CloudApp:
Datei-Sharing mit zwei Klicks

Martin Weigert, 6. April 2010 16:00 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

Datei-Uploads in die Webwolke waren noch nie einfacher und schneller als heute. CloudApp reduziert den damit verbundenen Aufwand auf zwei Klicks – Versand eingerechnet.

CloudApp
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Wir bei netzwertig.com sind große Fans von Dropbox (mehr), dem populären Dienst zum Speichern, Synchronisieren und Verteilen von Dateien in und über die Cloud. Und soweit wir wissen, viele unserer Leser auch.

Trotzdem – oder vielleicht gerade weil wir den Dienst so sehr mögen – sind wir immer auf der Suche nach noch besseren Tools, um Dateien schnell und bequem online abzulegen und anderen zugänglich zu machen.

CloudApp ist ein neuer, kostenloser Service aus Spanien, den sich Dropbox-Freunde einmal anschauen sollten – besonders die mit einem Mac:

Über eine kleine Desktop-Anwendung platziert sich CloudApp in der Menüleiste des Betriebssystems (ab Mac OS X 10.5). Sobald Nutzer per Drag & Drop eine Datei auf das Wolkensymbol ziehen, wird diese in den persönlichen CloudApp-Webspace hochgeladen. Außerdem erhält sie automatisch eine Kurz-URL der Form cl.ly, die direkt im Zwischenspeicher des Mac OS landet und damit fertig für das Teilen mit Freunden, Bekannten und Kollegen ist. CloudApp gelingt es damit, das Teilen von lokalen Dateien z.B. per Twitter, Facebook oder studiVZ auf gerade einmal zwei Klicks zu reduzieren.

Mac-Anwendern bietet CloudApp auch eine Reihe von Plugins für gängige Desktop-Programme, um das Sharing aus Firefox, Chrome, Photoshop oder Spotify heraus zu erleichtern.

Wer Windows installiert hat, muss sich vorerst mit der minimalistischen Weboberfläche von CloudApp begnügen. Dort lassen sich Dateien hochladen, mit einer Kurz-URL versehen, nach Typen sortieren und löschen.

Minimalistische Weboberfläche
Minimalistische Weboberfläche

Womit der englischsprachige Service bisher geizt, sind Informationen. Unklar ist daher unter anderem, wie viel Webspace User nach ihrer Registrierung erhalten. Die von Anwendern hochgeladenen Dateien legt CloudApp auf Amazons zuverlässigen Servern ab, so viel erfährt man immerhin.

Auch zum Entwicklungsstand der angekündigten API, zur kommenden iPhone-App sowie zum offenbar geplanten werbefreien Pro-Account schweigt sich CloudApp auf seiner Site sowie im Blog derzeit aus.

Geschmälert wird das nützliche Angebot des spanischen Dienstes dadurch jedoch nicht. Mac-Anwender könnten in CloudApp einen neuen Lieblingsdienst für blitzschnelles Vertwittern und Verteilen von Datein finden.

Ein Dank für den Tipp geht an Iven Winkelmann.

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10 Kommentare

  1. icorn
    schrieb am 6. April 2010 um 16:12 Uhr (#)

    Das erinnert ziemlich an http://droplr.com , das erscheint auch auf dem Mac in der Menüleiste, lädt Dateien mit Drag-n-Drop hoch und kopiert die URL in die Zwischenablage. Aber wenn CloudApp besser funktioniert, wieso nicht…

  2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 6. April 2010 um 16:19 Uhr (#)

    Wenn ich mir das so anschaue – droplr scheint exakt das gleiche zu machen wie CloudApp… nur mit dem Unterschied, dass es keine Weboberfläche gibt (steht zumindest nichts dazu da)… Naja, ist ja immer gut mit mehreren Alternativen.

  3. martin
    schrieb am 6. April 2010 um 16:21 Uhr (#)

    @icorn
    cloudapp ist auf jeden fall besser wie droplr. droplr ist mir sowieso immer schon oft abgeschmiert, wenn ich mal größere files hochgeladen hab.
    cloudapp läd screenshots direkt automatisch hoch und kopiert den link. in der menubar hat man im menü zusätzlich noch nen netten counter hinter den links. das find ich super. die raindrops-geschichte muss ich mir noch näher angucken. ist aber auf jeden fall auch wieder ein pluspunkt im gegensatz zu droplr

    @martin
    droplr hat eine weboberfläche. aber die ist auch nicht so schick wie von cloudapp ;)

  4. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 6. April 2010 um 16:24 Uhr (#)

    Thx für den Erfahrungsbericht Namensvetter ;)

  5. Mathias Vettiger
    schrieb am 6. April 2010 um 20:43 Uhr (#)

    Ich finde Dropbox auch sehr gut und wir nutzen das bei Blogwerk auch oft. Mir behagt vor allem diese Hybrid-Lösung aus Ordner auf der Festplatte und der gleichzeitigen Abbildung dieser Ordner in der Cloud.

    Was ich gerne sehen würde, wäre eine Integration eines solchen Hybriddienstes in Google Apps, denn da haben wir als Premiumnutzer recht viel Speicherplatz. Vielleicht kommt das ja bald einmal?

  6. Erich
    schrieb am 7. April 2010 um 01:59 Uhr (#)

    HILFE! Ich finde das alles so schlimm! Apps, Clouds, Cloudapps, um himmelswillen, was ist hier los?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
      schrieb am 7. April 2010 um 07:40 Uhr (#)

      Stell dir mal vor man würde das alles übersetzen. Säh noch gruseliger aus ;)

    2. icorn
      schrieb am 7. April 2010 um 09:11 Uhr (#)

      WolkenProg :-D

  7. JackFuchs
    schrieb am 7. April 2010 um 11:32 Uhr (#)

    Sicherlich eine Option.

    Meine Bedürfnisse gehen bei diesem Thema allerdings etwas weiter. Ich ziehe beliebige Dateien, Texte, was auch immer per Drag & Drop auf ein statisches Icon im Dock, und mache damit was ich will. Meistens auf meinen eigenen FTP-Server beamen. Aktionen können selbst definiert/programmiert oder vorgegebene als Add-on installiert werden.

    Die Anwendung nennt sich Dropzone und ist von Aptonic [http://aptonic.com/]

  8. pyrrhussieg
    schrieb am 7. April 2010 um 11:40 Uhr (#)

    Merkwürdig: Man versucht mit einer App nach den Wolken zu greifen. Dabei finden Wolken doch naturgemäß in Browserfenstern statt.

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