dailyplaces:
GPS-basiertes Microblogging

dailyplaces verknüpft mobiles Microblogging mit GPS-Koordinaten. Der Frankfurter Dienst betritt einen jungen, aber umkämpften Markt.

dailyplaces
dailyplaces
Mobile, ortsbezogene Dienste haben es mir in letzter Zeit angetan. Je mehr Smartphones leisten können und je mehr Menschen sie nutzen, desto größer ist der Mehrwert von Social-Web-Angeboten mit mobiler, auf den aktuellen Ort bezogener Ausrichtung.

Während auch in diesem Sektor wie üblich US-amerikanische Services vorpreschen und den Großteil der Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wird natürlich auch in Deutschland an mobilen Diensten mit ortsgebundener und sozialer Komponente gearbeitet. Einer davon ist dailyplaces, ein neues Projekt von den Machern des nützlichen Adress-Verkürzers shortgps (der nun jedoch Teil von dailyplaces zu werden scheint).

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Linkwertig:
Gamesload, ChromeOS, Facebook

Gamesload
Golem.de hat sich Gamesload, das Spieledownload-Angebot der Telekom, angeschaut und das Urteil ist vernichtend:

Denn leider ist Gamesload das Gegenteil von komfortabel. Eine Software, die sich um die automatische Installation und Pflege gekaufter Spiele kümmert, fehlt, also muss der Käufer selbst bei Vollpreisspielen die in mehrere Dateien gesplitteten Installationsarchive eigenhändig herunterladen und aufrufen. Zeitgemäß ist das nicht.

» IMHO: Warum Gamesload keinen Spaß macht – Golem.de

ChromeOS
Venturebeat analysiert die Beweggründe von Google, mit ChromeOS ein eigenes Betriebssystem auf die Beine zu stellen. Wie beim Google-Browser Chrome geht es letztlich darum, die Zukunft von Webapplikationen sicherzustellen.

» What are Google’s real motivations behind Chrome OS? | VentureBeat

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Samstag App Fieber:
Soup TV, TVBookmark, Komparable

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: Soup TV – Fernsehen aus Tumblelogs; TVBookmark – Web-Videos von TV-Sendern und Verlagen; und Komparable – ein Wiki für Vergleiche.

soup.tv
soup.tv
Soup TV ist ein Selbst-Mashup vom österreichischen Tumblelog-Dienst Soup. Alle geposteten Videos werden dabei dem Strom der Freunde, einzelner Benutzer oder aller User entrissen und auf minimalistische Weise aggregiert. Die Videos werden in voller Größe hintereinander abgespielt, das einzige Navigationselement ist ein ‘Weiter’-Button.

Kleine, aber charmante Idee, weil Soup damit dem eigenen Ansatz treu bleibt, aber sinnvoll weiterdenkt und existierenden Inhalten eine neue Facette gibt. Einige der Kanäle – etwa WTF – sind wunderbar, eine kleine Auswahl gibt es hier.

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Linkwertig:
Linguee, Xing, Schirrmacher, Petition

Linguee
Linguee gibt es jetzt auch für das iPhone und den iPod Touch. Martin hat Linguee im April vorgestellt und war davon sehr angetan.

Damit habt Ihr nun 100 Millionen Übersetzungen sozusagen immer dabei.

» Linguee-App fürs iPhone und iPod Touch

 

Xing
Xing spendiert den Unternehmensprofilen Personalisierbarkeit und noch einige andere Erweiterungen.

Kombiniert mit den Vorteilen eines Business-Netzwerks gehen unsere neuen Unternehmensprofile weit über die Funktion reiner Branchenverzeichnisse hinaus.

» Unternehmen jetzt mit individueller Präsenz auf Xing

 

Schirrmacher
Schöne Replik auf Schirrmachers Thesen vom Psychologe Peter Kruse in einem Interview mit Johannes Kuhn.

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Fehlende Medienkompetenz:
Wie aus Lehrern Schüler werden

Erstmalig in der Geschichte der Menschheit wird das klassische Muster der Wissensvermittlung auf den Kopf gestellt: Während Eltern, Lehrer und bisherige Meinungsführer in ihrer Rolle als Vermittler von Web-Wissen und digitaler Erfahrung versagen, übernehmen junge Menschen die Lehrerrolle.

Tafel
Tafel
Der Spiegelfechter-Blog hat sich in einer Rezension mit Frank Schirrmachers umstrittenem Buch Payback auseinandergesetzt. In diesem rechnet der Mitherausgeber der FAZ in einer fragwürdigen Rolle des Zaungasts mit dem Informationszeitalter und Internet ab.

Folgender Absatz von Spiegelfechter-Autor Jens Berger stach mir beim Lesen besonders ins Auge:

Schon in der Schule muss Medienkompetenz zum Lehrstoff gehören. Es ist mit einer Wissensgesellschaft unvereinbar, dass Kinder ohne professionelle Hilfe ins Netz gelassen werden. Aber woher soll diese Hilfe kommen? Von den Lehrern? Ein Großteil der deutschen Lehrer lebt doch selbst noch in Schirrmachers analoger Welt und kann mit dem Internet nicht umgehen. Die Eltern scheiden meist selbst als Tutoren aus, da auch sie die Instrumente nicht beherrschen. Wenn die Gesellschaft denn wirklich die Chancen nutzen will, die die digitale Vernetzung bietet, so muss zunächst eine Diskussion stattfinden, wie man Medienkompetenz vermitteln kann.

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Linkwertig:
Gründerszene Datenbank, OpenID, Cotweet, Google Chrome

Krieg der Medien
Umair Haque hat vielleicht die treffendste Metapher für die aktuellen Aktivitäten der Verlage gefunden: Das Imperium schlägt zurück. In einem knackigen Text skizziert er dann auch, warum die dunkle Seite der Macht keine Chance hat.

» Why Big Media’s Anti-Google Counter-Revolution Will Fail

 

Gründerszene Datenbank
Nach deutsche-startups und t3n hat jetzt auch die Gründerszene ein Verzeichnis von deutschen Startups und beteiligten Personen gestartet.

Bisher wurden insgesamt die Daten von 328 Unternehmen erhoben, die wiederum 1.122 Personen auf sich vereinen, deren Daten ebenso in die Übersicht einflossen, wie die von 68 Investoren.

» Die Gründerszene-Datenbank – maximale Transparenz für die Szene

 

OpenID
Profile bei Google können jetzt als OpenID verwendet werden. Die URL für das eigene Profil ist http://www.google.com/profiles/username.

» Google Users Profiles Are OpenID Enabled

 

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Verlagsvertreter Keese:
Die Erlösströme online sind nicht fair

Anmerkungen zu einem Interview mit Verlagsvertreter Christoph Keese über Verlage, Google und die aktuelle Marktsituation.

Auf Carta ist ein Interview mit Christoph Keese, dem Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ der Axel Springer AG, erschienen. Keese hat letztens auch an einer Diskussionsrunde zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage teilgenommen, über die wir hier berichtet haben.

Nachdem Keese klarstellt, dass es bei der Hamburger Erklärung nicht um Google als Gegner ging, hält er sich im weiteren Verlauf des Interviews nicht damit auf, Googles aktuelle Position als das grundlegende Problem der Verlage im Netz zu zeichnen.

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Linkwertig:
Google Analytics, VZ-Netzwerke, HootSuite, Joost

Datenschützer
Google und besonders Google Analytics war für Datenschützer schon immer ein Korn im Auge. Immerhin verwenden es über 13% aller Deutschen Domains und übermitteln damit detaillierte Daten an Google, die damit Gott weiss was machen. Laut der Zeit wollen sie jetzt aber ernst machen und

die Betreiber von Internetseiten – notfalls auch mit Sanktionen – dazu bewegen, auf den Einsatz von Google Analytics zu verzichten

» Datenschützer wollen Einsatz von Analytics verhindern

 

VZ-Netzwerke
Ab 7. Dezember werden die verschiedenen VZs Open Social unterstützen. Entwickler können seit einiger Zeit Anwendungen in einer Sandbox entwickeln und testen.

» OpenSocial startet am 7. Dezember

 

HootSuite
HootSuite hat nach der gestrigen Ankündigung der LinkedIn-Plattform nicht lange gezuckelt und unterstützt jetzt neben Twitter und Facebook auch LinkedIn. Insgesamt ist ein Trend erkennbar, dass sich viele ehemalig dedizierte Twitter-Clients von Twitter emanzipieren und verschiedenste Dienste unterstützen.

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Folgen der Hyperdistribution:
Wenn Nutzer zum Qualitätskompass werden

Immer mehr Nutzer lösen sich von ihren Bindungen zu speziellen Inhalteanbietern und lassen sich stattdessen lesenswerte Artikel von ihrem Social Graph empfehlen. Eine Verlagerung der Orientierungs- und Vertrauensfunktion vom Inhalteproduzent auf die Inhalteverteiler ist die Konsequenz.

Qualitätskompass
Qualitätskompass
Der Anteil an von mir gelesenen Artikeln, die nicht aus vorher von mir ausgewählten Quellen stammen, nimmt zu. Zwar scanne ich nach wie vor täglich ein paar Dutzend RSS-Feeds von Blogs und Onlinemagazinen meines Vertrauens, aber gleichzeitig lese ich auch verstärkt Beiträge, die über Twitter oder Shared Items im Google Reader verbreitet werden.

Auf diese Weise kann ich stetig neue, interessante und lesenswerte Sites und Blogs entdecken und mir gleichzeitig sicher sein, dass diese thematisch sehr nah an meine Interessensgebiete heranreichen. Immerhin habe ich mir die User, denen ich bei Twitter oder im Google Reader folge, selbst ausgesucht.

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Linkwertig:
LinkedIn, Opera, Google Chrome OS, Smartphones

Fragmente
Lesenswerter Artikel von Felix Neumann, der das Unbehagen der Medienelite mit den partizipativen Strukturen des Webs schön dekonstruiert.

Das Netz fragmentiert nicht »die Öffentlichkeit« – es integriert Öffentlichkeiten.

» Das Netz integriert Öffentlichkeiten. Gegen Precht

LinkedIn
LinkedIn geht in die API-Offensive und veröffentlicht gleich 11 APIs. Drittanwendungen können damit lesend und schreibend auf die Profile, Kontaktdaten oder Status-Updates und auf die Suche zugreifen.

» An Ecosystem Is Born: LinkedIn Opens Up API

Opera
Die neueste Ausgabe von Opera kommt praktischerweise mit Opera Unite – der eigene Browser wird damit zum Webserver. (Wir haben die Möglichkeiten von Opera Unite vor ein paar Monaten näher vorgestellt.)

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