Social Networks:
mixxt will Ning-Flüchtlinge aufnehmen
Ning, der Marktführer im Bereich nutzergenerierter sozialer Netzwerke, wird kostenpflichtig. Der deutsche Konkurrent mixxt will diese einmalige Gelegenheit nutzen.
Immerhin war Ning der Marktführer in dem Segment selbst erstellter Social Networks. Viele Nutzer hatten sich darauf verlassen, in dem US-Dienst eine sichere und dauerhaft kostenlose Lösung für ihr persönliches Netzwerk gefunden zu haben.
Bei mixxt, einem Ning-Wettbewerber, der zu den 33 Startups aus dem deutschsprachigen Raum gehört, die man unserer Meinung nach im Auge behalten sollte, dürfte die Freude über die Veränderung bei Ning groß gewesen sein.
Dank einer englischsprachigen Variante und eines vergleichbaren Funktionsumfangs öffnet die Entscheidung des US-Konkurrenten für mixxt die Möglichkeit, Ning-Nutzern Asyl zu gewähren.
Damit dies auch wirklich geschieht, legt sich das Webunternehmen mächtig ins Zeug. Am gestrigen Sonntag veröffentlichten die Bonner ein Werkzeug zum Importieren der Mitglieder von bei Ning gehosteten Social Networks zu mixxt und erklären den Prozess in einem Blogeintrag.
Während sich das Importieren der Benutzerbasis automatisieren lässt, stellt sich das Transferieren des in einem Ning-Netzwerk publizierten Inhalts komplizierter dar. Aktuell bietet Ning hierfür keine Lösung an. mixxt bittet Betreiber von Networks bei Ning, an einer Umfrage zum Import und der Wichtigkeit von Inhalten teilzunehmen, und verspricht, 20 teilnehmenden Netzwerken beim Ning-Import behilflich zu sein.
In einem zweiten Blogbeitrag erklärt mixxt detailliert, was ehemaligen Ning-Usern bei mixxt geboten wird und warum das deutsche Startup weiterhin auf ein Freemium-Modell setzen kann, während Ning sich dagegen entscheiden musste.
Wenn es mixxt gelingt, mit seiner Initiative die Aufmerksamkeit der hauptsächlich US-amerikanischen Ning-Nutzer zu erhalten, könnte dies im besten Fall zehntausende neue mixxt-Netzwerke bedeuten. Etwas Besseres kann einem Dienst wie mixxt nicht passieren – vorausgesetzt, die Server halten den Ansturm aus.

























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Wow! Du bist richtig schnell und aufmerksam! Ich hätte nicht gedacht, dass unsere rein englische Veröffentlichung auf dem UK/US/International Blog in deutschen Blogs erscheint. Hut ab!
Ning ist bisher Marktführer auf dem internationalen Parkett. In Deutschland sind wir weit vorne, und genau das würden wir jetzt auch gerne (in Teilen) international bewirken. Deshalb der Ning-Import und eine spezielle Betreuung für Ning-Netzwerke. Natürlich ist es spannend zu sehen, welche Art von Netzwerken dabei wechseln, da diese Netzwerke ja zu großen Teilen nicht bereit sind für Mikro-Social-Networking Geld zu bezahlen.
Deshalb zielen wir auf Netzwerke ab, die einen bestimmten thematischen Fokus haben. Vor allem Netzwerke zu den Themen “Education”, “Work/Business” und Events interessieren uns als “Kundschaft”, also genau die Use-Cases, die wir auch in Deutschland primär bedienen.
Danke nochmals für die spannende und hochaktuelle Berichterstattung. Genau so kenne (und empfehle) ich auch Netzwertig ;)
Beste Grüße
Oliver Ueberholz
It’s my job :)
>>
kam das für die Betreiber der zwei Millionen bei Ning erstellten Netzwerke wie ein Schock
>>
2,27 Euro/Monat brutto bzw. 27,32 Euro/Jahr brutto müssen ja auch ein großer “Schock” für die Netzwerkbetreiber sein, die damit ein Social Network bis zu 150 Mitglieder managen können. Für jedes Mitglied p.a. Kosten von 18,2 Cent für den Betreiber. Pro Jahr wohlgemerkt. Das muss wahrlich eine schockierende Tatsache sein.
Seis drum: Die Nomaden-Karawane zieht weiter bzw. wird noch herangewunken.
Wenn es mal nicht mehr um die anscheinend einzige Frage “kostet es was?” geht, möchte man sich vlt. mal wieder den wahrlich essentiellen und journalistisch nicht unrelevant zu beäugenden Fragen in etwa “was bekomme ich denn für Leistung bei x oder y?” zuwenden.
Ein kritischer Leistungs-/Performance-Vergleich der verfügbaren Applikationen mit Reaktionstest des Supports u.w. im Vergleich wär doch z.B. mal ein gutes Thema, Martin.
Und da, schhätze ich, hat Ning sich einen großen Gefallen getan. Ein Großteil von personellen und technischen Ressourcen wird durch den Wegfall der Kostenlos-Betreiber für nun zahlende Netzwerkbetreiber, die dann auch echte Kunden werden, frei. Die Reaktions- und Leistungsbereitschaft kann sich nur erhöhen, wenn Ning es richtig anstellt.
btw: Ich schätze übrigens beide Anbieter.
Ok, nur ein kleiner Schock ;)
Was einen Vergleich betrifft, schau mal hier: Marcel hat sich die Preismodelle angeschaut.
Die Anregung für einen etwaigen Artikel galt Dir bzw. der netzwertig-Redaktion.
Jep danke, ist zur Kenntnis genommen.
Hallo,
muss hier nun auch meinen “Senf” dazu geben!!
Wir, international gemeinsam tätige Programmierer, arbeiten schon seit ein paar Jahren im Hintergrund an der Fertigstellung bzw. Veröffentlichung unseres internationalen Networks, (mit ein paar tausend angeschlossenen Homepages), mit den ebenfalls zahlreichen Mitgliedern (Bei den vorhandenen Mitgliedern unserer Onlinepartner bewegen wir uns im 6-7stelligen Bereich; die schon geraume Zeit die Veröffentlichung unseres internationalen Networks mit Neugierde und Spannung entgegen sehen).
Nun zum eigentlichen Thema:
Finde es sehr schade wie der im Bericht erwähnte Anbieter mit seinen jetzigen und zukünftigen Kunden umspringt!!
Ich zu meiner Person (Chef-Admin), ziehe daraus eine Lehre und die dementsprechende Konsequenz und werde meine weitere, doch sehr kostbare, Zeit nicht mehr für diesen Anbieter verschwenden; meine “Zelte” nach und nach dort abbrechen und zu mixxt wechseln.
Die Angebote von mixxt sind mir dann doch lieber!!
Dort fühle ich mich nicht gedrängt in Positionen deren Entscheidung ich mir doch selbst erlassen möchte.
In diesem Sinne,
Ihr Leser
hi,
war , bin bei ning hätte den beitrag auch gerne bezahlt . leider haben sie nur die option über paypal und visa,usw, was beides über krditkarten läuft und da ich keine solche habe , werde ich deswegen nicht eine holen.
schade beim bezahlen sollte ning mehr möglichkeiten anbieten,
der minining ist leistbar für kleine netzwerke so wie unseres.
so werde ich mich um ein anderes umsehen müssen.
lg lexi
@veronika
Paypal funktioniert ohne Kreditkarte, Du kannst Dein Paypalkonto von jedem Bankkonto der Welt aufladen und dann gebührenfrei und ohne Wechselaufschlag Deine 19,95 $ (ca 1,30 Euro/Monat) mit 1,2 Klicks bezahlen. Klasse, oder?!
Welche Zahlungswege würdest Du Dir denn sonst noch wünschen?