Snap Bird:
Die Suchefunktion, die Twitter fehlt

Martin Weigert, 23. Mai 2010 12:10 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Twitters Suchefunktion lässt zu wünschen übrig. Das praktische Tool Snap Bird erledigt das, was Twitter nicht machen will.

Vor einigen Wochen beschrieb ich, wie sich das schon fast tot geglaubte FriendFeed dafür einsetzen lässt, ältere Twitter-Streams zu durchsuchen – eine Funktion, die Twitter selbst nicht anbietet.

Allerdings ist bei dem Verfahren nicht nur etwas “Handarbeit” nötig, sondern man ist auch vollständig den Launen von FriendFeeds nicht immer zuverlässig arbeitendem Suchmechanismus ausgesetzt.

Mittlerweile glaube ich, eine noch deutlich bessere Möglichkeit gefunden zu haben, eigene oder fremde Twitter-Streams zu durchsuchen: Mit Snap Bird. Diese kleine aber feine Browseranwendung vom britischen Entwickler Remy Sharp macht all das, was ich eigentlich von der Twitter-Suche erwartet hätte.

Mit dem nett gestalteten Dienst lassen sich beliebige Tweets aus der Vergangenheit finden – Twitters eigener Suchzeitraum variiert, liegt aber irgendwo zwischen einigen Tagen und Wochen.

Snap Bird erlaubt das Durchsuchen des eigenen Twitter-Streams oder des eines anderen Nutzers. Dazu müssen lediglich der jeweilige Twitter-Name sowie der oder die Suchbegriffe eingegeben werden. Für jede Suche lässt sich ein Permalink beziehen. Auch die Suche in den favorisierten Tweets von Usern ist machbar.

Twitter durchsuchen mit Snap Bird
Twitter durchsuchen mit Snap Bird

Wer Snap Bird via OAuth mit Twitter verbindet, kann weitere Suchprozesse durchführen: Dann ist auch das gleichzeitige Durchsuchen der Streams aller User möglich, denen man folgt, sowie das aller Tweets, die an einen direkt gerichtet sind. Eine Suche lässt sich zudem auf eingehende und ausgehende private Nachrichten anwenden.

Snap Bird ist so geradlinig und simpel aufgebaut, wie es nur sein kann, was sehr angenehm ist. Das Tool bietet eine der für meinen Geschmack wichtigsten Twitter-Funktionen überhaupt und erledigt diese problemlos und überzeugend. Den Umweg über FriendFeed kann ich mir in Zukunft dann sparen.

via twitter/stefanronge

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1 Kommentar

  1. Suse
    schrieb am 23. Mai 2010 um 13:23 Uhr (#)

    Die Suchfunktion lässt echt zu wünschen übrig, aber ich finde, das ist bei Facebook noch schlimmer. Wenn man da Menschen sucht, kann man nicht mal andere Kriterien als den Namen angeben.

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