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t3n Fragen, Guter Rat gefragt, gegenabholung

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: t3n Fragen – Fragen und Antworten zum Thema Webtechnologie, Guter Rat gefragt – ein weiteres Frageportal; und gegenabholung – eine Plattform für Kostenloses.

Dienste, auf denen man Fragen stellen und Antworten bekommen kann – etwa Answers.com oder Yahoo Answers -, gibt es schon seit Jahren. Einige davon sind durchaus populär, aber die Innovationen (wie z.B. Aardvark) hielten sich in Grenzen. Doch der Erfolg von formspring.me steckt an und bringt wieder etwas Leben in die Kategorie:

t3n Fragen
t3n Fragen
t3n Fragen (“Wie lautet deine Frage?”) ist ein frisch geschlüpftes Portal von t3n, auf dem man Fragen zu den Themen Web 2.0, Open Source, Webentwicklung oder E-Business stellen kann. Die Seite ist recht nett gemacht. Es gibt ein motivierendes Punktesystem und vor allem eine schon bestehende Community, die an den Themen interessiert sind – die meisten Fragen werden tatsächlich beantwortet.

Guter Rat gefragt
Guter Rat gefragt
Das von Burda übernommene LycosIQ (jetzt COSMiQ) wirft gemeinsam mit dem Verbrauchermagazin Guter Rat Guter Rat gefragt (“Auf jede Frage eine Antwort”) ins Rennen. Guter Rat gefragt basiert auf der technischen Grundlage von COSMiQ, thematisch ist es aber ein Subset für Fragen rund um Geld, Versicherungen, Recht, Gesundheit oder Familie. Guter Rat gefragt ist eine eigene Community, die sich jedoch mit COSMiQ vernetzt.

gegenabholung
gegenabholung
Auch gegenabholung stellt eine Frage: Wer will mich? Dinge, die zu schade zum Wegwerfen sind, können hier ein neues Zuhause finden. Der Name deutet es an: Auf der Plattform werden die Dinge verschenkt, der neue Besitzer holt sie aber selbst ab. Interessierte können in Kategorien stöbern (Aquarium, Möbel, Spielzeug, Garten, Tiere, Werkzeug, usw.) und im Umkreis des eigenen Wohnorts suchen. gegenabholung aggregiert dabei auch Suchergebnisse von anderen Plattformen. Das Design der Seite ist pragmatisch, aber es erfüllt seinen Zweck. Termine für Flohmärkte, Wohnungsauflösungen und Sperrmüll gibt es auch.

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4 Kommentare

  1. Georg
    schrieb am 30. Januar 2010 um 18:33 Uhr (#)

    Was ist wohl das Geheimnis dieser ganzen Frageportale? Ich habe bei guter Rat eine Frage gestellt und es dauert nur wenige Minuten bis die ersten Antworten eintreffen. Bei gutefrage.net sieht es nicht anders aus.
    Ich frage mich immer, wie es funktioniert, dass so viele Personen in so kurzer Zeit die Fragen finden (ok, es gibt natürlich die Themenbenachrichtigungen) und auch ausführlich beantworten?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Markus Spath
      schrieb am 30. Januar 2010 um 19:21 Uhr (#)

      Kannst ja dort fragen ;)

      Aber es braucht wohl zwei Faktoren: es müssen hinreichend viele Leute die Fragen scannen – irgendwer hat dann eine Meinung dazu; und das System hat spielerische Anreize (Punkte, Ränge, Badges), die das Beantworten von Fragen belohnen. Bei einigen Frage-Communities (auch bei vielen Foren) gibt es auch eine Art Stolz, auf jede Frage muss zumindest reagiert werden.

  2. Grant
    schrieb am 30. Januar 2010 um 23:41 Uhr (#)

    Hi Jungs,
    in meinen aktuellen Studien habe ich herausgefunden welcher gigantischer Markt hinter den Frageportalen steckt und was die Anreize dafür sind dort mitzumachen.
    Es ist ja schon gar nicht mehr nötig einen Inder anzustellen, um kostengünstig Programmierleistungen zu bekommen. Man stellt einfach eine Frage in 20 Foren – irgendwo sitzt der Arbeitslose Profi.
    Fragen beantworten gibt ein Gefühl der Wichtigkeit und der Anerkennung. Warum gibt es keine richtig krassen Frageprotale für Ärzte und Anwälte? Die haben immer genug zu tun. Nur Berufe und Menschengruppen mit viel freien Ressourcen werden herangezogen, um das Ego zu pushen. An einem eigenen Feldtest habe ich gemerkt: es funktioniert!

    Viele Grüße,
    Grant

  3. Hufnagel
    schrieb am 13. August 2010 um 12:14 Uhr (#)

    Das Geheimnis ist Crowdsourcing. Masse produziert letztendlich in begrenztem Rahmen Qualität. Im Webstandards-Magazin Ausgabe 06/2010 gibt es dazu einen sehr umfassenden Artikel. Allerdings stellt sich die Frage, ob man Frage-und-Antwort-Portale in Zeiten von Twitter und Co. überhaupt braucht…

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