Google Buzz:
Von Null auf Ökosystem
in einem Monat

Markus Spath, 9. März 2010 11:00 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Die Entwickler waren fleissig. Für das vor einem Monat gestartete Google Buzz gibt es schon zahlreiche Anwendungen. Ein Überblick.

Rund um populäre Anwendungen wie Twitter entwickelt sich im Laufe der Zeit überlicherweise ein ganzes Ökosystem an komplementären Diensten wie Widgets, (Zähl-) Chiclets, Clients für jede nur denkbare Plattform, Top-User-Listen, Aggregatoren, Verzeichnisse oder Suchmaschinen.

Das vor genau einem Monat gestartete Google Buzz hat unter den Entwicklern dieser Dienste eine regelrechte Goldgräberstimmung ausgelöst – in einem Affentempo wurde für Google Buzz fast das gesamte Spektrum an Drittanwendungen entwickelt. Nicht ohne Grund. Die Rezepte sind bekannt, einige Funktionen sind schnell implementiert und First Mover können gegenüber den Nachzüglern signifikante Vorteile haben.

Ein Überblick über die Drittanwendungen nach einem Monat Buzz:

RebuzzThis

RebuzzThis offeriert einen ‘Rebuzz’-Button, den man auf dem eigenen Blog einbetten kann. Ein Klick bewirkt das Sharen des Eintrags auf Google Buzz (via Google Reader), eine Seite mit den populärsten Rebuzzes gibt es auch.

Buzzr

Auch Buzzr bietet einen ‘Rebuzz’-Button, zählt die Rebuzzes und aggregiert die populärsten Artikel.

Buzzie

Buzzie ist der erste Buzz-Client für das iPhone.

Buzz2Feed

Buzz2Feed generiert einen RSS-Feed für den eigenen Buzz. Es gibt zwar auch einen von Google angebotenen Feed, doch der ist in der Tat gut versteckt.

Buzz can tweet

Buzz can tweet tut was der Name verspricht: Es twittert die eigenen Buzzes.

bwuzz

Mit bwuzz betreibt die Blogwerk AG übrigens einen weiteren Dienst, der Buzz mit Twitter verknüpft.

Buzz-Stats

Buzz-Stats ist der obligatorische Längenvergleich. Man bekommt ein Widget, das die Anzahl der Follower anzeigt. Charts mit den populärsten Usern gibt es natürlich auch.

Buzzzy

Buzzy ist eine Suchmaschine für Buzz. Interessanterweise bietet Google selbst keine Möglichkeit in Buzz zu suchen, ohne eingeloggt zu sein.

BuzzCounter

BuzzCounter hat sich die Domain einmal prophylaktisch gesichert. Ein Counter, der die Anzahl der Follower anzeigt, ist geplant, bis dahin gibt es ein weiteres Widget.

HomePuzz

Mit HomePuzz kann man seine Status-Updates auf Google Buzz, Facebook oder Twitter posten.

Buzz it!

Buzz it! ist eine Erweiterung für den Firefox, mit der man die gerade besuchte Seite buzzen kann.

Chrome Buzz

Chrome Buzz hingegen ist eine Erweiterung, die Buzz in Google Chrome integriert.

BuzzAware

BuzzAware ist ein Verzeichnis für Anwendungen für Buzz.

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7 Kommentare

  1. Daniel Niklaus
    schrieb am 9. März 2010 um 14:06 Uhr (#)

    Das Mythos vom “First Mover Vorteil” wird wohl niemals aussterben.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Markus Spath
      schrieb am 9. März 2010 um 16:29 Uhr (#)

      Im Allgemeinen geb ich dir recht, aber bei diesen kleinen Diensten ist es wichtig früh dabei zu sein und synonym für die Funktion wahrgenommen zu werden, weil es schwer ist, was viel besser zu machen. Denke an Feedburner und Twittercounter, die quasi die offiziellen Zählsysteme sind, an Techmeme, das bei den meisten als wichtigste Referenz herangezogen wird (obwohl es Hunderte mitunter gute andere Memetracker und Aggregatoren gibt), usw.

  2. LexX Noel
    schrieb am 9. März 2010 um 15:20 Uhr (#)

    Buzz your Brain away.

  3. Thomas
    schrieb am 9. März 2010 um 16:15 Uhr (#)

    Lauter praktische Rezepte um noch mehr Zeit totzuschlagen die dann woanders fehlt. Der Start von Buzz mit den Defaulteinstellungen war ja schon ein Reinfall an sich…

  4. Martin Koser
    schrieb am 9. März 2010 um 16:49 Uhr (#)

    @Thomas @LexX Zeit um hier – mehr oder weniger sinnfrei – zu kommentieren scheint ihr ja auch zu haben. Also, zum ersten, lasst doch den buzz-Freunden ihr seltsames Vergnügen und zweitens: Habt ihr euch buzz überhaupt angeschaut?

  5. Das Wort
    schrieb am 10. März 2010 um 15:31 Uhr (#)

    Buzz steht meines erachtens erst am Anfang und hat dafür einen bereits enormen Bekanntheitsgrad erreicht der auch dazu notwendig sein wird, das aus Buzz in Zukunft das Kommunikationswerkzeug der Zukunft werden kann.
    Google scheint es ziemlich ernst zu nehmen und geht in die richtige Richtung mit Buzz.

  6. Meeresbiologe
    schrieb am 10. März 2010 um 20:56 Uhr (#)

    Ich würd mal sagen, für eine schnelle Entwicklung und Verbreitung ist die “Infrastruktur” an Funktionen zu gering – insbesondere die Möglichkeit, schnell andere Buzz-User zu finden. Das ist ja nach meinem Eindruck noch dünner als beim schon sehr dünnen Twitter. Habe mal nach einigen Stichwörtern gesucht, ziemlich behäbig in der Schnelligkeit wie in den Ergebnissen.

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