Last.fm, eines der weltweit führenden Social Networks für Musikfreunde, fokussiert sich auf seine Kernkompetenz der personalisierten Empfehlung von Musik. Das kostenlose On-Demand-Streaming wird eingestellt.
Last.fm
Einen kostenlosen Dienst zum Streaming von On-Demand-Musik anzubieten, ist kein Zuckerschlecken. Die Lizenzzahlungen an die Plattenfirmen gehen besonders bei einer großen Zahl von Streams schnell ins Geld, und die Refinanzierungsmöglichkeiten sind begrenzt. Selbst populäre Dienste wie
Spotify sind trotz zusätzlichem Premium-Angebot noch weit
von der Profitablität entfernt.
Insofern kommt es nicht überraschend, dass Last.fm, eines der führenden globalen sozialen Musiknetzwerke, soeben in einem Blogartikel bekannt gegeben hat, ab sofort seine in den USA, Großbritannien und Deutschland angebotenen On-Demand-Streams einzustellen. Auch Musikvideos werden nicht mehr selbst gehostet sondern von externen Sites wie YouTube oder dem nur in den US und Kanada verfügbaren VEVO eingebettet.
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Niemand schlägt Microsoft, was Umsatz und Gewinn betrifft – und das seit 14 Jahren. Doch die zwei großen Konkurrenten Apple und Google holen auf. Das verdeutlicht eine Analyse des Monitoringdienstleisters Pingdom.
Pingdom, ein schwedischer Anbieter von Monitoringdienstleistungen für Websites, hat am Freitag in einem Blogbeitrag
einen hochinteressanten Vergleich der Geschäftsentwicklung von Microsoft, Apple und Google seit 1985 veröffentlicht.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
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Google
Google hat damit begonnen, Geschwindigkeit als Kriterium für das Ranking der Suchergebnisse zu verwenden.
» Google incorporating site speed in search rankings
» Site Speed Influencing Google Ranking
StatusNet
StatusNet nutzt die Gunst der Stunde und erinnert Entwickler daran, dass es auch Alternativen zu Twitter gibt.
» StatusNet for Twitter developers
Macht
Clay Shirky und Evgeny Morozov diskutieren über das Verhältnis zwischen Internet und Politik.
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Mit dem iPad hat der Hype um Apple in den Medien erstmals die Ausmasse desjenigen im Internet erreicht: Weil Journalisten und Verleger das Gerät als relevant für ihr Geschäft betrachten. Das dürfte eine übertriebene Hoffnung sein, und jedenfalls wird sie mit dem, was die Medienkonzerne bisher liefern, nicht erfüllt werden.
Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner drückte in der Show von Star-Interviewer Charlie Rose drei Tage nach der iPad-Lancierung aus, was viele Medienmanager dieser Tage denken: “Jeder Verleger auf der Welt sollte sich einmal täglich hinsetzen und beten, um Steve Jobs zu danken, dass er die Verlagsbranche gerettet hat.” Diese überkandidelte Aussage zeigt exemplarisch, wie viel irrationale Hoffnung die Medienkonzerne in die transformierende Kraft von Apples iPad setzen.
Viele amerikanische und selbst einige europäische Verlage standen darum zur Lancierung des neuen Wundergadgets mit ersten Applikationen bereit, die Inhalte spezifisch für dieses neue Gerät aufbereiten. Die Resultate waren gemischt, aber mehrheitlich auf der enttäuschenden Seite. Viel mehr als eine glorifizierte PDF-Version bekannter Printmedien bot eigentlich niemand.
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Apple wird bald mit seiner soeben vorgestellten Werbeplattform “iAd” Werbung für iPhone- und iPad-Apps verkaufen. Das ist mehr als nur ein kleiner Kommerzialisierungsbeitrag für iPhone-Entwickler. Apple greift damit Googles Zukunftsgeschäft an.
iAd
Eine von Apples zahlreichen Ankündigungen bei der
Vorstellung des neuen iPhone OS 4.0 ging in Fan-Kreisen eher unter:
Unter dem Namen “iAd” wird Apple ab Sommer Werbung verkaufen, die in iPhone- und iPad-Apps eingeblendet wird. Dabei wird es sich nicht nur um einfache Banner handeln, sondern um komplette Sub-Applikationen, die die Werbebotschaft mit Videos, Spielen und kostenlosen Goodies an den User bringen sollen.
Apples primäres Ziel mit dieser Aktion dürfte sein, die Developer-Community weiter zu stärken. Denn Anbieter von kostenlosen Apps hatten bisher eher Mühe, ihre Aufwände zu refinanzieren. Mobile Werbung ist immer noch ein Nischenphänomen, und die meisten Werber konnten sich bisher für die winzigen Banneranzeigen auf Telefonbildschirmen nicht begeistern.
Mit Apples neuem System könnte sich das aus verschiedenen Gründen stark ändern:
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: seheichmichgezwungen.de – ein kleines Meme; Gruml – Google Reader auf dem Mac; und Teleboy – ein Online-Videorekorder.
seheichmichgezwungen.de
Mit ihrem
offenen Brief an Facebook hat Bundesministerin Ilse Aigner nicht nur für Schmunzeln gesorgt, mit der Phrase “Sollte Facebook nicht bereit sein, seine Firmenpolitik zu ändern und die eklatanten Missstände zu beheben, sehe ich mich gezwungen, meine Mitgliedschaft zu beenden” hat sie auch eine ideale Vorlage für ein kleines Internet-Meme geliefert. Auf
seheichmichgezwungen.de kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und die Warnung für beliebige andere Missstände variieren.
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Bisher hat sich Twitter mit Akquisitionen zurückgehalten. Vor wenigen Stunden jedoch verkündete der Dienst die Übernahme der populären iPhone-Applikation Tweetie. Aus ihr wird nun “Twitter for iPhone”.
Tweetie
Es war ein aufgeregter Freitagabend/ Samstagmorgen für die Twitterwelt: Vor wenigen Stunden gab der Microbloggingdienst aus San Francisco bekannt, Atebits, das Unternehmen hinter der iPhone-Applikation
Tweetie, gekauft zu haben. Eine Summe wurde nicht genannt.
Tweetie ist eine der beliebtesten Twitter-Anwendungen für Apples Smartphone und wurde bisher in einer Gratis- und einer Bezahlversion angeboten. In einem Blogbeitrag kündigt Twitter an, die Applikation in “Twitter for iPhone” umzutaufen und fortan kostenlos bereitzustellen. Tweetie-Entwickler Loren Brichter wird Teil des Twitter-Teams.
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Microsoft steht offenbar kurz vor dem Launch eines Dienstes im Stil von Google Buzz.
Microsoft wird in Kürze einen Konkurrenten zu Googles im Februar gestartetem Social-Networking- und Microblogging-Dienst
Buzz vorstellen. Das haben wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren. Noch im Februar hatte sich Microsoft recht abfällig
über Google Buzz geäußert.
Der von Microsoft zusammen mit einigen Partnern entwickelte Service gibt Nutzern von Windows Live Zugriff auf einen Rich-Stream der Aktivitäten ihrer Freunde auf anderen Plattformen und Communities. Enthalten sind neben Status-Updates unter anderem Thumbnails von hochgeladenen Fotos und Kommentare. Der neue Dienst wird damit etwas stärker in Richtung Lifestreaming gehen, wie man es von FriendFeed oder Lifestream.fm kennt.
Eine etwas versteckte Funktion zur Integration von Inhalten externer Plattform bietet Windows Live bereits seit einiger Zeit. Der Service dürfte daher in Funktionalität und Aufmachung deutlich über einen simplen Newsfeed hinausgehen. » weiterlesen
Zootool, ein 2008 gestarteter, englischsprachiger Social-Bookmarking-Dienst aus Deutschland, hat sich einem kompletten Relaunch unterzogen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!
Irgendwo in der Mitte zwischen sozialen Bookmarking-Diensten wie
Delicious,
Tumblelog-Plattformen wie
Tumblr, Foto-Streams wie
FFFFOUND! und persönlichen Informations-Sammelbecken wie
Evernote angesiedelt, ist
Zootool eine Plattform zum sozialen Bookmarking für visuell orientierte Menschen.
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iPhone OS 4.0
Apple hat gestern das iPhone OS 4.0 vorgestellt, das im Sommer auf den Markt kommt. paidContent fasst die wichtigsten Neuigkeiten zusammen.
» The Highlights Of iPhone OS 4.0: Multi-tasking, A New Mobile Ad Network, And More
» Live from Apple’s iPhone OS 4 event
Digital Economy Bill
In London wurde gestern die Digital Economy Bill – ein Gesetz, das dem Filesharing geschützter Inhalte den Garaus machen will – verabschiedet.
Das Gesetz ist hoch umstritten, trotzdem wurde es vom Unterhaus mit einer deutlichen Mehrheit verabschiedet – im „Abwaschverfahren“.
» Großbritannien bekommt ‘Three Strikes’ mit dem Abwasch
» Doublethink – The Digital Economy Bill against the digital economy
» Digital economy bill: A quick guide
Browser
Pingdom hat analysiert, wie erfolgreich Internet Explorer, Firefox, Google Chrome, Safari und Opera dabei sind, die Benutzer zur Aktualisierung zu bewegen.
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