Bettween:
Twitter-Konversationen
zum Mitnehmen

Gelegentlich kommt es auf Twitter zu an- oder aufgeregten Diskussionen, die man am liebsten nachträglich dokumentieren möchte. Bettween macht’s möglich.

Auch wenn Twitter nicht unbedingt das beste Tool ist, um komplexe Konversationen mit anderen Nutzern zu führen, so kommt es doch immer mal zu längeren Meinungsaustauschen und Diskussionen zwischen zwei Anwendern. Manchmal geschieht dies spontan, aber selbst offizielle, im Vorfeld geplante Twitter-Interviews haben schon stattgefunden.

Schwierig wurde es jedoch, sobald User einen Twitter-Schlagabtausch auf einer Website oder in einem Blog dokumentieren wollten. Twitter selbst bietet keine Option an, um Tweets als zusammenhängenden Diskussionsfaden darzustellen, geschweige denn, diesen in externe Seiten einzubetten.

Glücklicherweise gibt es Bettween, ein äußerst nützliches Tool, das Dialoge zwischen zwei Usern in Thread-Form darstellt.

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Das Beste:
netzwertig.com im Juni 2010

Reviews

Interviews

Außerdem

Geschäftsnetzwerke:
Xing will zum Traffic-Lieferant werden

Xing hat eine Share-Funktion veröffentlicht, die es Lesern von Blogs und Websites erlaubt, Inhalte mit ihren Xing-Kontakten zu teilen.

Geschäftsnetzwerke haben eine geringere Nutzeraktivität als Social Networks für private Zwecke. Verdeutlicht wurde dies einmal mehr durch die jüngste Fittkau & Maaß-Studie zu sozialen Netzwerken. Diese ergab, dass bei Xing lediglich 29,2 Prozent der regelmäßigen Anwender auch aktiv kommunizieren und gestalten. Bei Facebook, meinVZ und MySpace war der Anteil aktiver Mitglieder deutlich höher.

Die Zahl aktiver Nutzer zu steigern, steht entsprechend hoch auf der Xing-Agenda. Als einen Weg, um dieses Ziel zu erreichen, wurde bei dem Dienst aus Hamburg offenbar das Teilen von Inhalten identifiziert.

Aus diesem Grund hat das Unternehmen eine Share-Funktion veröffentlicht, mit der Blogs und Websites einen Xing-Button unter ihren Inhalten positionieren können, der die jeweiligen Artikel innerhalb des Xing-Netzwerks der Leser publiziert.

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Linkwertig:
Identität, Google, Friendly Music, Open Stack

Identität
Martin Lindner mit einem sehr schönen Text über Identität im Zeitalter der Wolke.

Primär geht es im Netz ja nicht um das, was man ist, sondern um das, was man äußert. Es geht zuerst um soziale Objekte in Form von Text, Ton und Bild, und erst sekundär um die sozialen Beziehungen.

» Identität 2.0: Ich in der Wolke

 

Google vs. China
Googles Versuch die chinesische Zensur zu überlisten, indem Aufrufe von google.cn einfach auf google.com.hk umgeleitet werden, hat nicht ganz geklappt. Auf der Startseite von Google China wird jetzt zu Google Hong Kong verlinkt.

» An update on China

 

Friendly Music
Interessantes Modell zur legalen Lizensierung von Musik für eigene Video-Clips: Bei Friendly Music kann man Tracks für zwei Dollar kaufen und in der Folge in nicht-kommerzielle Clips auf beliebige Weise integrieren.

» License Songs for Your YouTube Videos at $1.99 Each

 

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Google Me:
Wie Googles Social Network
zum Facebook-Killer wird

Google will seine Serie von Misserfolgen im Social Web endlich beenden und arbeitet angeblich an einem Social Network, das es mit Facebook aufnehmen soll. Ein schwierigeres Vorhaben gibt es kaum. Doch ein Erfolg ist möglich.

Am Freitag berichteten wir über den jüngsten Vorstoß von Facebook in den Suchmaschinenmarkt und die damit verbundene Verschärfung des Wettbewerbs zwischen dem Social Network und Google. Am Ende des Artikels schlussfolgerte ich, dass Google im Gegensatz zu dem blau-weißen sozialen Netzwerk nicht so einfach in das Territorium des stetig wachsenden Konkurrenten vorpreschen kann, da es dazu auf die Unterstützung der Nutzer angewiesen ist.

Doch diese Tatsache hindert den Internetgiganten aus Mountain View offenbar nicht daran, es trotzdem zu versuchen: Glaubt man den Gerüchten, so arbeitet Google unter dem Projekttitel “Google Me” derzeit mit Volldampf an einem neuen Social Network, das gegen Facebook antreten soll, nachdem man einsah, dass das im Februar gestartete Google Buzz in keiner Weise diese Rolle übernehmen kann.

Googles Versagen im Social Web ist hinlänglich bekannt. Da Nutzer immer mehr Zeit in sozialen Netzwerken verbringen und der Bereich entsprechend stark von Anzeigenkunden nachgefragt wird, kann und will sich der Such- und Werbekonzern eine dauerhafte Abwesenheit im sozialen Netz nicht leisten.

Noch vor einem dreiviertel Jahr hätte ich dem Google Me-Projekt, dass sich den Meldungen zufolge funktionell an Facebook orientieren soll, keinerlei Erfolgschancen eingeräumt. Doch nachdem sich das Social Network aus Palo Alto in den letzten Monaten durch verschiedenste Eskapaden und Vertrauensbrüche zunehmend unbeliebt gemacht hat und speziell bei Early Adoptern den Wunsch nach einer Alternativen aufkommen ließ, könnte Google Me durchaus auf fruchtbaren Boden stoßen. Sofern einige Voraussetzungen erfüllt werden:

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Meetup Everywhere:
User Generated Content
für’s reale Leben

Der US-Dienst Meetup Everywhere ermöglicht die Organisation von Events durch die eigene Community. Er verlängert so das Konzept des Social Web mit Followers, Fangruppen und User Generated Content ins reale Leben.

Es gibt sie noch, diese vollkommen simplen und genau deshalb so bestechenden Ideen, die bisher von niemandem erfolgreich verwirklicht wurden. Und es gibt sie auch noch, wirklich “soziale” Konzepte, welche sich die Stärken des Netzes zunutze machen, um Menschen im realen Leben zusammenzubringen. Meetup Everywhere ist beides.

Bereits im Jahr 2002 wurder der US-Service Meetup gegründete, das laut eigener Aussages größte Netzwerk für lokale Gruppen der Welt. Es zählt rund 7,2 Millionen Mitglieder, die sich in 79.000 Gruppen organisieren und in deren Rahmen zu regelmäßigen Treffen, so genannten “Meetups”, verabreden.

Kürzlich hat das Unternehmen aus New York mit Meetup Everywhere einen neuen Service gestartet, der schnell zum Gesprächsthema in der Tech- und Bloggerszene wurde und den Coolness-Faktor von Meetup deutlich erhöht.

Mit Meetup Everywhere können Unternehmen, Organisationen sowie Individuen unter ihrer persönlichen Marke überall auf der Welt so genannte Meetups initieren lassen. Die Betonung liegt auf “lassen”, denn statt als Veranstalter selbst die Planung für Zusammenkünfte in London, Paris, Tokyo, Berlin, San Francisco und New York zu übernehmen, legt man diese Aufgabe in die Hand der eigenen Community.

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Linkwertig:
Clay Shirky, Facebook, Datenschutz, Datensicherheit

Clay Shirky
Sehenswerter TED-Talk von Clay Shirky, in dem er eine Einführung in den Cognitive Surplus – die Kraft, die uns alle retten könnte – gibt.

» Clay Shirky: How cognitive surplus will change the world

 

Zeitungen
paidContent hat sich angeschaut, woher englische Zeitungen ihren Traffic bekommen. Fast die Hälfte kommt von Google, Facebook liegt unter einem Prozent.

» Where UK Newspaper Websites Get Their Traffic

 

Facebook
Apropos Facebook: TorrentFreak und Data Center Knowledge haben zwei interessante Berichte über technische Hintergründe von Facebook. Sie betreiben mittlerweile mehr als 60.000 Server und setzten intern auf BitTorrent, um die Daten darauf zu verteilen.

» Facebook Uses BitTorrent, and They Love It
» Facebook Server Count: 60,000 or More

 

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chi.mp:
Profilaggregator mit
kostenloser Domain

Profilaggregatoren und Dienste zum Erstellen von Webvisitenkarten gibt es viele. chi.mp versucht sich unter anderem durch kostenlose Domains von der Konkurrenz abzuheben.

Nachdem ich im Jahr 1999 meine ersten Schritte im Internet machte und mich dort sofort heimisch fühlte, wollte ich schnell eine private Homepage aufbauen und diese gerne unter einer vollwertigen Domain und nicht unter einem der damals üblichen Redirektoren wie come.to oder x2.nu erreichbar machen.

Glücklicherweise war die New-Economy-Blase noch nicht geplatzt. An jeder Ecke gab es Kostenloses, weshalb ich für eine .com- oder .de-Domain nicht einmal etwas bezahlen musste. Anbieter wie freecity oder Namezero boten Gratis-Domains, sofern man Werbeeinblendungen in Kauf nahm.

Zehn Jahre später ist das Internet gereift, und gängige Top-Level-Domains erhält man meines Wissens nach nirgends mehr für lau. Wer sich jedoch mit einem etwas exotischeren Länderkürzel zufrieden gibt, kann auch 2010 noch kostenlos eine persönliche Onlinepräsenz unter einer “richtigen” Domain eröffnen.

chi.mp heißt der Dienst dafür, der bereits zwei Jahre auf dem Buckel hat, mir aber bisher völlig unbekannt war. Im Kern bietet chi.mp eine Webvisitenkarte mit Lifestreaming- sowie Miniblog-Funktionalität und reiht sich damit in die Schar ähnlicher Dienste wie flavors.me, myON-ID, RealMee oder isalso.at ein.

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Check-In, Multitasking und Geofencing:
Das Social Web wird ortsbezogen

Technische Beschränkungen und die Datenschutzsensibilität der Nutzer haben bisher das Wachstum ortsbezogener Dienste gebremst. Mit Multitasking und Geofencing wird sich dies ändern.

Wie schon häufiger erwähnt, hat sich die Funktion zum Check-In bei bestimmten Orten zum inoffiziellen Standard ortsbasierter mobiler Dienste entwickelt. Dafür gibt es zwei nennenswerte Ursachen:

Zum einen erhöht der eine manuelle Aktivität erforderlich machende Check-In die Kontrolle der Nutzer über die Publikation ihres aktuellen Standortes, und zum anderen wurde so auch der Einsatz auf dem iPhone möglich, der für Location-Dienste wichtigsten Plattform, die bisher keine Möglichkeit für die parallele Verwendung von Applikationen vorsah und somit nicht für Anwendungen in Frage kam, die den Standort der User automatisch im Hintergrund aktualisierten.

Die Folge war, dass nicht Loopt, Brightkite - Location Based Services (LBS) der ersten Stunde – oder Google Latitude den anhaltenden Location-Trend befeuerten, sondern Check-In-basierte Dienste wie Foursquare oder Gowalla. Später orientierten sich die meisten ortsbasierten Anbieter am Check-In-Prinzip und machten es zu einem der typischsten Web-Features dieses Jahres.

Doch nun hat Apple sein neues Betriebssystem iOS 4 veröffentlicht, das iPhones der vierten und dritten Generation mit einer zwar begrenzten aber doch hinreichend flexiblen Multitasking-Funktionalität ausstattet, um LBS das automatische Aktualisieren der Anwenderstandorte zu ermöglichen.

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Linkwertig:
Musikindustrie, Plinky, Facebook, Google Me

Musikindustrie
Die amerikanische Musikindustrie sammelt unter ihren Mitgliedern Spenden, um gegen Creative Commons (nicht gerade als Organisation bekannt, die sich gegen die Rechte von Künstlern einsetzt) und die Electronic Frontier Foundation vorzugehen.

» ASCAP Assails Free-Culture, Digital-Rights Groups
» Creative Commons Responds to ASCAP

 

WordPress
Automattic hat von den Brizzly-Machern Thing Labs Plinky übernommen und wird es in WordPress integrieren. Das Tool will Blogger inspirieren, indem es täglich neue Fragen stellt.

» Overcome Writer’s Block With Plinky Prompts

 

Facebook
Nicht weniger als eine Million Seiten haben bei sich bereits die sozialen Widgets von Facebook integriert.

» Statistics Update Reveals that More Than One Million Web Sites are Using Facebook’s Platform

 

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