RealTime CrunchUp
Am Wochenende organisierte TechCrunch ein RealTime CrunchUp San Francisco. Anbei das Video vom Panel zum Thema Filter, alle anderen Ereignisse sind bei TechCrunch dokumentiert.
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Pestolero – das eigene Pesto mischen; Starthilfe50 – Video-Anleitungen für die Generation 50plus; und Tagesthema – ein Nachrichten-Aggregator mit einer Prise Twitter.
pestolero
Pestolero ist eine weitere Variaton des MyMuesli-Prinzips. Hier kann man sich, der Name deutet es an, sein eigenes Pesto zusammenstellen und nach Hause schicken lassen.
Zu den bekannten Basismischungen Pesto Verde und Pesto Rosso kann man diverseste Kräuter, Nüsse oder Käse mischen und mit Ölen und Gewürzen abschmecken. Preislich entspricht das eigene Pesto (je nach Mischung) einem teureren Pesto im Supermarkt, nur die Versandkosten machen es wohl eher zu einem Geschenkartikel.
starthilfe50
Starhilfe50 ist eine Plattform, die sich zwar nicht an unsere Leser, aber vielleicht an deren Eltern richtet. Mit anschaulichen Videos soll dort die Medienkompetenz der Generation 50plus (also auch dem einen oder anderen Politiker) im Umgang mit PC und Internet erhöht werden.
Die Videos sind in die Rubriken Computer, Internet und Programme unterteilt und erklären neben den absoluten Basics auch einige nützliche Tricks in verständlicher Sprache.
Vor zwei Jahren gab es nichts Besseres, als täglich neue Web-Startups testen zu können. Wer sich durchsetzen würde, war völlig ungewiss. Mittlerweile ist das Web gereift, Territorien sind abgesteckt und Marktführer haben sich etabliert. Das hat Konsequenzen.
Als ich im Frühjahr 2007 mit dem Bloggen rund um Internet-Themen begann, war das Web 2.0 gerade richtig am aufblühen. Tagtäglich erblickten neue Startups das Licht der Internetwelt. Eine der wichtigsten und interessantesten Aufgaben war es daher, die große Zahl der Neulinge zu sichten und zu testen. Zwischen den vielen belanglosen Diensten fanden sich nicht selten richtige Perlen, und in den meisten Bereichen gab es noch keinen klaren Sieger.
Heute, zweieinhalb Jahre später, sieht das alles etwas anders aus. Das Web 2.0 ist zum Social Web oder zu Social Media geworden und deutlich gereift. Mit bunten Logos und Spiegeleffekten allein lässt sich heute niemand mehr beeindrucken, stattdessen wird verstärkt auf das Vorhandensein tragfähiger Geschäftsmodelle Wert gelegt. Anders als 2007 haben sich in den verschiedenen Sektoren des Webs Marktführer etabliert, die einen Großteil der Funktionalität mit sich bringen, die ich mir in der Anfangszeit des Web 2.0 innig gewünscht habe.
Google Chrome OS
Google hat gestern auf einer Pressekonferenz das Google Chrome OS näher vorgestellt. Unterm Strich: Es wird alles enthalten, um darauf Google Chrome (den Browser) zu betreiben, mehr aber auch nicht. Alle Daten werden in der Cloud gespeichert.
The Flow
Danah Boyd mit einem schönen Text zum Stand der Informations-Ökonomie. Wir sind mitten im Übergang von den zentralisierten Strukturen der Massenmedien zu einer dezentralen, vernetzten Distribution von Inhalten, in die wir eintauchen können.
enable2start
Die FTD hat die fünf Gewinner der enable2start-Gründerinitiative gekürt. Abotic, CaptchaAd, LaTherm, SilberTool und mite / Yolk dürfen sich über 50.000 Euro und eine begleitende Berichterstattung freuen.
Gartner
Gartner hingegen blickt in die Zukunft und nennt 10 Trends für mobile Anwendungen für 2012. Mit Themen wie Location-Based-Services, mobiler Suche, mobilem Bezahlen, mobiler Werbung oder mobilem Musikkonsum lehnen sie sich allerdings nicht sehr weit aus dem Fenster.
TypePad Micro
SixApart erweitert die Ambitionen im Bereich Micro-Blogging um TypePad Micro, eine Art Plattform für Tumble-Logs. Neu für TypePad ist, dass TypePad Micro kostenlos ist. Wie schon bei Movable Type kommt diese Einsicht allerdings zwei Jahre zu spät, weil sich andere Anbieter bereits als Platzhirsche positionieren konnten.
Ein paar ausgewählte Texte zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage.
heise: Verlage rechnen mit Gesetzentwurf für Leistungsschutzrecht noch in diesem Jahr
Die Verlagsbranche rechnet noch in diesem Jahr mit einem Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einführung eines erweiterten Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet. Schon vor Frühjahrsbeginn könne dann ein Kabinettsbeschluss erfolgen.
iRights.info: Exklusiv: Bundestag-Gutachten zum Leistungsschutzrecht
Warum das Gutachten „Leistungsschutzrechte von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen im Zeitalter der Digitalisierung“ bislang weder extern noch intern publiziert wurde, ist unklar. Inhaltlich wird der Sachstand der Diskussion um eine mögliche Einführung von Leistungsschutzrechten aus dem Frühjahr 2009 dargelegt.
perlentaucher.de: Schutzlos ausgeliefert im Internet?
Für den Schutz vor Raubkopien und unlauterer Aneignung sind nach Ansicht der Autoren die bestehenden urheber- und wettbewerbsrechtlichen Regelungen ausreichend. Sollte dennoch ein verlegerisches Leistungsschutzrecht eingeführt werden, müsse der Interessenausgleich zwischen Autoren, Verlegern und Öffentlichkeit insgesamt neu austariert werden, so Ehmann und Szilagyi.
Die Diskussion rund um ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage nimmt an Fahrt auf. Eine Nachlese einer Diskussionsrunde am Montag und eine Einschätzung der Gesamtsituation.
leistungsschutzrechtsdiskussion
Am Montag fand eine Diskussionsrunde zum Leistungsschutzrecht in Berlin statt. Unter der Moderation von Lutz Hachmeister vom Institut für Medien- und Kommunikationspolitik diskutierten Markus Beckedahl von netzpolitik.org und Matthias Spielkamp von iRights.info mit Christoph Keese, dem Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ der Axel Springer AG.
Open Web Foundation
Unter der Ägide der Open Web Foundation haben sich verschiedenste Parteien auf ein Übereinkommen geeinigt, welches einige Schlüsseltechnologien und Spezifikationen wie PubSubHubbub, OAuth oder Media RSS unter einer offenen Lizenz verwaltet.
Google Image Swirl
Google hat der Bildsuche ein nettes neues Feature verpasst: Mit Image Swirl werden ähnliche Bilder in Stapeln organisiert und dynamisch visualisiert.
YouTube Direct
YouTube lanciert ein neues Feature namens YouTube Direct, welches (primär aber nicht nur) Medienorganisationen erlaubt, Videos ihrer Leser zu sammeln, moderieren und organisieren.
Seit einiger Zeit wurde bereits über eine mögliche Übernahme von Xing spekuliert, und nun ist es amtlich: Nicht der Konkurrent LinkedIn, sondern Hubert Burda Media übernimmt einen signifikanten Anteil am börsennotierten Hamburger Business-Netzwerk durch den Kauf von 25,1 Prozent der Aktien der Cinco Capital GmbH – der Beteiligungsgesellschaft von Xing-Gründer Lars Hinrichs. Das geht aus einer aktuellen Pressemeldung hervor. Der Kaufpreis für eine Aktie beträgt 36,50 Euro.
Social Media
Die Feststellung, dass sich die Konversation über Inhalte zunehmend weg vom ursprünglichen Angebot und hin zu Plattformen wie Facebook und Twitter verlagert hat, sollte niemanden überraschen. Eine Studie von PostRank zeigt, wie dramatisch die Verschiebungen sind.
Web
Tim O’Reilly gibt in einem schönen Text einen Überblick über einige bedenkliche Entwicklungen der jüngeren Zeit, die mittelfristig die Offenheit des Webs gefährden und ein Herd möglicher kommender Konflikte sein können.
Mit rightclearing startet restorm.com heute eine Plattform für private und gewerbliche Nutzer, um in drei Schritten Musiklizenzen für beliebige Projekte zu erwerben. » weiterlesen
Chirpify, ein junges Ein-Mann-Startup, möchte den E-Commerce im Umfeld sozialer Netzwerke vorantreiben und erlaubt das Kaufen und Spenden mit nur einem Tweet, in Echtzeit. » weiterlesen