Ortsbezogene Spiele:
Gbanga kommt aka-aki games zuvor

Die Verknüpfung von realer und virtueller Welt liegt im Trend. Gbanga aus Zürich startet sein mobiles, ortsbasiertes Mafia-Abenteuer in Deutschland.

GbangaOrtsbasierte mobile Dienste lassen sich trotz fließender Übergänge in zwei grundlegende Kategorien unterteilen. In der einen geht es primär um Informationen rund um naheliegende Orte sowie Aktivitäten der Freunde am aktuellen Aufenthaltsort - Qype RadarFoursquareGowalla oder Friendticker seien hier als Beispiele genannt.

In der anderen Kategorie steht Unterhaltung und das Spielerische im Vordergrund. Beispiele hierfür sind Turf Wars oder MyTown.

Im deutschsprachigen Raum war es das aus Berlin stammende mobile Social Network aka-aki, das als wohl erster Anbieter einen spielerischen Location Based Service angekündigt hat. Gestartet ist dieser bisher jedoch nicht. Davon profitiert nun die Schweizer Millform AG, die der Berliner Konkurrenz mit dem ortsbezogenen Spiel Gbanga zuvorkommt.

Gbanga in Aktion

Gbanga in Aktion

Beim Mafia-Game Gbanga können User mit Hilfe ihrer Mobiltelefone virtuelle Besitzer ihres Lieblingslokals werden und die Eroberungen mit befreundeten Spielern gegen rivalisierende Clans, im Gbanga-Slang Famiglias genannt, verteidigen.

Gebiete werden von Gbanga in Zellen eingeteilt, in denen virtuelle Gegenstände gesammelt werden können. Dafür müssen sich Nutzer physisch am jeweiligen Ort befinden.

Wer ein Objekt aufnimmt, wird automatisch teil des lokalen Mafia-Clans und bekommt einen Boss zugeteilt. Dann geht es darum, bestehende Gebäude zu verteidigen und neue einzunehmen. Auch ein Wechsel das Clans ist möglich. Wer möchte, kann mit anderen Spielern chatten und ihnen Nachrichten schicken.

Was für weniger spielaffine Leser seltsam klingen mag, scheint in Gbangas Heimatland Schweiz unter Branchenkennern bereits für Aufmerksamkeit gesorgt zu haben: Dort wurde Gbanga für mehrere Auszeichnungen nominiert. Der Dienst sieht sich als Pionier bei ortsbezogenen Spielen.

Geld verdienen möchte Gbanga zukünftig mit kostenpflichtigen Zusatzfunktionen, die über Micropayments innerhalb des Spiels abgewickelt werden. Außerdem haben Unternehmen die Möglichkeit, mit individuellen Mini-Spielen und “Quests” bei Gbanga präsent zu sein und ihre Produkt zu bewerben.

Alle, die Gbanga einmal ausprobieren wollen, finden die iPhone-Applikation im App Store. Für andere Geräte gibt es eine Java-Version auf gbanga.com zum Download. Eine Android-Variante und eine für Nokias OVI-Store ist in Planung.

 

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2 Kommentare

  1. Ich weiß zwar wirklich nicht wofür das gut sein soll, teste es aber gerade trotzdem mal :-)

  2. Ich hatte es vor einiger Zeit schon getestet. Fazit: Es hat nichts funktioniert. Gerade einmal die letzten paar hundert E-Mails wurden indiziert und erkannt.

    Ich habe mich mehrfach im Company Blog zu Wort gemeldet, die Einträge wurden aber alle gelöscht ..zusammen mit allen anderen eher negativen Einträge.

    Sollten man so einer Firma mit seinen privaten Daten trauen? Sicher nicht!

Ein Pingback

  1. [...] Greplin, die US-Suchmaschine für persönliche Cloud-Dienste, hatten wir schon zweimal berichtet – zuletzt zu ihrem offiziellen Launch im Februar. Der Service aus San Francisco erlaubt es [...]