Statusbericht:
Wer wird das nächste große Ding?

Martin Weigert, 14. Dezember 2009 16:45 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

Die zu Ende gehende Dekade war das Jahrzehnt von Google. Doch wer wird in den kommenden Jahren das Netz dominieren? Ein Statusbericht.

Anfang dieses Jahres beschäftigte ich mich mit der immer wieder gerne gestellten Frage, welches Webunternehmen/welcher Dienst zum nächsten großen Ding werden könnte. Elf Monate später ist es an der Zeit, erneut einen Blick auf meine Zusammenstellung von damals zu werfen.

Mein Eindruck: Wenig hat sich verändert. Meine sechs Anwärter auf den Titel “nächstes großes Ding” – Facebook, Twitter, Spotify, Skype, Hulu und Google – sind alle noch im Rennen. Mit dem Erwachsenwerden des Webs haben sich in vielen Sektoren tonangebende Anbieter etabliert, die sich nun nicht mehr so leicht von der Spitze drängen lassen. Wobei mit Amazon und Apple zwei weitere Unternehmen ihre Zähne zeigen.

Facebook
Im Januar 2009 hatte Facebook 150 Millionen Mitglieder. Heute sind es mehr als 350 Millionen – eine einmalige Wachstumsgeschichte, die das Social Network zusammen mit positiven Nachrichten zur geschäftlichen Entwicklung zu dem wohl größten Konkurrenten von Google macht.

Prognose 2010: Es geht weiter steil bergauf, die Marke von 500 Millionen Mitgliedern wird durchbrochen.

Twitter
Anfang 2009 war Twitter trotz zunehmender Bekanntheit für viele noch ein Underdog. Zwölf Monate später dürfte ein Großteil der Netznutzer zumindest von Twitter gehört haben. 2009 erhielt der Zwitscherdienst nicht nur enorme Aufmerksamkeit in der Presse, sondern wurde auch von Unternehmen als nützliches Werkzeug für Kommunikations-, Marketing-, Sales- und Recruiting-Zwecke entdeckt.

Prognose 2010: Nach einer kurzen Verschnaufpause wird Twitter wieder wachsen und mit dem kostenpflichtigen Zugang zu seinem Echtzeitstream erste Umsätze verzeichnen können.

Spotify
Leider ist Spotify noch immer nicht in Deutschland verfügbar. Doch in den sechs Ländern, in denen der geniale Musikstreaming-Dienst aus Schweden bereits gestartet ist, liegen ihm die Musikfans zu Füßen. Anfang 2010 soll Spotify auch in den USA launchen – der ultimative Härtetest für das disruptive Unternehmen, dessen Freemium-Geschäftsmodell nicht jeden Kritiker überzeugt.

Prognose 2010: Der Weg für Spotify ist ein steiniger, das Berücksichtigen der Vorgaben und Forderungen unterschiedlichster Interessengruppen ein schwieriger Balancegang. Verläuft der US-Start erfolgreich, hat Spotify trotz starker Konkurrenz wie MOG oder MySpace Music gute Chancen, der nächste Big Player im Musikbereich zu werden.

Skype
Über 500 Millionen Menschen nutzen Skype und machen den profitablen VoIP-Dienst damit zum wohl erfolgreichsten Unternehmen der Web-2.0-Ära. Nach der Lösung von der Konzernmutter eBay sowie der Beilegung des lästigen Rechtsstreits mit den Gründern Niklas Zennström and Janus Friis könnte die Zukunft für Skype kaum besser aussehen.

Prognose 2010: Mit zahlreichen Innovationen wird Skype auch im B2B-Sektor für Wirbel sorgen

Hulu
Das Joint Venture der großen US-Fernsehhäuser Fox, NBC - und seit Mai auch Disney – hat sich auch 2009 nicht für User außerhalb der USA geöffnet. Der Grund dürfte die komplizierte Rechtelage beim kostenlosen Streaming von Filmen und Serien sein. Was für die Nutzer natürlich traurig ist, wird Hulu kaum schaden: Ein ernstzunehmender europäischer Konkurrent existiert bisher nicht. Insofern hat Hulu noch immer das Zeug zum Welt-Star, wenn auch die Hoffnung darauf eher schwindet als wächst.

Prognose: Wird der geplante Launch in Großbritannien 2010 Wirklichkeit, darf man wieder hoffen. Vielleicht ist aber auch Voddler schneller.

Google
DAS Unternehmen der Nuller Jahre, Google, könnte gut und gerne auch die Zehner Jahre dominieren. Nach dem Innovationsfeuerwerk der vergangenen Wochen und Monate (z.B. hier, hier und hier) hat sich Googles Position trotz gewisser Schwächen im Social-Networking-Bereich im Vergleich zum Jahresbeginn noch verbessert. Mit dem mobilen Betriebssystem Android (bzw. dem kommenden “Google Phone”), dem Chrome-Browser und dem Chrome-Betriebssystem, einer noch immer überlegenen und hochprofitablen Vermarktung von Websuchen und Dutzenden anderen, teilweise äußerst attraktiven Diensten ist der Internetgigant so gut aufgestellt wie kein anderes Unternehmen im Netz. Einzige Schwäche: Gerade der Social-Web-Sektor könnte in den nächsten Jahren über Erfolg oder Misserfolg im Internet entscheiden.

Prognose: Googles Omnipräsenz im Web wird eher noch zunehmen als abnehmen.

Neuzugänge: Apple und Amazon
Während Apple mit der Übernahme des Musikstreaminganbieters Lala und zu erwartenden Avancen im Vertrieb von E-Books seine Fühler verstärkt im Software- bzw. Inhaltebereich ausstreckt, setzt Amazon seine Innovations- und Diversifizierungsstrategie gerade im Zusammenhang mit seinem populären E-Book-Reader Kindle sowie den Dienstleistungen rund um Webservice und Webinfrastruktur fort. Je aktiver die zwei Firmen mit dem Anfangsbuchstaben A außerhalb ihres Kerngeschäfts (E-Commerce bzw. Hardware) werden, desto eher muss man sie bei einer Analyse der Evolution des Webs einbeziehen.

Was glaubt ihr, wer hat das Zeug zum nächsten großen Ding, und wer nicht? Wer fehlt auf der Liste?

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13 Kommentare

  1. Tom
    schrieb am 14. Dezember 2009 um 18:51 Uhr (#)

    Ich kann mir nicht vorstellen das sich Google die nächsten 10 Jahre vom Online-Tron stürzen läßt. Facebook ist ist durchaus dabei zu einem Big Player zu werden imho vor allem desswegen weil sie es als einzige Firma ausser Google geschaft haben ein Online Werbenetzwerk aufzuziehen das einfach zu bedienen ist. An Amazon wird man im ecommerce auch die nächsten 10 Jahre schwer vorbeikommen, dafür sind sie zu groß und innovativ. Kommt eine kleine Firma mit einer guten Idee wird sie von den großen Google od. Amazon aufgekauft.

  2. Marc Tiedemann
    schrieb am 14. Dezember 2009 um 19:04 Uhr (#)

    Facebook hat auf jeden Fall ein ernstzunehmendes Geschäftsmoell muss dabei aber auch immer wieder diesen heiklen Balanceakt mit der Privatssphäre meistern und vor allem sollte sich fb in Zukunft etwas einfallen lassen, um die User nicht mit immer mehr Werbung, Anfragen, Requests, Geschenken, Einladungen etc. pp. zu verschrecken. Na klar kann man die auch ausblenden, aber es nervt dennoch hin und wieder.

  3. Daniel Niklaus
    schrieb am 14. Dezember 2009 um 21:33 Uhr (#)

    Experten und die Presse lieben Konvergenz. Also ein Gerät wie das iPhone das alles kann. Die breite Masse zieht aber meist Spezialisten vor. iPod, Navigerät, Digicam. Übertragen aufs Internet würde ich davon ausgehen, dass sich die Märkte in den nächsten 10 Jahren eher weiter aufteilen und einzelne Nischenplayer an die Spitze gelangen. So wie das auch die letzten 10 Jahre passiert ist. Nicht Flickr wurde Youtube. Nicht Hostinganbieter bauten Amazon Webservices. Nicht MSN übernahm die Skype Position.

    Bei allem Erfolg von Google (Hochachtung) muss aber auch gesagt werden, wo schon eine starke Nr. 1 den Markt besetzte, bissen sich die Googleianer die Zähne aus. knol ist kein Wikipedia, Lively kein Secondlife und Orkut kein Facebook.

  4. Astalavista
    schrieb am 14. Dezember 2009 um 23:53 Uhr (#)

    Die Zukunft wird Mobilfunkanwendungen gehören. Wir stehen erst noch am Anfang des Internets auf Smartphones. Das iPhone gibt es erst seit 2 1/2 Jahren, Android beginnt gerade erst sich richtig auszubreiten, und immer mehr Leute steigen von einem klassischen Handy zu einem Smartphone mit Datenflatrate um. Der Smartphonemarkt und die unterschiedlichen Bedienungs- und Betriebssystemkonzepte (iPhone OS, Android, Blackberry, Windows Mobile, Palm Pre, Maeno, Symbian, Bada etc.) sorgen für noch größere Innovationen und Wettbewerb. Nächstes Jahr kommt dann auch noch der neue Mobilfunkdatenstandard LTE raus, der dem mobilen Internet nochmal einen Schub geben wird, da er deutlich schneller als die bisherigen Standards sind, wie UMTS/HSDPA/HSUPA. Ich glaube die Zukunft gehört eher innovativen Mobilfunkanwendungen, die die einzelnen Elemente eines Smartphones perfekt verbinden, d.h. GPS, Touchscreen, Navigation, Download. Meiner Meinung gehören Anwendungen wie Layar (Augmented Reality) oder Foursquare zu den Anwendungen, die sich am meisten verbreiten werden. Die klassischen Web 2.0 Anwendungen sind meiner Meinung schon sehr ausgereift und bieten nur noch verhältnissmäßig wenig Entwicklungspotential, im Verhältnis zu Mobilfunkanwendungen.

  5. Alf
    schrieb am 15. Dezember 2009 um 09:43 Uhr (#)

    Google wird sicherlich die Nummer 1 bleiben, dafür haben sie einfach an zu dickes Fell das auch genug Fehler in diesem Jahrzehnt zulassen würden. Ansonsten sehe ich Skype und Facebook als gutes 10er Unternehmen. Vorallem Sykpe durch sein durchaus gut durchdachte Firmenstrategie wird vielleicht keine Internet Revolution erreichen aber eine neue Art der Telekommunikation erschaffen. Und so den Anbieter Telekom, O2 etc. Konkurrenz machen.

  6. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 15. Dezember 2009 um 09:52 Uhr (#)

    @ Tom

    Kommt eine kleine Firma mit einer guten Idee wird sie von den großen Google od. Amazon aufgekauft.

    Genau so ist es. Gut für Startups, aber auch irgendwie bedenklich für den Markt als solches.

    @ Marc
    Stimmt, aber so lange es keine wirkliche Alternative zu Facebook gibt (Alternative im Sinn von “ein Dienst, bei dem du im Prinzip alle deine Kontakte aus dem ‘richtigen’ Leben hast), kann sich Facebook vergleichsweise viel erlauben.

    @ Daniel

    knol ist kein Wikipedia, Lively kein Secondlife und Orkut kein Facebook.

    Ja, damit hast du eigentlich die drei Achillesfersen von Google aufgezählt. Bleibt abzuwarten, was dies für Googles Zukunft bedeutet.

    @ Astalavista
    Wie Tom erwähnt hat: Wenn ein Dienst groß wird, wird er von Google, Facebook o.ä. übernommen. Foursquare, Layar oder Gowalla sind da gute Beispiele bzw. Kandidaten.

    @ Alf
    Ja Skype hat eigentlich noch sehr viel ungenütztes Potenzial, wenn man sich einfach mal die enorme Nutzerzahl betrachtet und dann sieht, wie Skype bisher dennoch eine eher zurückhaltende Rolle im Webgeschäft eingenommen hat. Mal sehen, was in der Post-eBay-Ära geschieht.

  7. Verena
    schrieb am 15. Dezember 2009 um 10:08 Uhr (#)

    Ich halte nach wie vor daran fest, dass Twitter nur ein Hype ist. Sollte Facebook die Social Networks dominieren und so viele User verzeichnen, kann man die Statusmeldungen darüber abfrühstücken.
    Gerade weil immer mehr Unternehmen twittern und mit der Monetarisierung denke ich dass es sich 1-3 Jahre maximal hält, dann ebbt das immer mehr ab. Es sei denn Google schafft die Akzeptanz Twitter in seiner Suche zu integrieren und schafft einen echten Mehrwert, ohne Zuhäufung von Marketing-gezwitscher.

    Goole bleibt der dominierende Marktplayer, Amazon verliert gegenüber Google. Im eCommerce ist aber noch vieles offen. Das ist meine Meinung.

  8. Astalavista
    schrieb am 15. Dezember 2009 um 12:23 Uhr (#)

    Google will seinen Dienst Google Voice als zentralen Dienst für Google Telephone integrieren, und damit VoiP Gespräche über das Handy ermöglichen. Das ist ein Frontalangriff auf Skype und die Mobilfunkbetreiber mit dem GSM Netz. Kommt noch der Mobilfunkstandard LTE wird das Internet noch mobiler. Ich glaube, das das Wachstum sozialer Netzwerke wie Facebook auch begrenzt ist, auch wenn da immer mehr Leute mitmachen, so entsteht bei immer mehr Leuten eine Distanz zu sozialen Netzwerken zum Schutz Ihrer Privatsphäre und Ihrer Daten. Twitter wird sicherlich weiterhin bekannt bleiben, aber sicherlich eher für konkrete Zielgruppen wie Unternehmen, Politiker, Blogger etc. . Was noch sehr viel Zukunft hat,sind Streamingplattformen für Fernsehen. Die Sender haben stetig Ihre Mediatheken ausgebaut, und Webseiten wie http://www.myspass.de (Brainpool, mit Stromberg, Pastewka, Ladykracher etc.) oder in den USA Hulu zeigen, wie es gehen kann. Ich glaube,das das klassische Pay- TV wenig Chancen hat, und es eklatant an vernünftigen Angeboten an legalen Streaming Angeboten von Exclusivinhalten wie Filmen, Serien, und vor allem Fussball mangelt. Das Internet hat bei immer mehr Menschen das Fernsehen als Leitmedium abgelöst. Man richtet seinen Tagesablauf nicht mehr nach dem Fernsehprogramm, es lässt sich ja alles streamen. T-Home verlangt für Fussballbundesliga einen Riesen Gerätepark, exclusive Bindung mit T-Home VDSL und Verträgen mit 24 Monaten Laufzeit. Sky ist viel zu teuer und eignet sich nur für Großfamilien oder Reiche mit einem monatlichen Fernsehbudget von annähernd 100€ (GEZ+Kabelanschluss+Skypakete etc.). Für viele Alleinstehende, Singles , Studenten vollkommen ungeeignet und somit an wichtigen Zielgruppen vorbei entwickelt.

  9. Daniel Peters
    schrieb am 16. Dezember 2009 um 12:23 Uhr (#)

    Meine Player für 2010 sind Apple, Facebook, Twitter, Google und jemand ganz neues :-)

    Apple wird das Thema Musik, Filme und TV im Digitalbereich weiter vorantreiben und neue Innovationen vorstellen (Abos, neue Geräte, Techniken, usw.)

    Facebook wird heftig weiter wachsen und sich weiterentwickeln. Myspace wird Ende 2010 keine nennenswerte Rolle mehr spielen.

    Twitter wird weiter wachsen und mehr in den Mainstream kommen. Weil die Einstiegsbarriere bei Twitter zu groß für den Mainstream ist, werden sie 2010 ihren Wachstum durch Kooperationen ausweiten. Zudem werden sie versuchen die Einstiegsbarrieren (ich fange alleine an und niemand hört mir zu) vereinfachen.

    Google wird seine Daten-Tentakeln weiter ausweiten und durch Koops an noch mehr Informationen kommen. Außerdem wird Google erste Experimente mit Live-Video in Google Earth machen. Gerade London ist dafür eine interessante Stadt. Zudem werden sie sich weiter auf Realtime-Data konzentrieren.

    Generell wird Realtime-Data eines der wichtigsten Themen 2010 werden.

  10. Rob
    schrieb am 16. Dezember 2009 um 14:28 Uhr (#)

    Ok, in meinen Augen sehr eindeutig:

    1. Google unschlagbar die Nr. 1 mit meilenweitem Vorsprung was Umsatz und Gewinne angeht. Falls ihr es noch nicht wisst, Bannerads werden demnächst von Google “revolutioniert”.

    2. Facebook – uneinholbar in Bereich Social Networking, Social Connect und demnächst auch im virtuellen Währungsbereich

    3. und damit weit abgeschlagen Twitter – sind wir mal ehrlich, beteiligen tun fast nur wir “freaks” uns an diesem Service. Trotzalledem ein super Tool, um neue Leute kennenzulernen, Kundenservice zu verbessern, Promotion zu machen. Allerdings extremer Zeitaufwand rechnet sich meist nicht mit dem ROI.

    4. mein Vorschlag: Paypal und seine offene Schnittstelle –>grösster Konkurrent ist allerdings Facebook

    @Martin:

    besser geschluckt als verdrängt…

    Gruss an alle Freaks ;)

  11. Peter Löwenstein
    schrieb am 17. Dezember 2009 um 12:29 Uhr (#)

    Ich denke, Spielen in der Realität (Local-Based-Entertainment), mit virtuellem Schnick-Schnack wird ein dickes Ding werden. In Teams und mit Clans-Apps werden wir uns durch unsere Städte und durch die Landschaft streifen. Mit GPS und audiovisuellen Technikkomponenten vorm Auge und im Ohr.

  12. Meeresbiologe
    schrieb am 19. Dezember 2009 um 13:59 Uhr (#)

    #1 @Tom

    Bei der geballten Kreativität wird Google das Internet nicht nur die nächsten 10 Jahre, sondern höchstwahrscheinlich auch die nächsten 30-50 Jahre dominieren. Google schickt sich an, quasi die gesamte Erde mit Verweisen zum gesamten Wissen und der gesamten Ökonomie der Menschheit zu digitalisieren. Es hat dabei bereits heute eine solch uneinholbare Masse und Breite erreicht, dass ich kein Unternehmen sehe, dass bei diesem Unterfangen auch nur in die Nähe von Google kommen könnte.

  13. Meeresbiologe
    schrieb am 19. Dezember 2009 um 13:59 Uhr (#)

    #1 @Tom

    Bei der geballten Kreativität wird Google das Internet nicht nur die nächsten 10 Jahre, sondern höchstwahrscheinlich auch die nächsten 30-50 Jahre dominieren. Google schickt sich an, quasi die gesamte Erde mit Verweisen zum gesamten Wissen und der gesamten Ökonomie der Menschheit zu digitalisieren. Es hat dabei bereits heute eine solch uneinholbare Masse und Breite erreicht, dass ich kein Unternehmen sehe, das bei diesem Unterfangen auch nur in die Nähe von Google kommen könnte.

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