiles Social Network schon existierte, bevor Foursquare im vorigen Jahr an den Start ging.

Das in Berlin ansässige friendticker hat in den vergangenen Monaten viel dafür getan, sich in der deutschen Webszene als ebenbürtige, wenn nicht bessere Alternative zu Foursquare und anderen mobilen Diensten aus den USA zu positionieren. Ich habe Florian Resatsch um einen Statusbericht zur aktuellen Entwicklung des Dienstes gebeten. Hier kommt eine Zusammenfassung seiner Aussagen:

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Twitter Places:
Twitter macht Ernst
mit ortsbasierten Features

Twitter hat Places gelauncht, eine neue Funktion, um Tweets mit genauen Ortsangaben zu versehen.

Trotz unzähliger Ausfälle in den letzten Tagen und Wochen – wie zum Zeitpunkt des Schreibens auch gerade wieder – hat Twitter in letzter Zeit fleißig an seinem auf der Entwicklerkonferenz Chirp unter der Bezeichnung “Points of Interest” vorgestellten Locations-Feature gearbeitet.

Während man Tweets über die Twitter-Website schon länger mit einer Koordinate versehen konnte, erweitert die am am Montagabend offiziell gelaunchte Places-Funktion diese um tatsächliche Orte. Mit Twitter Places lassen sich fortan Tweets mit der Location versehen, von der diese abgesendet werden. In einem Blogeintrag nennt Twitter dazu als Beispiel die aktuellen Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft, die User vor Ort als zusätzliche Information an ihre Tweets anhängen können.

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Linkwertig:
futurezone, CitizenTube, Theseus, Chatroulette

futurezone
Die (sehr gute) futurezone des ORF soll ein Bauernopfer in den Verhandlungen zwischen dem ORF und dem Verband Österreichischer Zeitungen werden.

Ein Blick in die Vergangenheit bestätigt, dass Angebote, deren Einstellung u.a. durch VÖZ & Co. betrieben (wenn auch vielleicht nicht direkt verursacht) wurde, nur selten adäquat durch privatwirtschaftliche Alternativen ersetzt werden.

» 2010-06-13-gg
» ORF schießt Futurezone ab

 

CitizenTube
YouTube startet einen News Feed, der Videos zu aktuellsten Ereignissen aggregiert.

» The YouTube News Feed: What’s happening now?

 

Theseus
Das vom BMWi mit 100 Millionen Euro geförderte Projekt Theseus leitet die Phase der Öffentlichkeit ein.

In den Räumen des Zentrums … haben Interessenten und prospektive Anwender die Möglichkeit, sich auf rund 500 Quadratmeter Fläche über interaktive Anwendungen und Prototypen zu den Ergebnissen der Theseus-Forschung aus den Bereichen Multimedia, Wissen, Dienste, Businessprozesse und Medizin zu informieren und diese selbst auszuprobieren.

» Theseus geht in die Vermarktung

 

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Online Office:
1&1 integriert Google Docs-Konkurrenten Zoho

Office-Apps in der Cloud gewinnen an Bedeutung. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft integriert 1&1 den Google Docs-Konkurrenten Zoho in seine Webhosting-Pakete.

Zoho
Zoho

Wird über Online Office gesprochen, denken die meisten wahrscheinlich an Google Docs, Googles in Deutschland unter dem Namen “Text & Tabellen” angebotene, kostenlose Office-Suite, die komplett im Browser läuft und eine Desktop-Software überflüssig macht. Ich beispielsweise nutze seit langem nur noch Google Docs.

Im Rahmen der Lancierung von Office 2010 hat nun auch Microsoft eine kostenlose Onlinevariante seines Textverarbeitungs-Produkts gestartet und betreibt unter Docs.com zudem ein eng mit Facebook integriertes Online-Office-Werkzeug. Die Zeiten, in denen Google Docs als Synom für Office Apps in der Cloud stand, sind damit vermutlich bald vorbei.

Wobei dies ohnehin niemals gerechtfertigt war, denn mit Zoho gibt es schon seit Jahren einen ebenbürtigen Konkurrenten zu Google Docs.

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loca.li:
Ortsbasierte App zwischen Friendticker und Qype

loca.li ist ein ortsbasierter Dienst für das iPhone, der versucht, sich in einer Nische zwischen mobilen Cityguides und Location Based Social Networks anzusiedeln.

Die Zahl ortsbasierter mobiler Dienste nimmt stetig zu. Überschneidungen der Funktionalität einzelner Anbieter sind da keine Seltenheit. Umso wichtiger ist es für Startups im Bereich der Location Based Services (LBS), eine Positionierung zu finden, mit der sie trotz vorhandener Ähnlichkeit zu Konkurrenten User davon überzeugen können, sich für sie zu entscheiden.

loca.li ist ein neuer, ortsbezogener Anbieter aus Wiesbaden, der in Deutschland irgendwo zwischen Friendticker und Qype angesiedelt ist, oder aus einem globalen Blickwinkel zwischen Foursquare und Yelp. Der Hinweis auf die internationale Konkurrenz ist hier notwendig, denn das noch in der geschlossenen Beta-Phase befindliche loca.li zielt von vorn herein auf ein international ausgerichtetes Publikum.

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Linkwertig:
Google News, Webanwendungen, Open Government

Webanwendungen
Das Smashing Magazine hat sich angeschaut, wie leicht oder schwer es einem die populärsten Anwendungen machen, wenn man sich abmelden und alle Daten löschen möchte.

» How To Permanently Delete Your Account on Popular Websites

 

Google News
Google testet gerade verschiedene Optionen zum Sharen bei Google News. Nachrichten können bei Facebook, Twitter, Google Buzz, Google Reader und via E-Mail verschickt werden.

» Google Testing New Google News Home Page

 

Internet
Steven Pinker dekonstruiert in der New York Times die (bei deutschen Zeitungen nicht unbeliebte) These, dass uns das Internet dumm macht.

As with primitive peoples who believe that eating fierce animals will make them fierce, they assume that watching quick cuts in rock videos turns your mental life into quick cuts.

» Mind Over Mass Media

 

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Entwicklerplattform:
Die wahre Irrelevanz
von Facebook-Apps

Facebooks App-Plattform wurde schon mehrmals für tot erklärt. Eine neue Untersuchung verdeutlicht, wie gering die Wahrscheinkeit ist, mehr als 100 tägliche Nutzer für eine Anwendung zu gewinnen.

Dass Facebooks 2007 gestartete Entwicklerplattform letztlich eher ein Marketing-Werkzeug für Facebook als eine nutzenbringende Webumgebung für Anwender darstellt, ist keine Neuigkeit. Aus einer Userperspektive liegt der Mehrwert der Plattform maximal in einer Auswahl kurzweiliger bis süchtig machender Games wie FarmVille, Mafia Wars oder Texas HoldEm Poker. Davon abgesehen spielen Facebook-Applikationen innerhalb des Social Networks eine untergeordnete Rolle.

Wie irrelevant das Gros der Facebooks Apps tatsächlich ist, zeigt eine Analyse, die Nick O’Neill vom Blog All Facebook gemacht hat. Er hat sich die durchschnittliche Anzahl täglicher Nutzer (DAU, Daily Average User) von rund 300.000 der laut Facebook insgesamt 550.000 aktiven Apps angeschaut. Das Ergebnis ist ernüchternd:

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Samstag App Fieber:
Lostfocus Tippspiel, yiid WM Tipp, Twitterwm

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal ein WM-Special mit den Tippspielen Lostfocus Tippspiel, yiid WM Tipp, Twitterwm, Twitter-Tippen WM 2010 und dem TechBlogger TippSpiel.

 

Lostfocus Tippspiel
Lostfocus Tippspiel
Das Lostfocus Tippspiel ist ein minimalistisch gehaltenes Tippspiel von Dominik Schwind. Die Anmeldung erfolgt via OpenID, Tipps können in der Folge nur für einige kommende Spieltage abgegeben werden. Eine Rangliste gibt es natürlich auch, die genaue Heuristik dafür ist derzeit leider noch nicht ersichtlich. Getippt wird um die Ehre.

 

 

yiid WM Tipp
yiid WM Tipp
Von yiid kommt der yiid WM Tipp. Hier kann man neben Tipps auf einzelne Spiele auch Tipps auf verschiedene Fragen (Welches Team stellt den Torschützenkönig?, Wer erreicht das Halbfinale?, Wer wird Weltmeister?, Wie weit kommt das deutsche Team? usw.) abgeben. Punkte werden hier nach der ‘9er-Regel’ vergeben – 4 Punkte bekommt man für das richtige Ergebnis, 3 für die richtige Tordifferenz, 2 bei richtiger Tendenz). Auch beim yiid WM Tipp gibt es verschiedene Tabellen und Ranglisten, zusätzlich kann man auch in Teams spielen.

 

 

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WM-Fieber im Netz:
Ist die Fußball-WM
schlecht für Twitter?

Das Netz ist im WM-Fieber. Wer die letzten Stunden und Tage Twitter genutzt hat, kann ein Lied davon singen. Könnte die Fußball-Begeisterung Anwender von dem Dienst wegtreiben?

Das Netz ist im WM-Fieber. Besonders deutlich wird dies auf Twitter. Schon in den letzten Tagen nahm die Zahl von Tweets mit dem offiziellen Hashtag #worldcup stetig zu und erreichte rechtzeitig zum ersten Spiel Südafrika gegen Mexiko ihren vorläufigen (aber mit Sicherheit nicht letzten) Höhepunkt.

In vielen Ländern der Welt gibt es kein Sportereignis mit weitreichenderer Bedeutung als eine Fußballweltmeisterschaft – was sich wohl auch für Deutschland sagen lässt. Denkbar groß ist das Mitteilungsbedürfnis der User im Web, und der Natur des Dienstes entsprechend gilt dies speziell für Twitter. Twitter selbst unterstützt die Begeisterung mit einem eigenen WM-Portal.

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Schneller als Facebook:
VZ-Gruppe veröffentlicht
iPad-Applikation

Die VZ-Gruppe hat eine iPad-Applikation für seine drei Netzwerke studiVZ, meinVZ und schülerVZ veröffentlicht – und ist damit schneller als Facebook.

Ich weiß nicht, ob es das schon irgendwann einmal gegeben hat: studiVZ launcht eine signifikante Neuerung, bevor Facebook dies tut. Nun ist es jedenfalls passiert: Soeben hat die VZ-Gruppe ihre gemeinsame, kostenlose iPad-Applikation im App Store verfügbar gemacht.

Nach dem Start der Anwendung wählen Nutzer aus, bei welchem der drei zu dem Berliner Unternehmen gehörenden Netzwerke sie sich einloggen möchten: studiVZ, meinVZ oder schülerVZ.

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