Online-Identität:
Yahoo integriert Facebook,
Google integriert Twitter

Yahoo wird Facebook Connect Anfang 2010 integrieren. Google integriert Twitter-ID auf Friend-Connect-Sites. Die Online-Identität wird von Unternehmen verwaltet. OpenID allein hat in seiner aktuellen Form wohl keine Chance mehr.

Vor ziemlich genau einem Jahr starteten Facebook Connect und Googles Friend Connect. Beides Systeme, um sich webweit auszuweisen und auf Sites einzuloggen. Nun wird Yahoo, immer noch das reichweitenstärkste Portal der Welt, Facebook Connect integrieren. Ab Frühjahr 2010 werden User Updates und Infos zwischen den beiden Internet-Giganten austauschen können. Google hat nun ebenfalls eine ähnliche Kooperation, allerdings mit Twitter, bekanntgegeben. Mit der Twitter-ID kann man sich in Friend-Connect-Sites einloggen.

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Linkwertig:
Android, Zoho, HTML5 , Digg

Technologiekritik
Ging bereits durch das halbe deutsche Internet, aber der Text von Kathrin Passig ist gut genug, um trotzdem noch einmal auf ihn hinzuweisen.

Wer darauf besteht, zeitlebens an der in jungen Jahren gebildeten Vorstellung von der Welt festzuhalten, entwickelt das geistige Äquivalent zu einer Drüberkämmer-Frisur: Was für einen selbst noch fast genau wie früher aussieht, sind für die Umstehenden drei über die Glatze gelegte Haare.

» Internetkolumne von Kathrin Passig

Google & Verlage

Verleger sollen künftig die Möglichkeit haben, den freien Zugriff auf ihre Online-Inhalte über Google zu beschränken. In dem Programm “First Click Free” sollen sie auf Wunsch bestimmen können, dass Nutzer nur bis zu fünfmal täglich direkt über Googles Suchmaschine und den Nachrichtenaggregator auf ihre Inhalte zugreifen können.

» heise online – Google bietet Verlagen mehr Kontrolle für den Zugriff auf ihre Inhalte an

Cory Doctorow
Lesenswertes Interview mit Cory Doctorow im Harvard Business Manager.

Im Interview spricht er darüber, wie die Technik unsere Gesellschaft verändert, der einzelne Nutzer mächtiger wird und warum eine erfolgreiche Erfindung auch nur eine Kopie sein kann.

» Internet: “Kopieren zu verteufeln, ist Heuchelei” – Harvard Businessmanager

Android
Android hat nun mit MiKandi etwas, das das iPhone nicht hat: Eine Anlaufstelle für Pornoapplikationen.

» Droid does, iPhone doesn’t: The porn app store | Technically Incorrect – CNET News

ChromeOS
Acer will in der zweiten Hälfte von 2010 Netbooks mit ChromeOS ausliefern.

» Acer will Netbook mit Chrome OS bringen – futurezone.ORF.at

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Die Nuller Jahre:
Der Anfang der digitalen Ära

Die Nuller Jahre sind das Jahrzehnt, in dem das Internet in der Gesellschaft ankam. Der Anfang einer neuen Epoche. Nicht mehr, aber vor allem nicht weniger.

Auf Spreeblick steht ein Rückblick auf das zu Ende gehende Jahrzehnt und da heißt es unter anderem:

1999 war ein beliebter wie blöder Abi-Spruch „Nach uns die Nullen.“ Arrogant gegenüber jüngeren Mitschülern, aber irgendwie passend für die dann folgenden zehn Jahre. Denn mal ehrlich: War was? Also im Sinne eines erhebenden kulturellen Mythos. Goldene Zwanziger und so?

Vielleicht liegt es an der Sache mit den Bäumen und dem Wald, aber es ist schon bemerkenswert, wenn so eine Frage in einem Blog gestellt wird.

Die Nuller Jahre, wenn wir das Jahrzehnt so nennen wollen, war die Dekade, in der das Internet in der Mitte der Gesellschaft ankam. Stückweise, Schritt für Schritt. Was wir die letzten Jahre gesehen haben, war ein erster Blick darauf, was das Internet bewirkt und bewirken wird. Die Veränderungen der Entertainmentbranchen, allen voran der Musikbranche, und vermehrt der Filmbranche und der TV-Industrie, sind fundamental. Seit einiger Zeit ist auch den Presseverlagen klar geworden, dass das Internet ihre Branche gründlich umkrempeln wird.

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Square:
Revolution für bargeldlose Zahlungen?

Mit großer Aufmerksamkeit hat Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey sein neues Startup Square vorgestellt: Dieses soll jeden Besitzer eines mobilen Gerätes in der Lage versetzen, Kartenzahlungen entgegen zu nehmen. Eine faszinierende Idee.

Square
Square
Vor einigen Wochen war ich kurz davor, einen Artikel über das Fehlen einer simplen, sicheren und bequemen Applikation für die mobile Überweisung von Geldbeträgen zu verfassen. Ein solches Posting wäre jedoch nur dann lesenswert gewesen, hätte ich selbst einen Vorschlag zur Lösung dieses komplizierten Anwendungsbereichs gehabt. Doch jedes meiner Gedankenspiele führte in eine Sackgasse. Entweder weil ich erkannte, dass eine Idee nicht sicher genug bzw. nicht einfach genug war, oder aber weil mir die administrativen Hürden zu hoch erschienen.

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Linkwertig:
Netzsperren, Fring, YouTube

Netzsperren
Die österreichische Justizministerin Claudia Bandion-Ortner sprach sich in Brüssel für Netzsperren aus. (Achtung. Fiese selbststartende Video-Werbung mit Audio auf der Futurezone-Site.)

Der Schutz der Kinder müsse Vorrang vor der Meinungsfreiheit haben, betonte sie beim EU-Justizministerrat zu Überlegungen, notfalls auch Websites in diesem Bereich zu sperren.

» Bandion-Ortner denkt über Netzsperren nach – futurezone.ORF.at

iPhone/Fring
Die Fring-App bringt Video-Chats zum iPhone.

» Fring bringt ‘One-way’ Video-Telefonie auf das iPhone

Google Zeitgeist
Google veröffentlicht die meistaufgerufenen Suchen 2009.

» Google: Zeitgeist 2009

Die Topsuchen bei Yahoo:

» Top Yahoo! Suchbegriffe 2009

Die Topsuchen bei Bing (nur USA):

» Bing – Top Bing Searches in 2009 – Search Blog

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Linkwertig:
PaperC, KaufDA, Seesmic, txtr

Startups des Jahres
Die Jury von deutsche-startups.de hat PaperC zum Startup des Jahres gewählt.

» PaperC ist das Start-up des Jahres :: deutsche-startups.de

Bei Gründerszene wurde KaufDA zum besten Startup 2009 gewählt.

» Das Gründerszene StartUp des Jahres ist… KaufDA! | Gründerszene

CrunchPad
Kurz vor dem Launch ist das CrunchPad nach 2 Jahren Entwicklung anscheinend am Ende. Das Techblog TechCrunch wollte damit ein Tablet auf den Markt bringen, das nur für Aktivitäten im Internet gedacht war.

» The End Of The CrunchPad

Seesmic
Der Twitter-Client Seesmic soll programmierbar werden. Sprich: Entwickler werden für Seesmic Plugins entwickeln und damit die Funktionalität des Programms erweitern können. Das Prinzip kennt man bereits von Firefox und anderen Programmen.

» Loic Le Meur Blog: More On Seesmic’s Vision of Programmable Twitter clients

Filesharing und Abmahnungen
Lesenswerter Artikel über den Wildwuchs im deutschen Abmahnwesen.

das Kosten/Nutzen-Verhältnis einer Abmahnung ist typischerweise sehr verlockend: Man lässt den Anwalt Papier mit Textbausteinen bedrucken und mit einer Briefmarke bekleben, der wiederum für diesen “Aufwand” beträchtliche Summen beim Sünder liquideren kann. Da lohnt es sich sogar, bei zweifelhaften Ansprüchen Abmahnungen etwa nach dem Schrotflinten-Prinzip massenhaft zu versenden.

» TP: Massenabmahner im Zwielicht

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Werbung sprainTV Making Of, Teil 1:
Konzept und Vorbereitung

sprainTV, der wöchentliche rasante Blick auf das Schweizer Internetgeschehen ist eine humorvolle Web-Show, welche in der Blogger- und Twitterwelt rasch viele Fans gefunden hat. In einer vierteiligen Making-Of-Serie verteilt auf vier Blogs gibt Manuel Reinhard, Moderator von sprainTV, einen Einblick in alles, was sich hinter der Produktion einer Ausgabe von sprainTV verbirgt.

Making Of, Teil 1 – Vorbereitung und Konzept

Zur Zeit schiessen Web-TV-Shows wie Pilze aus dem Boden: David Worni plaudert in VarieTV über alles mögliche, Shibby kocht beinahe täglich und auch an Aktualität fehlt es nicht. Doch in einem Punkt unterscheidet sich sprainTV von all diesen Sendungen: es ist kurzweiliger, rasant geschnitten und ohne Umschweife stets auf den Punkt gebracht. Dies erlaubt es, eine relativ grosse Menge von Informationen in nur etwa 2 Minuten und 30 Sekunden unterzubringen.

Damit dies möglich ist, ist gute Vorbereitung unerlässlich. Und deshalb widmet sich der erste Teil dieses Making-Ofs vollumfänglich den Arbeiten, welche vor der eigentlichen Video-Aufnahme erfolgen:

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