Leistungsschutzrecht
iRights.info hat den Gesetzesentwurf für das Leistungsschutzrecht in die Hände bekommen und einen kritischen Blick darauf geworfen.
Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in einer Weise beeinträchtigen, die bislang nur in Ansätzen absehbar ist. Die Entwürfe machen mehr als deutlich, dass die vielfältigen Kollateralschäden mit gesetzlichen Formulierungen nicht vermieden werden können.
» iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger
Heroku
Erstaunliche Zahl: Heroku, eine Plattform zum Betreiben von Ruby on Rails-Anwendungen ‘in der Cloud’, hostet nicht weniger als 60.000 Anwendungen.
» Heroku: Ruby Platform Sees 50 Percent Increase in Apps Since November
Google
Man gewöhnt sich zwar an alles, auch an das neue Design von Google, aber wer sich davon noch irritiert fühlt: Mit diesem Link bekommt man (zumindest derzeit) das alte Design zurück.
» http://www.google.de/webhp?hl=all
» How to access the old Google Search. No hacks or scripts required.
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Jede Abhängigkeit wird irgendwann zum Problem: Die auf Facebook-Apps spezialisierte Spieleschmiede Zynga merkt das gerade am eigenen Leib.
Den Erfolg eines Internetangebots von einem einzigen Drittanbieter abhängig zu machen, ist ein gefährliches Unterfangen. Dies muss gerade
Zynga feststellen, der Shooting-Star der Social-Games-Szene, der mit Spielen wie Mafia Wars und vor allem FarmVille Millionen von Social Networkern in seinen Bann gezogen hat.
Zynga ist der führende Anbieter von Casual-Game-Applikationen bei Facebook, sowohl was die Anzahl aktiver Spieler betrifft (über 230 Millionen im Dezember), als auch hinsichtlich der Erlöse. Mit dem Verkauf virtueller Güter sowie durch das Generieren von Verkäufen über Partner soll das US-Unternehmen einen Jahresumsatz im Bereich zwischen 350 und 600 Millionen Dollar erzielen, je nach Quelle. Der Wert der Firma wird auf bis zu fünf Milliarden Dollar geschätzt.
Während es für das 2007 gegründete Spiele-Startup bisher stetig bergauf ging, steht Zynga seit kurzem vor einem großen Problem: Die Zahl aktiver Spieler des Zynga-Flagschiffs FarmVille sinkt. Zwischen April und Mai ging sie von 82,8 auf 78,4 Millionen zurück. Viele andere Facebook-Spiele sahen ebenfalls einen Rückgang der Nutzerzahlen.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: OpenDislike – der Dislike-Button für das Web; Das gefällt uns – ein Single-Page-Aggregator von Facebook-Likes; und TitanPad – ein kollaborativer Editor in der Cloud.
opendislike
Yiid hat als ironische Reaktion auf die OpenLike-Widgets (die wiederum eine zynische Reaktion auf Facebooks Like-Plugin sind) einen
OpenDislike-Button entwickelt. Der Button kann für beliebige Webseiten generiert und in der Folge via iframe an beliebiger Stelle eingebettet werden. Der Button zeigt dann die aggregierte Summe aller Dislikes der jeweiligen Seite an. Leider legen sie Offenheit ähnlich wie Facebook aus, zur Anmeldung braucht man nämlich ein Yiid-Account.
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Der Konkurrenzkampf zwischen Deutschlands On-Demand-Musikdiensten simfy und steereo wird intensiver: Jetzt bietet auch steereo eine iPhone-Applikation.
Nur wenige Tage nachdem simfy seine mobilen Applikationen für iPhone und Android-Geräte veröffentlicht hat, zieht der Konkurrent steereo nach: Ab sofort können zahlende Premium-Nutzer des Musikdienstes die steereo-Applikation für das iPhone installieren.
Die frisch geschlüpfte Anwendung erlaubt das On-Demand-Streaming aller Songs des persönlichen steereo-Musikprofils sowie des gesamten, rund zwei Millionen Titel zählenden steereo-Katalogs inklusive aller Radiokanäle.
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Open Library ist eine gemeinnützige Bücherdatenbank, an der jeder mitarbeiten kann. Ziel ist, jedes jemals erschienene Buch zu indizieren.
Das unter der Domain
www.archive.org erreichbare “Internet Archive” dürfte den meisten Nutzern bekannt sein, die schon einmal ein Abbild einer früheren Website benötigten. Mit der “WayBackMachine” des gemeinnützigen Internetarchiv-Projekts ist genau dies möglich.
Vielleicht nicht jedem bewusst ist jedoch die Tatsache, dass im Jahr 2007 als Teilprojekt des Internet Archives Open Library ins Leben gerufen wurde. Open Library, zu deutsch offene Bibliothek, hat sich zum Ziel gesetzt, für jedes jemals erschienene Buch eine eigene Infoseite mit den wichtigsten Meta-Angaben rund um den Titel vorzuhalten. Am Mittwoch ging eine neue Version der Plattform online.
Jeder kann bei dem nicht gewinnorientierten Projekt Bücher hinzufügen oder bestehende Informationen bearbeiten, ganz wie man es von Wikipedia kennt. Laut eigenen Angaben befinden sich derzeit ungefähr 30 Millionen Datensätze in der Datenbank, die nach unterschiedlichen Kritierien durchsucht werden können. Rund eine Million eingescannte Bücher sind im Volltext verfügbar.
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Facebook
Die Electronic Frontier Foundation wird immer öfter zur fehlenden Bedienungsanleitung für Facebook und erklärt die sechs Dinge, die man über die Facebook Connections wissen muss, wenn man böse Überraschungen vermeiden will.
» Six Things You Need to Know About Facebook Connections
Scribd
Auch die Dokumente-Sharing-Plattform Scribd setzt in Zukunft auf HTML5 und emanzipiert sich von Flash.
» Scribd CTO: We Are Scrapping Flash And Betting The Company On HTML5
Twitter
Holger Schmidt fasst die Ergebnisse einer nicht uninteressanten koreanischen Twitterstudie zusammen.
“Wir beobachten gerade das Entstehen einer kollektiven Intelligenz”
» Twitter ist ein Nachrichtenmedium – kein soziales Netzwerk
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Goggles, die Bilderkennungssoftware von Google für Android-Geräte, bekommt eine neue Funktion, mit der sich über die Handykamera Text übersetzen lässt.
Besitzer von Android-Telefonen ab Version 1.6
bekommen ein neues Spielzeug:
Google Goggles,
die im Dezember vorgestellte Bilderkennungssoftware, mit der sich unter anderem Bücher, Visitenkarten, Gebäude, Logos, Barcodes und Kunstwerke fotografieren und identifizieren lassen, erhält eine Übersetzungsfunktion.
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Das Hamburger Empfehlungsportal Qype ist Marktführer in Großbritannien und Frankreich. Ab sofort trifft es in beiden Ländern auf sein US-Pendant Yelp.
Qype vs Yelp
Qype ist eine der großen deutschen Erfolgsgeschichten im Web, betrachtet man die Relevanz in ausländischen Märkten. Das Empfehlungsportal und Stadtmagazin mit Sitz in Hamburg, bei dem Nutzer Orte beschreiben und bewerten, ist neben Deutschland auch in Frankreich und England Marktführer. Lokale Sites gibt es zudem für die Schweiz, Spanien, Irland, Österreich, Polen, Brasilien und Italien.
Trotz Konkurrenz zum Beispiel von Tupalo.com aus Österreich oder Cityvox aus Frankreich konnte sich Qype bisher relativ problemlos in Europa ausbreiten und erreicht über 17 Millionen Unique Visitors monatlich. Die Frage ist jedoch, wie lange noch.
Denn wie fast alle hiesigen Webanbieter hat auch das im Sommer 2006 gestartete Qype ein US-Gegenstück: Yelp, seit Oktober 2004 im Netz und das dominierende Empfehlungsportal auf dem US-Markt. Im März verzeichnete das Unternehmen mit Sitz in San Francisco laut eigenen Angaben 31 Millionen Unique Visitors auf seinen vier Ländersites (USA, Kanda, Irland, Großbritannien).
Wie so oft treffen deutschen Anbieter früher oder später auf ihre US-amerikanischen Vorbilder. Das war bei studiVZ und Facebook genau so wie bei Xing und LinkedIn. Vieles deutet nun darauf hin, dass auch Qype sich in Zukunft stärker mit seinem US-Wettbewerber auseinandersetzen muss:
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Facebook hat anhand von Status-Updates die Stimmungslage in 22 Ländern analysiert. Demnach werden die Deutschen immer glücklicher.
Aller Facebook-Kritik zum Trotz ist das soziale Netzwerk mit fast 450 Millionen aktiven Nutzern weltweit ein überaus wichtiger Indikator für die Stimmungslage ganzer Nationen. Auch in Deutschland, wo mittlerweile jede(r) Zehnte ein Facebook-Konto besitzt, hat der Dienst eine Größe erreicht, die ihn zunehmend für Meinungsforschung interessant macht.
Mit seinem “Gross National Happiness”-Index (GNH) zeigt uns das soziale Netzwerk, was es aus seinem reichen Fundus an Anwenderdaten zaubern kann. Der Index misst die Stimmungslage aller Nutzer eines Landes anhand ihrer maschinell analysierten Status-Updates.
Heute früh hat Facebook den GNH-Index für weitere 18 Länder veröffentlicht, darunter auch für Deutschland. Je nach Anzahl negativer und positiver Wörter in den Status-Updates schlägt der Graph ausgehend von der neutralen Null-Linie nach oben oder unten aus.
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Microsoft
Wie Google rennt auch Microsoft allem ‘Sozialen’ hinterher. Neben dem Windows Live Messenger haben sie auf der Web 2.0 Expo nun auch einen eigenständigen Aggregator namens Spindex vorgestellt.
» Spindex
» Spindex: Microsoft Reveals Social Aggregator Tool
Dropbox
Dropbox (unsere Review) hat Versionen für Android und das iPad lanciert und füllt zumindest für letzteres eine riesige Lücke – das einfache Synchronisieren von Dokumenten zwischen iPad und PC. Via einer API können auch andere Anwendungen davon Gebrauch machen.
» Dropbox Launches Android App & Mobile API, Gives iPad Cloud Sync Apple Should Have Built
Flash
Zumindest auf Android-Tablets scheint Flash ein geeignetes Zuhause gefunden zu haben.
» Adobe demonstrates Flash and Air on Android tablet
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