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Disruption, Pepsi, Deezer

Marcel Weiss, 13. Oktober 2009 09:00 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

YouTube-Gebühren in den Niederlanden
Buma/Sterma, das niederländische Äquivalent zur GEMA, hatte vor kurzem bekanntgeben, bei Bloggern abzukassieren, welche Musik-YouTube-Videos einbinden. Mittlerweile hat sich die Position der Verwertungsgesellschaft aufgrund des öffentlichen Aufschreis ein wenig geändert: Man will nun “Amateur”-Blogger aussparen. Bleibt die Frage, wie man das definieren will.

» Dutch Collection Society Backs Down Slightly On Video Embeds | Techdirt

Disruption
Die etablierten Vertreter betroffener Wirtschaftszweige haben schon immer gegen neu auftauchende Technologien, von denen sie sich bedroht fühlen, polemisiert. Ars Technica schaut zurück auf 100 Jahre Kriegsrhetorik der Alteingesessenen.

» 100 years of Big Content fearing technology—in its own words – Ars Technica

T-Mobile USA und Sidekick
Nach dem Daten-GAU am Wochenende ermöglicht T-Mobile USA erbosten Kunden den sofortigen Ausstieg aus dem Vertrag.

» T-Mobile Lets Furious Sidekick Users Ditch Their Contracts for Free – Sidekick – Gizmodo

Crowdsourcing
Pepsi macht Crowdsourcing. Und macht dabei offensichtlich viel richtig.

» Pepsi goes Crowdsourcing – So schaut erfolgreiches Web 2.0 Marketing aus – SocialNetworkStrategien

Deezer
Das französische Musikstartup Deezer hat in seiner zweiten Finanzierungsrunde 6,5 Millionen Euro erhalten.

» Spotify competitor Deezer raises €6.5 million Series B round

Google Maps in Flash
Layer Magazine hat für Entwickler ein Tutorial zusammengestellt, wie man Google Maps in Flash CS4 integriert.

» Free Adobe Tutorials | Layers Magazine

Facebook
Facebook erreicht bei den Social Networks in den USA 60 Prozent Marktanteil.

» StatShot: Facebook Share of U.S. Social Networking Market Climbs to Nearly 60%

Und nochmal Facebook: Scott Woods, ehemals Last.fm, ist ab sofort bei Facebook für Kontakte zu Marken und Werbetreibende in Deutschland zuständig.

» kress.de – Scott Woods ist von Last.fm zu Facebook gewechselt.

E-Books
Ulrike Langer hat Vor- und Nachteile von E-Books für Verlage und Nutzer.

» Medial Digital » Digitales Leben Neu Zeitungszukunft » Wem nutzen E-Books? Nutzern oder Verlagen?

Unternehmen und Blogosphäre
ReadWriteStart erklärt, wie Unternehmen am besten an Blogger herantreten.

» Look At Me: Effectively Pitching The Blogosphere – ReadWriteStart

Unternehmen und Social Networks

Die Marken folgen heute den KundInnen – nicht umgekehrt. Für Werbung ist hier jedoch äußerste Vorsicht geboten. Denn ein “Freund” spamt einen anderen nicht. Das heißt: Werbung nur in kleinen Dosen, es geht eher um Kommunikation und Interaktion mit seinen “Fans” und Zielgruppen. Für das Marketing bedeutet das, dass die Social-Media-Marketing-Strategie von der grundsätzlichen strategischen Zielsetzung über die Mediaplanung bis zum Dialog- und Interaktionsmodell dem Bedürfnis der Nutzer nach wertvollen Inhalten Rechnung tragen muss.

» “Weil sie es selber nicht tun, verstehen sie es nicht” – Digitale Beziehungen – derStandard.at/Web

Google Wave
Die Umschreibung passiv-aggressiv ist in diesem Zusammenhang schlecht gewählt, aber sonst ist der Artikel auf TechCrunch eine gute Beschreibung für die Entwicklung der Online-Kommunikation.

» Google Wave And The Dawn Of Passive-Aggressive Communication

Early Adopter und Mainstream

Es deuten sich also zwei Gruppen von Internetnutzern an, die mit deutlich unterschiedlichen Geschwindigkeiten die Entwicklung des Internet beeinflussen. Gerade aber wegen ihres erheblichen Einflusses, den meiner Meinung nach beide Usergruppen gleichermaßen ausüben, kann ich zwar extreme Unterschiede im Nutzerverhalten, jedoch keine Spaltung ausmachen.

» Das Netz der zwei Geschwindigkeiten « kadekmedien’s Blog

Fonts
Noupe hat 45 freie Vintage Fonts zusammengestellt.

» 45 Outstanding Free Vintage Fonts | Noupe

Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an tipps.netzwertig at blogwerk.com

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1 Kommentar

  1. hathead
    schrieb am 13. Oktober 2009 um 12:02 Uhr (#)

    Was kaum jemand zur BumaStemra weiß, ist das die sich in der Regel Gedanken über Digitale Geschäftsmodelle für Verwertungsgesellschaften machen. Offenbar verstärkt die falschen. Seinerzeit wollte man dort noch Kazzaa legalisieren.

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