Linkwertig:
VZ-Netzwerke, Facebook, Open Android Alliance

Full Disclosure
US-Blogger müssen dank einer neuen Regelung der Federal Trade Commission bei Reviews sämtliche finanziellen Interessen, Geschenke oder auch kleinere Gratisproben offenlegen. Etablierte Medien sind davon interessanterweise nicht betroffen, weil sie sich laut der FTC das Vertrauen schon verdient haben.

» FTC Tells Amateur Bloggers to Disclose Freebies or Be Fined

 

VZ-Netzwerke
Neues Design für die drei VZ-Netzwerke:

Die runden Ecken lassen die VZ-Netzwerke ab sofort frischer wirken.

» Defaultseite von schülerVZ, studiVZ und meinVZ im neuen Design

 

Montag
Facebook hat begonnen, die allgemeine Gefühlslage in einem Happiness-Index anzubilden, und nun ist es offiziell: Der Montag ist der schlimmste Tag der Woche.

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Amanda Palmer über Twitter und co. als Tools für Musiker

Amanda Palmer und die Mitglieder der Band Georgia Wonder über die Möglichkeiten von Musikern, online mit Fans in Kontakt zu treten.

Die Musikerin Amanda Palmer hat auf dem all2gethernow Einblicke in ihre Nutzung und ihr Verständnis von Onlinetools als Werkzeuge für Musiker gegeben. Palmer blogt seit geraumer Zeit und ist auch auf Twitter äußerst aktiv.

Neben dem Offensichtlichen – dem musikalischen Talent – ist es für Musiker laut Palmer wichtig, eine Beziehung zu den eigenen Fans aufzubauen. Viele Musiker, so Palmer, machten das auch bereits vor dem Web; schlicht weil sie es wollten.

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scoyo:
Interaktive Lernplattform
mit USA-Ambitionen

Eine neue Generation von Strebern steht uns bevor – zumindest dann, wenn das Konzept des spielerischen Lernens des Hamburger Dienstes scoyo aufgeht. Seit kurzem feilt der Bertelsmann-Spross auch an einem US-Ableger.

scoyo
scoyo
Einer der schwierigsten Aspekte des Bloggens über neue, innovative Onlinedienste ist es, solche Services vorzustellen, die auf eine völlig andere Zielgruppe ausgerichtet sind als man selbst. Das Schöne am Bloggen ist aber wiederum, dass man einen Beitrag dann genau mit einer solchen Feststellung eröffnen kann.

Im aktuellen Beispiel geht es um scoyo, einem jungen Unternehmen aus Hamburg, das eine interaktive Lernplattform für Schüler betreibt. Naturgemäß ist es nicht gerade einfach, sich bei einem Review in die Köpfe von Zwölfjährigen zu versetzen – und auch die Elternrolle hat bisher niemand im netzwertig.com-Team inne.

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Linkwertig:
Musikindustrie, NYT, YUI, Twitter, Geistesblitz

Musikindustrie
Don Dahlmann bringt das Problem mit den zunehmend hysterischen Forderungen der Musikindustrie schön auf den Punkt:

Seit wann ist es eigentlich Usus, dass eine Industrie, die ihr Geld zum größten Teil damit verdient, dass sie Wegwerf-Produkte herstellt, in das Leben aller Bürger eines Staates eingreifen kann? Seit wann ist der Download eines Songs einen Eingriff ins Fernmeldewesen wert?

» Es reicht!

 

New York Times
Die NYT hat ein kleines Tool veröffentlicht, mit dem auch Nicht-Entwickler von den APIs profitieren können. Mit den Custom Times Feeds können Feeds nach normalisierten Begriffen oder Kategorien erstellt und abonniert werden.

» Custom Times Feeds
» Announcing Custom Times Feeds

 

Yahoo
Yahoo hat Version 3.0.0 der (sehr nützlichen) Yahoo User Interface Library veröffentlicht.

» YUI 3.0.0: First GA Release of YUI’s Next-Generation Codeline

 

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3 lesenswerte Artikel zu Google Wave

Während die ersten glücklichen 100.000 User Zugang zum hochgehypten Google Wave erlangen, erscheinen immer mehr Artikel zum Thema. Wir verweisen auf drei besonders lesenswerte Artikel.

Google Wave thumb
Google Wave thumb
Letzte Woche ist Google Wave mit 100.000 Einladungen an den Closed-Beta-Start gegangen. Wir hatten Google Wave nach der initialen Vorstellung von Google von außen hier betrachtet:

Google möchte mit Google Wave E-Mail neu erfinden und damit unsere Kommunikation und Zusammenarbeit revolutionieren.

In den letzten Tagen hat Google Wave besonders in den USA viel Presse erhalten. Auf drei Artikel möchte ich besonders aufmerksam machen:

1. Wie sieht Google Wave aus und wie funktioniert es: Der bereits hier letzte Woche verlinkte Artikel von Gina Trapani auf Lifehacker gibt einen guten Überblick über Google Wave. Trapani zeigt ausführlich und an vielen Screenshots, wie Google Wave funktioniert.

2. Wie Google Wave den Journalismus verändern kann: Als wenn der Journalismus nicht bereits unter genug Veränderung ächzen würde, hat Mark Milian für das Technologyblog der LA Times beleuchtet, wie auch noch Google Wave Journalismus unterstützen und damit verändern könnte. Er spricht unter anderem kollaboratives Recherchieren, das Aufnehmen und Archivieren von Interviews, smarteres Updaten von erschienenen Artikeln und mehr an.

3. Wie Google mit Google Wave Geld verdienen könnte: Das hat sich Business Insider näher angeschaut und ist zu den (üblichen) Ansätzen gelangt: Das naheliegende Business-Waveangebot für interessierte Unternehmen etwa. Die anderen Ansätze wie Semantische Werbung und ein Onlinebezahlsystem überzeugen mich nicht so sehr.

Adobe Flash:
Künftig auf jedem Mobiltelefon;
außer iPhone

Adobe wird mit dem Flash Player 10.1 voll funktionsfähiges Flash auf alle Mobilplattformen bringen. Abgesehen vom iPhone.

Update: Wie in einem TechCrunch-Artikel zu lesen ist, zeigte Adobe heute Demos einiger mit Flash umgesetzter iPhone-Applikationen.  Die Applikationen wurden mit Flash Professional CS5 umgesetzt. Damit wird nicht Flash für das iPhone zugänglich. Es entspricht vielmehr einer Art “Flash zu iPhone-App”-Compiler. Ende des Updates

Adobes Flash-Technologie, welche auf Desktop-Rechnern mehrheitlich zum Einsatz kommt, um Videos oder Werbung anzuzeigen, erreicht das mobile Web: Adobe wird ein voll funktionsfähiges Flash für Microsofts Windows Mobile, Palm webOS, RIM (Blackberry) und Android veröffentlichen. Während der Zeitpunkt für die Veröffentlichung für die Blackberry-Plattform noch nicht feststeht, werden die übrigen Plattformen Anfang 2010 beglückt. Von iPhone fehlt bei dieser Aufzählung allerdings jegliche Spur, wie viele US-Blogger bemerkten.

Der neue Adobe Flash Player 10.1 wird eine Software sein, die auf allen PC- und Mobiltelefonplattformen laufen wird. Bislang war für Mobiltelefone Flash Lite im Einsatz. Eine abgespeckte Version von Flash.

Das Ganze ist Teil von Adobes Initiative “Open Screen Project”. RIM und Google sind der Initiative nun ebenfalls beigetreten. Zumindest für Google ist das allerdings mit einigen Interessenskonflikten verbunden.

Das Beste:
September 2009 auf netzwertig.com

Heute stellen wir Euch die besten und populärsten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem September 2009:

Analysen

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Linkwertig:
Intertextualität, Matriarchat, Long Tail, Spotify

Intertextualität
Cliff Gerrish sinniert anlässlich von Googles SideWiki sehr inspiriert über Text, Intertext und Intertextualität.

» Liner Notes For The Gillmor Gang: Dynamic from Both Sides of the Glass

 

Kommunikativ
Keine überraschenden, aber doch interessante Zahlen von Brian Solis: Frauen dominieren das soziale Web. Die letzte verbliebene patriarchale Bastion ist Digg.

» Women Rule the Social Web

 

Long Tail
Keine überraschenden, aber doch interessante Zahlen von Chris Anderson: Auch im Tourismus wird der lange Schwanz immer wichtiger.

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Proseller, FashionFriends, be2:
Neue Jobs im
netzwertig.com-Jobboard

In unserem Jobboard warten derzeit folgende Jobs auf Bewerbungen:

  • Die Proseller AG sucht einen Software-Entwickler (Vollzeit) für die Neu- und Weiterentwicklung moderner Webanwendungen. Arbeitsort ist Herrliberg (Schweiz). » Zum Jobangebot
  • be2 sucht einen Praktikanten Online Marketing Projects. Die Arbeitszeit kann flexibel eingeteilt werden, Standort ist München. » Zum Jobangebot
  • Die FashionFriends AG sucht einen Customer Support Assistant für deutsch- und französischsprachige Kundenkontakte (Vollzeit) sowie eine/n Datenmanager/in (80-100 %). Arbeitsort ist in beiden Fällen Langenthal (Schweiz). » Zum Jobangebot Customer Support Assistant | » Zum Jobangebot DatenmanagerIn

Sie haben ebenfalls einen Job zu vergeben? Suchen dringend jemanden, der sich wirklich mit Online-Marketing auskennt? Brauchen seit Monaten einen Ruby-on-Rails-Profi? Im netzwertig.com-Jobboard erreichen Sie rund 12.000 Feed-Abonnenten und über 3.000 tägliche Leser auf der Website! Eine Anzeige kostet nur 60 Euro für 30 Tage Laufzeit. » Mehr Informationen

Samstag App Fieber:
twyric, TweetTV, 3x3links

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: twyric – die poetische Seite von Twitter; TweetTV – die langsame Seite von Twitter; und 3×3links – eine Schnellwahl für Links.

twyric
twyric
twyric ist ein kleines Mashup, das die poetische Seite von Twitter erkundet. twyric verarbeitet Tweets, die mit lyrischen Hashtags wie #haiku, #twyric, #gedicht, #poesie, #lyric, #poetry, #limerick, #poetic oder #poem versehen sind, und rekombiniert sie frei assoziativ mit Fotos von Flickr.

tweettv
tweettv
TweetTV hingegen ist eine Art Twitterwall, die die Langsamkeit von Twitter entdeckt. Es gibt verschiedene Kanäle – Celebrity, Comedy, Musik, Nachrichten, Politik, usw. – und in jedem Kanal wird ein Tweet pro Minute angezeigt. Ideal zur Berieselung mit Tweets (Betweeselung) neben anderen Aktivitäten.

Es können auch eigene Kanäle erstellt werden, und dank “Clap-a-Tweet” können Tweets sogar durch einfaches Klatschen favorisiert werden.

3x3links
3x3links
3×3links wiederum ist eine Art Schnellwahl für Links. Das Navigationsprinzip dabei ist einfach, aber genial: Die Ziffern 1 bis 9 des Ziffernblocks der Tastatur können als Shortcuts für Links oder eine Gruppe von Links belegt werden. Bis zu 729 Links sind dabei organisierbar und in einem Affentempo aktivierbar.

Die Anmeldung erfolgt mit einem Google Account, über eine private URL sind die eigenen Links dann aber immer verfügbar bzw. können auch weitergegeben werden.