Facebooks Auswirkung auf Dating und Beziehungsleben können nicht überschätzt werden. Eine Bestandsaufnahme.
Kuss
Mit über 350 Millionen Mitgliedern spielt
Facebook für den Alltag vieler Menschen eine immer größere Rolle. Entsprechend intensiv werden allerorts die Konsequenzen diskutiert, welche die Ausbreitung des Social Networks mit sich bringt. Meist stehen Fragen zu Datenschutz und Privatsphäre, zu den Auswirkungen auf die Werbe- und Medienindustrie oder zur angeblichen sozialen Isolierung durch zu intensives Netzwerken im “Cyberspace” im Vordergrund.
Besonders spannend und wichtig ist in meinen Augen jedoch ein anderer, weniger häufig debattierter Aspekt, nämlich die Folgen der Verbreitung von Facebook (und anderer, ähnlicher sozialer Netzwerke) auf zwischenmenschliche Beziehungen. Facebook greift tief in die kommunikativen und psychologischen Vorgänge ein, die sich von der Anbahnung über das Bestehen bis hin zum Ende von Liebesbeziehungen abspielen.
Es lassen sich grundlegende Veränderungen der bisher gültigen Prozesse im Dating- und Beziehungsbereich beobachten, ausgelöst von den neuen technischen Möglichkeiten, die Facebook seinen Nutzern bereitstellt, um miteinander zu kommunizieren – und sich gegenseitig zu überwachen.
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Google Steuer
Wenn Google nicht freiwillig einsieht, den Qualitätsjournalismus an den eigenen Einnahmen zu beteiligen, weil man ihm Traffic schickt, dann muss halt – neben Subventionen in der Höhe von 900 Millionen Euro – eine Kartelluntersuchung und eine Steuer auf Online-Werbeeinnahmen her.
Wie die von der Beraterrunde vorgeschlagene Steuer konkret aussehen soll, war bislang nicht zu erfahren. Es geht aber offenbar um eine Abgabe für Unternehmen, die mit Online-Werbung Geld verdienen.
» Sarkozy greift Google an
Theorie
Der Poptheoretiker Diedrich Diederichsen problematisiert in der FAZ die zu Teilen vom Web verursachte Zerbröselung von (Pop-)Theorie. Auch wenn er zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommt wie die meisten Vertreter der Medienindustrie (unlängst und mit besonders solipsistischer Webwahrnehmung etwa Tyler Brûlé) – auch für Diederichsen braucht es Print, um einen Autor zu entfalten – ist seine Argumentation lesenswert, weil er versucht, die Funktionslogik zu verstehen.
» Stirb langsam
Datenformate
Dass es eine gute Idee ist, seine Dokumente in einem Format zu sichern, das an kein Programm bzw. Betriebssystem gebunden ist, hat sich hoffentlich herumgesprochen. Louis Gray denkt diesen Aspekt für Daten in Webanwendungen weiter.
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StudiVZ
Das StudiVZ hat die angekündigte Verknüpfung mit GMX und Web.de via OpenID nun implementiert.
Anstatt Dich (wie bisher üblich) bei GMX oder Web.de auszuloggen und Dich mit einem anderen Benutzernamen und Passwort bei studiVZ neu einzuloggen, kannst Du Dich künftig direkt über die Login-Zentrale von Web.de und GMX bei studiVZ anmelden.
» Mit OpenID ohne Umwege ins studiVZ
Facebook
Facebooks Mark Zuckerberg macht es Eric Schmidt von Google nach und erklärt schon mal das Ende der Privatsphäre. Marshall Kirkpatrick analysiert die damit verbundenen Probleme und die wenig altruistischen Motive.
» Facebook’s Zuckerberg Says The Age of Privacy is Over
Creately
Die Gretchenfrage für viele Startups ist, wie viel vom geneigten User kassiert werden kann. Der Diagramm-Dienst Creately hat ein Experiment gewagt, jeder konnte bezahlen was er wollte. Die gelernten Lektionen haben sie jetzt zusammengefasst.
» How much to charge for your Web App?
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal ein Grouponmania-Special mit: DailyDeal, CoupoMania, Heimatpreis und mycitydeal.
Ich glaube, seit Twitter – welches Anfang 2007 innerhalb weniger Wochen etwa ein Dutzend deutschsprachige Klone triggerte – hat kein Konzept mehr kollektive Inspiration bei Gründern ausgelöst, als der lokale Schnäppchendienst Groupon.
Und nicht zu Unrecht, das Konzept ist so einfach wie genial: Jeden Tag wird für unterstützte Städte genau ein besonderer Deal angeboten. Wird eine vorgegebene Anzahl an Teilnehmern erreicht, kommen alle in den Genuss, sonst verfällt der Deal. Das Prinzip von Woot wird also mit lokalem Bezug verknüpft, statt schnödem Shopping geht es idealerweise um echte Aktivitäten in der eigenen Nachbarschaft.
Eine saftige Finanzierungsrunde von Groupon im Dezember war der notwendige Funke, seitdem schiessen auch in Deutschland ähnliche Dienste aus dem Boden:
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Webdienste gibt es Tausende. Doch nur wenigen nutzen wir täglich. Hier kommt eine Übersicht über die Anwendungen, die wir Tag für Tag einsetzen (Teil 1).
Apps, die wir täglich nutzen
Michael Arrington hat bei TechCrunch seine jährliche Liste der von ihm täglich eingesetzten Web- und Softwareprodukte
veröffentlicht – eine Idee, die wir gerne aufgreifen.
Ich mache heute den Anfang, die Favoriten des restlichen netzwertig.com-Teams folgen in den nächsten Tagen.
Hier kommen 23 Tools, ohne die mein Internetalltag derzeit nicht vollständig wäre:
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London Datastore
London wird ab 29. Januar hunderte Sets von Daten öffentlich zugänglich machen. Channel 4 spendiert zusätzlich 200.000 Pfund, um die Entwicklung von Mashups zu fördern, die den rohen Daten Sinn und Nutzen einhauchen sollen.
» Boris Johnson to launch London ‘Datastore’ with hundreds of sets of data
Open Web
Der ob seines OpenID Connect-Konzepts am Mittwoch hier erwähnte Chris Messina geht zu Google und wird dort ‘Open Web Advocate’. Einzeln betrachtet ist das erfreulich. Ob es allerdings gut ist, dass so ziemlich jeder relevante Protagonist des Open Web als Evangelist in einem großen Unternehmen landet, ist eine andere Frage.
» Happy birthday to me! I’m joining Google
Jajah
Interessante Analyse von Venture Beats Matt Marshall, wie es Jajah gelungen ist, einen soliden Exit hinzulegen, während die meisten Mitbewerber die Segel strichen.
» How Jajah, a little phone company, sold for $207M while everyone else got killed
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Subsysteme des Kritikapparats
Cory Doctorow dekonstruiert einige gebetsmühlenartig vorgetragene Kritikpunkte am (sozialen) Web.
» How to say stupid things about social media
Subsysteme des Medienapparats
Martin Oetting beschreibt die Funktionslogik der vier Subsysteme des Medienapparats.
Die Medienwelt ist keine Scheibe mehr. Sie wird zur Kugel.
» Kommunikationswandel: Die vier Subsysteme des Medienapparats
Tumblr
Tumblr zeigt sich von fromspring.me inspiriert und implentiert auch ein Formular zum Stellen von Fragen, auf die der geneigte Tumbler dann antworten kann.
» Now testing: Ask Me
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Noch immer haben viele Menschen Bedenken davor, sich im Web auffindbar zu machen. Doch je stärker das Social Web in unseren Alltag integriert ist, desto schädlicher kann es für die eigene Karriere sein, im Netz unsichtbar zu bleiben.
Im Netz sollte man sich finden lassen
Zwischen den Weihnachts- und Silvesterfeiertagen nutze ich meist die Gelegenheit, mit Menschen unterschiedlichen Alters und variierender beruflicher Situation über die Digitalisierung und ihre Auswirkungen zu sprechen. Dabei geht es mir weniger um das Überzeugen von Kritikern und Skeptikern, sondern mehr darum, deren Argumente und Bedenken zu hören und diese zur Reflexion zu verwenden.
Ein populäres Thema war diesmal die Sichtbarkeit von Personen im Netz. Was für aktive Web-Enthusiasten, Blogger und Online-Networker eine Selbstverständlichkeit ist, führt bei Gelegenheitsnutzern noch immer häufig zu zahlreichen Bedenken. Während sich auf der Stirn die Sorgenfalten abzeichnen, wird vom gläsernen Menschen und vom Verlust der Privatsphäre gesprochen. Oder ein komplettes Desinteresse an der Thematik und ein Unverständnis für das gezeigt, was gerne auch als “Seelen-Striptease” tituliert wird.
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Nexus One
Google hat gestern ohne große Überraschungen das Nexus One vorgestellt.
es gibt das nexus auch ohne SIMlock und Vertrag für 529 US-Dollar oder (in den USA) für 179 USD mit T-Mobile-Vertrag. Vodafone und Verizon folgen im Frühjahr. Die schlechte: In Europa wird das Nexus One zunächst nur in Großbritannien zu kaufen sein.
» Nexus One Phone
» Our new approach to buying a mobile phone
» Google Nexus One: The TechCrunch Review
» Google Nexus One: Jetzt hat Google was Eigenes
OpenID
Chris Messina macht sich Gedanken zur Zukunft von OpenID, um das es in letzter Zeit konzeptionell etwas ruhiger geworden ist. Wenn man den Open Stack zu einer Art OpenID Connect bündelt, könnte zumindest eine sinnvolle Alternative zu Facebook Connect entstehen.
» OpenID Connect
Foursquare
Das mobile soziale Netzwerk Foursquare kann fortan überall benutzt werden. Bis dato war es auf einige Städte limitiert.
» Now you can play Foursquare anywhere
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Während sich manch eine Akquisition im Web als Flop herausstellt, wäre an anderer Stelle ein Zusammengehen zweier Dienste wünschenswert gewesen. Drei Beispiele für verpasste Chancen.
Übernahmen sind die Triebkraft für junge Startups. Irgendwann von Google, Microsoft oder einem anderen Internet- bzw. Medienkonzern übernommen zu werden, ist der Traum vieler Gründer. Doch nicht nur auf das Bankkonto von Investoren sowie Unternehmern wirkt sich eine Akquisition positiv aus, sondern durch Synergien und eine Kombination der Funktionen häufig auch auf die angebotenen Dienste und Produkte.
Manchmal jedoch verpassen Onlineanbieter den Exit, sprich den Verkauf. Oder sie gehen an einen Käufer, der eigentlich gar nicht zu ihnen passt. Hier sind drei Beispiele für vergebene Chancen mit deutscher Beteiligung.
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