8 Schritte auf dem Weg
zu einem besseren Internet

Das Internet bereichert das Leben vieler Menschen, ist aber noch lange nicht perfekt. Netzneutralität, globale Lizenzvergaben sowie bessere Filtermechanismen sind einige der Themen, die bearbeitet werden müssen.

Besseres InternetTagtäglich erleichtert das Internet 1,73 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt das Leben und versorgt sie mit Informationen sowie Unterhaltung. Doch die größtenteils positiven Veränderungen auf unser Privat- und Arbeitsleben dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht, bevor Personen sowie Organisationen rund um den Globus das volle Potenzial der Vernetzung ausreizen können.

Es folgen acht Schritte in zufälliger Reihenfolge, die (neben sicherlich vielen anderen) auf dem Weg zu einem noch besseren Internet erledigt werden müssen.

1. Globalisierung der Lizenzvergaben
Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz auf Hulu zugreifen möchte, die beliebte US-Plattform für Filme und Serien, wird aus lizenzrechtlichen Gründen abgewiesen. Gleichermaßen enttäuscht muss wieder abziehen, wer von hier oder aus den USA versucht, sich beim schwedischen Musikstreaming-Dienst Spotify zu registrieren.

Auch das Angebot an YouTube-Videos variiert von Land zu Land. So lange Lizenzen für Streaming und Download von Medieninhalten national vergeben werden, erschwert dies nicht nur das Geschäft in dieser Branche tätiger Startups und verhindert Innovation, sondern verdirbt vor allem den Usern ordentlich die Laune.

2. Gewährleistung der Netzneutralität
Die Infrastruktur des Internets behandelt die durch sie übermittelten Daten immer gleich, egal welche Art von Inhalt sie transportieren, egal von wem sie kommen und egal wohin sie gehen. Einige Zugangsanbieter sägen an dieser Neutralität des Netzes, um priorisierten Zugriff auf Dienste oder Content extra in Rechnung zu stellen, oder aber um bestimmte Services in der Übermittlung zu benachteiligen. Das Thema wird in den nächsten Jahren zu heißen Debatten führen. Netzneutralität ist eine Grundvoraussetzung für ein freies, offenes Internet.

3. Leistungsfähigere Filter für bessere/genauere Empfehlungen
Ein Thema, das wir bei netzwertig.com ausführlich behandelt haben: Je mehr Inhalte im Web veröffentlicht werden und über je mehr Kanäle dies geschieht, desto mehr Informationen prasseln auf uns ein. Und mit jedem neuen Social-Web-Dienst verstärkt sich das Problem – selbst wenn Dienste wie Google Buzz eigentlich genau das Gegenteil bewirken sollen, nämlich für mehr Relevanz zu sorgen. Die Entwicklung verbesserter, personalisierter Filter für sämtliche Arten von Inhalten (Texte, Videos, Musik, Veranstaltungstipps etc.) ist eine immer wichtigere Voraussetzung, um aus der Informationsflut das für die individuelle Person Wichtige und Interessante herauszufischen.

4. Portabilität persönlicher Daten
Während Social Networks boomen und täglich Millionen neue Mitglieder gewinnen, landen die persönlichen Daten der Nutzer bei Unternehmen, die es einem nicht gerade leicht machen, diese Informationen wieder zu löschen. Und wer ein Konto bei studiVZ oder Facebook hat (um zwei Beispiele zu nennen), kann mit seinen Angaben nicht einfach von dort zu einem anderen Anbieter umziehen.

Während die kommerziellen Interessen der führenden Anbieter hier eine natürliche Erklärung für dieses Verhalten geben, muss sich dennoch etwas ändern. Zwar ist das Anvertrauen von Userdaten die Gegenleistung für die Möglichkeit einer kostenlosen Nutzung, gleichzeitig jedoch sollten Anwender die volle Kontrolle über ihre Daten haben, diese zu anderen Service exportieren und auf Wunsch auch komplett und vollständig löschen können. Vielleicht nicht von heute auf morgen, aber mittelfristig ohne Kompromisse.

5. Integrierte, unkomplizierte und flexible Zahlungsverfahren
Wer Inhalte ins Netz stellt oder Onlinedienstleistungen betreibt, sollte frei darüber entscheiden können, ob er für diese Geld einfordern will oder nicht. Ungeachtet davon, ob beispielsweise Micropayments für journalistische Inhalte sinnvoll sind oder nicht, ist zumindest die Existenz eines unkomplizierten, universellen und sicheren Zahlungssystems wünschenswert.

Die Frage, ob Paid Content funktioniert, sollte nicht ausgehend von den verfügbaren Zahlungswegen entschieden werden, sondern ausschließlich durch Angebot und Nachfrage. Was eine clevere Bezahloption ausmachen kann, beweisst Apple eindrucksvoll mit iTunes.

6. Schnelle und preisgünstige Breitbandanschlüsse für alle
Um die Vielfalt des Netzes kennenlernen und für eigene Zwecke nutzen zu können, ist ein Breitbandanschluss mit schnellem Down- und Up-Stream (!) unerlässlich. Ähnlich wie mit fließend Wasser, Elektrizität und Straßen beeinflusst das Fehlen oder Vorhandensein eines Onlinezugangs die Lebensqualität deutlich. Entsprechend hoch muss die Internetversorgung bereits auf politischer Ebene priorisiert werden.

7. Gesamtgesellschaftliches Ermuntern von Gründern
Nicht jeder ist ein geborener Unternehmensgründer. Doch wer sich berufen fühlt, ein Web-Startup aufzubauen, benötigt entsprechende Unterstützung. Nicht nur finanzieller Natur – Förderprogramme für jünge Gründer gibt es genug – sondern auch mentaler Art. In einem Umfeld, in dem (digitales) Unternehmertum gesellschaftlich hoch angesehen ist, gehen mehr Menschen diesen Schritt, was die Wahrscheinlichkeit revolutionärer Konzepte und Gründungen erhöht.

8. Erhöhung der Medienkompetenz
Ein Kompetenzmangel bei Fragen zur digitalen Welt führt zu falschen Annahmen und fehlerhaften Entscheidungen. Damit Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und Politik das Internet auf bestmögliche Art und Weise einsetzen und mitgestalten können, müssen sie sich über Funktionsweisen, Dynamiken und Risiken bewusst sein. Auch hier gibt es noch einiges zu tun.

Habt ihr weitere Beispiele für Schritte, die auf dem Weg zu einem besseren Internet erledigt werden müssen?

(Illustration: stock.xhcng)

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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11 Kommentare

  1. Bessere Inhalte!

    Damit meine ich konkret, dass es mich wirklich tierisch nervt, dass Hypermedialität nur in Spurenelementen vorhanden ist. Bis heute gibt es kaum Angebote, die das Medium nutzen, statt altes Produktionsverhalten auf das httProtokoll anzuwenden. Spätestens mit HTML5 kann man auch ohne touch-fähige Systeme so krasse Nutzererfahrungen kreieren, warum bin ich trotzdem auch auf redaktionellen, querfinanzierten oder selbsttragenden Profi-Seiten nur von Text und Fotos umgeben, wo ist die Interaktion?

    Es muss endlich jemand das know-how von Spieleentwicklern, data-visualization, Grafikern, Webdevelopern und Journalisten zusammenbringen. In einem Paket. Bei aller Besserwisserei, die an mancher Stelle (ja, auch hier) gegenüber den alten Medien betrieben wird: Besser gemacht, auch nur konkrete Vorschläge und “proof of concepts” für bessere Lösungen habe ich nicht gesehen. Da muss erst Wired ein Video rausbringen, das nur einen Anfang darstellt, nicht aber das Potential des Netzes ausreizt.

  2. Ich erachte die Einführung von IPv6 als sehr wichtig. Immer mehr Geräte sind netzwerkfähig, da sollte man endlich von der Krücke NAT loskommen können. Darüber geredet wird schon viele Jahre, aber getan hat sich fast nichts. Wieder das klassische Henne-Ei-Problem: Provider wollen nicht investieren weil die Kunden kein IPv6 verlangen, die Kunden verlangen kein IPv6 weil es zu wenig nutzbare Angebote gibt.

    Eine Überarbeitung der schon sehr alten Protokolle wäre auch wünschenswert. SMTP sollte eine Absenderauthentifizierung haben gegen Spam. HTTP ist für heutige Anforderungen nicht mehr ideal und könnte optimiert werden (siehe SPDY von Google).

    Schon lange fällig wäre dass man seine Keys von einer offiziellen Seite signieren lassen kann um Dokumente rechtssicher signieren zu können. Wir hier in der Schweiz erstellen die Steuererklärung auf dem PC, drucken sie aus, unterschreiben sie und schicken sie an die Finanzverwaltung. Dort wird sie wieder eingescannt.

  3. 9. Ganz kurz: Leistungsfähigere Browser für besseres Management täglicher und regelmäßiger Routinen, viel bessere Bookmark-Organisation und manches mehr.

  4. Eine neue internetspezifische Informationsarchitektur, insbesondere der Onlinemedien. Texte wie in Papierbüchern, Zeitungen usw. einfach in die Seiten zu knallen geht wegen der im Internet viel größeren verfügbaren Menge an Informationen nicht mehr. Internettexte erfordern neben dem Haupttext eine größere Struktur(ierung) und generell eine Zusammenfassung der wichtigsten (Kern-)Informationen, um sie besser, d.h. im Durchschnitt insbesondere schneller verarbeiten zu können.

  5. Hallo,
    mal ein kurzes Wort über Youtube:
    Irgendwie wird Youtube in letzter Zeit vorwiegend als Trafficquelle gesehen.
    Es gibt bald mehr Werbung und Werbefilmchen als alles andere.
    Ich denke, das Internet wird sich weiter in diese Richtung entwickeln, jeder stellt seinen Kram rein und hofft auf ein paar Euros…

  6. Punkt 5 ist für mich als User und Anbieter zugleich ein entscheidender Faktor. Ich möchte ja nicht bei jedem Kleinbetrag meine Kreditkarte hervorkramen. Ebenso wenig sinnvoll finde ich Bezahlsysteme, die von irgendwelchen anderen Diensten abhängig sind (z.B. click&buy + Swisscom Festnetz).

    Es wäre für Benutzer und Anbieter von Diensten gleichermassen ein Segen, wenn es eine einheitliche Web-Währung geben würde. Dieses Durcheinander heutzutage muss echt nicht sein. Mal Kreditkarte, mal Paypal, dann wieder Postüberweisung – ein Graus.

    Eine flächendeckende Lösung würde dem Micropayment neue Flügel verleihen, da bin ich überzeugt. Wenn ich einzelne Artikel oder Dienste unkompliziert mit einem Euro belohnen kann, mache ich das gerne. Und ich denke ich bin nicht allein.

  7. Punkt 1 bitte ersetzen durch “liberaleres Urheberrecht” und Punkt 5 unbedingt um “anonym” ergänzen. Bei Bargeld ist man es gewohnt seine Identität nicht preisgeben zu müssen, ähnliche Anforderungen stelle ich auch an eine Online-Bezahlsystem.

    Ansonsten würde ich noch den Einsatz offener Standards als neuen Punkt hinzunehmen. Erschreckend große Teile des aktuellen WWW bauen auf der Flash-Technologie von Adobe auf. Die ist undurchsichtig, unperformant und baut tw. erheblich Hürden in Bezug auf Barrierefreiheit auf. HTML5 wird da hoffentlich Erleichterungen bringen.

  8. Schöne Ergänzungen, danke euch!

    @ Manuel
    Was wäre denn ein konkreter Nutzen von IPv6 für die User, mit dem man die Nachfrage nach dem neuen Protokoll steigern könnte? Im Bewusstsein der Endanwender spielt das Thema ja in der Tat keine Rolle.

    @ Geralt
    Ja klar, letztlich setzt das Erreichen von Punkt 1 ein liberalisiertes Urheberrecht voraus.

    Ok du willst also nicht nur ein sicheres, simples und überall einsetzbares Zahlungssystem, sondern obendrein eines, das anonym ist… Ich glaube, da wirst du lange warten können. Mir fällt nicht wirklich ein Weg ein, wie man die realisieren könnte. Dir?

  9. Ja, der Endanwender ist sich momentan noch nicht bewusst welche Vorteile er durch IPv6 haben könnte.

    Ich kann mir einige Anwendungszwecke vorstellen: Schon einige Leute haben ein NAS mit Daten zuhause oder wollen auf den PC zugreifen von unterwegs. Dafür wären fixe IP-Adressen ohne Aufpreis (weil auf Providerseite genügend vorhanden) nützlich. Wenn zwei im gleichen Haushalt gleichzeitig ein Online-Game spielen möchten, wären getrennte IP-Adressen von Vorteil, damit man nicht die Ports wechseln muss. In Zukunft werden Hausautomationssysteme immer mehr aufkommen. Man kann von unterwegs die Heizung hochdrehen bevor man heimkommt oder den Videorecorder programmieren. Für all das braucht man genügend IP-Adressen. Funktioniert alles natürlich jetzt schon, aber wer will sich schon mit NAT herumärgern und den Videorecorder auf Port 81 verlegen weil die Kaffeemaschine schon Port 80 belegt? ;-)

    Zugegeben ist noch vieles Zukunftsmusik, aber wenn ich bedenke wie viele Geräte schon einen Netzwerkanschluss haben sehe ich durchaus Einsatzmöglichkeiten.

  10. 10.: Optimierung der Verwaltung von persönlichen Inhalten

    Sprich: Es soll den Benutzern leichter gemacht werden, Inhalte die sie für erhaltenswert betrachten einfach archivieren können. Die obsoleten, standardmäßig in jeden Browser bereits implementierten Bookmarking-Module halte ich für recht ineffizient – zudem bieten sie keine Portabilität. Webbasierende Lösungen (Delicious etc.) bieten da schon eine ganz gute Plattform, die es jetzt noch auszuschöpfen gilt.
    Ich spreche hier von einer effizientere. Integration dieser Dienste in die gängigen Browser.

    Zudem halte ich ein globales Format für Webinhalte (bzw. mehrere für verschiedene Typen von Inhalten) für erstrebenswert! Der Umgang, also die Verarbeitung der verfügbaren Inhalte würde somit erheblich vereinfacht und wäre zudem eine solide Plattform, auf der die Informationsarchitektur weiter aufbauen kann.

3 Pingbacks

  1. [...] erleichternVor einigen Tagen beschrieb ich acht Schritte auf einem Weg zu einem besseren Internet. Während es sich dabei um anbieterübergreifende Initiativen und Vorschläge handelte, gibt es [...]

  2. [...] Stand der Dinge: Alles ändert sich. Also alles wie immer in die­sem Inter­net. Man­cher­orts führt das die elder sta­tes­men der deut­schen Netz­pu­bli­zis­tik und Blog­szene zu melan­cho­li­schen Betrach­tun­gen, das Zwi­schen­fa­zit für Blogs fällt ent­spre­chend nüch­tern aus. Aber es wird ja bald Früh­ling, da erwacht auch der cabrio­fahrt­wind­ge­föhnte Eulen­spie­gel mit der Hass­kappe wie­der aus dem Win­ter­schlaf und schießt gegen den Wild­wuchs der selbst­er­klär­ten Netz­ex­per­ten und social-​​media-​​Berater. Wor­auf eine kluge Replik dem lesen­den Betrach­ter offen­bart, dass es tat­säch­lich Exper­ten mit Sach­ver­stand und Wil­len zum Dis­kurs auch in Deutsch­land gibt. Wie schon regel­mä­ßig zuvor stellt sich trotz­dem die Speer­spitze der Net­zevan­ge­lis­ten die Frage, wohin die Reise eigent­lich geht und gibt einige Ant­wor­ten gleich mit. [...]