In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: TweetAlert – Alerts für Twitter; Kiezblogs – ein Aggregator für Blogs mit regionalem Fokus; und YouTailor – eigene Maßhemden erstellen.
tweetalert
Mit
TweetAlert gibt es eine Art Google Alerts für Twitter. Man legt ein dediziertes Account bei Twitter an und verknüpft es mit TweetAlert. Danach werden alle Tweets, die den gesuchten Begriff als Hashtag enthalten, von diesem Account weitergezwitschert und man erspart sich, die Suche von Twitter zu benutzen.
Für Trending Topics ist TweetAlert wohl nicht so geeignet, aber es gibt sicher einige nützliche Anwendungsfälle im weniger frequentierten Bereich.
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Gleich mehrere Datenlecks scheint es bei dem auf Minderjährige spezialisierten Social Network schuelerVZ zu geben. Über 1 Million Datensätze mit detaillierten Profilinformationen wurden netzpolitik.org zugespielt.
schuelervz
Updates am Ende des Artikels
netzpolitik.org wurden von anonymer Quelle mehrere Datensätze von schuelerVZ-Profilen zusgespielt:
Mit den Listen lassen sich einfache Datenabfragen erstellen wie “alle Schüler aus Berlin”, oder “alle Schülerinnen im Alter von 13, die in Siegen wohnen samt Bild und ihrer Schule”. Man kann sich vorstellen, dass diese Daten nicht aus den Datenbanken von SchülerVZ in einer solchen Größe ausgelesen werden dürfen.
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Internetsperren
Bei den Internetsperren verständigten sich die Verhandlungspartner darauf, dass das Bundeskriminalamt (BKA) zunächst versuchen soll, kinderpornografische Seiten zu löschen, statt zu sperren. Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sagte, dies sei ein “echter Durchbruch”. Nach einem Jahr solle der Erfolg dieser Maßnahme überprüft werden.
» Schwarz-gelber Koalitionspoker: FDP stoppt Internetsperren – SPIEGEL ONLINE
siehe hierzu auch heise
» heise online – Bericht: Internetsperren sind offenbar vorerst vom Koalitionstisch [Update]
Wolfram|Alpha
Die Wissensmachine Wolfram|Alpha (siehe unseren Artikel) bekommt endlich eine API.
» Wolfram|Alpha API to be released later today – O’Reilly Radar
Medienwandel
Umair Haque über die positiven Folgen der neuen, sich entfaltenden Medienwelt.
» The New (New) Mediaconomy – Umair Haque – HarvardBusiness.org
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Technorati
Die alte Blogsuchmaschinen-Tante Technorati hat einen Relaunch spendiert bekommen.
» The New Technorati
T-Mobile und Vodafone
Wer sich mit T-Mobile oder Vodafone per UMTS im World Wide Web bewegt, bekommt oft vom Provider modifizierte Inhalte untergeschoben. ZDNet zeigt, dass die Zugangsanbieter sogar Javascript-Code in die Webseiten einschmuggeln.
» Internet per UMTS: So fälschen deutsche Provider Webinhalte – Security – ZDNet.de
Corporate Microblogging
The Next Web vergleicht Corporate-Microblogging-Tools.
» An Enterprise Micro-blogging Comparison: Yammer, Socialcast, Present.ly… and SocialWok
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Der lang erwartete txtr-Reader ist ab 1.12. im Handel erhältlich. Mit 320 Euro wird der E-Book-Reader allerdings für viele zu teuer sein.
Auf der Buchmesse in Frankfurt wurde der lang erwartete E-Book-Reader der in Berlin ansässigen Dokumentenplattform
txtr vorgestellt.
Ab 1.12. wird er im Handel verfügbar sein, für 320 Euro. Zusätzlich fallen 12 bis 15 Euro monatlich für die Anbindung an die txtr-Plattform an, wenn man Dokumente und Webseiteninhalte synchronisieren will.
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Journalismus
Lesenswerter Artikel über diese eigenartige Diskussion zwischen WAZ-Journalisten, Ehemaligen und der baldigen Ex-Chefin Katharina Borchert:
Da maulen wir in der Branche ja immer gerne mal über die zurückgebliebenen Leser, die unsere brillianten Ideen einfach nicht verstehen und geschweige denn dafür bezahlen wollen — aber wenn ich mir diese Debatte zwischen Borchert, Hündgen und ziemlich vielen anscheinend gefrusteten WAZlern anschaue, dann bekomme ich eine Ahnung, wie unglaublich schwierig es ist, eine durchschnittliche Mannschaft durchschnittlicher deutscher Analog-Journalisten mit auf den Weg in die digitale Zukunft zu nehmen[..]
» JakBlog » Tief im Westen
Österreich
Auch in Österreich tun sich viele Journalisten schwer mit dem Netz.
Armin Thurnher nimmt also, wie er schreibt, das Internet nicht ernst. Er spricht von einem ressentimentgeladenen Internetpublikum, das für nichts bezahlen wolle und sich zudem feig hinter Pseudonymen verstecke und von egomanischen Ich-AGs der Blogosphäre[..]
» Abt Armin versteht die Welt nicht mehr · Helge’s Blog
Google Wave
Go2Web20 hat einige nützliche Tools für Google Wave zusammengestellt.
» GO2WEB20 Blog: 11 Wave Tools You May Not Know Exist
niiu
niiu ist eine personalisierte Zeitung. Kann das funktionieren? Ulrike Langer führt Gründe an, die für und gegen das Konzept sprechen.
» Medial Digital » Neu Zeitungszukunft » Personalisierte Zeitung niiu: Wegweisend oder zum Scheitern verurteilt?
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Auf PaperC können Studenten und andere Interessierte Fachbücher kostenlos lesen. Wer Seiten ausdrucken oder bearbeiten möchte, muss dafür zahlen. Was dem Berliner Startup mit seinem überzeugenden Konzept bisher noch fehlt, ist eine informative und schlagfertige Produktpräsentation. Wir geben ein paar Ratschläge.
PaperC
Vor einigen Tagen erhielten wir eine Mail von Leser
Maximilian, in der er uns auf
PaperC aufmerksam machte, eine Plattform zum kostenlosen Lesen von Fachbüchern. Wie immer bei neuen Diensten gab ich der Site rund 30 Sekunden, um mich von ihrem Nutzen zu überzeugen zu lassen und aufkommende Fragen durch eine gute Produktpräsentation und Seitenstruktur umgehend beantwortet zu bekommen.
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YouTube-Gebühren in den Niederlanden
Buma/Sterma, das niederländische Äquivalent zur GEMA, hatte vor kurzem bekanntgeben, bei Bloggern abzukassieren, welche Musik-YouTube-Videos einbinden. Mittlerweile hat sich die Position der Verwertungsgesellschaft aufgrund des öffentlichen Aufschreis ein wenig geändert: Man will nun “Amateur”-Blogger aussparen. Bleibt die Frage, wie man das definieren will.
» Dutch Collection Society Backs Down Slightly On Video Embeds | Techdirt
Disruption
Die etablierten Vertreter betroffener Wirtschaftszweige haben schon immer gegen neu auftauchende Technologien, von denen sie sich bedroht fühlen, polemisiert. Ars Technica schaut zurück auf 100 Jahre Kriegsrhetorik der Alteingesessenen.
» 100 years of Big Content fearing technology—in its own words – Ars Technica
T-Mobile USA und Sidekick
Nach dem Daten-GAU am Wochenende ermöglicht T-Mobile USA erbosten Kunden den sofortigen Ausstieg aus dem Vertrag.
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Augmented Reality, die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung, steht vor einem großen Evolutionsschritt. Der Durchbruch des mobilen Internets macht’s möglich.
Augmented Reality
Auch wenn das Internet sich in den letzen zehn Jahren stark verändert hat und zahlreiche neue, verbesserte Möglichkeiten der Interaktion und Kommunikation entstanden sind, so läuft die Verwendung meist nach dem gleichen Muster ab wie 1999: Wir öffnen einen Browser und besuchen über Bookmarks, URL-Direkteingaben oder Suchmaschinen verschiedene Seiten, auf denen wir dann umher navigieren. Alternativ ermöglicht uns eine lokal installierte Applikation Zugriff auf bestimmte Onlinefunktionen.
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