Es gibt Gerüchte, einige Verlage würden mit Bing über einen Deal verhandeln. Der einzige Gewinner dieses Deals wäre Microsoft.
Aktuell mehren sich die
Gerüchte, dass einige Verlage mit Microsoft verhandeln, um die eigenen Inhalte exklusiv in Bing indizieren zu lassen,
wie wir bereits berichteten. Google soll dabei wohl ausgeschlossen werden. Und Microsoft soll für dieses Recht bezahlen.
Nicht Wenige sind der Meinung, dass das durchaus sinnvoll sein könnte. Immerhin würden die Verlage sich damit eine neue Einnahmequelle aufmachen. Und eventuell könnte man vor dem Bing-Hintergrund irgendwann auch Google an den Verhandlungstisch zehren und für die Indizierung der eigenen Inhalte den Suchgiganten abkassieren. Gleichzeitig würde die Marktmacht von Google geschwächt.
Ganz so einfach ist es nicht. Es spricht einiges dagegen, dass ein möglicher Bing-Deal den Verlagen viel bringen würde.
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Musikindustrie
Die Vertreter der Musikindustrie stellen sich gerne als Rächer der Enterbten (Musiker) dar, die deren Existenz sichern wollen, indem sie die Fans verklagen. Das Times Labs Blog hat nun eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass Labels seit 2004 tatsächlich sinkende Einnahmen haben. Die Künstler jedoch verdienen immer mehr.
» Do music artists fare better in a world with illegal file-sharing?
Hamburger Erklärung
Passend zur jüngsten Schnapsidee, Google auszusperren und Einnahmen über Allianzen zu erzielen: Jeff Jarvis verweist auf eine Studie der Reach Group, die zeigt, wie klein der Kuchen von Verlags-Angeboten in den organischen Suchergebnissen von Google ist.
» Nose, face, cut, spite: Blocking Google
» Warum die Hamburger Erklärung am Thema vorbeigeht
Android
Der Quelltext von Android 2.0 ist seit gestern verfügbar. Mit dem Motorola Milestone sollte seit heute auch das erste Handy im Handel erhältlich sein, welches mit Android 2.0 ausgeliefert wird.
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Microsoft plant angeblich eine Allianz mit den von Existenzängsten geplagten Inhalteanbietern gegen Google. Ein Schritt weit weg von den Interessen der Nutzer.
Google dominiert viele Bereiche des Netzes. Grund genug, das Treiben des Internetgiganten nicht nur durch die rosarote Brille des Web-Enthusiasten zu sehen, sondern auch kritisch zu hinterfragen. Wenn Anwender für einen Großteil ihrer Aktivitäten im Internet auf einen Google-Service zurückgreifen, dann führt das zwangsläufig zu einer Abhängigkeit. Eine Abhängigkeit, die sich an dem Tag negativ auf sie auswirken könnte, an dem Google aus welchem Grund auch immer nicht mehr seinem Motto “Don’t be evil” (Sei nicht böse) folgen kann.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: TrakkBoard – ein Dashboard für Google Analytics; Unfallskizze – Unfallskizze online erstellen; und deutschland2null – lokale Micro-Nachrichten für Deutschland.
trakkboard
TrakkBoard ist eine auf Adobe
AIR basierende Anwendung, mit der man Daten aus mehreren ‘Google Analytics’-Konten auf dem eigenen Desktop ansehen und miteinander vergleichen kann. Auf einem Dashboard kann man sich mit 15 vorgefertigten Report-Widgets die für einen relevanten Metriken zusammenstellen und in Tabs organisieren.
Die Daten holt sich TrakkBoard via der Google Analytics API, für jedes Widget kann deshalb frei konfiguriert werden, wie oft die Daten aktualisiert werden sollen.
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simfy hat am Freitag die Tore zu seiner neuen Version geöffnet. Der Dienst zum kostenlosen Musik-Streaming hat sich neben einer neuen Oberfläche auch ein neues Konzept verpasst.
simfy
Ein halbes Jahr lang hat
simfy, das Musik-Startup aus Berlin, in geschlossenem Beta-Stadium an seiner neuen Version gearbeitet. Seit heute ist sie für jeden Nutzer aus Deutschland zugänglich. Nicht nur die Oberfläche wurde komplett überarbeitet, sondern auch Teile des Konzepts und der Funktionsweise.
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Boxee
Boxee, die kostenlose Media-Center-Software (siehe unseren Artikel), bekommt bald direkt auf sie zugeschnittene Hardware.
» Boxee Gets Into the Hardware Business
Studenten
Deutsche Studenten nutzen, im Gegensatz zu ihren österreichischen Kommilitonen, Social Media und das Web nur geringfügig oder gar nicht für die Koordination von Aktionen und den Aufbau von Reichweite.
Interessant, dass selbst der Elitennachwuchs in Deutschland wenig webaffin zu sein scheint.
» Bildungsstreik analog statt digital: Studenten sind nicht über das Web zu mobilisieren — CARTA
CC-Mixter
Das Creative Commons-Musikprojekt CC-Mixter hat allen Grund zum Feiern: Kurz nach dem fünfjährigem Jubiläum erschien jetzt der 10000. Remix.
» gulli.com – CC-Mixter: Schon 10.000 Remixe
Palm Pixi
Engadget stellt Palms zweites Gerät auf WebOS-Basis vor: das gegenüber dem Pre günstigere Pixi.
» Palm Pixi review
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Schon seit Monaten scheint Twitter nicht mehr zu wachsen. Der Anfang vom Ende des Microblogging-Dienstes ist dies jedoch nicht. Dass es so kommen würde, war absehbar.
Twitter
Twitters Wachstum scheint vorerst gestoppt. Schon seit einigen Monaten deutete sich an, dass die Zahl der Unique Visitors auf
twitter.com nicht mehr nennenswert zulegt, und
aktuellen Zahlen von Compete und Quantcast festigen dies: Auch im September diesen Jahres besuchten zwischen 20 Millionen (Compete) und 27 Millionen (Quantcast) einzelne User die Website des Microbloggingdienstes in den USA – ein Niveau, das bereits im Juni diesen Jahres erreicht wurde und sich seitdem nicht nennenswert verändert hat.
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Qype
Qype Radar, die iPhone-Applikation von Qype – die in der Tat gut ist -, wurde von cnet uk zur besten Anwendung im Reisebereich gewählt.
» QYPE*Vibes » Qype Radar zur besten iphone Applikation gekürt
» Best iPhone Apps of 2009: CNET UK’s Home Screen Awards – Crave at CNET UK
Bing und Wolfram|Alpha
Bing kooperiert mit Wolfram|Alpha.
» Bing – How Many Calories in a Burger? What’s 2^2^2^2^2? Bing and Wolfram|Alpha Have the Answers – Search Blog – Bing Community
Wikipedia
Lesenswerter Artikel über die Probleme der (deutschen) Wikipedia.
Ein Neuling ist bereit, an einem Projekt mitzuarbeiten, das sich ihm noch nicht als Person vorgestellt hat und für das er auch noch keine belastbare Arbeitsanleitung erhalten hat. Dennoch ist er mit seiner eigenen Zeit und Mühe versuchsweise in Vorleistung gegangen. Die Reaktion der ihm noch unbekannten Masse auf sein Bemühen ist unverständliche Kommunikation, Ablehnung und Beleidigung. Das ist Maximalschaden – das perfekte Communitygift[..]
» Communitygift – Die wunderbare Welt von Isotopp
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Wir haben 15 Einladungen für den neuen Kollaborationsdienst und (in einigen Jahren) möglichen Email-Killer Google Wave zu vergeben. Die ersten 15 Kommentatoren, die ihre Email-Adresse im entsprechenden Eingabefeld hinterlassen, werden eingeladen.
Außerdem haben wir dank Sun Startup Essentials noch eine Karte für das ausgebuchte Barcamp Mainz am 28./29.11.2009 zu verschenken. Der erste daran interessierte Kommentator, der sich meldet, gewinnt.
Google
Googles großes Update seiner Suchmaschine steht kurz bevor.
Dabei geht es allerdings um die Infrastruktur, auf der Googles Suchmaschine aufsetzt; die Nutzer sollen von dem Update eigentlich nichts mitbekommen, denn die Suchergebnisse sollen weitgehend unberührt bleiben.
» Googles Suchmaschinen-Update Caffeine kommt bald – Golem.de
Twitter
Twitter wird in einer neuen API ortsbezogene Trends unterstützen. Das könnte recht interessante Mashups nach sich ziehen.
» Twitter to support location-based trends with new API | VentureBeat
Twitteraccount goes TV
Auf den überaus amüsanten Twitter-Account “shit my dad says” soll eine Sitcom aufgebaut werden.
» TV Execs Now Mining Twitter for Ideas
Rupert Murdoch
Cory Doctorow analysiert die jüngsten Aussagen von Medientycoon Rupert Murdoch, welcher immer lauter von Paywalls für den eigenen Content spricht (gleichzeitig aber den Zeitpunkt dafür immer weiter nach hinten schiebt).
» Rupert Murdoch: for whom the net tolls | Technology | guardian.co.uk
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