Von 402 Teilnehmern unserer Umfrage zum Thema Micropayments sind drei Viertel gründsätzlich bereit, für gute Blog-Inhalte zu zahlen. Das passt, denn ab sofort nutzen wir Flattr.
Vor zwei Wochen
fragten wir euch in unserer Sonntagsfrage, wie viel ihr monatlich über Micropaymentdienste wie
Flattr oder
Kachingle für Blogs zahlen würdet. Eure Beteiligung war rege, und das Ergebnis recht eindeutig:
Von 402 Teilnehmern der Umfrage sind drei Viertel zu einer monatlichen Zahlung bereit, fast die Hälfe würde fünf Euro oder mehr in Blogs “investieren”.
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Das iPad ist ideal für das Abspielen von Videos. Die Applikation Air Video macht aus einem Rechner einen Videoserver, streamt die dort gespeicherten Clips auf’s iPad (und iPhone) und konvertiert Dateien in Echtzeit.
Mein Hauptgrund für den Kauf eines iPads waren visuelle Inhalte. Zwar schaue ich mir aufwendig produzierte Blockbuster lieber im Kino oder auf einem Großbildfernseher an, aber bei Nachrichten, Dokumentationen oder Serien lege ich hingegen primär Wert auf ortliche Flexibilität und möchte nicht an mein Sofa gebunden sein.
Das iPhone oder andere Smartphones besitzen leider zu kleine Bildschirme, um damit über längere Zeit Videos anzuschauen und Spaß dabei zu haben. Das iPad füllt hier zumindest für meinen persönlichen Bedarf eine große Lücke, und macht dies im Praxiseinsatz auch genau so, wie ich es mir in der Theorie vorgestellt habe.
Nun wäre Apple nicht Apple, wenn das iPad ähnlich wie das iPhone nicht sehr wählerisch wäre, was die akzeptierten Dateiformate betrifft. Kurz gesagt: iPad-Videos müssen im MP4-Format vorliegen, sonst lassen sie sich nicht abspielen.
Dank der absolut beeindruckenden iPad-Applikation Air Video muss ich mir über manuelles Konvertieren von Videodateien in das MP4-Format aber ab sofort keine Sorgen mehr machen – ebenso wenig wie über die Frage, wie ich die auf meinem an den Fernseher angeschlossenen Media-PC abgelegten Serien und Dokumentationen bequem auf mein iPad “streame”. Air Video ist die Lösung für beides.
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Stephan Uhrenbacher hat mit Qype eines der erfolgreichsten deutschen Web-Startups aufgebaut. Im Interview beleuchtet er den zukünftigen Qype-Fokus, die Herausforderungen der hiesigen Internetlandschaft sowie das kommende “Facebook-Web”.
Er ist einer der erfahrensten Köpfe in der deutschen Internet- und Startup-Landschaft: Stephan Uhrenbacher gründete im Jahr 2005 das Bewertungs- und Städteportal
Qype. Heute ist der Dienst mit Sitz in Hamburg neben Deutschland auch Marktführer in Großbritannien und Frankreich und gilt als eine der wenigen internationalen Erfolgsgeschichten deutscher Social-Web-Startups.
Im Interview erklärt Stephan Uhrenbacher, wieso es bei Qype bald eine Checkin-Funktion geben wird, warum das Unternehmen stärker auf Facebook als auf den direkten Konkurrenten Yelp schaut und weshalb die europäische Webbranche ein Clusterproblem hat.
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Open Data
Mashable gibt einen Überblick, wie Anwendungen, die auf Open Data basieren, die Politik verbessern können.
» How Open Data Applications are Improving Government
Digg
Digg legt den Fokus der kommenden Version auf das Follower-Prinzip und erleichtert Publishern das automatisierte Veröffentlichen ihrer Inhalte auf Digg.
» Digg’s New Social Following and Publishing Tools
Facebook
Chris Saad beschreibt die Dialektik zwischen Privatsphäre/Öffentlichkeit und Geschäftssinn bei Facebook.
» Facebook’s Claims About Data Portability Are False
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Tabble – gemeinsam Listen erstellen; Dealspwn – eine Preissuchmaschine für Spiele; und Embrander – Informationen zu Arbeitgebern.
Tabble
Tabble ist ein kleines Tool, mit dem man webbasierte Tabellen erstellen und kollaborativ bearbeiten kann. Tabellen haben einen Namen, eine Beschreibung, ein Link und beliebig viele Zeilen und Spalten. Jeder, der die
URL kennt, kann am Befüllen teilnehmen und that’s it. Aber manchmal ist weniger mehr – der Minimalismus von Tabble ermöglicht eine auf den ersten Blick unerwartete Vielseitigkeit an Einsatzmöglichkeiten. Es gibt zwar einige Vorlagen (Terminplaner, Einkaufsliste, Todo-Liste, Mitfahrgelegenheit, Mitbringparty), aber Tabble eignet sich für die verschiedensten Situationen, in denen mehrere Personen gemeinsam auf eine Liste zugreifen müssen.
Dealspwn
Dealspwn ist eine Preissuchmaschine für Videospiele. Wer nur im Katalog stöbern möchte, kann die Ergebnisse nach Neuerscheinungen oder Preissenkungen sortieren und über die gängigen Plattformen (PC, Wii, Playstation, Xbox, usw.) filtern. Für jedes Spiel gibt es neben einer Liste aller Händler mit deren aktuellem (Gesamt-)Preis auch ein Diagramm, das die Preisentwicklung visualisiert. Ganz nett: Man kann einen Wunschpreis definieren und sich via E-Mail benachrichtigen lassen, wenn dieser erreicht wird.
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Das iPad eignet sich anders als Smartphones mit kleinen Bildschirmen zum stundenlangen Zeitvertreib. Das fehlende Multitasking führt dabei schnell zum Verstummen des Echtzeitwebs.
Seit einigen Tagen habe ich nun ein iPad und bin äußerst zufrieden. Detaillierte Ausführungen zu den technischen und funktionellen Details werde ich mir sparen, immerhin haben wir dies
bei netzwertig.com und unseren Schwesterblogs bereits ausgiebig behandelt.
Einen für alle Social-Web-Freunde womöglich interessanten Aspekt im Zusammenhang mit dem iPad möchte ich jedoch kommentieren:
Anders als das iPhone oder sonstige Smartphones eignet sich das iPad zum ausgiebigen Surfen im Netz. Auch wenn Flash-Unterstützung fehlt, so werden die meisten Websites im blitzschnellen Safari-Browser vollständig und korrekt angezeigt. Ab und an geht mal ein Video nicht oder es erscheint anstelle eines Flash-Banners eine weiße Fläche, aber das war’s. Der zunehmende Einsatz von HTML5 zeigt offenbar Wirkung.
Mit dem iPad macht auch das Spaß, was mir persönlich mit dem iPhone oder vergleichbaren Geräten relativ mühselig erscheint, nämlich die ausgiebige Nutzung über mehrere Stunden hinweg. Häufiger kam es vor, dass ich es mir lieber auf meinem Sofa mit dem iPad auf dem Schoß bequem machte, statt mich an den Schreibtisch vor mein Notebook zu setzen.
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Qype
Qype ist mit Nokia eine Partnerschaft eingegangen und wird in OVI Maps integriert.
Nokia nutzt damit die Daten für 20.000 europäische Städte und hunderttausende Empfehlungen auf Qype. Und die Infos sind nicht statisch: Alle Nutzer können mobil auf Kommentare und Empfehlungen zu den interessantesten Locations zugreifen und natürlich auch weitere hinzu fügen.
» Qype Empfehlungen jetzt bei OVI Maps auf vielen Nokia Telefonen kostenlos verfügbar
Google Buzz
Google Buzz bekommt mit Reshare das Äquivalent zum ReTweet – besonders tolle Buzzes können also mit Quellenangabe wiederholt werden.
» Reshare in Google Buzz
BBC iPlayer
Die BBC hat eine neue Version des iPlayers lanciert und ihm einige Features zum Personalisieren und Sozialisieren spendiert. Zumindest das Radioprogramm ist auch hierzulande verfügbar.
» Introducing the all new BBC iPlayer
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Je weiter sich partizipative Medien ausbreiten, desto größere Bedeutung erhält die maschinelle Analyse der Emotionen, die über Tweets, Status-Updates, Kommentare und Blogbeiträge transportiert werden.
Ähnlich wie das statische Web und herkömmliche Internetsites durchsucht werden können, lässt sich auch das Social Web nach Schlüsselworten filtern. Die Echtzeitkomponente sowie die Frage der Gewichtigung solcher Suchergebnisse stellen hierbei zwar neue Herausforderungen dar, aber sowohl etablierte Suchmaschinen als auch spezialisierte Anbieter des Real-Time-Web tun alles, um diese Nuss zu knacken.
Mit dem Aufstieg des sozialen Internets steigt aber nicht nur der Bedarf an Möglichkeiten, um Status-Updates und Nutzer-Kommentare bei sozialen Netzwerken, Microbloggingdiensten, in Blogs und auf Videosites durchsuchbar zu machen. Auch das Interesse, die Stimmung und Emotionen solcher Äußerungen aufzufangen, ist groß.
Für Unternehmen, Organisationen und Personen ist es nämlich nicht nur interessant, wer wo und wann auf sie bezogene Inhalte bei Facebook, Twitter, Tumblr, Posterous, YouTube und vielen anderen Social-Web-Plattformen publiziert hat, sondern auch, ob es sich dabei um Kritik oder Lob, um positive oder negative Äußerungen handelte.
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