Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenige nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 2).
hypemachine
Hypemachine steuere ich vielleicht nicht täglich an, aber immer, wenn ich eine Dosis neuer Musik suche. Das geniale an Hypemachine ist, dass die Auswahl ‘Experten-getrieben’ ist. Wenn man ein paar Musikblogs gefunden hat, die den eigenen Geschmack treffen, dann ist der personalisierte Mix kaum zu toppen.
friendfeed
In und um FriendFeed ist es seit dem Verkauf an Facebook zwar etwas ruhiger geworden, aber dem Nutzen als Reader für die Lifestreams anderer ist das sogar eher zuträglich. Seit sie die Integration mit Twitter wieder hinbekommen haben, ist es auch eine wunderbare Suchmaschine für Twitter.
evernote
Evernote ist mein Speicher für Notizen, Links mit Textschnipseln und anderen Infos. Mit etwas Systematik kann man sich sein eigenes Informationsmanagementsystem erstellen, das dann via Desktop, Web und Handy befüllt oder durchsucht werden kann.
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Webkultur
Felix Schwenzel dekonstruiert die Thesen von Susanne Gaschke und entwickelt gleichzeitig einen pragmatisch frischen Gegenentwurf zum Leben im Web.
aber: gaschkes buch hat meine wahrnehmung verändert. neuerdings erwische ich mich manchmal beim lesen eines längeren textes am bildschirm, wie ich plötzlich das interesse am text verliere. ich denke dann an gaschke und ihre these, dass man bildschirm nicht ordentlich lesen könne, reisse mich zusammen und lese trotzig den text zuende.
» susanne gaschkes strategien gegen verdummung
Facebook
Facebook hat HipHop for PHP entwickelt und unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Das Tool transformiert PHP-Code in C++, welches in der Folge kompiliert werden kann und die Server entlastet.
» HipHop for PHP: Move Fast
Social Media
Auch große Unternehmen können soziale Medien durchaus ohne vermeintlich qualitätssichernde Fußfesseln einsetzen. Eine Fallstudie von IBM:
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Nachrichtensites und gut besuchte Blogs kennen das: Aus einer sachlichen Kommentardiskussion wird ein Schlachtfeld. Bringt dies den Journalismus 2.0 wirklich weiter?
Schlachtfeld Kommentare
Ausufernde Kommentardebatten streitsüchtiger Leser haben das beliebte AOL-Technikblog
Engadget gestern dazu veranlasst, die Kommentarfunktion für einige Tage zu deaktivieren. Ich würde lügen, wenn ich behaupte, dass ich so einen Schritt nicht nachvollziehen kann. Jeder, der über einen längeren Zeitraum hinweg ein Blog betreibt, wird schon einmal miterlebt haben, wie eine Diskussion aus dem Ruder gerät. Je häufiger dies geschieht, desto weniger Spaß macht es, sich mit den Kommentaren auseinanderzusetzen.
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verwandt.de
Der isrealische Genealogie-Dienst MyHeritage hat laut TechCrunch OSN – die Betreiber von verwandt.de – übernommen. Die Profile und Stammbäume beider Unternehmen wurden in den letzten Wochen schon zusammengefügt, MyHeritage wird damit zum grössten Stammbaum-Dienst mit Fokus auf lebende Verwandte.
» MyHeritage Buys Germany’s OSN, Now 540 Million Profiles Strong
Datenschutz
Mit einer simplen Technik konnte das Isec-Forschungslabor für IT-Sicherheit Benutzer von Xing namentlich identifizieren. Xing tüftelt derzeit an einer Lösung und empfiehlt in der Zwischenzeit das regelmässige Löschen von Cookies, dem Cache und der Browser-History. Xing diente den Forschern nur als Beispiel, der Trick ließe sich auf viele Webdienste übertragen.
Wie berichtet, haben wir gestern von den Forschungsergebnissen erfahren und uns sofort mit den Autoren in Verbindung gesetzt. Wir arbeiten derzeit mit höchster Priorität an einer Lösung und werden sie in den nächsten Tagen implementieren. Unsere Lösung entspricht weitestgehend der Empfehlung der Forscher der TU Wien.
» IT-Forscher enttarnen Internetsurfer
» Achten Sie auf Ihre Spuren im Netz
» So bleiben Sie im Netz anonym
Multitouch
Das Nexus One erhält diese Woche Multitouch.
Das Update kommt direkt von Google auf die Telefone und kann nicht zuvor aus der Systemanwendung abgerufen werden.
» Nexus One kriegt Multitouch: Google wagt sich vor
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Vor einem Jahr widmete ich mich in einem Artikel vier Anwendungen für das mobile Internet, deren Start ich mir für 2009 erhoffte. Zeit, Bilanz zu ziehen.
Anfang des vergangenen Jahres war bereits abzusehen, dass 2009 das Jahr des mobilen Webs werden würde.
Meinen damaligen Artikel eröffnete ich folgendermaßen:
In diesem Jahr wird das mobile Internet endlich seinen großen Durchbruch erleben. Angetrieben von immer günstigeren Datentarifen sowie der Popularität des iPhones, aber auch durch den zu erwartenden Erfolg von Googles Handy-Betriebssystem Android und den allgegenwärtigen App Stores (z.B. von Blackberry und Palm), werden immer mehr Mensch gefallen an den nützlichen Surfphones finden.
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Groupon-Klonkriege
Gründerszene berichtet über die unzähligen, in Deutschland gestarteten Dienste mit Groupon-Prinzip. Und über Probleme bei CityDeal.
» Clone Wars IV: Die CityDeal-Gründer und CouponMania sind die ersten Opfer | Gründerszene
Auch in den USA machen sich Groupon-Klone breit:
» Groupon and the Wannabes – GigaOM
ACTA-Abkommen
Seit Jahren verhandeln EU, USA, Japan und Kanada über ein Copyright-Abkommen. Worum es im Detail geht, bleibt geheim. Experten fürchten automatische Internetfilter, ein Defacto-Verbot von Privatkopien und Strafen fürs Knacken von Software-Sperren.
» ACTA-Abkommen: Die wichtigsten Fragen zum Copyright-Pakt – SPIEGEL ONLINE
Google Chrome
Der Google-Browser erreicht mittlerweile fünf Prozent Marktanteil.
» Google Chrome steals usage share from IE/Firefox, Win 7 breaks 10% | Hardware 2.0 | ZDNet.com
Google Chrome unterstützt ab Version 4 und höher von Haus aus nun Greasemonkey-Skripte.
» Fire Outfoxed: Greasemonkey Creator Builds Native Support Into Chrome
Facebook
Facebook ist im Januar um eine Million neue aktive Nutzer in Deutschland gewachsen und kommt nun auf 6,7 Millionen aktive deutsche Nutzer.
» facebookmarketing.de | Boom: 1 Million neue Nutzer im Januar – Facebook Nutzerzahlen Februar 2010
Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an tipps.netzwertig at blogwerk.com
Frankreich
Jürg Altwegg gibt in der FAZ einen schönen Überblick über die Internetpolitik in Frankreich und die damit verbundenen Debatten.
Die Intellektuellen stehen nicht mehr links – jetzt sind sie auch nicht mehr in der Opposition.
» Angriff der digitalen Armee
Amazon
Nachtrag zu unserem gestrigen Post Amazon schmeisst Macmillan raus: Amazon hat der Forderung Macmillans E-Books für 15 Dollar zu verkaufen knurrenderweise nachgegeben und hat das Angebot nun wieder im Kindle-Programm.
» Amazon Caves To Macmillan’s eBook Pricing Demands
Kindle
Apropos Kindle: Amazon hält sich zu den Zahlen verkaufter E-Books eher bedeckt, hat nun aber bekannt gegeben, dass auf 10 verkaufte Bücher mittlerweile 6 verkaufte Kindle-Ausgaben kommen, wenn der Titel in beiden Versionen erhältlich ist.
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