Google:
Echtzeit, Goggles, Chrome für Mac, Living Stories, Public DNS

Markus Spath, 9. Dezember 2009 15:46 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Mit der Integration von Twitter und Facebook in die Suche, Google Goggles, Google Chrome Beta für Mac und Linux, Extensions für Google Chrome, Living Stories und Google Public DNS hat Google in den letzten Tagen ein Feuerwerk an neuen Features und Produkten gezündet. Ein Überblick:

Echtzeit-Suche

Die wohl massivste Neuigkeit der letzten Tage ist die Integration von Echtzeit-Nachrichten in die Suchergebnisseiten. Quellen dafür sind Facebook, MySpace, FriendFeed, Jaiku, Identi.ca und natürlich Twitter, die letzten Meldungen werden automagisch aktualisiert. Neben den Status-Updates werden auch Artikel aus Blogs und anderen Nachrichtenmedien erfasst.

Unter google.com -> Show options -> Latest kann man sich auch nur die Echtzeit-Ströme anzeigen lassen.

Google Goggles

Mit Google Goggles bringt Google visuelle Suche auf Handys. Statt einen Suchbegriff einzugeben, photographiert man das Objekt der Wahl und bekommt passende Informationen angezeigt. Erkannt werden unter anderem Bücher, Visitenkarten, Gebäude, Logos und Kunstwerke. Derzeit wird Android unterstützt, iPhone und BlackBerry sind geplant.

Google Chrome Beta für Mac und Linux

Mehr als ein Jahr nach der Version für Windows gibt es Google Chrome nun endlich auch in offiziellen Versionen für Macs und Linux.

Zusätzlich unterstützt Google Chrome für Windows und Linux nun auch Extensions, der Browser kann also mit den verschiedensten Funktionalitäten aufgepeppt werden.

Living Stories

Das für mich netteste neue Feature nennt sich Living Stories und revolutioniert die Art, wie sich entwickelnde Nachrichten/Themen dargestellt und rezipiert werden können. Für jede ‘lebende Geschichte’ wird eine Seite generiert, die unterschiedliche Facetten – eine Timeline, Filter nach Artikeln, Zitaten, Videos, beteiligten Personen, usw. – auf die bisherige Berichterstattung wirft.

Living Stories wurde in Zusammenarbeit mit der New York Times und der Washington Post entwickelt, nicht alle sehen also in Google den (bestenfalls zum Melken wertvollen) Feind.

Google Public DNS

Last not least hat Google mit Google Public DNS einen öffentlichen DNS-Sever lanciert. Wer will, kann also Daten des gesamten eigenen Surfverhaltens durch Google schleusen. Kommunizierte Vorteile sind Geschwindigkeit und das strikte Einhalten der Standards – es wird also nicht schnell mal Werbung eingeblendet, wenn eine falsche URL aufgerufen wurde, wie es hiesige Provider ja gerne tun. Nach 24 Stunden werden laut Google alle Daten gelöscht.

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1 Kommentar

  1. mds
    schrieb am 9. Dezember 2009 um 18:32 Uhr (#)

    Nach 24 Stunden werden laut Google alle Daten gelöscht.

    Google behauptet nicht, alle Daten nach 24 Stunden zu löschen:

    Nach 24 bis 48 Stunden werden IP-Adressen sowie Personendaten gelöscht. Nach zwei Wochen werden die übrigen Daten, abgesehen von Stichproben zur weiteren Auswertung, gelöscht.

    http://code.google.com/sp…lic-dns/privacy.html

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