Guardian
Der Guardian hat ein Framework namens MicroApps lanciert und verwandelt sich damit selbst in eine Art App-Plattform. Drittanwendungen können eigene Daten mit denen des Guardians verbinden und sich direkt in den Guardian integrieren.
» MicroApps from The Guardian and Google AppEngine – Both ready for business
Facebook
Mark Zuckerberg hat in der Washington Post eine Erklärung veröffentlicht, in der er einige Fehler einräumte und einige Vereinfachungen in den Privacy-Settings ankündigte, nicht ohne jedoch die allgemeine Menschenliebe von Facebook als treibende Kraft ihres Tuns zu betonen.
» From Facebook, answering privacy concerns with new settings
AdSense
Google hat erstmals die Umsatzaufteilung von AdSense offen gelegt. Bei AdSense für Content-Seiten liegt der Anteil der Anbieter bei 68%, bei Suchergebnisseiten bei 51%.
» The AdSense revenue share
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UJAM macht aus jedem Nutzer ein Musiktalent. Der innovative Dienst mit Entwicklung in Bremen begeisterte am Abend auf der TechCrunch Disrupt-Konferenz das Publikum.
Vor einigen Stunden wurde in New York der Startschuss zur dreitägigen und mit vielen namhaften Sprechern ausgeschmückten
TechCrunch Disrupt-Konferenz gegeben. Neben diversen Gesprächsrunden zu aktuellen Themen aus der Web- und Technologie-Welt
kämpfen 20 unter vielen Bewerbern ausgewählte Startups um die Siegerprämie von 50.000 Dollar.
Gegen 20:30 Uhr unserer Zeit begann die erste Runde mit Startup-Pitches, und das allererste Unternehmen, das sein neues Onlineprodukt vorstellte, war doch glatt eins mit Wurzeln in Deutschland. Und was für eins!
UJAM heißt das Musik-Startup mit Sitz im Silicon Valley und der Entwicklung in Bremen, das die Jury und das Publikum mit seinem innovativen, browserbasierten Dienst begeisterte, der jeden noch so untalentierten Nutzer im Nu zum nächsten Anwärter für “Deutschland sucht den Superstar” machen könnte…
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Tagcrumbs, ein deutscher Dienst mit orsbasierter Komponente, schließt wie berichtet seine Pforten. Im Interview gibt Mitgründer Cornelius Rabsch Einblick in das, was hinter den Kulissen geschah.
Wie berichtet schließt die ortsbezogene Community
Tagcrumbs ihre
Pforten. Noch im April erwähnten wir den Dienst als eines der 33 Startups aus dem deutschsprachigen Raum,
die man im Blick behalten sollte. So schnell kann es gehen…
Tagcrumbs war ein Location Based Service (LBS), bei dem jeder interessante Plätze beschreiben, merken und mit Freunden teilen konnte, vom stationären Rechner sowie vom Smartphone.
Nun also das plötzliche Ende. Was lief schief? Wir sprachen mit Cornelius Rabsch, neben Benedikt Foit und Sascha Konietzke Mitbegründer von Tagcrumbs, über die Ursachen für die Schließung, die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Betrieb eines Startups sowie die Herausforderungen für ortsbasierte Social Networks.
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Twitters Suchefunktion lässt zu wünschen übrig. Das praktische Tool Snap Bird erledigt das, was Twitter nicht machen will.
Vor einigen Wochen beschrieb ich, wie sich das schon fast tot geglaubte FriendFeed dafür einsetzen lässt, ältere Twitter-Streams zu durchsuchen – eine Funktion, die Twitter selbst nicht anbietet.
Allerdings ist bei dem Verfahren nicht nur etwas “Handarbeit” nötig, sondern man ist auch vollständig den Launen von FriendFeeds nicht immer zuverlässig arbeitendem Suchmechanismus ausgesetzt.
Mittlerweile glaube ich, eine noch deutlich bessere Möglichkeit gefunden zu haben, eigene oder fremde Twitter-Streams zu durchsuchen: Mit Snap Bird. Diese kleine aber feine Browseranwendung vom britischen Entwickler Remy Sharp macht all das, was ich eigentlich von der Twitter-Suche erwartet hätte.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: CrowdPark – ein Social Forecast Game; DealZentrale – ein Meta-Aggregator für Deals; und Uhrgeil – eine Uhr.
CrowdPark
CrowdPark ist ein Social Forecast Game, bei dem es darum geht, das Eintreten von Ereignissen vorauszusagen. Bei der Anmeldung bekommt man 2.000 C$ Spielgeld, das man auf oder gegen Zukunftsfragen aus einigen Themenbereichen (Nachrichten, Sport, Technik, Unterhaltung und Gesellschaft) setzen kann. Die Einsätze können dabei jederzeit – auch vor Ablauf eines Themas – erhöht oder abgezogen werden, der jeweilige Gewinn oder Verlust ergibt sich aus den Einsätzen aller anderen Mitglieder. Themen und Antworten können natürlich auf von den Mitgliedern eingereicht werden.
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Google stellte auf seiner Entwicklerkonferenz zusammen mit Partnern Google TV vor, eine auf Android basierende Plattform, die das Internet mit dem Fernseherlebnis verbindet.
Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco stellte der Suchmaschinenanbieter mit Sony, Logitech und Intel die offene Plattform Google TV vor. Sie soll die Leistungsfähigkeit des Internet mit dem Fernseherlebnis verbinden. Unterstützt werden sie dabei zunächst (in den USA) von Best Buy, DISH Network und Adobe.
Google TV basiert auf dem Android-Betriebssystem und verwendet Chrome als Webbrowser. Nutzer können auf ihre gewohnten Fernsehsender zugreifen und darüber hinaus cloudbasierte Informationen, Anwendungen oder Content im Flash-Format abrufen – “bequem vom Sofa aus und genauso einfach, wie im Internet zu surfen.”
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Das Wall Street Journal veröffentlichte heute früh einen recht gehaltlosen Artikel rund um die angebliche Weitergabe von Nutzerdaten sozialer Netzwerke an Werbekunden. Das hinderte die Story nicht daran, ein viraler Hit bei Twitter zu werden.
Schwarmintelligenz hat nicht nur seine Vorteile. Zu dieser Erkenntnis kam ich heute Morgen, als in meinem Twitter-Stream immer und immer wieder der gleiche Link auftauchte:
Die “Enthüllungsstory” des Wall Street Journal darüber, wie MySpace, Facebook, Twitter und andere Social Networks angeblich Benutzerinformationen an Werbepartner übermittelt haben.
Das Problem mit dem Artikel: Er war in höchstem Maße unkonkret, warf verschiedene Netzwerkdienste und Praktiken in einen Topf, und bestand zu gefühlten 95 Prozent aus Informationen, die jedem, der sich nur gelegentlich mit dem Thema beschäftigt, vollkommen bekannt sein müssten. Twitter hat darüber hinaus überhaupt keine Werbung auf seiner Site.
Die einzig echte Neuigkeit – sofern sie denn stimmt – war, dass es Werbepartnern im Falle von Facebook mitunter möglich war, User namentlich zu identifizieren, die auf Anzeigen innerhalb des sozialen Netzwerks geklickt haben. Angesichts von umstrittenen Facebook-Features wie Instant Personalization und der allgemeinen Konvention, bei dem Dienst unter dem richtigen Namen aufzutreten, kommt aber auch das nicht wirklich überraschend.
Kurzum: Die Story des Wall Street Journal war fast komplett wertlos, oder im besten Fall eine Erinnerung an das, was seit langem bekannt ist.
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Chatroulette faszinierte Millionen. Phoneroulette aus Deutschland und ChatVille vom US-Dienst Digsby wollen das Prinzip zufälliger Online-Chats verfeinern.
Chatroulette war eine der bisher größten Überraschungen dieses Internetjahres. Ein russischer Teenager programmierte eine simple Site, auf der sich zwei zufällig ausgewählte Nutzer per Webcam unterhalten können. Innerhalb kürzester Zeit wurde Chatroulette weltweit bekannt und brachte trotz
gelegentlich unangenehmer Überraschungen
Millionen von Usern dazu, ihre Webcam zu aktivieren und mit Wildfremden zu chatten.
Da verwundert es nicht, dass sich andere Anbieter vom Chatroulette-Erfolg inspirieren lassen. Zwei brandneue Projekte wollen dem Prinzip der zufälligen Aufeinandertreffen zweier User eine etwas andere Ausrichtung geben und gleichzeitig die Problematik nicht jugendfreier “Vorfälle” lösen.
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Google hat auch am zweiten Tag der Entwicklerkonferenz Google I/O eine Reihe von Ankündigungen gemacht. Ein Überblick:
Android 2.2
Google hat die Version Froyo von Android vorgestellt. Neben den obligatorischen Verbesserungen der Performance gibt es Tethering, eine Data Backup API und Cloud to Device Messaging.
» Android 2.2 and developers goodies
Google TV
Mit viel Fanfare wurde dann auch Google TV vorgestellt, das ab Herbst Googles Vorstellung eines besseren Fernsehens in die Wohnzimmer bringen soll. Viel mehr als eine etwas erzwungen wirkende Integration vom Web in den Fernseher ist es aber – zumindest in der vorgestellten Ausbaustufe – nicht.
» Announcing Google TV: TV meets web. Web meets TV
Google Tunes
Spannender ist die Übernahme von SimplifyMedia – sämtliche (DRM-freien) Medien und Songs können damit nämlich zu Android-Handys gestreamt werden.
» Google Buys Simplify Media To Power Music Syncing For New iTunes Competitor
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Xobni, das überaus praktische Outlook-Plugin für besseres E-Mail-Management, gibt es seit heute in einer deutschen Version. Auch Xing ist dabei.
Wer privat oder beruflich Outlook als E-Mail-Programm verwendet, kennt hoffentlich
Xobni. Das in seiner Basis-Version kostenlose Plugin für Microsofts E-Mail-Software kombiniert intelligente Funktionen zum Durchsuchen und Verwalten von Mails und importiert gleichzeitig Informationen zu Personen, mit denen über Outlook kommuniziert wird, aus dem Social Web.
In meiner persönlichen Erfahrung summiert sich der Produktivitätszuwachs durch Xobni auf mindestens fünf Prozent, sofern man nicht den ganzen Tag nur in Besprechungen sitzt. An einem regulären Arbeitstag wären das somit immerhin ungefähr 20 Minuten. Das erste Mal hatte ich Xobni im Januar 2008 vorgestellt. Seit kurzem gibt es Xobni auch für BlackBerry.
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