Investment:
simfy erhält 7 Millionen Euro

Der Kölner Musikdienst simfy erhält eine für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich umfangreiche Kapitalspritze in Höhe von sieben Millionen Euro.

Millionenschwere Finanzierungsrunden für deutsche Startups sind eher eine Seltenheit. Umso erfreulicher ist ein solches Ereignis, wenn es einen Dienst betrifft, den wir schon lange in unserer Berichterstattung begleitet haben.

simfy, eines der zwei großen deutschen Portale für kostenloses On-Demand-Streaming, hat soeben eine für hiesige Verhältnisse äußert umfangreiche Finanzierungsrunde bekannt gegeben: Das zur Muttergesellschaft Music Networx gehörende Unternehmen aus Köln erhält sieben Millionen Euro unter anderem von DuMont Venture, Earlybird, NRW.Bank und Klaus Wecken.

Mit dem frischen Kapital soll die europäische Expansion und der Ausbau der neuen Produktgeneration vorangetrieben werden. Vorige Woche veröffentlichte simfy Deutschlands erste iPhone- und Android-Applikation für das On-Demand-Streaming von Musik. Einige Tage später zog Konkurrent steereo nach.

simfy plant für die nächsten Monate unter anderem den Launch in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden.

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4 Kommentare

  1. Andreas
    schrieb am 12. Mai 2010 um 14:10 Uhr (#)

    Wünsche Simfy viel Glück, frage mich allerdings, wie die die hohen GEMA Gebühren auffangen wollen. Die GEMA verlangt ja Kohle per Stream und bei vermutlich wesentlich mehr Free-Usern statt Premium-Usern wird das mit Sicherheit in DE keine leichte Aufgabe sein. Wie sieht das Businessmodell von Simfy aus?

  2. Andi
    schrieb am 13. Mai 2010 um 10:04 Uhr (#)

    Hallo zusammen,

    wir sind eine Studentengruppe machen gerade eine Studie zur Zukunftsfähigkeit solcher Dienste. Dazu haben wir eine Online-Umfrage gebastelt. Es würde mich freuen wenn ein paar der Leser mitmachen würden. Wenn Ihr lust habt könnt ihr das auch gerne Twittern.
    Herzlichsten Dank!
    und hier kommt der Link.

    http://bit.ly/aSjJ3K

  3. Hasan Aksoy
    schrieb am 13. Mai 2010 um 20:52 Uhr (#)

    In der Tat ist das Kapital für deutsche Verhältnisse sehr saftig;

  4. H.H
    schrieb am 22. Mai 2010 um 23:36 Uhr (#)

    In dieser Finanzmisiere kann ich keinem “Spassfaktor” Millionen zuschießen

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