HTML5
Google lässt die proprietäre Browsererweiterung Google Gears (mit der Webdienste auch offline verfügbar waren) auslaufen und setzt fortan auf HTML5.
Twitter
Twitters @anywhere-Plattform ist jetzt öffentlich gestartet. Twitter kann damit auf verschiedenste Arten in bestehende Angebote integriert werden.
Mit check.in hat das mobile Social Network Brightkite einen Dienst entwickelt, mit dem die Nutzung der Konkurrenzdienste einfacher wird. Was erst seltsam klingt, ist ein kluger Schachzug.
check.in
Wie reagiert ein Unternehmen, wenn es sich plötzlich einer Reihe starker Konkurrenten gegenüber sieht, die auf viel Begeisterung bei den Konsumenten stoßen? Womöglich startet es eine große Werbekampagne, verändert sein Produkt oder zettelt einen Rechtsstreit an.
Brightkite, ein mobiles soziales Netzwerk der ersten Stunde mit Applikationen für verschiedene Mobiltelefone, geht einen anderen Weg. Nachdem der orstbasierte Dienst, der laut eigenen Angaben über zwei Millionen Nutzer weltweit hat, in der öffentlichen Wahrnehmung von Foursquare und Gowalla überholt wurde, macht das Unternehmen mit Büros in den USA und Finnland aus der Not eine Tugend:
Der achte Kontinent
Die Keynote von Peter Glaser auf der re:publica zum Nachlesen:
Das Netz ist nicht einfach ein großer Automat, aus dem man Texte und Bilder zieht oder in den man welche einfüllt. Das Netz lebt, wir sind es selbst. Und was seine Individuen von diesem bewegten Zustand zu berichten haben, fließt in den Nachrichtenstrom der Twitter-Telegramme und Facebook-Statusmeldungen. Ähnlich wie vor 7000 Jahren im Anbeginn der geschriebenen Geschichte läßt die Echtzeit-Ethnie sich heute am Ufer eines großen Flusses nieder, des Livestreams.
Xing
Xing bringt einige Verbesserungen an den Start.
Allen Mitgliedern kommt eine deutlich übersichtlichere Suche zu Gute.
…
Zudem können auch Basismitglieder ab sofort die beliebten Statusnachrichten editieren und somit etwa über Messe-Teilnahmen, freie Kapazitäten für Aufträge oder aktuelle Projekte informieren.
Replay
Endlich besinnt sich Google seiner Stärken und integriert Twitter auf eine nützliche Art. Seit gestern können Tweets nach bestimmten Themen auf einer Timeline auch einige Monate zurückverfolgt werden.
Von PaperC bis Doodle, von Wuala bis Friendticker, von Jimdo bis Memonic: Hier sind 33 Dienste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die man im Blick behalten sollte.
Oft genug dominieren US-Unternehmen die Schlagzeilen der digitalen Welt. Doch auch Startups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH) leisten hervorragende Arbeit.
Es folgt eine Liste mit 33 Internetdiensten aus D-A-CH, die uns bei netzwertig.com positiv aufgefallen sind und die man für die Zukunft im Blick behalten sollte.
In den kommenden Jahren wird sich entscheiden, wie neutral Daten im weltweiten Netz sind. Das richtige Maß an staatlicher Regulierung und freier Marktwirtschaft zu finden, ist ein schwieriger Balanceakt.
Netzneutralität
Die Frage nach der Netzneutralität führt zu immer hitzigeren Diskussionen. Es geht dabei um die grundsätzliche Gleichbehandlung von über die Providerleitungen übermittelten Daten, egal, welche Art von Inhalt sie transportieren, egal von wem sie kommen und egal wohin sie gehen.
Während Nutzer, Web-Unternehmen und selbst Politik neutrale Netze grundsätzlich befürworten, liebäugeln Telekommunikationsanbieter mit dem Gedanken, über ihre Leitungen geschickte Daten nach unterschiedlichen Prioritäten zu behandeln.
So ließe sich beispielsweise ausschließlich die Geschwindigkeit von Anwendungen mit intensivem Trafficanspruch wie Torrents oder Videostreaming drosseln, sollte ein Provider an seine Leitungsgrenze gelangen. Auch könnten Telkos gegen Bezahlung einzelnen Onlinediensten bevorzugten/schnelleren Zugang zu ihrem Netz bieten, während sich alle anderen Anbieter mit der restlichen Bandbreite begnügen müssten.
Google Buzz
Die anfängliche Freizügigkeit der von Google Buzz veröffentlichten Daten bringt nun auch den amerikanischen Beauftragten für Internetpolitik in Verlegenheit.
Daraufhin passierte ihm, was auch vielen anderen Buzz-Nutzern passierte: Die Kontakte, mit denen er am häufigsten über sein Google-Mail-Konto kommunizierte, wurden über das Netz abrufbar. Darunter waren auch sein Vorgesetzter, CTO Aneesh Chopra, weitere hochrangige Mitglieder der Regierung sowie eine Reihe seiner ehemaligen Google-Kollegen.
Die Berliner iPad-Konkurrenz steht in den Startlöchern: Das WePad von neofonie auf Android-Basis kriegt seine wichtigsten Eckdaten.
Das WePad-Einstiegsmodell kostet 449 Euro mit 16 GB Speicher und WLAN – hey, immerhin vielleicht 50 Euro preiswerter als das vergleichbare iPad.
Das “Top”-Gerät für 569 Euro ist mit 32 GB Speicher, WLAN und UMTS-Slot ausgestattet, zudem bietet es zusätzlich GPS und Full HD Video.
Nochmal zu den wichtigsten Eckdaten: Atom-Prozessor, 11,6-Zoll-Touchscreen und “WeOS” auf Basis von Android als Betriebssystem.
neofonie sieht den Markt weniger als “Entweder-oder” denn als “Sowohl-als-auch”. Tatsache ist jedoch, dass die Kunden sich entscheiden werden. Da sieht das “WePad” von der Hardware nicht schlecht aus, doch wichtig ist die Software.
Opera Mini gibt es ab sofort auch auf dem iPhone. Besitzer von Apples Smartphone haben damit endlich eine Alternative zu Safari. Theoretisch zumindest, denn Googles populärer RSS-Reader zwingt den mobilen Opera-Browser sofort in die Knie.
Opera Mini auf dem iPhone
Ein beträchtlicher Teil unserer Leser besitzt ein iPhone und war für das mobile Surfen bisher an Apples eingebauten Browser Safari gebunden. Bis heute. Völlig überraschend hat Apple in der Nacht die iPhone-Ausgabe von Opera Mini für den Download im App Store freigegeben.
Damit haben iPhone-Besitzer fortan die Wahl zwischen zwei komplett ausgerüsteten, kostenlosen Browsern (Update: Mit iCab gibt es zudem einen kostenpflichtigen). Auf dem Papier sieht das, was Opera Mini bietet, durchaus attraktiv aus: schnelleres Surfen durch Operas bewährte Datenkompression, Tabs, Sync-Funktion mit der Desktop-Edition von Opera, unterschiedliche Schriftgrößen, Durchsuchen von Webseiten und vieles mehr.
Ich habe Opera Mini auf dem iPhone sofort ausprobiert, und zwar mit der für mich mit Abstand wichtigsten Site, nämlich der iPhone-Variante des Google Reader. Leider war die Enttäuschung groß:» weiterlesen
Die Übernahme von Tweetie wird als möglicher Strategiewandel von Twitter gesehen. Tatsächlich gibt es Gründe, die eine bevorstehende Abwertung von Drittanwendungen nahelegen.
Twitter
Twitter hat die iPhone-Applikation Tweetie übernommen und damit in Teilen der Entwicklercommunity Besorgnis ausgelöst. Betreiber von externen Anwendungen befürchten nun, dass der Microbloggingdienst ihnen zukünftig stärker mit eigenen Apps Konkurrenz machen wird. Bisher war der Ansatz von Twitter, nur die Grundfunktionalität sowie eine Schnittstelle (API) bereitzustellen. Den Rest erledigten externe Anwendungen, die rund um den Dienst entstanden.
Der Gedanke, Twitter könnte zukünftig stärker auf offizielle Apps setzen – entweder in Folge von Übernahmen oder als Eigenkreationen – könnte weitreichende Folgen darauf haben, wie Internetunternehmer und Entwickler zukünftig auf die Plattformen des Dienstes schauen.
Mein ehemaliger netzwertig.com-Kollege Marcel Weiss sieht in der Akquisition von Tweetie eine strategische Fehlentscheidung von Twitter, da diese seiner Ansicht nach externe Entwickler verunsichert und das rund um die Twitter-API entstandene Ökosystem schwächt. Marcel betrachtet die Übernahme unter der Prämisse, eine funktionierende Plattform rund um die API sei die absolute Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft Twitters.
Ich hingegen stelle mir mittlerweile die Frage, ob das Ökosystem rund um Twitter nicht mittlerweile seine Aufgabe erfüllt und seinen Zenit überschritt hat?
Twitter Vier Jahre nach dem Start scheint Twitter einem Geschäftsmodell sehr nahe zu sein: Das Unternehmen will in Kürze Suchwörter vermarkten und bezahlte Tweets in den Twitter-Stream der Nutzer einbetten.
heise fasst die gestrige Vorstellung des WePad zusammen.
Das Basismodell mit 16 Gigabyte Flash-Speicher und WLAN soll für 449 Euro im Handel zu beziehen sein. Die Variante mit UMTS, GPS und einem Chip für Full HD Video und 32 GByte Speicher wird für 569 Euro zu haben sein.
Mit rightclearing startet restorm.com heute eine Plattform für private und gewerbliche Nutzer, um in drei Schritten Musiklizenzen für beliebige Projekte zu erwerben. » weiterlesen
Chirpify, ein junges Ein-Mann-Startup, möchte den E-Commerce im Umfeld sozialer Netzwerke vorantreiben und erlaubt das Kaufen und Spenden mit nur einem Tweet, in Echtzeit. » weiterlesen