Webdienste:
Apps, die wir täglich nutzen (Teil 2)

Markus Spath, 4. Februar 2010 18:45 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenige nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 2).

hypemachine
hypemachine

Hypemachine steuere ich vielleicht nicht täglich an, aber immer, wenn ich eine Dosis neuer Musik suche. Das geniale an Hypemachine ist, dass die Auswahl ‘Experten-getrieben’ ist. Wenn man ein paar Musikblogs gefunden hat, die den eigenen Geschmack treffen, dann ist der personalisierte Mix kaum zu toppen.

friendfeed
friendfeed

In und um FriendFeed ist es seit dem Verkauf an Facebook zwar etwas ruhiger geworden, aber dem Nutzen als Reader für die Lifestreams anderer ist das sogar eher zuträglich. Seit sie die Integration mit Twitter wieder hinbekommen haben, ist es auch eine wunderbare Suchmaschine für Twitter.

evernote
evernote

Evernote ist mein Speicher für Notizen, Links mit Textschnipseln und anderen Infos. Mit etwas Systematik kann man sich sein eigenes Informationsmanagementsystem erstellen, das dann via Desktop, Web und Handy befüllt oder durchsucht werden kann.

brizzly-logo
brizzly-logo

Brizzly ist seit meiner Review mein Twitter-Client der Wahl. Die Twitter-Listen haben die Gruppen von Brizzly zwar überflüssig gemacht, aber die Keyboard-Shortcuts j und k sind nach wie vor unbezahlbar und ermöglichen ein sehr effizientes Durchzappen der Tweets.

techmeme
techmeme

Martin hat Rivva schon genannt, zur Abrundung empfiehlt sich Techmeme, das gibt einen mehr oder weniger vollständigen Überblick über die wichtigsten Nachrichten des Tages.

hackernews-logo
hackernews-logo

Zur Abrundung der Abrundung lohnt sich immer auch ein Blick auf Hacker News. Auf dem von Y Combinator betriebenen Rabbit-basierten Aggregator tummeln sich Geeks und junge Gründer, die immer wieder interessante Artikel jenseits des Tech-Mainstreams ausgraben.

instapaper
instapaper

Alle kurzfristigen Links, die noch irgendeine Art von next action beinhalten (etwa mögliche Artikel für die Rubrik Linkwertig), speichere ich in Instapaper. Es ergänzt damit Delicious und ist noch leichtgewichtiger, üblicherweise leere ich die Liste am Ende des Tages.

readtwit-logo
readtwit-logo

Readtwit (unser Review von Readtwit) generiert aus den von den Kontakten bei Twitter geposteten Links einen Feed, der – wenn möglich – den Volltext der verlinkten Artikel enthält. Zusätzlich hat es einige Möglichkeiten zu Filtern und Duplikate werden ausgemistet.

greasemonkey
greasemonkey

Greasemonkey ist eine essentielle Erweiterung für den Firefox, mit der man das Verhalten von Websites verändern und an die eigenen Präferenzen anpassen kann. Scripts mit den verschiedensten Funktionen gibt es für so ziemlich jeden Webdienst, auch das Erstellen von eigenen Scripts ist mit Grundkenntnissen in JavaScript keine Hexerei.

Old School (seit 2004)

bloglines
bloglines

Martin hat den Google Reader schon erwähnt und den benutze ich auch; Bloglines verwende ich aber seit über fünf Jahren, irgendwie ist es noch immer der Feedreader, mit dem ich am effizientesten bin. Alle Feeds zu den Themen Web und Technologie habe ich zwar zum Google Reader migriert, die Weiterprozessierbarkeit ist dort einfach besser, für alle anderen verwende ich Bloglines.

delicious
delicious

Und auch Delicious verwende ich seit 2004 mehr oder weniger täglich, wobei sich mein Verhalten seit den Anfängen etwas ins Nicht-Soziale verschoben hat. Twitter hat Delicious als Datenbus zum Sharen von nur kurzzeitig interessanten Links abgelöst. Delicious verwende ich seitdem primär für alles, was ich von jedem Computer aus brauche, und für verschiedene Sammlungen.

gmail
gmail

Beim Thema E-Mail bin ich konservativ und verwende Gmail.

textpattern
textpattern

Last not least verwende ich Textpattern für alle privaten Blogs und als leichtgewichtiges CMS für Projekte. Es ist zwar kein Webanwendung im eigentlichen Sinne – man muss es selbst installieren und betreiben, ich will es aber erwähnen, weil ob der Dominanz von WordPress viele gar nicht mehr wissen, welche mitunter grossartige Alternativen es gibt (Textpattern, ExpressionEngine, Drupal und einige mehr).

In Teil 1 stellte Martin Weigert seine täglich genutzten Tools vor. In Teil 3 wird der Rest des Teams seine Tools vorstellen.

Dieser Text ist mir was wert:

Weiterempfehlen

Mehr lesen

Die bessere Twitter-Suche: FriendFeed, du lebst ja doch noch

30.4.2010, 6 KommentareDie bessere Twitter-Suche:
FriendFeed, du lebst ja doch noch

Wer einen Tweet wiederfinden will, wird von Twitter hängen gelassen. Mit FriendFeed empfiehlt sich für diesen Zweck ein alter Bekannter.

Google gegen Facebook: Die nächste Front im Netz

11.8.2009, 7 KommentareGoogle gegen Facebook:
Die nächste Front im Netz

Spätestens seit Montag ist klar, wo in nächster Zeit die Frontlinie im Netz verlaufen wird: zwischen Google und Facebook.

10.8.2009, 14 KommentareEilmeldung:
Facebook kauft FriendFeed

Facebook übernimmt überraschend den Lifestreaming-Dienst FriendFeed.

my6sense: Mit digitaler Intuition  zu mehr Relevanz

25.8.2010, 0 Kommentaremy6sense:
Mit digitaler Intuition zu mehr Relevanz

my6sense ist ein intelligenter Feed- und Stream-Reader für das iPhone, der mit zunehmender Nutzung schlauer wird.

PostRank, Google Reader und Chrome: Ein überzeugendes Trio

13.8.2010, 12 KommentarePostRank, Google Reader und Chrome:
Ein überzeugendes Trio

PostRank bewertet die Relevanz von Online-Inalten. Mit einer neuen Erweiterung für den Chrome-Browser ist der Dienst auf dem Weg, sich unentbehrlich zu machen.

Effizient im Web: So zähme ich die Informationsflut

25.6.2010, 31 KommentareEffizient im Web:
So zähme ich die Informationsflut

Der Strom an Informationen reißt nicht ab. Gut so! Um ihn zu zähmen, benötigt man nur die richtigen Tools. Und wer Spaß daran hat, ist natürlich im Vorteil.

Readtwit: Gepostete Links der Twitterfreunde  als Feed

17.9.2009, 1 KommentareReadtwit:
Gepostete Links der Twitterfreunde als Feed

Readtwit extrahiert die geposteten Links der Twitter-Freunde und macht sie als RSS-Feed abonnierbar.

5 Kommentare

  1. bugsierer
    schrieb am 5. Februar 2010 um 11:02 Uhr (#)

    @markus:

    Beim Thema E-Mail bin ich konservativ und verwende Gmail.

    was ist an gmail konservativ? welches wäre die progrssive lösung?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
      schrieb am 5. Februar 2010 um 11:53 Uhr (#)

      Das habe ich mich auch gefragt. :)

    2. Schreibt hier auf dem Blog Markus Spath
      schrieb am 5. Februar 2010 um 16:55 Uhr (#)

      @bugsierer Konservativ im Sinne von ‘bringt mir, verschickt und archiviert E-Mails und sonst nix’ (ausser vl. der Qualität des Spamfilters). Also besser Minimalist – im Vergleich zu Tools oder Add-Ons, die versuchen Intelligenz oder Produktivität hineinzubacken.

  2. bugsierer
    schrieb am 5. Februar 2010 um 17:08 Uhr (#)

    @markus: ah ja, ok. – danke.

  3. Richard
    schrieb am 8. Februar 2010 um 13:05 Uhr (#)

    Danke fürs Erwähnen von Hypemachine. Irgendwie find ich’s eh super, vergess aber dann wieder drauf. Bin froh, dann mal wieder drauf gestoßen zu werden :)

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.