Linkwertig:
OpenID Connect, MSN Web TV, Smart TV

OpenID Connect
Chris Messina gibt einen konzeptionellen Überblick über das vorgestern vorgestellte OpenID Connect.

» Two tastes better together: Combining OpenID and OAuth with OpenID Connect

 

Blogging
ReadWriteWeb über eine Studie zum Engagement der Leser auf den verschiedenen Blogging-Plattformen.

» Surprise: Traditional Blogging Platforms Still Reign Supreme

 

MSN Web TV
Microsoft hat eine Plattform für Internet-TV lanciert.

Zu den ersten externen Inhalten gehören Musikvideos von Yavido und laut.de, Stoff für Fashionistas von Kiya.TV, und für Fans des Reit-, Golf- und Wassersports soll Content 1 mit Reit TV, Birdie TV und Wave TV das passende Programm bieten.

» MSN Web TV
» MSN Web TV ist online

 

» weiterlesen

Diskussion um deutsche Startup-Klone:
Kein Grund zur Panik – schlimmer kann es kaum kommen

Macht der CityDeal-Verkauf Deutschland endgültig zum Land der Internet-Klone? Nein, denn das war es schon immer.

Vor einem halben Jahr gab es noch kein CityDeal. Jetzt wurde das Berliner E-Commerce-Startup für eine wahrscheinlich dreistellige Millionensumme an sein US-Vorbild Groupon verkauft. Federführend waren die Samwer-Brüder, die bekannt dafür sind, Kopien von erfolgreichen US-Diensten aufzubauen und für viel Geld zu verkaufen – man denke nur an den eBay-Klon Alando oder die Facebook-Imitation studiVZ.

Erst am Freitag plädierte ich dafür, deutschen Unternehmern nicht für alle Zukunft (lediglich) den Effizienz-Stempel aufzudrücken – und dann kommt das umtriebige Unternehmer-Trio und zeigt eindrucksvoll, wie effizientes Klonen geht.

Schnell sind sie da, die Sorgen um die Zukunft der deutschen Startup-Kultur. Unternehmer Stefan Wolpers befürchtet, dass ab jetzt noch mehr Geld in das Kopieren etablierter Konzepte gesteckt wird und dass Deutschland ein für alle Male zum Spezialisten im schnellen Aufziehen von Me-Too-Firmen mutieren könnte.

Mike Butcher hat bei TechCrunch Europe ähnliche Bedenken und sieht Wolken am in letzter Zeit stärker durch Innovationen geprägten deutschen Internethimmel aufziehen.

» weiterlesen

diaspora & Co:
Alternative Social Networks
wittern ihre Chance

Die mediale Aufmerksamkeit für das dezentrale Social Network diaspora hält an. Doch neben dem “Shooting-Star” treiben auch andere Initiativen die Entwicklung eines alternativen sozialen Netzwerks voran.

Vor einer Woche stellten wir diaspora vor, das in der Entwicklung befindliche, dezentrale Open Source Social Network, das gerade dabei ist, Spenden für die Finalisierung des Projekts zu sammeln. Am vorigen Montag konnten sich die vier New Yorker IT-Studenten, die hinter diaspora stecken, bereits über Spendenzusagen in Höhe von 20.000 Dollar freuen.

Was dann folgte, war eine beeindruckende Welle von Presseberichten rund um diaspora. Angesichts der anhaltenden Debatte um Facebook schienen viele Blogger und Journalisten nur darauf gewartet zu haben, endlich über den Ansatz einer Alternative zu dem blau-weißen US-Netzwerk berichten zu können.

Das Resultat des diaspora-Hype: Statt 577 Unterstützern wie am vergangenen Montag haben mittlerweile über 4700 Personen ein Spendenversprechen abgegeben. Die Gesamtsumme der für diaspora bereitgestellten Gelder beträgt zum Zeitpunkt des Verfassens beachtliche 172.951 Dollar.

Für die diaspora-Gründer, die ursprünglich lediglich 10.000 Dollar angestrebt hatten, um sich in den Sommermonaten komplett auf die finale Entwicklungsarbeit konzentrieren zu können, ist das nicht nur ein unerwarteter Geldsegen, sondern auch ein deutliches Zeichen dafür, dass sie ernst genommen werden und dass eine echte Nachfrage nach einem Social Network besteht, bei dem nicht ein gewinnorientiertes Unternehmen zentral die Fäden zieht.

Im Rahmen der diaspora-Berichterstattung gelangten auch einige andere, vergleichbare Lösungsansätze ins Gespräch. Denn die diaspora-Idee ist nicht neu.

» weiterlesen

Linkwertig:
Google Phone, OpenID Connect, Skype

Google Phone
Das war wohl nichts… Google beendet den im Januar gestarteten Versuch, Android-Handys selbst zu verkaufen. Fortan wird man sich darauf beschränken, die interessantesten Produkte vorzustellen.

» Nexus One changes in availability

 

Google Cars
Nicht das beste Wochenende für Google: Bei einer Überprüfung der Aktivitäten der Street-View-Cars kam heraus, dass diese entgegen offizieller Stellungnahmen auch Nutzdaten gesammelt haben.

Das war ein Fehler, den wir zutiefst bedauern und für den wir um Entschuldigung bitten

» Street View hat auch private E-Mail-Inhalte erfasst

 

OpenID Connect
Facebooks David Recordon stellt einen Entwurf für eine Alternative zu Facebook Connect oder Google FriendConnect vor.

» New OpenID Connect Proposal Could Solve Many of the Social Web’s Woes

 

» weiterlesen

E-Commerce-Phänomen:
Groupon kauft CityDeal

Groupon, das nicht einmal zwei Jahre alte E-Commerce-Startup aus den USA, setzt seine schnelle und konsequente Wachstumsgeschichte fort und übernimmt den deutschen Klon CityDeal.

Es ist ein immer wieder auftretendes Muster im Social Web: Ein erfolgreiches US-Webangebot wird von einem deutschen Anbieter geklont. Der Klon gelangt auf dieser Seite des Atlantiks zu schnellem Erfolg. Erst nach relativer langer Zeit stößt das Vorbild aus den USA auf den europäischen Markt vor.

Aufgrund der bereits recht guten Etablierung des lokalen Klons gestaltet sich dieser Schritt schwieriger als gedacht. Aus Sicht des US-Anbieters geht wertvolle Zeit verloren. Das war so bei studiVZ und Facebook und auch bei Xing und LinkedIn.

Im Onlinehandel jedoch scheinen die Uhren anders zu ticken. Groupon, das E-Commerce-Phänomen aus den USA, lässt keine Zeit verstreichen und hat in der Nacht die Übernahme des deutschen Klons CityDeal bekannt gegeben. » weiterlesen

Sonntagsfrage:
Wie viel sind euch Blogs wert?

Micropayment-Dienste wie Flattr oder Kachingle ermöglichen das unkomplizierte Bezahlen für gute Inhalte – und das völlig freiwillig. Welches Budget würdet ihr pro Monat in Blogs investieren?

Mit neuen Micropayment-Diensten wie Flattr oder Kachingle gewinnt die Debatte um die Monetarisierung von Blogs und Long-Tail-Angeboten an Dynamik. Treue Leser erhalten durch derartige Angebote die Möglichkeit, sich mit einem freiwilligen Obolus für die gebotenen Inhalte zu bedanken, ohne dabei irgendeinem Zahlungszwang zu unterliegen.

Ob ein solches System in der Praxis wirklich funktioniert, lässt sich im Moment noch nicht sagen. Doch Flattr-Gründer Peter Sunde traf in seinem Vortrag auf der Next Conference den Nagel auf den Kopf: Auf jeden Fall sollte man es ausprobiert haben.

In seinem Blog Massenpublikum sinnierte Sachar Kriwoj am Mittwoch über die Frage, welches monatliche Budget er auf Online-Angebote im Allgemeinen und Blogs im Speziellen mit Hilfe von auf der “Thank You Economy” basierenden Zahlungssystemen verteilen würde.

Diese Frage möchten wir in unserer heutigen Sonntagsfrage an euch weiterreichen: Wie viel sind euch Blogs monatlich Wert? Welches Budget würdet ihr pro Monat bei Flattr, Kachingle oder ähnlichen Anbietern einzahlen – eine omipräsente Verbreitung vorausgesetzt – um euch für Inhalte im Netz zu bedanken?

» weiterlesen

Samstag App Fieber:
TheDeadline, The Hipstery, TransFormr

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: TheDeadline – ein intelligentes System zur Aufgabenverwaltung; The Hipstery – ein mysteriöser T-Shirt-Shop; und TransFormr – Mikroformate auf Webseiten entdecken.

TheDeadline
TheDeadline
TheDeadline ist ein System zum Verwalten von Aufgaben/Todos mit einem eigenen Touch. TheDeadline kann alles, was man von einem solchen Tool erwarten kann (Todos eingeben, annotieren, taggen, mit einem Termin versehen, ändern, als erledigt markieren, löschen, usw.) – aber es hat auch eine Art von ‘Intelligenz’ und Interaktivität, die mir in dieser Form noch nicht untergekommen ist. Ein eingebauter Assistent stellt nämlich sicher, dass jedes Todo mit der jeweils gebotenen Priorität behandelt, erledigt oder zumindest neu verplant wird. Technisches Detail am Rande: TheDeadline wird in einem Lisp-Dialekt entwickelt und läuft auf Googles App Engine.

The Hipstery
The Hipstery
The Hipstery ist ein T-Shirt-Shop der etwas anderen Art. Anders als etwa bei Threadless (wo die Community entscheidet, welche T-Shirts produziert werden) oder Spreadshirt (wo man das T-Shirt selbst gestaltet) wird bei The Hipstery die Auswahl des T-Shirts von einem geheimen Algorithmus bestimmt. Outgesourcte Serendipity, wenn man so will. Als geneigter Kunde gibt man die gewünschte Grösse an, beantwortet einige Fragen und überweist 20 Euro (plus Versandkosten). The Hipstery wertet die Antworten aus, berechnet das ideale T-Shirt und verschickt es als geheimnisvolles Paket.

» weiterlesen

Hoccer:
Mobiler Datenaustausch
für iPhone und Android

Spontan Daten von Smartphone zu Smartphone zu übertragen, ist überraschend aufwändig. Hoccer aus Berlin will das mit seiner Applikation für iPhone und Android ändern.

Wer unterwegs spontan Kontaktdaten, Fotos oder andere Informationen vom Smartphone mit anderen teilen möchte, hat dazu viele Wege. Allerdings ist fast immer ein gewisser Zeitaufwand damit verbunden, irgendwas per Bluetooth, SMS, Mail, Social Network oder über einen anderen Dienst weiterzuleiten – speziell dann, wenn einem die Kontaktdaten der Empfänger fehlen.

Hoccer, ein im September gestartetes Angebot aus Berlin, hat sich diesem Problem angenommen. Die kostenlose Applikation für iPhone und Android erlaubt den mobilen Datenaustausch zwischen zwei oder mehr Geräten.

» weiterlesen

Euro-Startups und Stereotypen:
Die alte Leier von der
deutschen Effizienz

Deutsche wären effizient und in Südeuropa gäbe es gute Designer, so Internetinvestor Stefan Glänzer auf der Next Conference. Doch sind solche Klischees hilfreich, um eine international einflussreiche, europäische Webwirtschaft zu schaffen?

Internetinvestor Stefan Glänzer versuchte am Mittwoch auf der Next Conference, Optimismus zu verbreiten. Unter dem Motto “Stop complaining – Let’s build kick ass companies out of Europa” (“Lasst uns ausgezeichnete europäische Firmen bauen, statt uns zu beschweren”) ging es dem in London lebenden Deutschen, der unter anderem in das später an CBS verkaufte Social Music Network Last.fm investiert hatte, in einem Vortrag darum, die Stärken der Europäer hervorzuheben und den Mythos der überlegenen US-Startup-Szene zu zerstören.

Während sein Ziel, ein Gemeinschaftsgefühl europäischer Gründer und Investoren zu schaffen und mehr Selbstbewusstsein bei hiesigen Web-Startups anzumahnen, eine Notwendigkeit auf dem Weg zu einer international einflussreichen, europäischen Internetbranche ist, sehe ich die von Glänzer gemachte Empfehlung kritisch:

» weiterlesen

Linkwertig:
IBM, Foursquare, Zuckerberg, Echo

IBM
IBM hat ein Tool zum Data-Mining veröffentlicht, das sich laut Mashable auch besonders gut für Social-Media-Analytics eignet.

» IBM Debuts New Social Media Analytics Tool

 

Foursquare
Mit immerhin auch schon 500 für Foursquare entwickelten Anwendungen haben sie nun eine Gallerie lanciert, um den geneigten Benutzern einen Überblick zu verschaffen.

» App Gallery
» With 500 Apps Out There, Foursquare Unveils App Gallery, Talks Nabisco Rumors

 

Tagcrumbs
Weniger gut läuft es für Tagcrumbs (unsere Review) – der Dienst wird eingestellt.

» The Last Tagcrumb! We are closing this service.

 

Zuckerberg
Jason Calacanis, selbst sicher auch kein Kind von Traurigkeit, mit einer lesenswerten Tirade gegen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

Are we blind? It’s a trap! It’s a trap!

» The Big Game, Zuckerberg and Overplaying your Hand

 

» weiterlesen