Hubert Burda Media steigt bei Xing ein
Hubert Burda Media übernimmt 25,1 Prozent der Anteile an Xing und wird damit größter Aktionär von Deutschlands Vorzeigedienst des Social Web.
Seit einiger Zeit wurde bereits über eine mögliche Übernahme von Xing spekuliert, und nun ist es amtlich: Nicht der Konkurrent LinkedIn, sondern Hubert Burda Media übernimmt einen signifikanten Anteil am börsennotierten Hamburger Business-Netzwerk durch den Kauf von 25,1 Prozent der Aktien der Cinco Capital GmbH – der Beteiligungsgesellschaft von Xing-Gründer Lars Hinrichs. Das geht aus einer aktuellen Pressemeldung hervor. Der Kaufpreis für eine Aktie beträgt 36,50 Euro.
Xing gilt gemeinhin als das erfolgreichste deutsche Internetunternehmer der Web-2.0-Ära und ist seit langem profitabel. Das Unternehmen macht einen Großteil seines Umsatzes mit den Mitgliedsbeiträgen von rund 600.000 662.000 Premium-Nutzern.
Burda-Chef Hubert Burda hat in der Vergangenheit keinen Hehl aus seiner Vorliebe für Bezahlangebote im Web gemacht. Sein Interesse an Xing ist daher nicht verwunderlich. Neben zahlreichen bekannten Magazinen (z.B. Focus, Bunte) und Radiosendern betreibt Burda diverse Websites (CHIP Online, Focus Online) und ist an einer Reihe von Startups beteiligt, z.B. an sevenload, edelight oder TripsByTips.
Mitte September sorgte Burda mit dem Start des Google News-Konkurrenten nachrichten.de für Aufsehen.


















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Sehr smarter Move. Es gibt eben nicht so viele Inhalte und Services, für die bereitwillig bezahlt wird. Die Konkurrenz durch Linkedin ist auch sehr überschaubar.
Die Frage ist nur ob es ein smarter Zug für Xing ist… Denn Burda ist nun wirklich nicht gerade der, dem ich vertrauen würde, wenn es darum geht online Geld zu verdienen. Offensichtlich hat der damit nämlich Probleme…
Für Burda könnte sich der Einstieg lohnen. Trotz steigender Umsätze und schwarzer Zahlen verzeichnet XING allerdings Einbrüche bei den Neuanmeldungen von Mitgliedern. Eine interessante Analyse dazu habe ich hier gefunden:
http://blog.suxess24.com/…der-registrierungen/
Konkurrenten wie LinkedIn werden den Fokus genau auf diese Neuanmeldungen setzten und da könnte schon bald der ominöse “Facebook-Effekt” eintreten.