Was bringt mehr Relevanz: Empfehlungen von Menschen oder Maschinen? Die Buch-Community LovelyBooks setzt mit einer neuen Funktion auf den Faktor Mensch.
Maßgeschneiderte, personalisierte Empfehlungen sind ein Dauerbrenner im Netz – nicht nur, weil sie Menschen dabei helfen, mit wenig Ressourceneinsatz zum gewünschten Ziel/Ergebnis zu kommen, sondern auch, weil es noch viel Raum für Verbesserungen gibt. Die ultimative Empfehlungsmaschine für Inhalte/Produkte/Services existiert bisher nicht. Es ist noch nicht einmal klar, was letztlich besser funktioniert: algorithmische oder von Menschen gemachte Empfehlungen.
Durch die Übernahme des Frage-Antwort-Dienstes Aardvark hat Google kürzlich deutlich gemacht, das es sich zumindest nicht komplett auf die Macht der Algorithmen verlassen möchte. Auch LovelyBooks, die nach eigenen Angaben führende Buch-Community in Deutschland, scheint das so zu sehen und setzt mit der neuen Funktion “Buchfrage” auf den Faktor Mensch.
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Kritiker der Digitalisierung betreiben gerne pauschale Schwarzmalerei in eigener Sache. Gleichzeitig übersehen sie andere Herausforderungen wie die Frage, welche Auswirkungen die Omnipräsenz von skurrilem, absurdem und bedenklichem Gedankengut im Web auf Menschen und ihre Psyche haben könnte.
Ausgiebig wurden in den letzten Monaten in den deutschen Feuilletons die langfristigen Auswirkungen der digitalen Vernetzung auf das Gehirn diskutiert. Skeptiker wie
Frank Schirrmacher befürchten eine Überforderung des Menschen durch die enorme Menge ungefilterter Information, die rund um die Uhr auf einen einprasseln.
Während diese Diskussion mittlerweile recht erschöpft ist und sich angesichts der in den letzten tausend Jahren bewiesenen Anpassungsfähigkeit des menschlichen Gehirns womöglich ohnehin als müßig herausstellen wird, bringt die fortschreitende Verbreitung des Internets ein mögliches Problem mit sich, das bisher kaum in die öffentliche Debatte gefunden hat.
Die große Errungenschaft der digitalen Gesellschaft, nämlich das Verschwinden des Publikationsmonopols, sorgt gleichzeitig für eine große Herausforderung: Die Notwendigkeit des Umgangs mit Theorien, Ansichten und Lehren, die gemeinhin als Unfug, Aberglaube oder gar als menschenverachtend angesehen werden. Der Zugang zu derartigem Material war noch nie leichter als heute. » weiterlesen
Facebook
Facebook schluckt auch noch die Wikipedia und hat ‘Community Pages’ vorgestellt. Mehr als sechs Millionen Seiten sammeln das ‘beste’ Wissen und Status-Updates zu den jeweiligen Themen.
» Facebook Introduces Community Pages, Hopes To Make Them Best Collections Of Shared Knowledge
NPR
Interessante Fallstudie für die Streukraft von APIs: Das National Public Radio hat im März mehr als eine Milliarde Artikel via der API ausgeliefert.
» NPR API Delivered 1.1 Billion Stories in March
PaperC
PaperC nimmt nun auch den internationalen Markt ins Visier:
PaperC, die Plattform zum kostenfreien Lesen von Fachbüchern im Netz, hat nun eine englischsprachige Benutzeroberfläche. Damit können auch internationale Kunden die Fachbuchplattform nutzen.
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Bei Shopotainment können Nutzer Produkte “einchecken”. Doch ist das von mobilen Social Networks wie Foursquare eingesetzte Check-In-Prinzip tatsächlich beliebig übertragbar?
Shopotainment
Wer heutzutage an einem neuen Webdienst arbeitet und um jeden Preis einen hohen Coolness-Faktor erzielen möchte, der nimmt ganz einfach eine beliebige Sache/Kategorie/Tätigkeit und kombiniert sie mit dem
Check-In-Prinzip von
Foursquare & Co. Nach dem “Einchecken” in Orte, Events und Fernsehsendungen folgt nun der Check-In für Produkte.
Shopotainment ist ein neuer Dienst aus Berlin in geschlossener Alpha-Phase, bei dem es darum geht, den eigenen Freunden zu zeigen, welche Produkte man gerade verwendet. Dazu wählt man aus einer vordefinierten Liste ein Produkt oder legt ein neues an. Anschließend gibt man an, was man gerade damit tut, fügt auf Wunsch einen ergänzenden Kommentar hinzu und betätigt den Check-In-Button.
Anschließend taucht die Aktion im persönlichen Shopotainment-Stream sowie im Newsfeed der eigenen Kontakte auf. Diese können Aktionen kommentieren und per Knopfdruck als positiv oder negativ bewerten. Wer will, kann zudem Fan von einzelnen Marken oder Produkten werden.
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Häufig herrscht Verwirrung darüber, was die von Facebook kommunizierten “aktiven Nutzer” eigentlich genau bedeuten. Wir haben nachgefragt.
Facebook
In den Kommentaren zu diesem Artikel ging es um die Frage, inwieweit die von Facebook regelmäßig angegebenen “active User” oder “aktive Nutzer” nun lediglich Besucher von Facebooks Website oder aber aktive, registrierte Mitglieder seien.
Da Facebook sich gerade der Marke von 450 Millionen “aktiven Nutzern” annähert - im Februar waren es 400 Millionen - und damit wie kaum ein anderer Webservice die weltweiten Internetanwender bei sich versammelt, ist es an der Zeit, ein für alle Mal Klarheit zu schaffen!
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Selektive Wahrnehmung
Stefan Niggemeier dokumentiert, wie Massenmedien Nachrichten selektieren, um ihre eigenen Interessen zu sichern. Während die parlamentarische Anfrage ob der iPhone-App der Tagesschau an die EU-Kommission lang und breit zelebriert wurde, wurde die Zurückweisung der Anfrage mit keinem Wort erwähnt.
» Gute Nachrichten, schlechte Nachrichten
Social Media
Ethority hat eine deutsche Version von Brian Solis Social Media Prism erstellt.
» We proudly present: Das Social Media Prisma Version 2.0
Paid Content
37signals bringt die wohl beste Voraussetzung für rein kostenpflichtige Angebote auf den Punkt:
Der einfachste Weg Leute dazu zu bringen, dir Geld zu geben, ist ihnen etwas anzubieten, was ihnen dabei hilft selbst Geld zu verdienen.
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Social-Web-Anbieter der zweiten Reihe wie Google, MySpace, Yahoo und Meebo haben mit XAuth ein eigenes, universelles Identitätssystem entwickelt – ein verzweifelter Angriff auf Facebook Connect.
Nicht nur manch ein Internetnutzer macht sich
angesichts der Übermacht Facebooks Sorgen über die zukünftige Entwicklung des Social Web. Auch andere Webunternehmen beobachten mit Argusaugen, wie das US-Social Network von Mitgliederrekord zu Mitgliederrekord eilt und auf dem Weg zu DEM Identitätsanbieter im Netz ist. Mit
XAuth möchten Social-Web-Services der zweiten Reihe dies nun ändern.
XAuth ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Onlinegrößen wie Google, Yahoo, MySpace und anderen, die unter Führung des Chatdienstes Meebo ein Konkurrenzangebot zu Facebooks webweitem Login-Verfahren Facebook Connect entwickelt haben. Neben Facebook ist auch Twitter vorerst nicht als Partnernetzwerk an Bord. » weiterlesen
Spotifys Deutschlandstart steht in den Sternen. steereo versucht mit einer Desktop-Software für Windows-PC und Mac, die Lücke zu füllen.
steereo
Während der populäre Musikdienst Spotify in einigen europäischen Ländern seinen kometenhaften Aufstieg feiert, können Nutzer im deutschsprachigen Raum das Ganze nur von der Seitenlinie betrachten. Hier ist Spotify offiziell noch nicht verfügbar, und nichts deutet auf einen baldigen Start des Streamingangebots hin.
Das lässt Raum für nationale Angebote, die ebenfalls das kostenlose On-Demand-Anhören von Millionen von Songs in der Cloud ermöglichen. Nachdem roccatune im Vorjahr dicht machen musste und Last.fm gerade sein On-Demand-Streaming eingestellt hat, buhlen noch zwei Steamingdienste um die Gunst der Hörer in Deutschland: simfy und steereo. Und mit seiner neuen Desktop-Applikation kommt steereo dem Spotify-Feeling dabei einen Schritt näher.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: mixmit – Integration durch musikalische Kollaboration; Die 100 Filme deines Lebens; und Splitstory – gemeinsames Schreiben.
mixmit
mixmit ist eine interaktive Plattform, die mittels Musik den Austausch zwischen Jugendlichen fördern und kulturelle Grenzen überwinden will. Auf Basis der Technologie von Tracks and Fields (
unsere Review) kann Musik online und kollaborativ produziert werden, in einem Forum können verschiedene Themen diskutiert werden. Sechzig Teilnehmer der besten Sessions werden zudem zu einem Workshop mit Samy Deluxe eingeladen.
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Millionen von iPhones und iPod Touch beherrschen in Zukunft Multitasking. Für viele Startups und Webdienste eröffnet dies neue Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten.
In einigen Wochen wird Apple die nächste Version seines iPhone-Betriebssystems veröffentlichen und dabei für alle iPhone-Modelle der dritten Generation (3GS) sowie der kommenden vierten Auflage und außerdem für die aktuellste iPod Touch-Reihe
endlich das lang ersehnte Multitasking zulassen. Dadurch können zukünftig mehrere Applikationen gleichzeitig auf dem iPhone eingesetzt werden.
Apples längst fällige Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für das mobile Internet. Zwar erlauben Googles Android- und Nokias Symbian-Betriebssystem seit langem Multitasking, aber nach wie vor ist das iPhone zumindest unter Privatanwendern das mit Abstand populärste aller Smartphones. 50 Millionen davon hat Apple bisher verkauft, sowie weitere 35 Millionen iPod Touch. Nur die jüngsten Modellreihen dieser 85 Millionen Geräte werden Multitasking unterstützen, aber in jedem Fall handelt es sich dabei um eine Zahl im zweistelligen Millionenbereich.
Für Startups und Webdienste eröffnen sich dadurch neue Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten. Hier sind drei Beispiele:
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