Zwei Schweden ziehen spontan von Stockholm nach Berlin und gründen das heute international erfolgreiche Startup SoundCloud. Im Interview erzählt Gründer und CEO Alexander Ljung, wie man so etwas anstellt.
Im Januar 2008
berichtete ich das erste Mal über
SoundCloud. Das von zwei Schweden gegründete Berliner Startup betreibt eine Plattform, auf der Musiker, DJs und Labels neue Produktionen vorstellen und sich mit Branchenkollegen und Fans austauschen können.
Mittlerweile steht SoundCloud kurz vor der Marke von einer Million registrierten Nutzern und hat sich speziell im Bereich elektronischer Musik, aber auch zunehmend in anderen Genres, zu einer festen Instanz mit internationaler Bekanntheit entwickelt.
Auf der Next Conference sprach ich mit Alexander Ljung, CEO und einer der zwei SoundCloud-Gründer, über die verückte Idee, spontan von Stockholm nach Berlin zu ziehen und eine Webfirma zu gründen, über deutsche Bürokratie und Berlins Potenzial als deutsche Internethauptstadt.
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Der Kölner Musikdienst simfy erhält eine für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich umfangreiche Kapitalspritze in Höhe von sieben Millionen Euro.
Millionenschwere Finanzierungsrunden für deutsche Startups sind eher eine Seltenheit. Umso erfreulicher ist ein solches Ereignis, wenn es einen Dienst betrifft, den wir schon lange in unserer Berichterstattung begleitet haben.
simfy, eines der zwei großen deutschen Portale für kostenloses On-Demand-Streaming, hat soeben eine für hiesige Verhältnisse äußert umfangreiche Finanzierungsrunde bekannt gegeben: Das zur Muttergesellschaft Music Networx gehörende Unternehmen aus Köln erhält sieben Millionen Euro unter anderem von DuMont Venture, Earlybird, NRW.Bank und Klaus Wecken.
Mit dem frischen Kapital soll die europäische Expansion und der Ausbau der neuen Produktgeneration vorangetrieben werden. Vorige Woche veröffentlichte simfy Deutschlands erste iPhone- und Android-Applikation für das On-Demand-Streaming von Musik. Einige Tage später zog Konkurrent steereo nach.
simfy plant für die nächsten Monate unter anderem den Launch in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.
Facebooks Sympathieverlust ist hausgemacht und die aktuelle Kritikwelle die Folge einer Reihe von Fehlentscheidungen.
In den vergangenen Monaten hat sich
Facebook viel Loyalität in der Tech- und Blogger-Community
verspielt.
Immer häufiger
überwiegen die
kritischen Stimmen
zu der
kontroversen Vorgehensweise des größten Social Networks der Welt.
Da liegt es nahe, den jüngsten Stimmungswechsel auf den Mainstream-Erfolg von Facebook zurückzuführen: Nun, da das soziale Netzwerk praktisch von jedermann genutzt wird, suchen sich Early Adopters eine neue Spielwiese.
Ich denke, dass dies der falsche Schluss wäre. Denn im Prinzip erfüllt Facebook trotz des großen Durchbruchs in den Internet-Mainstream noch immer die Ansprüche der Tech-Gemeinde: Es ist international, technisch ganz vorne dabei und wird nicht müde, selbst anspruchsvolle Nutzer regelmäßig mit neuen Features bei Laune zu halten.
Zudem ist es selbst für wechselfreudige User ein ziemlicher Luxus, erstmals nahezu den kompletten Freundes- und Bekanntenkreis auf einer einzigen Plattform zu vereinen. So etwas gibt man nicht ohne Weiteres auf, nur um bei einem anderen Service wieder mit einer Handvoll Kontakten zu beginnen.
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Twitter Business Center
Nach dem Media Center tüftelt Twitter auch an einem Business Center. Mashable beschreibt die enthaltenen Features.
» Twitter to Launch Twitter Business Center
Xing
Xing hingegen tüftelt an einer Android-App.
In den nächsten Wochen werden wir eine Android-Applikation zur Verfügung stellen, so dass auch diese wichtige Infrastruktur mit einem eigenen Produkt bedacht wird.
» XING und Android
Google
Google wiederum tüftelt jetzt schon seit Jahren mehr schlecht als recht an einer schlüssigen Strategie für das soziale Web. Laut GigaOM suchen sie nun einen ‘Head of Social’, der die verschiedenen Versuche auf einen kohärenteren Kurs bringen soll.
» Google Seeks to Hire Head of Social
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Startups und Kreative, die individuelle Druckprodukte verkaufen möchten, benötigen ab sofort nur noch eins: Die API von Printcloud.
Printcloud
Auch wenn sich in letzter Zeit einige bekannte Webdienste vom Freemium-Modell verabschiedet haben, so ist die Kombination aus kostenlosen und kostenpflichtigen Services in der digitalen Welt nach wie vor ein häufig eingesetztes Geschäftsmodell.
Freemium beschränkt sich dabei nicht nur auf Webservices, sondern umfasst den gesamten Bereich der digitalen Wertschöpfung, also auch Musik, Fotografie, Film etc.
Wer auf das Freemium-Modell setzt, zielt darauf ab, sich durch das Bereitstellen von kostenlosen Diensten oder Gütern eine große Nutzer-/Anhängerschaft aufzubauen, um in einem zweiten Schritt mit kostenpflichtigen Zusatzangeboten Geld zu verdienen. Wie zum Beispiel mit Ausdrucken digitaler Fotos oder Merchandising.
Printcloud ist ein neuer Service aus den Niederlanden, der sich an alle die Geschäftstreibenden richtet, die Kunden/Usern individuelle Druckstücke anbieten möchten. Der Dienst will es jungen Unternehmen und Kreativen dabei so einfach wie möglich machen, kostengünstig und vor allem ohne viel Zeitaufwand den Druck von individuellen Produkten realisieren zu lassen.
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Ob für Backups, gemeinsamen Dateizugriff oder als Alternative zum USB-Stick: Das Speichern von Dateien im Netz hat viele Vorteile. Wir stellen 12 praktische Dienste vor.
Dateien online zu speichern, hat viele Vorteile. Erstens verringert sich die Gefahr eines Datenverlusts, da man stets ein Backup hat. Zweitens lassen sich Dateien leichter mit anderen teilen, und drittens kann man auch von anderen Rechnern als dem eigenen auf sie zugreifen.
Wer sich des latent vorhandenen Sicherheitsrisikos von Onlinestorage bewusst ist und entsprechend auf den Upload hochsensibler Dateien ins Netz verzichtet, der kann aus einer Reihe praktischer Dienste wählen, die kostenlos dauerhaften Speicherplatz in der Cloud anbieten und diesen gegen Entgelt meist auch noch erweitern.
Hier sind 12 praktische Dienste, um Dateien online zu speichern, geordnet nach der Menge des in der Gratis-Version angebotenen Speicherplatzes: » weiterlesen
GEMA
Die GEMA hat die Verhandlungen mit YouTube abgebrochen, Hunderte Videos werden für den Zugriff aus Deutschland gesperrt (und dadurch auch unsichtbar).
Mit acht weiteren internationalen Verwertungsgesellschaften will man ein deutliches Zeichen setzen, nämlich dass Musik ihren Wert hat.
» Verhandlung zwischen Gema & YouTube gescheitert
Android
In den USA hat Android das iPhone bei den Neukäufen mittlerweile überholt.
Die Marktforscher von NPD Research haben mit einer neuen und aktuellen Analyse für Furore gesorgt, der zufolge das Google-Betriebssystem Android mit einem Anteil von 28 Prozent bei den Abverkaufszahlen das iPhone von Apple mit einem Anteil von 21 Prozent deutlich hinter sich gelassen hat
» Marktforscher: Google Android überholt Apple iPhone in USA
IVW
deutsche-startups berichtet über die IVW-Zahlen für den April.
An der Spitze der IVW-Charts gibt es eine entscheidende Veränderung: Dauerbrenner T-Online führt die Hitliste nicht mehr an. Stattdessen stehen die VZ-Netzwerke nun an der Spitze, also die drei Plattformen studiVZ, schülerVZ und meinVZ. Einzeldaten gibt es nach dieser Fusion für die drei unterschiedlichen Netzwerke nun nicht mehr.
» Qype lässt weiter Federn, Yigg schmiert erneut ab und edelight im Sturzflug – IVW-Zahlen für April
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Wer ein iPad bestellt, muss aufpassen: Die Preise scheinen zurzeit noch etwas volatil – dafür muss man sich nicht an einen einzigen Anbieter wenden, um eine 3G-Verbindung zu buchen.
Am Wochenende hieß es noch 514 Euro, jetzt steht das billigste iPad wieder mit 499 in der Liste, die anderen Preise entsprechen auch denen in US-Dollar, nur das 64-GB-Modell liegt jeweils um die 15 Euro über der magischen x99-Euro-Grenze. Zugleich mit dem iPad ist auch das komplette Zubehör für das Gerät verfügbar.
Außerdem haben einige Mobilfunkanbieter ihre Tarife bekanntgegeben – man muss also nicht unbedingt bei T-Mobile den Vertrag abschließen. Achja: zurzeit kann man nur bestellen, ausgeliefert wird ab 28. Mai. Und trotzdem würde ich mich beeilen, denn das Interesse dürfte groß sein, und die Anzahl der zunächst lieferbaren Geräte begrenzt…
Hier kommen die Preise:
Weiterlesen bei neuerdings.com
Während Facebook das Vertrauen seiner Anwender verliert, nutzen Anbieter von alternativen Lösungen den allgemeinen Stimmungswechsel. diaspora aus New York will mit einem dezentralen Social Network Facebook & Co den Rang ablaufen.
Lange Zeit hatte ich relativ geringes Interesse an den zumeist theoretischen Ansätzen für dezentrale soziale Netzwerke. Zentrale Lösungen, wie sie von
Facebook und anderen bekannten Anbietern angeboten werden, erschienen mir stets so viel bequemer.
Doch dann begann Facebook, Schritt für Schritt mein Vertrauen zu verlieren. Mittlerweile hat ein signifikanter Teil der Tech- und Blogszene eine kritische Haltung zu den Vorstößen des führenden Social Networks eingenommen. Währen die Funktionalität von Facebook noch immer Spitzenklasse ist, bewies der Dienst um CEO Mark Zuckerberg einfach zu oft, dass er sich fast schon chronisch immer wieder über Nutzerinteressen hinwegsetzen wird, und brachte mit seinen Open Graph-Features das Fass schließlich zum überlaufen.
Entsprechend empfänglich ist die globale Tech-Szene momentan für Alternativen zu Facebooks zentralistischem und absolutistischem Social-Networking-Ansatz.
Heute früh hatten wir einen Hinweis auf ein sehr spannendes Vorhaben im Posteingang: diaspora nennt sich das von vier New Yorker IT-Studenten angeschobene Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein “den Datenschutz berücksichtigendes Open Source Social Network mit voller Nutzerkontrolle” zu entwickeln.
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Qype aufgepasst: Nach Frankreich und Großbritannien will Yelp offenbar auch den deutschen Markt angreifen.
In der vorigen Woche
hatten wir die bevorstehende Konfrontation der Empfehlungsportale in Europa betrachtet: Der Hamburger Dienst und europäische Marktführer
Qype bekommt in Frankreich und Großbritannien – zwei seiner drei Kernmärkte – Gesellschaft vom US-Konkurrenten
Yelp, der seine internationale Expansion vorantreibt.
Inwieweit für Yelp auch ein Deutschlandstart auf dem Programm steht, war noch unklar. Einige Leserhinweise legen allerdings den Schluss nahe, dass der US-Dienst tatsächlich auch hierzulande eine Site eröffnen möchte.
Das deutlichste Indiz für diese These ist das anonyme Jobangebot einer “erfolgreichen internationalen Website mit Millionen von Besuchern”, die nun auch nach Deutschland kommen will (danke an Till). Weiter heißt es in der Stellenbeschreibung:
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