Amazon schmeisst Macmillan raus:
Das iPad sorgt für rote Köpfe

Das iPad ist noch nicht auf dem Markt, da bricht der Krach um die E-Book-Preise bereits aus: Holtzbrinck-Tochter Macmillan, ein New Yorker Verlag, ist von Amazon aus dem Kindle-Programm geworfen worden. Update: Amazon gibt klein bei.

Man nutze die Gunst der Stunde: Unter dieser Devise scheint der CEO von Macmillan, John Sargent, am Donnerstag nach Seattle gereist zu sein, wie das Wall Street Journal meldet. Der Verlagschef wollte mit den Amazon-verantwortlichen Preisverhandlungen über die E-Books seines Verlags führen, der zur deutschen Holtzbrinck-Gruppe gehört.

Macmillan ist einer der fünf Verlage, die offiziell als Partner für das Buchprogramm von Apple auf dem am Mittwoch präsentierten iPad auftraten. Apple soll den Verlegern zugesagt haben, dass sie die Preise selber festlegen können – Steve Jobs Firma will davon lediglich 30 Prozent haben.

Das hat Amazon schon Tage vor der iPad-Präsentation zum Nachzug gezwungen: » weiterlesen

Samstag App Fieber:
t3n Fragen, Guter Rat gefragt, gegenabholung

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: t3n Fragen – Fragen und Antworten zum Thema Webtechnologie, Guter Rat gefragt – ein weiteres Frageportal; und gegenabholung – eine Plattform für Kostenloses.

Dienste, auf denen man Fragen stellen und Antworten bekommen kann – etwa Answers.com oder Yahoo Answers -, gibt es schon seit Jahren. Einige davon sind durchaus populär, aber die Innovationen (wie z.B. Aardvark) hielten sich in Grenzen. Doch der Erfolg von formspring.me steckt an und bringt wieder etwas Leben in die Kategorie: » weiterlesen

Linkwertig:
Privacy, Gowalla, Groupon-Klone, bit.ly

Google
Google veröffentlicht ihre fünf grundsätzlichen Privacy Principles.

» Google’s Privacy Principles

 

Privacy
Dazu passend: Die EFF geht das Thema Privatsphäre etwas mathematischer an. Nach ihrem Modell reicht etwa der bei jedem Seitenaufruf übertragene User-Agent des Browsers aus, um 10 von 33 notwendigen Bits zur eindeutigen Identifizierung preiszugeben.

» A Primer on Information Theory and Privacy » weiterlesen

High-Tech-Marketing:
Warum Apple
in einer anderen Liga spielt

Wird das iPad zum Erfolg? Die Experten sind eher skeptisch. In Geek-Kreisen dominiert die Enttäuschung über fehlende Features. Aber Tech-Blogger und Leute, die immer das neuste Smartphone kaufen, sind gar nicht Apples Zielgruppe. Steve Jobs’ Firma macht Produkte für die Massen. Und das mit einem einzigartigen Marketingansatz.

Steve Jobs
Steve Jobs
Es war im Januar 2007. Eine langerwartete Produktankündigung aus dem Silicon Valley wurde in Technologiekreisen mit allgemeiner Enttäuschung aufgenommen. Das sollte nun alles sein? Diese magere Featureliste für ein als revolutionär angekündigtes Produkt? Schönes Design, OK, aber so viele technische Einschränkungen? Das konnte nur zum gigantischen Flop werden.

Natürlich wurde Apples iPhone trotzdem zum Erfolg. Genauer gesagt revolutionierte es die Mobiltelefonbranche. Heute traut sich kein Anbieter mehr ohne Modelle mit grossen Touchscreens, einer hübschen Benutzeroberfläche und einem reichhaltigen App-Store auf den Markt.

Die Kritik zum eben vorgestellten iPad klingt verdächtig ähnlich. Wiederum sind die Geeks enttäuscht, die Experten kritisch und die DRM-Gegner revolutionär gestimmt. Nur: » weiterlesen

Linkwertig:
iPad, Google, Twitter

Apple iPad
Gizmodo fasst die Nachteile des Apple iPads zusammen: kein Multitasking, keine Kameras, kein HDMI-Ausgang etc.

» 8 Things That Suck About the iPad – apple ipad – Gizmodo

Google
Google hat mit dem Launch von Social Search begonnen.

» Google Social Search Goes Live, Adds New Features

Twitter
Twitter führt lokale Trends ein.

» Twitter Local Trends Now Live For All

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Apple iPad:
Die neue, alte Computing-Ära

Das Apple-Tablet iPad wurde heute vorgestellt. Es wird erfolgreich sein. Und es könnte uns in eine Zeit zurückführen, in der der Hardwarehersteller alle Software-Fäden in der Hand hält.

Heute hat Apple das lang erwartete und im Vorfeld von vielen Gerüchten begleitete iPad vorgestellt. Hier die offizielle Seite.

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Das iPad kommt:
Steve Jobs als Messias einer Branche

Der jüngste Apple-Hype hat eine neue Komponente: Eine ganze Branche erhofft sich von einem Gerät die Rettung.

Ich bin seit 20 Jahren Journalist. Ich lebe seit fünf Jahren in San Francisco, und ich habe an fast allen Keynotes und Pressekonferenzen teilgenommen, die Apple in dieser Zeit abgehalten hat.

Ich war jedesmal ein wenig entsetzt.

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Linkwertig:
Jugendmedienschutzstaatsvertrag, Qype, Sofatutor

Netzpolitik: Jugendmedienschutzstaatsvertrag

Man kann die Gefahr gar nicht groß genug sehen, die momentan von diesem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag ausgeht. Die ersten Analysen des Inhaltes sind nicht nur alarmierend, sondern lassen gar schon Wirtschaftsteilnehmer, die normalerweise eher weniger im Ruf stehen, politisch besonders progressiv zu sein, vor dem Ende der freien Kommunikation im Internet warnen.

» SCHOLZ – Jugendschutz als Klowandreiniger und was nun wirklich zu tun ist

Jugendschutz ist wichtig. Mit diesem Gesetzesänderungsentwurf werden jedoch Maßnahmen geschaffen, die Access-Provider sowie User, die nicht die technischen, fachlichen oder auch finanziellen Mittel haben, um die gutgemeinten Ziele des JMStV-E umzusetzen, äußerst weitreichenden Kontrollmechanismen unterwerfen.

» Das Ende der freien Kommunikation im Internet? at 1&1 Blog

Der Arbeitsentwurf, der dabei veröffentlicht wurde, setzt allen Anbietern – Inhaltsanbietern, Hostern und Providern – jetzt die Pistole auf die Brust. Es ist die Art der Politik zu sagen “Löst dieses Problem jetzt, oder wir machen Regeln, mit denen niemand zufrieden ist”. Blöd nur, daß die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich dabei in jedem Fall so verändern werden, daß die Transaktionskosten für eine Veröffentlichung von irgendwas steigen werden: Kostenlos ist grad teurer geworden.

»Ab 18 – Die wunderbare Welt von Isotopp

3D-Drucker
Chris Anderson über 3D-Drucker und andere Entwicklungen, welche Industrien so umkrempeln könnten, wie es aktuell die Digitalisierung mit der Musikbranche und der Nachrichtenbranche macht.

» In the Next Industrial Revolution, Atoms Are the New Bits | Magazine

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Linkwertig:
SoundCloud, Google Chrome, Prezi

Google Chrome
Für Windows liegt die erste stabile Version des Google-Browsers vor, welche Erweiterungen und Bookmarksynchronisation unterstützt.

» Chrome’s New Stable Release Brings Extensions, Bookmark Sync to the Masses – Lifehacker

SoundCloud
Das Berliner Musikstartup SoundCloud (unsere Artikel über SoundCloud) kooperiert mit dem Blogaggregator Hypemachine. In Blogartikel mit dem SoundCloud-Player eingebundene Tracks sind jetzt von Hypemachine indizierbar.

» SoundCloud » SoundCloud + The Hype Machine = ?

Internet-TV
Bertram Gugel fasst die aktuelle Situation rund um Set-Top-Boxen für die Verbindung zwischen TV und Internet zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Branche.

Mittelfristig werden somit die offenen Mediacenter Boxen (Roku, Boxee), den Konsolen den Rang ablaufen. Der Konsument profitiert sowohl von der offenen Architektur als auch dem wachsenden Ökosystem um diese Geräte. Zudem sorgt der geringe Preis dieser Boxen für ein low-risk Investment auf Seiten der Konsumenten.

Auf lange Sicht werden die TV- und Router-Hersteller jedoch den Markt dominieren.

» Missing Link: Internet auf dem Fernseher? | Digitaler Film

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Roodle-Exit über eBay:
Was lief da falsch?

Der überzeugende Fotosharing-Dienst Roodle wird bei eBay verkauft. Trotz idealer Voraussetzungen kam der Service nicht weit über die Startlinie hinaus.

Roodle
Roodle
Es kommt oft vor, dass gescheiterte Startups ihren letzten Ausweg in einem Verkauf über eBay suchen. In der Regel berichten wir nicht darüber. Die heute gestartete Auktion von Roodle ist jedoch einen Bericht wert.

Bei Roodle können Nutzer kostenlos Bilder mit Freunden tauschen. Das Alleinstellungsmerkmal des Dienstes ist seine Einfachheit: Mein Roodle-Review vom April 2008 trägt die Überschrift “Fotosharing, das selbst eure Großmutter beherrscht“.

Roodle setzt darauf, sämtliche Einstiegshürden zu entfernen, die Durchschnittsuser und wenig versierte Internetnutzer vom Einsatz anderer Fotosharing-Plattenformen abhalten. Über die gefällige und übersichtliche Oberfläche haben sie nach einer Registrierung, die kaum als solche wahrzunehmen ist, die Möglichkeit, Bilder in ein Album hochzuladen und diese über einen kryptischen, aber statischen Link mit Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern zu teilen. Sofern aktiviert, können Eingeladene weitere Fotos zur Galerie hinzufügen. Alben lassen sich anschließend als zip-Archiv heruntergeladen.

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