Linkwertig:
Internetsperren, Google Wave, Facebook

Internetsperren
Die Ahnungslosen halten Meetings ab und fangen an, die Ausweitung der Sperren zu fordern, noch bevor diese implementiert sind:

Die vom Land Baden-Württemberg eingesetzte Kommission “Expertenkreis Amok” empfiehlt als Präventionsmaßnahme gegen Amokläufe wie in Winnenden unter anderem ein Verbot sogenannter Killerspiele. Auch weitere Internetsperren stehen im Forderungskatalog des Fachkreises.

» “Expertenkreis Amok” fordert Spielverbot und Internetsperren – Golem.de

Europa
Auch auf Europaebene scheinen die Rufe nach Kontrolle des Internets lauter zu werden.

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) fordert ihre Mitgliedsstaaten in einer Resolution zur Förderung eines kinderfreundlichen Internets dazu auf, Internet-Provider für illegale Inhalte im Internet stärker in die Verantwortung zu nehmen.

» heise online – Europarat: Provider sollen für Internet-Inhalte geradestehen

Facebook
Facebook wuchs im September in Deutschland um ungefähr 10%.

» facebookmarketing.de | Facebook Nutzerzahlen Deutschland (September 2009)

Social Networks und Werbung

Es sind Zahlen wie aus einem Buch der Rekorde, die Nielsen da für die USA präsentiert. Dort stieg die Verweildauer auf Social Networks um beinahe das Dreifache gegenüber dem Vorjahr. 17 Prozent der Online-Zeit verbringen Nutzer nun bei Facebook und Co. Die Werbespendings auf den Top-Networks stiegen innerhalb eines Jahres um 119 Prozent.

» HORIZONT.NET: Nielsen: Höhenflug der Social Networks

Google Wave
Gina Trappani hat auf Lifehacker Google Wave näher vorgestellt.

» Google Wave First Look – Google Wave – Lifehacker

The European
Matthias Schwenk hat sich auf Carta das neue Online-Medium The European näher angeschaut.

Dem ersten Eindruck nach kommt die Website wie ein rechter Freitag mit Cicero-Eitelkeit daher. Ähnlich wie bei der Freitag wird hier Sendungsbewußtsein mit einigem Stolz mit sich herumgetragen, nur diesmal auf katholisch-neowertkonservativ gedreht.

Neben Kommentaren fehlt auch ein Feed. 2009 ist das nur absurd.

» Entscheider deuten ohne uns die Welt: The European, das neue Online Magazin — CARTA

Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an tipps.netzwertig at blogwerk.com

 

Ein Kommentar

  1. Zensur ist ja Vieles, auch Zensurähnliches, und Bevormundungen, auch dieses Gedöns mit Political Correctness, und das Volksverhetzungsvebot, das leidige “ab 18″, usw. usw. …

    Die Eingriffe der westl. Staaten in die Rezipientenfreiheit, Meinungsfreiheit, Veröffentlichungsfreiheit, und Freizeitbeschäftigungsfreiheit, ist so gravierend, das selbst bei Aufzählungen wie dieser, immer noch etwas fehlt was einem im Moment entgangen ist. Wäre schön wenn auch die Grünen und die Jusos sich für die Beseitigung dieser Misstände einsetzen würden, doch sie tun dies allenfalls minimal, am Rande, bzw. kehren das ganz unter den Tisch. Trauen kann man da am besten wohl der Pirantenpartei und der Linkspartei.

    ( Argumentativ siehe Marx, Engels, Brecht, Tucholski, Erich Fromm, Adorno und Horkheimer, Marcuse, Karl-Heinz-Deschner, Jungdemokraten-Junge-Linke, G. Bleibtreu-Ehrenberg, C. Dörner, F. Riemann, Karl Marx, Carl Sagan, u.a.;)

    Als da wäre (am besten ausdrucken lassen, sonst kann man das alles nicht in Ruhe sichten):

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    Anlasslose Kontrollen auf der Straße usw. wurden vor ein paar Jahren eingeführt, sog. verdachtsunabhängige Kontrollen. Das muss aufhören!

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    Es gibt zu viele vorschnelle Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen. Man muß vermuten das Ermittlungsrichter Hausdurchsuchungs- und Beschlagnahmungsersuchen blind unterschreiben. Das alles muß aufhören!
    Das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung muß wieder gestärkt werden. Es darf kein willkürliches durchsuchen von Wohnungen mehr geben.
    Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen müssen beschränkt bleiben auf wirkliche echte Delikte, schwerwiegende, wie Raub, schwere Steuerhinterziehung, Mord, Entführung, Terrorismus, Banküberfall usw.! Mehr nicht!

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    Die Zensur und Zensuhrähnliches und Bevormunbdungen der westlichen Staaten reichen seit Jahren schon wieder bis tief in die Schlafzimmer der Bürger, bis unter die Bettdecke (die vielen Sexualverbote); und die vielen Meinungsäußerungsverbote, auch solche Meinungsäußerungsverbote die unter “Political-Correctness” fallen und mit Gummiparagraphen wie “Vollksverhetzung” belegt sind.

    Es herrscht Zensur wie im Österreich des 18ten Jahrh. unter Kaiserein Maria Theresia;
    oder wie unter Fürst Metternich!

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    Demonstrationen müssen grundgesetzgemäß wieder wie vor 1975 möglich sein ohne feierliches anmelden, ohne feierliches benennen eines Verantwortlichen, und auch vermummt, und auch ohne Personalausweis!

    Jene Verschlechterungen haben nämlich ihren Ursprung in der Zeit der Verfolgung linker Terroristen in den 70er Jahren. Da wurden auch die Verteidigerrechte eingeschränkt und dazu auch die Strafprozessordnung geändert! das muß alles rückgängig gemacht werrden!

    Demonstrationen müssen spontan und ohne Bevormundungen etc. möglich sein! Für ein demokratisches und durch nichts behindertes Versammlungsrecht.

    Polizei und Geheimdienste etc. dürfen kein Eigenleben mehr führen, dürfen kein Staat im Staate mehr sein, sondern müssen voll der parlamentarischen Kontrolle unterliegen und sich dem auch fügen!

    Polizisten müssen eine nicht entfernbare und nicht manipulierbare Nummer tragen, besser Namen, so das man sie identifizieren kann.

    Eigentlich sollten nur Polizisten ausgebildet und eingestellt werden die Abitur haben und etwas Jura mit Schwerpunkt Rechtsethik und Rechtsphilosophie studiert haben.

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    Der Wildwuchs bei den Äußerungsdelikten muß gesund geschrumpft werden, muß zusammengefasst werden und es muß gewährleistet sein das es zu Anzeigen nicht rechtswillkürlich und mutwillig kommt (Rechtsverdrehung und Behinderung der Arbeit der Justiz ist das zur Zeit). Das ist Mißbrauch der Tatbestände bei den Äußerungsdelikten. Dem muß Einhalt geboten werden!
    Was Beleidigung etc. ist muß klarer umrissen werden und muß auf gröbere Äußerungen reduziert werden. Also nicht mehr das mimosenhafte wie bisher. Siehe dazu auch die Homepages von Hartmut Pilch, München.

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    Waffen / “Amok”

    In Sachen mehrfacher Mord an Schülern und Lehrern in Schulen passierte traurigerweise und zum Leidwesen aller die sich für spannende Filme und Videospiele interessieren wieder die Schuldzuweisung an Äußerlichkeiten, nämlich Video/Fernsehen, Videospiele und Waffenrecht.
    Die Biedermann-Gesellschaft sucht immer die Schuld beim Abwegigsten, bei Einzelvorkommnissen, und bei technischen Gegebenheiten, Unterhaltung, Kunst, Spiele; es ist ein Ablenkungsmanöver von den wirklichen Ursachen, den gesamtgesellschaftlichen Umständen, nämlich die STRUKTURELLE Gewalt, der Makroebene. Da gehört der Hebel angesetzt!

    Und das die Filme usw. nicht Schuld sind an den Grausamkeiten die oft von Jugendlichen und Erwachsenen begangen werden, wies schon vor Jahren Prof. Mertens vom Publizistischen Institut in Münster nach.

    Das zensieren von Filmen, Videos, Computerspielen, Internet, ist aber eine Bevormundung der Menschen, gleich welchen Alters! Das ist ein Grundrechteeingriff! “Indizierung”, und “Freiwillige Selbstkontrolle” IST Zensur! Man kann doch nicht Millionen nichtgewalttätiger Videokonsumenten und Internetnutzer vorverurteilen, nur weil es immer mal wieder zu kriminellen Übergriffen gewalttätiger Jugendlicher und Erwachsener kommt!

    Trotz Zensur wird es immer wieder neu derartige Gewaltdelikte geben! Prof. Mertens aus Münster (Uni Münster) wies nach, daß die höchste Jugendkriminalität Anfang des 19ten Jahrh. war, also in einer Zeit OHNE Fernsehen und Video!

    Jede Zensur oder Zensurähnliches ist eine Gesetzesverstoß, eine Verstoß gegen das Recht des Einzelnen auf informationelle Selbstbestimmung.
    Konservative wollen immer, daß verboten wird, was sie selbst nicht sehen wollen. Es zwingt sie doch niemand, sich Dinge anzusehen die sie nicht sehen wollen. Also müssen sie diesANDEREN auch zugestehen.

    Und Kinder sind auch Menschen, keine Sklaven (res, eine Sache, wie bei den Römern), ihnen steht das Recht auf Selbstbestimmung ebenfalls zu! Kinder sind ganz normale menschliche Wesen, willensbildungsfähig, zur Apperzeption fähig, und somit mit Grundrechten ausgestattet! Dieses behandeln von Kindern wie Leibeigene muß endlich aufhören! DAS ist zu verbieten, nicht die Videos!

    Auch am Waffenbesitz liegt es nicht. Legale Besitzer von Waffen, also Waffenscheininhaber, begehen in den seltensten Fällen Überfälle und Morde mit diesen Schußwaffen, sie haben viel zu viel Angst erwischt zu werden, was ja der Sinn des Waffenscheins auch ist. Wer Überfälle und Morde begehen will, besorgt sich Waffen auf dem Schwarzmarkt, also in kriminellen Kreisen, oder benutzt Gaspistolen in der Hoffnung das die Bedrohten die Waffe für eine „echte“ Pistole halten. Hinzu kommt, ein Mensch muß sich auch verteidigen können! Wie soll er das, wenn es keine Möglichkeit zum Kauf von Waffen gibt? Auch hier wieder, die Bevölkerung und der Staat setzen wieder nur auf Äußerlichkeiten, Verschärfungen hier, Verbote da. Das bringt überhaupt nichts! So manch einer der bedroht wurde wäre froh, wenn er eine Pistole gehabt hätte! Der der sich verteidigen muß, bekommt keine Pistole, der der andere bedrohen will, gelangt immer irgendwie an eine Pistole. Denn wer Straftaten begehen will, besitzt ja eine hohe kriminelle Energie, der normale Bürger der nur gewappnet sein will, sich nur schützen will, hat diese Energie nicht!
    Allenfalls bleibt noch der Aspekt, daß ein Täter von seinem Vater oder Bruder der einen Waffenschein hat, eine Pistole stehlen kann. Das wäre aber Zufall. Solchen Zufällen kann man nicht vorbeugen. Zweite Möglichkeit wäre, daß ein Waffenscheininhaber und Pistolenbesitzer Morde begehen will und anschließend Selbstmord begehen will indem er sich selbt erschießt oder mit der Polizei einen Schußwechsel sucht um sich erschießen zu lassen. Aber auch das wäre Zufall. Man kann nicht allen Eventualitäten vorbeugen. Der aktive Schutz des Einzelnen vor Bedrohung ist ansich das höherwertigere Rechtsgut. Ein normaler Mensch der angegriffen wird kann nicht verstehen, warum er keine Pistole haben darf, warum der Angreifer aber sehr wohl eine Pistole hat?
    Und was heißt schon „charakterlich geeignet“? Ist ein Biedermann, ein Spießer, „charakterlich geeignet“? Diese „Tests“ und Recherchen sind unsinnig und diskriminierend, sie können nichts hellsehend darüber aussagen, was ein Mensch in einer Sondersituation später einmal machen wird.
    Die Verschärfungen des Waffenrechts sind schon insofern Unsinn, da jeder geeignete Haushaltsgegenstand zur Waffe werden kann; ein Küchenmesser zum Beispiel, oder ein Beil. Der Haushaltsgegenstand wird erst zur Waffe durch die Person die ihn als Waffe benutzt. Der Gegenstand ansich ist friedlich. Der Benutzer in Tötungsabsicht macht den Haushaltsgegenstand erst zur Waffe! Aber es ist typisch, daß Spießer immer technischen Geräten die Schuld zuweisen.

    In den USA sind Waffen eingeschränkt, aber viele haben Waffen. Und die Kriminalitötsrate ist hoch. In Kanada sind Waffen NICHT eingeschränkt, und noch mehr Leute haben Waffen; und in Kanada ist die Kriminalität NIEDRIG! Das zeigt doch das es an den Menschen und am System liegt, und nicht an den Waffen! Ist ja auch ganz logisch!

    Man sollte „Waffenschein“ ganz abschaffen, jeder muß sich kleine Schusswaffen, Pistolen, Gewehre, frei kaufen können; und nur die Waffenregistrierung durchführen per Waffenbesitzkarte.

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    Für eine Liberalisierung des Sexualstrafrechts so wie man es in der 70er Jahren gefordert hat:

    (vorab ein paar Links die die dramatische Situation heute vor Augen führen)

    http://www.akk-kanzlei.de/category/strafrecht/ direkt bei ra amman sep.09

    http://anwalt.de/rechtsti…iste.php?autor=83133

    Durchsuchung und Beschlagnahme bei Verdacht des Besitzes von Kinderpornographie:
    http://anwalt.de/rechtsti…s/detail.php?id=1124

    Kinderpornographie / § 184b StGB – Pflicht zur ED-Behandlung und DNA-Untersuchung?:
    http://anwalt.de/rechtsti…s/detail.php?id=1630

    Besitz von Kinderpornographie: Welche Strafe droht bei § 184b StGB? :
    http://anwalt.de/rechtsti…s/detail.php?id=1963

    Operation „Himmel“: Rechte und Pflichten bei der Durchsuchung wegen § 184b StGB (Kinderpornografie):
    http://anwalt.de/rechtsti…s/detail.php?id=1534

    * § 184b StGB – Unwissenheit schützt vor Strafe nicht? :
    http://anwalt.de/rechtsti…s/detail.php?id=1114

    Die Last an der Lust – im Fadenkreuz der Ermittlungsbehörden
    http://anwalt.de/rechtsti…s/detail.php?id=1060

    Kinderpornographie – bis zu 10 Jahren Haft für Besitz & Verbreitung von Kinderpornographie! :
    http://anwalt.de/rechtsti…s/detail.php?id=1058

    * Besitz Kinderpornographie, §184b StGB – Die Notwendigkeit eines Gegengutachtens
    http://anwalt.de/rechtsti…s/detail.php?id=2110

    Immer mehr Auswüchse:

    * Nicht nur Kinderporno ansich, sondern auch realistisch aussehende Zeichnungen und bildbearbeitete bzw. umfrisierte Fotos und künstliche geschaffenen echt aussehende forografische Darstellungen sind seit 2009 verboten!
    * Nicht nur Kinderporno, auch Pornodarstellungen rein mit Jugendlichen sind seit 2009 verboten!
    * Ja sogar tatsächlich lebende Erwachsene die jünger aussehen, also Personen die 18 sind, aber jünger aussehen, sind seit 2009 als Pornodarstellung verboten! Der Staat nennt das lakonisch Scheinminderjährige!

    Das ist eindeutig Gesinnungsstrafrecht!

    Daher die neuerdings so angestigenen Ermittlungen.

    Jahr 2007 und 2008 und 2009: Verschärfung des Sexualstrafrechts treibt immer mehr Blüten
    * Grüne sind “vergesslich”

    Juristische Stilblüten wie Posing – Gebotene Trennung zwischen bürgerlicher Moral und Schädigung von Personen vom Staat ausser Kraft gesetzt

    Man sieht unschwer, daß hiermit die gebotene Trennung zwischen strafbare Schädigung von Personen, also Verletzung eines Rechtsgutes, und den bürgerlichen Moralvorstellungen
    aufgehoben wird und gleichgesetzt wird. Nun wird wie im Mittelalter auch wieder “Unmoralisches” bestraft. Der Staat läßt völlig außer acht, daß Verbote, Gesetze, nur dazu da sein dürfen zu
    vermeiden das jemand GESCHÄDIGT wird, und durch diese Art Verbote/Tabuisierungen wird aber niemand geschädigt! Die Trennung von Gesetzgebung und bürgerlichen Moralvorstellungen (Druck der Straße) ist genauso so wichtig wie die Trennung von Kirche und Staat! Dagegen wird in eklatanter Weise verstoßen! Und diese Verschärfungen schränken die Medienfreiheit wieder einmal ein, das Recht auf informelle Selbstbestimmung, auf Interessensfreiheit, das Recht auf persönliche eigene Erbauung. Diese Gesetze sind rechtsstaatlich oberfaul. Der Masse passen diese Verschärfungen gut, konservativ wie sie ist. Die Regierung hat wieder einmal dem Druck der Straße nachgegeben.

    Der Staat verbietet aber auch dies, und begründet das u.a. damit das ja realistisch aussehende aber dennoch simuliert hergestellte Gewaltszenen in Filmen ebenfalls verboten sind. Dabei wäre umgekehrt richtig: Die Darstellung von Gewalt, auch wo Blut fließt, in Filmen, simuliert hergestellt, muß ebenfalls ohne Einschränkung erlaubt sein, auch ohne Alterszensur, denn es kommt auch dabei niemand zu Schaden. Es stirbt ja schließlich kein Schauspieler dabei. Für Action-Filme gilt die selbe Forderung nach Abschaffung der Verbote wie beim Thema Sexualstrafrecht.

    Das zensieren, d.h. die Verschärfung des Sexualstrafrechts, treibt immer mehr Blüten. Hatte man bis in die 80er Jahre das Sexualstrafrecht liberalisiert, und hatten damals auch die Grünen gefordert neben dem § 175 auch die §§ 174 und 176 abzuschaffen, setzte danach eine Rolle rückwärts ein, eine auf Drängen der militanten Porno-Gegner”Innen” neuerliche VERSCHÄRFUNG des
    Sexualstrafrechts. Das setzt sich ungebrochen so fort.

    Anfang 2007 wurde zum Gesetz, daß Personen über 14 aber unter 18 nicht mehr nackend dargestellt werden dürfen. 2008 ist eingeführt worden, daß jene auch nicht einmal mehr angezogen dargestellt werden dürfen, z.B. in kurzen Hosen oder in Bikini! Und umgehend hat der Staat auch ein Wort
    dafür erfunden: “Posing”! Es geht dabei um die angebliche erotische Zurschaustellung, ein einnehmen einer “sexuell aufreizenden” Haltung. Das erinnert sehr an die Sexualgesetzgebung arabischer Länder, wo ja auch Vermummung vorgeschrieben ist.

    Es ist nun seit 2008 alles verboten werden was irgendwie nach “Pose” aussieht, also als etwas erotisch aufgefasst werden könnte, und danach auch überhaupt Nacktes, ganz prinzipiell.

    Ja selbst “gestellte” Fotos und Zeichnungen mit Kindern und Jugendlichen in nackter Form oder in angekleideter Form aber posierend sind seit 2009 verboten!

    Und sogar Fotos mit Jugendlichen in nackter Form oder in angekleideter Form aber posierend die schon 18 Jahre alst sind aber jünger aussehen sind nun verboten (“Scheinjugendliche”)!

    Was ist denn jetzt der nächste Schritt? Das junge Personen nicht einmal mehr in Wintersachen abgebildet werden dürfen?? Bzw. nur noch vermummt, wie im Orient die Frauen? Das alles geht doch entschieden zu weit! Das geht schon seit langem zu weit!

    Jene Neufassung macht Jungendliche zu Kindern (der ab 18-Fimmel) durch Kriminalisierung auch solcher sexuellen und sexualitätsähnlichen(!) Darstellungen wo die Personen zwar Jugendliche, aber keine Kinder sind.

    Die Pornogrenze wurde 2009 plump von 13 auf 17 heraufgesetzt – und plump mit
    Kinderpornographie und Pädophilie gleichgesetzt. Und flugs nennen die Politiker, d.h. der Gesetzgeber, das ganze Verbotsmachwerk nun “Jugendpornographie”!

    Man bedenke: Welcher Jugendliche würde es sich gefallen lassen als Kind behandelt zu werden? Welcher Jugendliche würde sich gefallen lassen wenn man ihn als Kind bezeichnet? Das ist eine
    Beleidigung!

    Auch Prostitution (ob man von Prostitition viel halten muß ist eine andere Frage) von Personen untere 18 Jahren ist seit 2009 verboten, und zwar für die Ausübenden wie für die die sich dieser Dienstleistung bedienen (Freier). Zwar will der Staat vorgeblich Kinder und Jugendliche “schützen”, doch ist auch dies nur vorgetäuscht und ist in Wirklichkeit Bevormundung, genau wie bei den anderen “ab-18″-Sachen wie Fernsehen, Film, rauchen, Solarium, Alkohoel, Zigaretten, Glücksspiel, usw. uws. Jede rist doch seines Glcükes Scxhmied!
    Dieser “ab-18″-Fimmel ist nur eine reine Ideologie, es hat etwas Selbstzweckhaftes, ist mehr Tradition denn etwas Npotwendiges, es sind irrationale Verbote (Philosophie).

    Die Sexualgesetze werden immer weltfremder, immer abgedrehter! Jugendliche dürfen untereinander doch sowieso Sexualverkehr haben, warum sollten sie dann nicht auch entsprechende Abbildungen sehen dürfen, Erwachsene eingeschlossen? Aber man muß damit rechnen, das der Staat irgendwann auch Sexualität der Jugendlichen unter sich verbietet, oder gar von Erwachsenen unter sich, wie in den 50er Jahren (“Kuppeleiparagraph”)!

    Verboten sind seit je her viele Arten von Pornografie, erstens im Sinne dieses “Ab-18″-Klüngels, was ja Jugendliche UND Erwachsene trifft, und zweitens auch überhaupt, z.B. neben Kinder- und “Jugend”- Pornos auch Vergewaltigungspornos! Warum sind selbst Vergewaltigungspornos verboten? Solche Bilder und Filme lassen sich doch erst recht genau so wie Actionfilme
    tricktechnisch herstellen, schauspielerisch gespielt. Es kommt doch niemand zu Schaden! Also auch da: Die reine Verbotswillkür!

    Die Ideologie des Staates warum er immerzu solche Sexualverbotsgesetze erlässt liegt darin, daß er meint, mit dem betrachten solcher Bilder würden Kinder und Jugendliche “verführt”, und es würden außerdem Erwachsene “verführt” zum einleiten von sexuellen Handlungen mit Kindern. Das ist völlig
    subjektiv und begründet kein Verbot, denn es verstößt gegen das Gebot der Trennung von Gesetz und bürgerlicher Moral und der Vorgabe das Gesetze nur dazu da sind zu vermeiden das jemand GESCHÄDIGT wird. Aber der Staat argumentiert auch, die Trennung zwischen Gesetzgebung und bürgerlicher Moralvorstellung sei durchaus gewahrt, bei Unterbleibung dieser Verbote würden Kinder und Jugendliche sehr wohl geschädigt. Aus dieser Annahme einer Schädigung von Kindern und Jugendlichen leitet der Staat die Berechtigung zur Beschließung dieser ganzen Tabugesetze
    ab. Das ist völlig subjektiv, spekulativ, unbeweisbar, wissenschaftlich (Sexualforschung) total umstritten, und ist zu indirekt, beruht eben auf die BLOSSE ANNAHME REIN EVENTUELLER Schädigungen. Da sieht man unschwer, wie die Annahme von Schädigung herbeizitiert wird, rein künstlich, um mit aller Gewalt solche Tabugesetze durchzudrücken und aufrechtzuerhalten, rein nur um Menschen welche sexuelle Darstellungen jedweder Art nun mal sehen wollen zu schaden, zu schaden aus Gründen subjektiver Moral.

    Das es eine Schutzaltersgrenze geben muß wonach die in ihrer Entscheidungsselbstständigkeit noch beeinträchtigten und leicht ausnutzbaren Kinder geschützt werden müssen ist klar, und ebenso das diese i.d.S. nicht – vermutlich gegen ihren Willen – fotografiert und diese Bilder weiterverbreitet werden dürfen ist auch klar. Aber das erstellen von Bildern und Filmen von Kindern die zwar nackend
    sind aber nicht unfreiwillig in sexuelle Handlungen verwickelt sind (“FKK”) muß doch erlaubt sein! Nackt ist noch nicht gleich Sex! Ebenso muß es erlaubt sein simulierte Sexualdarstellungen mit Kindern und erst recht mit Jugendlichen herzustellen und zu verbreiten, also wo das Ganze nur
    gezeichnet ist oder auf Tricktechnik beruht!

    Und was Abbildungen angeht, so läßt sich doch vieles durch Fotomontage machen, oder gleich ganz per Computer (Grafikprogramme). So käme kein Kind zu Schaden. Das das aber ebenfalls verboten ist, ist reine Willkür, eine reine Attacke gegen das Sexuelle ansich!

    Im Übrigen gibt es seit je her Kinder denen jenes “fummeln” mit Erwachsenen Spaß gemacht hat. Darauf weisen namhafte Autoren hin, u.a. Gisela Bleibtreu-Ehrenberg, in ihrem Buch “Homosexulität, die Geschichte eines Vorurteils”. es gibt eine gnaze lange Liste von Autoren die auf die Tatsache hinweisen das solche Kontakte nicht unbedingt immer unfreiwillig stattfinden sondern durchaus auch oft einvernehmlich. Zumindest ist das im Zusammenhang mit “kleinen Jungs” harmloser als im Zusammenhang mit “kleinen Mädchen”. Im Zusammenhang mit “kleinen Mädchen” kann dabei weit mehr bedenkliches passieren und die Wahrscheinlichkeit das dies freiwillig geschieht ist da sehr viel geringer. Man muß wissen, bei der ganzen Angelegenheit dreht es sich zum 95 % um “kleine Mädchen”, nicht um “kleine Jungs”! Homosexuelle meinen oft das es dabei meist um “kleinen Jungs” ginge. Das ist aber voll falsch! Und wenn von katholischen Priestern die Rede ist die auf “kleine Jungs” stehen, darf deswegen nicht der Eindruck entstehen diese spezielle Neigung sei so oft (Päderastie = Knabenliebe), sondern es ist umgekehrt, viele Leute die auf “kleine Jungs” stehen ergreifen den Priesterberuf (sofern sie Abitur haben und das Studium schaffen und gut genug in der Lage sind Religiösität vorzuspielen). Man sieht: Es handelt sich bloß um eine Fehlinterpretation der Statistik! 95 % aller Pädophilen und Kinderpornoliebhaber sind heterosexuell und stehen auf “kleine Mädchen”! Und die lächeln auch über “Knabenliebhaber”, nehmen sie nicht so ganz ernst. Die können sich also gar nicht vorstellen wieso Leute auf “Knaben” stehen können!

    Den Politikern, und den militanten Hetzern gebricht es an jeglicher Logik und Demokratieverständnis (Medienfreiheit, Recht auf informelle Selbstbestimmung)! Insofern ist auch das ganze “Jugendschutz-Gesetz” mit den §§ bezgl. Sexualität und Medien etc. und diese sog. “Freiwillige Selbstkontrolle” abzulehnen, sie gehören in das Raritätenkabinett gesellschaftlicher und juristischer Irrtümer!

    * Die Grünen vergessen das sie noch 1984 eine völlige Abschaffung der Schutzaltersgrenze gefordert hatte. Das ist denen heute peinlich. Typisch wie Politiker so sind, wollen sie heute davon nichts mehr wissen, reden sich auf Nachfrage hin einfach irgendwie heraus.

    Der Soziologe Günter Amendt hatte 1982 vorgeschlagen, eine gesetzliche Schutzaltersgrenze beizubehalten und diese auf 12 Jahre festzusetzen. Das ist akzeptabel.Und sexuelle Kontakte mit Personen über 12 Jahre aber unter Ausnutzungsbedingungen könnte ja dann weiterhin strafbar bleiben. So wäre es eine akzeptable runde Sache.

    Das Recht auf informelle Selbstbestimmung ist das höherwertigere Rechtgut!

    Schutz von Personen – Ja Bitte – - Bevormundung – Nein Danke !

    Auch Computer- und Videospiele sind seit 2008 noch schärfer kriminalisiert worden als vorher schon, dieses “FSK”-Gehabe ist verschärft worden.

    Mit diesem ganzen Ab-18-Tick will der Staat nicht nur Kinder und Jugendliche ärgern, sondern auch die Erwachsenen. Denn Erwachsene kommen durch diese Einschränkungen ja nur erschwert an die Medien (Filme, Videospiele, Hefte, Internetseiten) heran. Der Staat lacht sich ins Fäustchen mit dem – seit Jahrzehnten üblichem – “Jugendschutzgesetz” auch die Erwachsenen zu ärgern.

    Da jetzt auch auf dem Bildschirm von Mobiltelefonen (“Handy”) Internet zu empfangen ist, dehnt der Staat seine Zensurbemühungen, Totalverbote, “Jugenschutz”, auch auf das Funktelefonwesen aus und bedrängt die Funktelefonbetreiberfirmen zu zensieren, Sperren einzurichten, usw. !

    Richter und Staatanwälte behaupten gerne, Angeklagten die sich gegen diese ganzen Prüderiegesetze wie Pornoverbote aller Art und “Jugenschutzgesetze” wenden mangele es an Unrechtsbewusstsein. Dies stimmt nicht! Kann man “mangelndes Unrechtsbewusstsein” haben gegenüber Gesetzen die ungerecht sind? Wenn man sich gegen solche Gesetze wendet zeugt das nicht von “mangelndem Unrechtsbewusstsein” sondern von einem gut ausgeprägten Rechtsbewusstsein!!

    Die meisten Leute sind naive Rechtspositivisten, finden ein Gesetz richtig nur weil es ein Gesetz ist, finden ein Gerichtsurteil nur richtig weil es ein Gerichtsurteil ist. Das ist Dummheit! denn man denkt doch hinterfragend!

    Man muß sich gegen das ganze Unrecht, gegen die schikanösen Verbote und Reglementierungen wehren! Wenn Unrecht zu Recht wird, dann wird Widerstand zur legitimen Notwendigkeit!

    Die Leute sollten sich formal an diese ganzen Verbotsgesetze halten, also nicht einfach “vorpreschen” und dagegen verstoßen, daß brächte sie (aus Nonsensgründen!) ins Gefängnis. In Anbetracht dieser Situation kann man den leuten zunächst nur raten, nach dem Prinzip, ein römisches Sprichwort: Ich weiche der Gewalt.
    Aber wehren sollte man sich trotzdem, nämlich indem man immer wieder und pausenlos die Beseitigung dieser Bevormundungsgesetze fordert! Sagen darf man das ja wenigstens.

    Die Gerichte, die Staatsanwaltschaften, die Polizei, das Justizpersonal, der ganze Justizapparat ist seit langem schon überlastet. Es ist unverantwortbar, das sich die Strafverfolgungsbehörden mit der Verfolgung dieser Nonsensdelikte befassen müssen und somit ihre Arbeit zur Verfolgung richtiger Straftaten lähmt, unnötig Arbeitskapazität bindet, und dies auch Gerade im Hinblick auf Super-Nonsens-Delikte wie dieses “Posing”.

    Renommierte Sexualforscher vertreten die Auffassung und die Forderung nach einer liberalen staatlichen Gesetzgebung, so z.B. der Frankfurter Prof. Volkmar Sigusch, Prof. Helmut Kentler, Günter Amendt, u.a., und artikulieren dies in Büchern und in zahlreichen Aufsätzen in Fachzeitschriften. Dies findet in der Politik nur leider kein Gehör.

    Die Leute müssen Möglichkeiten haben wo sie ihre Phantasien ausleben können! Und das ist sogar die beste Prävention gegen (Sexual)straftaten!

    Jedes Jahr wird das Sexualstrafrecht verschlimmert, häppchenweise. Das hat u. a. auch mit dem EU-Recht und dem ominösen Lissaboner Vertrag zu tun, unter anderem. Der Staat schützt wenn es ihm gefällt gerne das EU-Recht vor.

    * Zu forden ist: Alle die wegen dieser Nonsensdelikte, also im Zusammenhang mit einvernehmlicher Sexualität aller Art und Pornografie aller Art jemals beschattet, belangt, verurteilt, belauscht … wurden, sollten sich zusammenschließen und vom Staat verlangen und auch bekommen: Entschädigung, vollständige Rehabilitation, Widergutmachung!

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    Die traurige Geschichte der Zensur und die Implikationen

    Was für eine Technik Leute anwenden die im Internet etwas zu recht oder zu unrecht verbotenes machen wollen ist egal. Ob die leute das klassische Internet benutzen, oder ob sie “Messenger”-Systeme, “Filesharing” “Freenet” “Darknet” “Peer to peer” “peer2peer” mit nur ganz wenigen Zentralcomputern (Servern) machen, ist unwichtig. Denn die Sache ist kein technisches, sondern ein menschliches Problem. Wenn jemand ein Geheimnis einem anderen mitteilt, ist das Geheimnis kein Geheimnis mehr! So einfach ist das! Denn sobald jemand der etwas zu recht oder zu unrecht verbotetenes tut und sein Interesse mit anderen teilen will, also Mitinteressenten sucht, muß er das was er tut ja irgendwie bekannt machen, vorsichtig zwar, aber er muß es halt bekannt machen. Schon ist die verbotene Sache halt bekannt und der Betreffende kann denunziert werden. Egal ob der Betreffende schon Mitinteressenten gefunden hat oder ob er noch auf der Suche nach Mitinteressenten ist, die verbotene Sache ist auf jeden Fall bekannt. Das suchen nach Mitinteressenten beinhaltet immer, daß von der Sache auch Leute erfahren die davon nichts erfahren sollen. Anders lässt es sich gar nicht machen.
    Und selbst unter den Leuten die sich als Mitinterssenten melden, können auch welche sein die nur so tun als ob, also denunzieren wollen. Das können Privatleute sein, aber auch Funktionärsvertreter z.B. der Verwertungsbranche bzw. der Film- und Musikindustrie und Vertreter von Computerprogrammeherstellern. Auch Strafermittler sondieren gern wo Leute die etwas verbotens tun nach Mitinteressierten suchen, und tun so als ob sie interessiert wären; bzw. sie schleichen sich in schon bestehende Interessentenkreise ein (“verdeckte Ermittler”).
    Und schließlich gibt es ursprünglich ehrlich meinende Mitinteressenten die irgendwann über irgendetwas enttäuscht sind, über irgendeine Kleinigkeit, oder sich wegen irgendeiner Kleinigkeit gekränkt fühlen, die dann einen oder alle Mitinteressenten denunzieren. Dann fliegt der ganze Laden auf.
    Man sieht, was für eine Art von Technik die Betreffenden anwenden ist ganz egal, darauf kommt es nicht an.
    Insofern ist auch das verschlüsseln (Kryptographie) oder das technische verstecken (Steganographie) von Nachrichten wirkungslos. Die Leute die es zu sehen bekommen sollen sehen es ja, und unter denen können wie siehe oben die Denuzierer sein.
    Die Gefahr der Denunziation beim suchen oder betreuen von Mitinteressenten bei zu recht oder zu unrecht verbotenen Handlungen ist in allen Bereichen des Leben so, also auch ohne Internet, bei kleinen Zeitungen (“Blättchen”) und Flugblättern, Telefax-Rundbriefen, Anrufketten, Briefpostverkehr, Grüppchen und Clübchen.
    Sogar ganze offizielle eingetragene Vereine (e.V.) können gesprengt werden wenn Leute Mitglied werden die nur zum Schein Interesse an dem Verein und seiner Ziele haben und ganz andere Interessen verfolgen oder nur neugierig sind. Die können dann auf den Mitgliederversammlungen konstruierte Anträge zu Formsachen oder zu angeblichen Verfahrensfehlern stellen, und alles in die Länge ziehen, evtl. den Vorstand abwählen lassen, den ganzen Verein auseinandernehmen.
    Man sieht, was für eine Art von physikalische Technik die Leute anwednen die für etwas Verbotenes Mitinteressierte suchen ist ganz egal, darauf kommt es nicht an.

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    Diese vorschnellen Verdächtigungen und Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen zielen auf einschüchtern wollen und mundtot machen und finanziell ruinieren wollen, und sie sind ein eklatanter Verstoß gegen den zu beachtenden Gerundsatz der Unschuldsvermutung! Bei diesen vorschnellen und sich nicht einmal auf richtige Beweise stützenden Hausdurchsuchungen wird degen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel verstoßen!

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    Je mehr unsinnige bzw. schikanöse Verbote der Staat einführt, desto mehr Verstöße gibt es auch! Das ist ja logisch! Der Staat schafft sich also seine “Kriminellen” selbst! Und das mit purer Absicht! Und das bei den zeitlich und arbeitsmäßig überlasteten und personell unterbesetzten Polizeibehörden, Staatsanwaltschaften und Gerichten!

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    1995: Der Staat erwägt, das verschlüsseln von E-Mails zu verbieten, die Verschlüsselungsverfahren wie PGP zu verbieten. Das das (noch) nicht geschah lag nur am Einspruch der finanzstarken Wirtschaft, welche E-Mails mit vertraulichen finanziellen Informationen und Firmengeheimnissen an authorisierte Empfänger verschicken können will ohne das Dritte (Hacker und andere) das mitlesen können.

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    2009: Der Staat erwägt die SSL-Verschlüsselung zu verbieten!

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    80er Jahre: Die Zensiererei war schon immer, nicht erst seit es Internet gibt. In den 80er Jahren war es Video, die vielen Verbote, “Jugendschutz”-Bestimmungen, Ja sogar Erwachsenen-Verbote (Totalverbote); der Urheberrechtsklüngel, eeine Hexenjagd auf Leute die Videokassetten überspielen und an Freunde weitergeben, ja eine Verpönung und Beargwöhnung wenn ein Videorecorder zwei Scartbuchsen hat statt nur eine.

    80er Jahre: Das Verbot selbst allein für sich selber Videofilme zu überspielen wenn die Videokassete aus einer Videothek entliehen war.

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    70er Jahre: Schon in den 70er Jahren wurden harmlose Filme zenisert wie dsie Trickfilmreihe “Schweinchen Dick”, und die Stummfilmeihe “Die kleinen Strolche”. Bei Schweinchen Dick wurden entschärfende gesprochende Kommenentare eingespielt, und bei Die Kleinen Strolche fand man die Fimmusik(!) zu aggresiv und entschärfte sie durch eine langweilige Tingeltangelmusik!

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    80er Jahre: Die Zesnur der Videofilme, ja sogar Totalverbote!

    80er Jahre: “Indizierung”, was heißt, mit Werbeverbot! Für den Film durfte und darf nicht einmal mehr geworben werden!

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    80er Jahre: Das unsichtbar machen der Videotheken. Das Verbot Personen unter 18 herein zu lassen. Das Gebot das die Fensterscheiben zugeklebt sein müssen!
    Das stürmem von Videothelken. Wegen dem Jungenschutzklüngel und wegen der Totalverbote wurden die Videotheken fast ständig von Vertretern von Strafverfolgungsbehörden heimgesucht und es wurden ihnen Filme weggenommen. Die Strafverfolger gaben sich in den Videothken gegenseitig die Klinke in die Hand.

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    80er, 90er Jahre, fortlaufend: Das Treiben von Teilen der Verwertungsbranche wurde härter. Selbst wenn ein Pommes-Frites-Buden-Besitzer ein Kofferradio laufen lässt kann er Schwierigkeiten bkeommen und wird in Bedrängnis gebracht.

    Discotheken: Ebenso wird unsinnerweise verlangt, daß Discothekenbetreiber die Original-Schallplatte oder CD eines Musikstückes besitzen müssen statt nur eine Überspielungs in der Discothek laufen zu lassen. Als wenn die reine Urheberrechtsabgabe nicht genügen würde! Ein Hexenwahn!

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    80er Jahre: Öffentliche Instrumenten-Musik-Veranstaltungen: Bodenständigen Musikkapellen wird in die Notenblätter geguckt ob diese auch das gekaufze Original darstellen oder ob es Fotiookopien sind. Es wird unsinnigerweise verlangt, daß die Musikkapellen die Original-Notenblätter besitzen müssen! Als wenn die reine Urheberrechtsabgabe nicht genügen würde! Fotokopierautomaten werden von Teilen der Verwertungsbranche beargwöhnt. Ein Hexenwahn!

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    80er Jahre: Fotokopierautomaten werden von Teilen der Verwertungsbranche beargwöhnt. Man ängstigt sich das Leute mittels Fotokopierautomaten ganze Bücher fotokopieren könnten und lässt sich zu hysterischen Diskussionen hinreißen. Zu privaten Zwecken muss das doch erlaubt sein und bleiben, und niemand könnte doch fotokopierte Bücher schwarz verkaufen, wer würde denn solche Art von “Büchern” kaufen? Niemand! Die Leute wollen sich doch verständlicherweise ein richtiges Buch im Geschäft kaufen das auch aussieht wie ein Buch.

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    80er und 90er Jahre: Dann die Zensierung der neu aufgekommen Privatsender, wegen ihrer “brutalen Filme” und ihrer “Reality-Shows”.

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    80er Jahre: Plötzlich wollten Leute sogar Märchen zensieren, normale Grimms und Andersons Märchen, inmsbesondere natürlich die orientalischen Märchen um garusame Despoten und Sklavenhändler. Aber alle Märchen seien zu brutal, schilderten immerhin Körperverletzungen Freiheitsberaubungen und Morde, und das als Unterhaltungslektüre für Kinder. Diese Leute forderten allen Ernstes die Politiker auf, Märchen zu zensieren!

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    70er und 80er Jahre: Diverse Initiativen wollten Kriegsspielzeug wie Spielzeugpanzer und Zinnsoldaten usw. und Spielzeugpistolen und sogar Druck-Wasserpistolen(!) verbieten lassen!

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    80er Jahre Weitere Bevormundungen durch Maulkorbparagraphen: “Verherrlichung von Gewalt, “Volksverhetzung”, “… besonders grausame und in der Menschenwürde besonders grausame Dartstellungen …” und so weiter und so weiter …

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    80er und 90 Jahre und fortlaufend: die vielen Hausdurchsuchungen aus politischen Gründen, wo es um Links- und Rechtsradikalismus ging.

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    Ab 70er und 80er Jahre: Das zensieren von Flugblättern, auch damals schon diese Impressumshysterie, nur sprach man damals von “Verantwortlich im Sinne des Presserechts”, mit dem immerwiederkehrenden Kürzel “ViSdP”. Wer das nicht hatte, wurde belangt. Auch damals schon lauerten die Strafverfolger überall, nur ganze zwei Flugblätter in der Fußgängerzone an den Mann gebracht, schon war die Polizei da.
    Nicht einmal das nennen einer Postlagerkarten-Nummer (“PLK”) reichte aus, man verlangte den komplttehn Namen und Adresse zu sehen!

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    Schon ab den 70er Jahren kamen immer mehr fadenscheinige Verbote von Demosnstationen, immer mehr Einschränkungend es Demosnstrationsrechts. das wurde in den 80er Jahren immer schlimmer, ab 2000 total schlimm.
    Schon ab den 70er Jahren wurde die Durchführung von Demonstrationen immer mehr berschwert, es wurden die Teilnehmer gefimlt,

    es wurde in Vermummungsverbot mit umwicklen extra langer Schals um den Kopf oder über dfas fganze Gesicht gehende Motorradmützen (“Bankräubermützen”)eingeführt.

    ab den 80er Jahren wurden sie wurden zum vorzeigen ihres Personalausweises gezwungen, es wurde in gesetz eingeführt wonach Leute die von ihrem Recht auf versammlungsfreiheit und Demonastrationsrecht gebrauch machen immer ihren Personalausweis dabei haben müssen,

    Ab 2000: Und seit einiger Zeit (nach dem Jahr 2000) wurde auch eingeführt das Demosntrierende auch keine “unsichtbare” Vermummung mehr haben dürfen, also eine Kopfbekleidung die keine Vermummung ist, aber den Kopf dennoch unkenntlich macht, wie eine große Sonnenbrille, einen Parka oder Pulli mit Kapuze und die Kapuze übergezogen (aauch Kängerupulli oder Schlumpfjacke), und keine tief heruntergezogene Mütze oder Käppi! Das alles zielte darauf ab, Demonstrationen einzuschränken wweil unliebsam, die teilnehmer zu registrieren, insgesamt das demosntrieren unattraktiv zu machen, also zu erreichen das die Interessenten das teilnehmen als für sie gefährlich empfinden.

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    70er Jahre: Liunke Wohngemeinschaften wurden beobachtet, zuimindest beargwöhnt. linke Wohngemeinschaften waren oft auch erkennbar, es hingen weiße Bettlaken aus dem Fenster und drauf geschrieben “Atomkraft Nein danke”, oder “Für Frieden und Abrüstung”, oder das große Anarchie-A. Und entsprechende Aufkleber an der Wohnungstür. Wenngleich die linken Dissidenten sich meist zu plakativ äußerten und rein ideologisch vorgingen (mit Absicht einseitig), oder aber oftmals die Sachzusammenhänge nicht genau genug kannten, hatten sie in der Kernaussage aber recht. Sie wurden beobachtet und manchmal wurden ihre Wohngemeinscahften durchsucht.

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    ab 80er Jahre: Man wurde auch damals schon auf Schritt und Tritt überwacht, nicht erst heute wenn man im Interent ist. Man wurde überwacht wenn man in Blättchen inserierte. beim kleinsten Verstoß wurde der Inserent sofort angezeigt.
    Ebenso wurde man pausenlos überwacht beim besuchen von politischen veranstöatungen, und vor allem bei der teilnahme an Demosnstrationen.

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    ab 70er Jahre: Es wurden auch schon fleißig Telefone abgehört.

    ab 80er Jahre: Es wurden auch kleine Abhörgeräte in den Wohnungen versteckt, sog. “Wanzen”, wozu die Strafverfolger sich auch unbemerkt Zutritt zu der Wohnung verschafften.

    Es kam der sog. “kleine Lauschangriff”, und später dann der “große Lauschangriff”.
    Es kamen nach anfänglichen Protesten die dann verstummten Rasterfahndung und Schleppnetzfahndung.

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    ab 80er Jahre: Ständig wurden auch schon Bücher, Schallplatten und CD’s verboten, meist solche mit extrem rechtsgerichtetem Inhalt. Platten- und CD-Läden wurden regelrecht gestürmt! Bücher wurden beschlagnahmt!

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    ab 80er Jahre: Dann die Beschlganhame postlagernder Sendungen. Diese wurden den Abholern gar nicht erst ausgehändigt.

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    ab 70er und 80er Jahre: Und das Briefe anhalten. es wurden einfach Briefe abgefangen und geeöffnet und dann wieder zugeklebt und an den Empfäönger weitergeleitet. Das machte man hauptsächlich wenn es um etwas Linkes ging.

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    ab 70er und 80er Jahre: In den Discotheken die “unter 18″ Hysterie. da wurde ab 22 h abends per Leutsprecher ausgerufen das alle Jugendlichen unter 18 Jahren die Discothek sofort zu verlassen hätten. Die Discothekenbesitzer haben das sogar genau kontrolliert, haben sich sogar die Personalausweise zeigen lassen. Schon damals standen hohe Strafen darauf wenn ein Discothekenbesitzer dem Gebot der Aufforderung das alle unter 18 die Discothek verlassen müssen nicht nachkam, das konnte bis zur Entzieheung der Konzession gehehn!

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    ab 70er Jahre: Bei Sexfilmen und Sexbilder schwarze Balken über den Geschlechtsteilen.

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    In den 70er Jahren wurden Leuten die in Fußgängerzonen Büchertische mit politischem Infortmationsmaterial hatten die Materialien weggenommen unter fadenscheinigen Begründungen. Und man hat die Erlaubnisprozedur für das aufstellen von Büchertischen verschärft.

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    ab 80er Jahre: Die Ruhestörungshysterie begann, es kamen immer mehr Gesetze gegen laute Musik. Die ohnehin willkürliche und fragwürdige und unnötige Uhrzeitgrenze wurde von 22 h “Nachtruhe” teilweise auf 19 h vorgezogen, ja sogar auf den ganzen Tag ausgedent! Selbst Schützenfest und Kirmes mussten plötzlich schon um 22 h schließen! Das wird immer mehr verschärft!

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    ab 90er Jahre: Das ganze Gefasel, die Verbote von “Gewalltverherrlichend” begann, “Besonders grausame die menschenunwürdige verachtende Darstellung …”, also Zensur; die Political Correctness-Paragraphen kamen, Antidiskriminierungsgesetz, das Verbot der Ausschwitzlüge, und vieles mehr in der Art, was nichts anderes als Zensur ist, und zwar desahlb, weil es eben Bevormundung ist. Die Leute müssen ihre Meinung halt schon sagen dürfen, sonst ist es keine Demokratie!

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    80er Jahre. Ohne das das etwas an der hohen Gewaöltbereitschaft Jugendlicher und junger Erwachsener irgendetwas ändern würde, haben die Politiker die in Mode gekommenen asiatischen Kampfwaffen wie Wurfsterne die man bei Schülern auf Schulhöfen antraf verboten.

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    ab 80er Jahre: Plötzlich wurde vermehrt wieder der Blasphemieparagraph angewendet und auch eine Medien-Selbstzensur trat ein, wegen kirchenkritischer, vor allem papstkritischer Äußerungen, aber auch wegen, man glaubt es kaum, kritischer bzw. karikaturenhafter Darstellungen über den Islam (die Mohamed-Karikaturen).

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    In den 70er und teilweise noch in den 80er Jahren gab es bei verbotenen sexuellen Handlungen, die damals als Devianz, deviat, bezechnet wurden, auf angeblich freiwilliger Basis zweifelhafte Gehirnoperationen, bei denen bei dem Betreffenden der Sexualtrieb “umgepolt” oder nur gedämpft werden sollte. Stereotaktischer Eingriff, und Jahre davor, plumper, Leukotomie! Beides, Stereotaktischer Eingriff, und vor allem Leukotomie verstümmt den Betreffenden neurologisch und psychisch, er verflacht, empfindet kaum noch Emotionen, nimmt nicht mehr richtig teil, ist “weggetreten”, “umnachtet”. Auch körperliche Beschwerden können eintreten, Verlust des optischen Gedächtnisses, Diabetes Insipidus, u.v.m. (Egmont R. Koch Chirurgie der Seele). Es werden mittels des Stereotaktischer Eingriff absichtlich bestimmte Regionen im Gehirn von denen man annimmt das sie mit dem Sexulatrieb zu tun haben zerstört, und gleichzeitig auch solche Regionen die man eigentlich nicht zerstören wollte.
    Zudem gab es für diese Art Delikte als pseudofreiwillieg Massnahme die echte oder die chemische Kastration mittels operativer Kastration oder mittels Cyproteronazetat, einem Testosteronantagonisten.
    Und zur Begutachtung gab es die diskriminierenden “Ableitungstechniken”, die Phallographie bzw. Penispletismographie, wo Messsensoren am Penis des Betrrffenden angebrachjt wurden die den Grad der Erektin maßen wähernd dem Betrffenden per Dia verschiedene sexuelle und “pornographische” Bilder gezeigt wurden. Das diente dem zweck der “Überführung” des “Täters” und der Begutachtung des “Grades seiner Krankheit”.
    Denn jegliche sexuelle Kontakte und Phantasien abseits der klassisceh Mann-Frau-Sexualität im Erwachsenenalter wurde von etlichen Politikern, Juristen und Medizinern als krankhaft und behandlungsbedürftig angesehen.

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    Ab den 90er Jahren wird das unseelige Abmahnunwesen und das Unterlassungserklärungenunwesen eingeführt. Damit können Leute die sich irgendwie auf den Schlips getrene fühlen das was sie wollen erzwingen, eil der Bedrohte sofort viel geld bezahlen muß. Das hat zur Folge das Betroffene den Rechtsweg gar nicht in Anspruch nehmen sindern sich sofort beugen! Das ist eine Aushöhlung des Rechtsstaatssystems. Das ist von den Poitikern und vonb der “Wirtschaft” natürlich so gewollt! Und etliche Anwälte verdienen auch darn. Das ist Mißbrauch der Jurispridenz!

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    Ab 2000 wurden auch Casinos und Glücksspiel in bestimmter Form verboten, das betreiben, und das teilnehmen! Es gibt zwar seit je her bei Glücksspielen auch Betrug, aber Glücksspile, Poker, Casinos, besteimmten Forrrmen davon, ganz verbieten? Jeder ist doch seines Glückes Schmied! Wer sich übers Ohr hauen lassen will der soll das auch dürfen! Es reicht ja wenn man Warnhinweise ausspricht!

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    Ab 2000 nehmen Bücher- und Zeitschriftenverbote zu, vor allem Bücherverbote. Und zwar wegen Mißbrauchs der Deliktform der Äußerungsdelikte. Da bewirken Leute, Firmen und Institutionen die sich subjektiv auf den Schlips getreten fühlen unter Bemühung des unseeligen Abmahnunwesens usw. das bestimmte Bücher nicht mehr weiter verbreitet werden dürfen! Die Folge davon ist, das manche Verlage Bücher die kritisch sind gar nicht mehr herausbringen, oder sie kürzen, oder sie wieder zurückziehen, aus Angst vor der Abmahnerei und folgenden Klagen! Durch all das hat die freie Presse Schaden genommen!

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    Ab 2000 wurde auch das in D ohnehin übertrieben strenge Waffengesetz noch mehr verschärft. Es hatte wieder mal eine Attentastssereie von Jugendlichen stattgefunden. Sowas gab es immer schon, schon vor Jahrhunderten. Aber der Staat hat das waffengesetz derart verschärft, daß jetzt erst Personen ab 23 Schusswaffen gegen Waffenschein (der immer schon schwer zu bekommen war) haben dürfen. Das ist ein Verstoß gegen die Grenze des Volljährigkeitsalters! Wenn jemand schon 18 ist, stehen ihm logischerweose auch alle Rechte deess Erwachsenen zu! Da kann man nicht einfach Altersgrenznen einführen die noch höher liegen! Wie weit sollte das gehen? das leute besteimmte sachen erst ab 30 tun dürfen, oder ab 40??
    Und sogar Schreckschußpistolen hat man quasi verboten, sie müssen nun registriuert sein un die Betreffenden benötigen dafür einen Mini-.Waffenscheoin, so wie es ja auch einen Mofaführerschein gibt.
    Eine Waffe ist doch ansich harmlos; eine Waffe wird nur zur Waffe in der Hand eines Menschen, das gilt auch für eibnfache Küchenmesser! Will der Staat eines Tages auch einen Waffenschein einführen für Küchenmesser und Kartoffelschälmesser?

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    Ab 2009: Nach den ohnehin Anfang der 80er Jahre extrem verschärften “Jugenschutz”-Bestimmungen, wurde diese in den 90er Jahren und nach 2000 nochmals extrem verschärfte, jetzt auch für Videospiele (“Killerspiele”) und Anderes; und es wurde wieder das diskriminierende, bei Fernsehssndungen, “Diese Sendung ist für Jugendlichze nicht geeignet” wieder eingeführt, und zudem Pflicht zu Altersangaben bei Filmen in Fernsehzeitschriften, was es in den 60er Jahren auch schon gab. Bevormundungen ohne Ende!

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    Ab 2000: Die Drogen- Tabak und Alkoholhgesetze wurden verschärft, statt sie zu liberalisieren, wo man Drogen usw. doch ohnehin nicht vehindern kann! Auch da muß gelten, das jeder seines Glückes Schmied ist und das recht hat auch seine Gesundheit zugrunde zu richten. Man kann dem Aufklärung entgegensetzen! Während solche Verbote füpr rauschdrogen noch verständlich sein mögen, sind soe für Alkohol und Tabak aber überzogen. Man hat bestimmte Alkoholika, die insbesondere von Jugnedlichen kosumiert wurden, ganz verboten (z.B. “Alco-Pops”), und man hat die Altersgreznen dafür heraufgesetzt, und dies auch für Zigaretten! Statt ab 16 darf man nun nur noch erst ab 18 rauchen. Ansich darf es Alkohol- und Tabakverbote übrehaupt nicht geben! Das ist, trotz gesundleitlicher gefährdung, ein Eingriff in Grundrechte! Das Takakverbot fürt Jugendliche ist auf die Spitze getrieben worden, mit elektronischen Nachweissystemen für Zigarettenautomaten.

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    ab 80er Jahre: Führerscheinentzüge sogar bei Fahrradfahren wurden eingeführt, also Zweckentfremdung von Führerscheinentzug!

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    Ab 2000 wurden selbst langsame motorgetriebene Zweiräder wie Mofas und Fahrräder mit Hilfsmotor unter eine Art Führerscheinpflicht gestellt! Jetzt braucht man für ein eindfaches Mofa das nur 25 Std/km fährt und kaum geredeauslaufen kann ohne zu eiern einen Führerschein! das ist der Gipfel!

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    Und ab 2009 ungefähr werden Führerscheine nur noch zeitlich befristet ausgestellt! Das heiß0t, jeder der einen Führerschein hat verliert ihn unweigerlich nach ein paar Jahren, weil das ohnehin abstrakte theoretische Wissen, z.B. über die Berechnung von Bremswegen, jeder normale Mensch nach einiger Zeit vergisst. Das muß dann jeder erst neu wieder lernen. Eine ungeheure Diskriminierung der Autofahrer ist das!

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    2009: Jugendlichen wird der Besuch von Solarien verboten!

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    2009: Party-Heissluftballons, fliegende Partylaternen werden verboten! Schikane!

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    ab 1988: Die Mißbrauchshysterie auch ohne Internet, nämlich bezogen auf Sexzeitschriften und Pornohefte und die Annoncen von privaten Lesern, und manche ganz normaloe monatlich oder wöchentlich erscheinende Annoncenzeitungen. Da stand dann z.B. “gerne jünger”, oder “für Kenner”, oder “Suche Frau, Kind kein Hindernis”. Darunter verstand der Staat das, manchmal war es auch so, kleine Mädchen gesucht wurden. Oder da stand “Mutter-Tochter”, gerne abgekürzt mit “MuTo”, gemeint war dann vor allem die Tochter, mithin eine kleine. Oder da stand wirklich ab 18, damit war aber oft gerade UNTER 18 gemeint.
    Da waren die Strafverfolgungsbehörden total hinterher. Schon schnell verschwanden diese Annoncen. Aber die meisten Menschen verstanden diese Annoncen auch sowieso nicht.

    90er Jahre: Die Änderung der Postordnung. Danach wurden Postlagerkarten abgeschafft und noch vorhandene Postlagerkarten verloren ihre Personengebundenheit, jeder der die Nummer kannte konnte die Post darauf hi n abholen. das hatte der Staat gemacht um das sich Post auf postlagernde Weise zuschicken zu lassen unattraktiv zu machen.

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    90er Jahre: Die Hexenjagt auf BTX, dem internetähnlichem Mailboxsystem der Post, später telekom. Später in Datex-J umbenannt. Die Hysteriker sahen auch im BTX ständig Fälle von Missbrauch. Die Sexkontakteanbieterfirmen im BTX reagierten ebenso hysterisch und zensierten nun ihre Teilnehmer bei jedem falschen Wort – genau wie es heute die Internetfirmen tun.

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    80er Jahre: Für Videokassetten tauchten die ersten Überspielsperren auf.

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    ab 80er, spätestens 90er Jahre: Auch Hausdurchsuchungen waren schon an der tagesordnung, auch unbegründete und später als unrechtmäßig erklärte Hausdurchsuchungen. Das geschah auch damals schon mit Kalkül, zum zweck der Einschüchterung. Diese wurden und werden aber fortgesetzt, eben rein zum Zweck der Einschüchterung.

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    Ab 2000: Anlasslose Kontrollen auf der Straße usw. werden eingeführt, sog. verdachtsunabhängige Kontrollen. Reine Schikane!

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    Die Frankfurter Schule sollte Maßstab für die Ethik sein, ganz gewiss nicht Spießer, Normalbürger, erst recht nicht die Wirtschaft und die Politiker:

    Die wenigen progressiven Psychologen (Antipsychiatrie; Neue, oder kritische Psychiatrie; Humanistische Psychologie) lehnen den platten Normalitätsbegriff ab. Sie betonen die negativen Aspekte der sogenannten Normalität. Der Normalbürger ist eben nicht der Inbegriff für geistige Gesundheit, sondern die Inkarnation der Mittelmäßigkeit, eine jämmerliche Existenz und alles andere als ein nachahmenswertes Vorbild.
    Was man so Normalbürger nennt, ist ein Produkt aus Biedermannstum, Verdrängung, Verleugnung, und andere destruktive Formen.
    Siehe dazu auch K.H.Deschner über Asketen, Hedonismusfeindliche, Selbstkasteier, Apologeten des Aberglaubens und der Antiaufklärung, „arme Narren“.

    Unsinnige Gebote

    Die Konservativen praktizieren so viele irrationale Verbote und irrationale Gebote und weigern sich zudem, diese zu erläutern. Irrationale Gebote, die sich ja auch gar nicht erläutern lassen, weil sie ja unsinnig sind. Und zudem Verbot, diese unsinnigen Verbote und Gebote zu hinterfragen. Verbot, diesen Unsinn aufzudecken. Übermittlung von Irrationalitäten. Siehe auch Double-Bind-Effekt.

    Die meisten Menschen verwenden sehr viel Energie darauf, dem übertriebenen „Anpassungs“-Druck zu genügen. Sie verbiegen sich total, tun alles, um diesen übetrtriebenen Anforderungen nach „Anpassung“ nach zu kommen. Das macht krank. Und das läuft automatisch ab, als Automatismus, das merken die noch nicht einmal! Das macht erst recht krank! Das ist einer der wichtigsten Gründe für die Entstehung von psychischen Krankheiten, und für die Entstehung von Biedermannstum/Spießigkeit, und von Gewalttätigkeit.

    Der Fortschrittliche benennt die Mißstände offen, erlebt das offen, thematisiert es. Die Spießigen/Konservativen erleben das nicht bewußt, nur vage, schlucken das ‘runter („verdrängen“). Dadurch rumort das dann im Innern, und läßt diese Leute so werden wie sie sind, so spießig, so „zu“, so anpassungsfanatisch, so verkorkst.

    Der ständige Druck, die ständige Bemühung „normal“, „angepaßt“ zu erscheinen, die Anstrengung dafür, kann so aufreibend sein, daß sie körperliche und seelische Störungen hervorruft. Es ist vernüftiger, sich dem zu verweigern und selbtständig, also emanzipiert zu handeln. Das bringt dem Betroffenen zwar mehr Ärger, aber macht weniger krank.

    Der von allen Bindungen befreite Mensch setzt den Sinn
    des Lebens selbst, trägt die totale Verantwortung.
    Jean-Paul Sartre

    Die Urteilsbildung ist beeinträchtigt

    Wirkliche Aufklärung ist schwierig, weil die Masse ja falsch informiert wird durch die Medien und durch die Mehrheitsvertreter und durch die Politik. Die meisten Menschen sind gar nicht urteilsfähig, sie werden eingelullt von den Medien welche nie die ganze Wahrheit mitteilen, immer etwas weglassen, gerade aber das Wichtigste weglassen, filtern. Die Wahrheit über gesellschaftliche Zusammenhänge sollen die Leute ja nicht erfahren, so fungieren die Medien und die Politiker als Nebelwerfer, Nebelbomben. Die Urteilsbildung ist so stark beeinträchtigt.

    Die Machthabeneden und die Medienvertreter besitzen eben nicht immer wirklich fachliche Autorität, Können, Kompetenz, sondern nur „Autorität“ im Sinne von herrschen, also Macht; sie haben halt nur sozialen Status, Titel, Orden, feine Anzüge. Sie fungieren als sogenannte Respektpersonen, genauso wie es Kindern ja auch eingeredet wird.
    Politiker werden in einer Demokratie zwar „gewählt“, aber meist nur aufgrund ihres Aussehens, aufgrund ihrer photogenen Erscheinung, und aufgrund ihres Geldes das sie für ihre Wahlpropaganda ausgeben können. Die Bevölkerung ist nie richtig informiert, sie sieht nur das Bild, welches PR-Spezialisten, Werbebüros, von den politischen Kandidaten entwerfen und den Leute einreden.
    Jedenfalls besteht die Kompetenz der Politiker und der Wirtschaftsfuzzies meistens nur aus Titeln, großartig klingenden Namen und Bezeichnungen.

    Titel und ggf. Uniformen gaukeln den Leuten Kompetenz vor, in Wirklichkeit sind Titel und Uniformen, Abzeichen und Orden und teure Anzüge nur ganz primitive Symbole, archaisches, wie bei Stammenshäuptlingen und Medizinmännern, nur neuzeitlicher.

    Im Privatleben würde nur ein Wahnsinniger völlig untätig bleiben wenn seine Existenz bedroht würde; doch die für das öffentliche Wohl Verantwortlichen, also die Politiker und die Wirtschaftsleute, unternehmen praktisch nichts, und diejenigen die sich ihnen anvertraut haben, die bürgerlichen Leute, lassen sie gewähren. Wenn das kein Wahnsinn ist! (Siehe auch E.Fromm)

    “So wie die Schafe einzeln nicht leicht gehorchen, aber zusammen miteinander dem Hirten gerne folgen, ebenso laßt Ihr Euch, wenn Ihr zusammenkommt, von Leuten, die Ihr gewiß nicht in Euren Angelegenheiten zu Rate ziehen würdet, willig leiten.”
    (Plutarch, Biographien: Marcus Cato Censor, 8)

    Definition was spießig ist, und was Nörgler von Gesellschaftskritikern unterscheidet

    Spießigkeit steht für Biedermannstum, für übertriebene, sinnnlose Knigges, für verweisen auf unsinnige Äußerlichkeiten, für Betonung von nebensächlichen Dingen und Unterbewertung von eigentlich wichtigen Dingen. Spießer beißen sich immer an Nebensächlichkeiten fest. Doppelmoral.

    Wenn in einem für ein bürgerliches Publikum gedachten Theaterstück, einem Volksstück, das Biedermannstum, das Spießige, mal auf die Schippe genommen wird, „persifliert“ wird, lachen zuschauende Biedermänner herzlich über die Schoten, die Pointen, finden das Theaterstück also durchaus gut. Sie merken nicht, daß sie selbst das ja sind. Sie merken nicht, daß sie selbst gemeint sind.
    In einer Kleinstadt wurde ein Theaterstück aufgeführt, wo es um Liebe ging mit einem sexuellen Verhältnis, und um die Spießigkeit der Verwandten und der Nachbarschaft angesichts dieser Liebschaft. Die Zuschauer lachten und schlugen sich auf die Schenkel vor lachen, aber sie kamen nicht darauf, daß sie ja gemeint sind.
    Das ist bei Spießern typisch. Sie merken nicht, wenn ihnen auf kultureller Ebene der Spiegel vorgehalten wird. Bzw. einige merken es, aber schieben das schnell wieder bei Seite.
    Spießer merken was man meint erst dann wenn man es ihnen richtig sagt, wenn man es ohne „Theater“ sagt, also sachlich und mit Beispielen, wie z.B. in diesem Buch. Dann merken sie es. Aber dann sind sie auch „eingeschnappt“.

    Streit entsteht bei Biedermännern fast nur wegen Kleinigkeiten. Diese Leute sind engherzig, sind schnell grundlos eingeschnappt. Streit entsteht oft nicht aufgrund inhaltlicher Dinge, sondern mehr wegen unwichtiger, subjektiver Dinge, also aufgrund kleinlicher Denkmuster.
    Ganz unwichtige Sachen veranlassen die Leute, eingeschnappt zu reagieren. Die verlangen von anderen, Rücksicht zu nehmen auf irrationale Dinge, Subjektivitäten, auf irgendeine selbstgestrickte (N)etikette.
    Die tragen dann lange nach, oder sogar für immer, aber völlig ohne Grund.
    Dieses grundlose, unwichtige, scheint denen absolut wichtig zu sein.
    Die ziehen sich immer irgendetwas an, ziehen sich etwas an womit sie gar nicht gemeint sind, zumindestens nicht persönlich gemeint sind, irgendein kleinliches Gehabe für nichts („eingeschnappt“).
    Diese Spießer stehen immer so auf Rituale, auf Sakrales; sind immer für Formales. Es ist halt Erziehungsballast. Zudem ist es auch ein archaischer Überrest, urmenschenhaft weitervererbt (Genom).

    Die strukturelle Gewalt mit ihren perfiden und abgefeimten, zu allermeist für Außenstehende unsichtbaren, aber auch manchmal offenen Auswirkungen, die Makroebene, wird repräsentiert von der Masse, der „Mehrheit“, und insbesondere von den Histrionikern und den Narzißten, deshalb ja die berechtigte Kritik an eben diesen.
    Und Kritik an dem Narzißtischem ziehen sich die Narzissten natürlich an. Wem der Schuh paßt, der zieht ihn sich an.

    Mit diesen spießigen Erwartungen rechnet ein aufgeschlossener, fortschrittlicher Mensch aber nicht, soetwas vergisst ein aufgeschlossener Mensch immer wieder, und findet auch, daß man sich nach soetwas nicht richten muß, und tut es dann auch nicht – oder kann das auch gar nicht, rechnet auch nicht damit; rechnet nicht ständig damit, daß von dem anderen wieder so etwas kleinkariertes kommt.

    Es ist auch völlig absurd, im Würgegriff leben zu müssen, kein Wort sagen zu dürfen, mit angezogener Handbremse fahren zu müssen, mit Denkverbot. Das sind tiefste Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte.

    Man muß das Falsche vom Richtigen auseinanderhalten können!

    Der Spießer legt großen Wert darauf, seine Pflichten redlich getan zu haben, das läßt ihn ein “gute Gewissen” haben. Das ist ansich nicht schlimm, aber der Spießer ist engherzig dabei, hat einen niedrigen Horizont, ist niveaulos, trägt Scheuklappen. Der Spießer genießt das, was er hat, in seiner anspruchslosen, primitiven Art. Der Spießer ist genügsam, ist sich selbst genug, weil das Niveau seiner Ansprüche so niedrig ist. Das ist die Mittelmäßigkeit und Beschränktheit des Spießbürgers. Ein Spießer ist engherzig und kann (muß nicht) zu einem spießigen Nörgler werden, was meint, auf Gleichschaltung bedacht. Spießer messen dann nur mit ihren kleinen Maßstäben und lassen keine anderen gelten. So wird, durch seine Enge, der selbstzufriedene Spießbürger zum kleinlichen, moralisierenden Aufpasser, zum “Philister”. Spießer verstehen nicht, daß jemand auch ehrenwert sein kann der anders lebt als sie.

    Ein Spießer hat keine Lust, sich mit den Intelligenteren, Progressiveren zu beschäftigen, denn er kann sie aufgrund seines kleinen Format nicht begreifen, und da er es nicht kann, will er es meist auch nicht. Spießer sind Gesellschaftskritikerhasser. Sattheit und Nörgelei stellen nicht unbedingt einen Widerspruch dar; denn das nörgeln des Spießers ist nichts Gesellschaftskritisches, kein Konjunktiv, kein kritisieren von Mißständen, sondern ein meckern gerade über kritisches Denken und Verhalten, ein bürgerliches kritisieren der berechtigten Kritik fortschrittlicherer Menschen an der Gesellschaft oder an technischen Rückständigkeiten, ein beschimpfen der Aufgeklärten. Der Progressive wird am liebsten „Revolutionär“, das aber ist ein Wesenszug, der dem Spießbürger ganz fremd ist. Deshalb sind fortgesetzte Kritik üben an Zuständen und nörgeln nicht dasselbe. Es ist wichtig, dies auseinanderzuhalten. Spießer sind Gesellschaftskritikerhasser, so kann man es nennen.

    Nicht jeder Spießer ist auch bürgerlicher Nörgler, es gibt auch Spießer die sich aus allem heraushalten, auch aus Kritik an Kritikern. Diese Leute sind wenigstens noch erträglich, sie sind zwar schwerfällig, phlegmatisch, aber sie tun auch wenigstens ihrem Mitmenschen nichts an; sie tragen aber indirekt dazu bei, daß die Zustände/Mißstände so bleiben, durch ihre Lethargie.

    Der Spießbürger, auch der nörgelnde, fühlt sich meist wohl in seiner Existenz, und er will vor allem, daß alles so konservativ bleibt wie es ist. Und fühlt sich ein Spießer nicht wohl in seiner Existenz, dann erhofft er sich die Lösung ausgerechnet durch etwas Konservatives, wählt dann eine noch konservativere Partei als er es ohenhin schon tut, statt darauf zu kommen, daß Hilfe nur durch Humanität, durch Humanismus, durch richtigen gesellschaftlichen Fortschritt zu erwarten ist.

    Der Spießer nennt sich unpolitisch und ist Wegseher, steckt den Kopf in den Sand um nicht Augenzeuge politischer Zustände, Mißstände, sein zu müssen.

    Ein Spießer ist ein Mensch mit einem engen Horizont und von kleinem Persönlichkeitsformat, verständnislos und engherzig. Der Spießer ist phlegmatisch.

    Das sprechen mit Spießern strengt so an. Denn der Spießer versteht ja nichts, oder will nichts verstehen. Darauf ist man nicht gefaßt. Man spricht mit jemandem, aber man hat das Gefühl, daß da niemand ist. Es ist so, als spricht man mit einer hohlen Nuß. Das frustriert ungemein, und das strengt auch an. Hinterher ist man immer ganz fertig. Der Spießer sagt aber das gleiche von seinem Gegenüber: „Puh, was ist das mit dem anstrengend!“ Kein Wunder, Spießer können einigermaßen logisch strukturierten, kritischen Gedankengängen ja nicht folgen, bzw. sträuben sich dagegen, das ist für sie natürlich Anstrengung.

    Die Auswirkungen dieser ständigen Nadelstiche

    Der Fortschrittliche benennt die Mißstände offen, erlebt das offen, thematisiert es. Die Spießigen/Konservativen erleben das nicht bewußt, nur vage, schlucken das ‘runter („verdrängen“). Dadurch rumort das dann im Innern, und läßt diese Leute so werden wie sie sind, so spießig, so „zu“, so anpassungsfanatisch, so verkorkst.

    Die größten Schweinehunde sind diejenigen, die
    die Wahrheit kennen, aber sie nicht sagen.
    Berthold Brecht

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    Eine aufklärungsvermittelnde Redensarten- und Quellen-Liste:
    (Auszug; ca. 50 Autoren)

    Gesellschaftskritik / Soziales:

    Deschner, Karl-Heinz, (Das Kreuz mit der Kirche)
    Fehring, Bruno, (Sexualität)
    Gysi, Gregor, (PDS)
    Riemann, Fritz (Grundformen der Angst)
    Bick, Claus (Neurohypnose, Skalpell der Seele)
    PDS
    Jungdem./Junge Linke
    Zehetbauer/Steck (Chemie für die Seele)
    Langbein, Martin, Weiss (Bittere Pillen)
    Dörner/Plog (Klaus Dörner) (Irren ist menschlich)
    Kant
    Voltaire
    Abbot, Edwin (Flachland)
    Hegel
    Wallraff, Günter
    Adorno, Theodor
    Horkheimer, Max
    Marcuse, Herbert (Der Eindimensionale Mensch)
    Habermas [der frühe Habermas]
    Finzen, Asmus (P