Newspass:
Google will Verlagen den Traum
von Bezahlinhalten erfüllen

Google will unter dem Namen “Newspass” offenbar ein System für Bezahlinhalte aufbauen, an das sich Verlage anschließen können. Eine Idee mit Stärken und Schwächen.

Google scheint sehr daran gelegen zu sein, die angeschlagenen Beziehungen mit Verlegern zu verbessern. So zumindest muss man Pläne interpretieren, über die das Blog Paid Content in Bezug auf einen Artikel der italienischen Zeitung La Repubblica berichtet: Demnach hat Google vor, Ende des Jahres unter dem Namen “Newspass” ein Bezahlsystem für Onlineinhalte einzurichten, an das sich Medienanbieter anschließen können.

Nutzer von Newspass erhalten der Meldung zufolge die Möglichkeit, sich bei teilnehmenden Sites mit einem universellen Zugang einzuloggen und Inhalte käuflich zu erwerben. Contentanbieter sollen frei über die Preisstruktur entscheiden können. Durch Newspass geschützte Artikel würden weiterhin in den Google-Suchergebnissen auftauchen, jedoch mit einem kleinen Icon versehen werden, das die Notwendigkeit des Bezahlens signalisiert. Die Abwicklung der Zahlung soll wenig verwunderlich über Googles Zahlungssystem Google Checkout stattfinden.

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Linkwertig:
Qype und Daily Deal, Memonic, SocialText, WordPress

Qype & DailyDeal
Qype kooperiert mit DailyDeal und zeigt neben Gutscheinen nun auch passende DailyDeal-Angebote an.

Während Ihr auf Qype unterwegs seid, werdet Ihr gleichzeitig alle DailyDeal Angebote finden, die zu der jeweiligen Kategorie, in der Ihr gerade sucht, passen.

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Tipps für Startups
Memonic hat in den letzten Wochen auf dem Company-Blog eine Reihe von Tipps für Startups veröffentlicht. Die Serie fand gestern ihren Abschluss und ist durchaus lesenswert.

» StartupHints
» 22 random hints for startups: Hints 21 & 22

SocialText
Das Enterprise-Wiki SocialText integriert die Twitter Annotations noch vor Twitter. Ein Trend wird interessant: Aus Activity-Streams werden Application-Streams.

» Socialtext Brings the Twitter Annotations Spec into the Enterprise

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“Open Bank Projekt”:
Offene API soll das
Bankwesen revolutionieren

Im Finanzwesen gehört Geheimniskrämerei zum Alltag – der Nährboden für Korruption und Betrug. Das “Open Bank Projekt” will Transparenz in die Bankwelt bringen und sie modernisieren.

Offene APIs, also Entwicklerschnittstellen, trifft man immer häufiger: Nicht nur bei einschlägigen Social-Web-Apps, sondern auch im Journalismus und vielleicht bald sogar im Finanzwesen.

Passend zu meinem Artikel über den Innovationsrückstand in der Finanzbranche hat das Berliner Softwareunternehmen TESOBE kürzlich das Open Bank Projekt ins Leben gerufen, eine Initiative mit dem Ziel, “Finanztransaktionen der breiten Masse zu öffnen und die Transparenz im Bankwesen zu erhöhen”.

Erreicht werden soll das über das “Open Bank Protokoll” (OBP) und eine dazugehörige Schnittstelle, mit deren Hilfe Organisationen, Firmen, andere Banken und Privatpersonen in einem sicheren Umfeld auf eine Vielzahl von Finanzdaten zugreifen können, deren Zugang bisher kaum oder gar nicht möglich war.

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Blogs:
Wie ein neues Linkverhalten
die Blogosphäre beleben könnte

Die deutsche Blogosphäre verlinkt vorrangig auf Nachrichtenportale und führende US-Blogs. Aus nachvollziehbaren Gründen. Doch es gibt eine einfache Lösung.

Mein ehemaliger netzwertig.com-Kollege und neunetz.com-Blogger Marcel Weiss stellte gestern auf Twitter die Frage, wieso die meisten Blogs im deutschsprachigen Raum eher auf US-Blogs oder deutsche Mainstream-Medien verlinken als auf andere deutsche Blogs.

Marcels Gedankengang ist verständlich: Intensiveres Verlinken anderer Blogs aus Deutschland, der Schweiz und Österreich würde nicht nur die Wahrscheinlichkeit erhöhen, zurückverlinkt zu werden – was bei Verweisen auf TechCrunch, Mashable, Spiegel Online oder heise in der Regel nicht der Fall ist – sondern könnte gleichzeitig die seit Jahren anhaltende Talfahrt des Verlinkungsgrads stoppen, die Vernetzung zwischen den Blogs verstärken, Leser innerhalb der Blogosphäre halten und durch bessere Rankings in den Ergebnissen von Suchmaschinen neue Leser gewinnen.

Und selbst wenn man der Ansicht ist, das sei Humbug und würde sich nicht positiv auf die Relevanz und Kraft der Blogosphäre auswirken, so gäbe das verstärkte Setzen von Links zu mitunter auch weniger bekannten Blogs aus dem deutschen Raum Lesern immerhin Zugang zu neuen, ihnen bisher unbekannten Inhalten und Quellen.

Meines Erachtens nach gibt es drei Gründe, die dafür sorgen, dass sich in der hiesigen Blogosphäre eine signifikante Zahl von Links auf eine sehr kleine Gruppe von Sites verteilt:

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Linkwertig:
YouTube, Flock, Flattr, Bebo

YouTube
Auf YouTube gibt’s einen neuen Editor, mit dem man Videos rudimentär schneiden und rekombinieren kann.

» YouTube Video Editor

Flock
Flock, der etwas in Vergessenheit geratene ‘soziale’ Browser, basiert ab der kommenden Version auf Google Chrome / Chromium.

» New Flock Is Simpler, Now Based on Chrome

Flattr
Offene Netze und Recht weist auf einige rechtliche Konsequenzen hin, die durch das Integrieren von Flattr und Co. enstehen könnten.

» Flattr und andere Zahlungsdienste in Blogs – Rechtliche Implikationen?

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PayPals iPhone-App:
Nützlicher Helfer für mobile Zahlungen

Der Zahlungsdienstleister PayPal bietet eine sehr nützliche Applikation für das iPhone, die mobile Zahlungsabwicklungen erlaubt.

Seit langem habe ich ein besonders Faible für mobile Applikationen rund um die Abwicklung simpler Geldangelegenheiten des Alltags. Leider ist das diesbezügliche Angebot an Anwendungen für Smartphones in Europa extrem klein und primär auf Apps von Banken beschränkt, weshalb ich mit Spannung auf den Tag warte, an dem Square, der Mobile-Payment-Service von Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey, seine Europa-Premiere feiert.

Durch das längst fällige Erstellen eines deutschen iTunes-Kontos erhielt ich kürzlich jedoch endlich die Möglichkeit, auch hier in Schweden eine von mir lang ersehnte iPhone-Applikation auszuprobieren, nämlich die von PayPal, dem zu eBay gehörenden und weit verbreiteten Zahlungsdienstleister.

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Begeisterung für Social Networks:
Sind Brasilianer
doch nur Stubenhocker?

Menschen aus Brasilien, Spanien und Italien – Länder, die als Synonym für Lebenslust und Temperament stehen – sind laut einer Untersuchung die aktivsten Onlinenetzwerker. Dabei führte die Nutzung von Social Networks doch eigentlich zur sozialen Isolation…

Jeder von euch hat es wahrscheinlich schon einmal in einem Gespräch gehört: “Statt mich die ganze Zeit online in Social Networks herumzutreiben, gehe ich lieber raus, genieße das richtige Leben und treffe ‘echte’ Menschen.”

Man kann sich in solchen Situationen schön vorstellen, wie diese Aussage bei der betreffenden Person mit einem gedanklichen Bild begleitet wird, das einen klischeehaften Computerfreak in einem abgedunkelten Raum bei Chips und Cola zeigt, der sich stundenlang bei Facebook oder studiVZ aufhält, während sie selbst draußen mit Freunden in der Sonne sitzen und das “richtige” Leben genießt.

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Social Networks für Schüler:
“Neue Entwicklungen werden mit Begeisterung aufgenommen”

Wer ein Social Network für Schüler betreibt, profitiert von einer neugierigen Zielgruppe, muss aber gleichzeitig viel Verantwortung schultern. Tino Keller von spickmich und Sebastian Schmitt von Schueler.CC im Interview.

Auf der Next Konferenz vor einigen Wochen hatte ich ein interessantes Gespräch mit den Geschäftsführern und Mitbegründern der zwei neben schülerVZ tonangebenden deutschen sozialen Netzwerke für Schüler mit zusammen 3,5 Millionen registrierten Mitgliedern: Tino Keller von spickmich und Sebastian Schmitt von Schueler.CC – der perfekte Anlass für ein Doppelinterview mit den beiden Gründern rund um die Eigenheiten, Vorteile und Herausforderungen, die der Betrieb eines Webdienstes für Schüler mit sich bringt.

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Linkwertig:
Google Books, Formspring.me, Yahoo Messenger, Google Music

Google Books
Die Österreichische Nationalbibliothek wird 400.000 Bücher via Google Books zugänglich machen. Die Bücher stehen dann auch anderen Projekten wie der Europeana zur Verfügung.

» Unlocking our shared cultural heritage: Google partners with the Austrian National Library

Formspring.me
Sind die Deutschen die neuen Early Adopters? Formspring.me, ein Phänomen das im Dezember im deutschen Sprachraum seinen Ausgang nahm, erfreut sich mittlerweile internationaler Beliebtheit. Mit flattr und Kachingle könnte es ähnlich laufen.

» As Formspring.me Passes 700 Million Questions, Brands Start Taking Notice

Journalismus
Peter Glaser macht sich in der Süddeutschen Zeitung Gedanken über die Gegenwart und Zukunft des Journalismus.

Wenn ich es auf einen Satz reduzieren müsste, würde ich sagen: Die Zukunft des Journalismus besteht darin, herauszufinden, was die vernetzte Maschine nicht kann (und es zu nutzen).

» Wozu noch Journalismus?

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Designentwürfe:
Nimmt sich studiVZ, was
Facebook nicht haben wollte?

Im Netz sind angebliche Abfotografien eines kommenden studiVZ-Designs aufgetaucht. Die Mock-ups haben große Ähnlichkeit mit Entwürfen, die eine Designagentur in ähnlicher Form an Facebook verkaufen wollte.

Auch wenn sich das Kräfteverhältnis zwischen studiVZ und Facebook in Deutschland mittlerweile zugunsten von Facebook verschoben hat, so ist das “Mit-”, “Neben-” oder “Gegeneinander” beider Sites – wie man es auch bezeichnen möchte – noch immer für die ein oder andere unterhaltsame Story gut. Wie heute wieder einmal.

Das Blog netzfeuilleton.de veröffentlichte am Morgen abfotografierte Screenshots eines möglichen neuen studiVZ-Designs. Autor Jannis Kucharz nennt keine Quelle, scheint die Echtheit der Entwürfe, die den Eindruck machen, als seien sie auf einer Konferenz fotografiert worden, aber nicht anzuzweifeln.

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