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Kindle & Co unter Preisdruck:
Wie das iPad E-Books
zum Durchbruch verhilft

Das iPad setzt Kindle und andere E-Book-Reader unter Druck. Nun fallen die Gerätepreise. Genau das könnte zum Durchbruch von E-Books führen.

Welches ist die größte Hürde für E-Book-Reader, um ein Massenprodukt zu werden? Nein, nicht das Angebot an E-Books, auch wenn dies sicherlich eine entscheidende Rolle spielt. Und nein, auch nicht die verbreitete Ideologie, nur Papierbücher böten den vollen Lesespaß. Irgendwann werden Printtitel den selben Weg gehen wie schon Schallplatten, Bücherduft und Papiergefühl hin oder her.

Das größte Hemmnis für den Erfolg von digitalen Lesegeräten ist deren Preis. Solange Konsumenten mehrere hundert Euro für einen Reader hinblättern müssen, um elektronische Bücher käuflich erwerben zu können, die zudem preislich nicht viel günstiger sind als ihre Papiervarianten, lässt sich mit E-Readern nur ein sehr kleines Segment des potenziellen Marktes erreichen.

Eine Forrester-Untersuchung von rund 4.700 US-Internetnutzern ergab, dass erst bei einer Preisspanne von 50 bis 99 Dollar ein signifikanter Teil der Konsumenten den Kauf eines E-Book-Readers in Erwägung ziehen würde. Ein Niveau von 50 bis 99 Euro käme wahrscheinlich auch in Deutschland gut hin.

Dank eines einzelnen “Ereignisses” scheint es so, als könnte diese Voraussetzung der Buchkäufer schon bald erfüllt sein und E-Book-Reader samt E-Books zu einem Massenphänomen werden. Und dieses Ereignis heißt “iPad”.

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iOS 4 und Multitasking:
Neue Chancen für die Cloud

Lokal auf einem Gerät abgespeicherte Dateien werden immer mehr zur Produktivitätsbremse. Onlinespeicherdienste wie Dropbox in Kombination mit dem neuen iPhone-Betriebssystem iOS 4 können Cloud Computing vorantreiben.

Vor gut einem Jahr beschrieb ich den in meinen Augen nächsten Schritt auf dem Weg hin zum Cloud Computing aus einer Endanwenderperspektive: Von je mehr Geräten wir auf das Internet zugreifen, desto unpraktischer ist es, Dateien auf einer lokalen Festplatte abzuspeichern. Stattdessen wünschte ich mir eine Möglichkeit, um Dateien, deren Links ich nicht nur bookmarken wollte, direkt – ohne Umweg über die Festplatte – in meinen Onlinespeicher bei einem Dienst wie z.B. Dropbox ablegen zu können, um von überall auf diese Zugriff zu haben.

In der Kommentardiskussion wurden unter anderem Funktionen wie WebDav und Remote-Upload erwähnt, aber es liegt auf der Hand, dass techniklastige Ansätze wie diese nicht die finale Lösung sein können.

Geändert hat sich seit meinem Beitrag vom Mai 2009 nicht viel. Die bekannten Online-Storage-Services bieten eine solche Option weiterhin nicht an. Das Download-Mediacenter put.io zeigte hingegen gute Ansätze, beschränkt sich aber auf das “Herunterladen” von Torrents und Rapidshare-Dateien in den persönlichen put.io-Speicher und ist kostenpflichtig.

Mit etwas Glück könnte mein Wunsch zumindest in abgewandelter Form nun aber doch in Erfüllung gehen: Dem neuen iPhone-Betriebssystem iOS 4 sei Dank, das den partiellen Parallel-Betrieb mehrerer Applikationen erlaubt (Multitasking).

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Linkwertig:
BDWi, iOS 4, Google Documents, Kindle

Internet
Auch der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft erkennt im Internet eine Bedrohung für Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft und veröffentlicht eine Art Schmähschrift, die die Gefahren skizziert.

» Internet: Bedrohung für Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft

 

iPhone
Apple hat gestern das iOS 4 veröffentlicht.

iOS 4 lässt sich auf dem iPhone 3GS und 3G sowie auf der 2. und 3. Generation des iPod Touch installieren und erweitert die Geräte um Funktionen wie Multitasking oder Ordner für Apps.

» Apple veröffentlicht iOS 4 für iPhone und iPod Touch

 

Google Documents
Google Documents bekommen Optical character recognition. Beim Hochladen von PDF-Dokumenten kann automatische Texterkennung als Option ausgewählt werden.

» Google Adds OCR for PDF Files and Images

 

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