Samstag App Fieber:
podcast.de, DB Locator, autistVZ

In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.

Dieses Mal: podcast.de – ein Podcast-Portal in neuer Version; Twitter DB Locator – via Twitter Leute im selben Zug finden; und autistVZ – in aller Ruhe nichts tun.

podcast.de
podcast.de
Das Podcast-Portal podcast.de hat zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, hat sich aber vor kurzem rundum erneuert. Die Navigation wurde aufgeräumt und die Startseite ist jetzt vollständig personalisierbar. Nach dem Modul-Prinzip lassen sich die Elemente und Themenblöcke zusammenstellen, die einen interessieren.

Ein Besuch, um ein bestehendes Interesse an Podcasts aufzufrischen oder um die Welt der Podcasts zu entdecken, lohnt sich sicher.

dblocator
dblocator
Der Twitter DB Locator ist ein kleine Anwendung für Twitter, die Twitternutzer darüber informiert, wenn andere Twitternutzer im selben Zug sitzen.

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Schadsoftware via Xing:
Vom Hackerangriff, der keiner ist

Xing wurde Opfer eines Hacker-Angriffs – zumindest in der Theorie von N-TV. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

Es ist immer ein Problem, wenn etablierte Nachrichtenportale versuchen, ihren Lesern stark technische Themen näher zu bringen. Nicht selten bleibt die Wahrheit dabei auf der Strecke.

So auch beim aktuellen Fall von Phishing-Mails, die über das Social Network Xing verschickt werden. Die E-Mail versucht nach üblichem Muster, Nutzer über den Klick auf einen Link zu einer externen Site zu leiten, auf der über eine exe-Datei Schadsoftware auf den Rechner geladen wird.

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Linkwertig:
Netzpolitik, Rivva, txtr

Netzpolitik
Netzpolitik.org hat die im Bundestag vertretenen Parteien Fragen zur Netzpolitik gestellt (unter anderem Three Strikes und Netzneutralität). Nun liegen die Antworten vor.

» Antworten der Parteien zur Netzpolitik : netzpolitik.org

Bürgerrechte
Dazu passend, der Rechtsanwalt Thomas Stadler über den Abbau der Bürgerrechte:

Beim Thema des Schutzes der Bürgerrechte muss man vielmehr von einem Totalversagen aller im Bundestag vertretenen Parteien sprechen.

» Internet-Law: Das Bürgerrechtsvakuum

Rivva
Der deutsche Memetracker Rivva bekommt bald einen personalisierten Aggregator für Twitter und dort gepostete Links.

» Rivva Blog » Boat behind

txtr

Etwa einen Monat bevor txtr sein Lesegerät txtr Reader auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellen wird, hat das Berliner Unternehmen gestern den dazu gehörigen eBook-Shop online gestellt. Analog zum Kindle Store werden Besitzer des Lesegeräts hier direkt über den Reader eBooks kaufen und übers E-Plus Netz downloaden können.

» txtr Store online » lesen.net

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nachrichten.de:
Das Google News der Guten

Tomorrow Focus lanciert mit nachrichten.de einen Aggregator für Nachrichten. Die Seite ist nett, demonstriert aber auch die selektive Weltwahrnehmung der Verlage.

Die Tomorrow Focus AG hat nach dem Finanzportal Finanzen100 nun auch den Nachrichten-Aggregator nachrichten.de gestartet.

Moment, war da nicht unlängst was? Gehört Tomorrow Focus nicht zum Medienhaus Burda, geleitet von jenem Hubert Burda, der die letzten Wochen mit Verve bei jeder passenden Gelegenheit Google News anklagt, weil dieses durch das schamlose Aggregieren parasitär Wert aus dem Qualitätsjournalismus der Medienhäuser saugt?

Aber zunächst zu nachrichten.de: Die Seite ist gut, vielleicht sogar besser als Google News.

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Blick hinter die Kulissen:
Google ist anders

Interessante Einblicke in die Arbeitswelt bei Google in diesem Artikel:

Alles wird über Peer Reviews überprüft. Nicht nur Code wird so kontrolliert. Auch neue Einstellungen und Beförderungen laufen über Peer Reviews. Wenn die Entwickler sich gegenseitig mit Peer Reviews in jeder Arbeitssituation kontrollieren, was machen dann die Manager bei Google?

Interessanterweise wird in dem Artikel auch herausgestellt, dass die Entwickler sich mehr oder weniger frei entscheiden können, wofür sie arbeiten wollen. Was niemand machen will, wird nicht erledigt.

Sicher wird es nicht ganz so extrem in der Realität aussehen. Aber das würde vieles von außen Unerklärliche erklären: Warum Google etwa Startups wie Dodgeball kauft und dann eingehen lässt.

(Foto: Yodel Anecdotal; CC-Lizenz)

Readtwit:
Gepostete Links der Twitterfreunde
als Feed

Readtwit extrahiert die geposteten Links der Twitter-Freunde und macht sie als RSS-Feed abonnierbar.

readtwit
readtwit

Am Montag hatten wir uns gefragt, ob GoogleReader das Twitter für Links werden kann. Vielen Twitter-Nutzer kennen das:  ihre Freunde auf Twitter posten ab und an interessante Links, sie bekommen sie aber nicht mit, weil diese Links unter den Tweets der anderen begraben werden. Nicht mehr.

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Linkwertig:
Pubsubhubbub, Android, Twitter

Facebook
Facebook erreicht die 300-Millionen-User-Grenze und hat nach eigenem Bekunden den Break Even erreicht.

» Facebook Crosses 300 Million Users. Oh Yeah, And They Just Went Cash Flow Positive.

Der Guardian schlüsselt auf, womit Facebook Geld verdient:

Das selbst umgesetzte Werbesystem, bei dem Werbetreibende direkt auswählen können, welche Zielgruppe sie ansprechen wollen, und virtuelle Güter.

» How exactly is Facebook making money? | Technology | guardian.co.uk

Pubsubhubbub
Dr. Web erklärt das Echtzeit-Protokoll.

» Pubsubhubbub: Feed-Push für Alle| Dr. Web Magazin

Google Android

Die Version 1.6 von Android hat einige Verbesserungen, wobei man sich vor allem die Suche zur Brust genommen hat.

» Google Android: Neue Version im Anmarsch » neuerdings.com

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Redbeacon:
Die Gewinner der TechCrunch50

Ein Marktplatz für Dienstleistungen wird zum vielversprechendsten Startup der TechCrunch50 gewählt.

Die letzten zwei Tage durften sich 50 Startups auf der TechCrunch50 präsentieren. Am Ende der Veranstaltung haben die beiden wohlwollenden Diktatoren Michael Arrington und Jason Calacanis mit Redbeacon den Sieger gekürt.

Redbeacon ist ein Marktplatz für Dienstleistungen. Wer Dinge erledigt bekommen möchte, kann Aufträge ausschreiben; interessierte Dienstleister können sich darum bewerben.

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Linkwertig:
Magento, Fast Flip, Facebook, ShopStyle

Burda und Springer und Google

Guter Artikel über die Widersprüche zwischen Aussagen und Verhalten von Verlegern wie Burda:

Hubert Burda hat der Suchmaschine Google eine „schleichende Enteignung” der Verlage vorgeworfen und der Springer-Verlag gehört zu den Unterzeichnern der „Hamburger Erklärung”, die den Suchmaschinen vorwirft, den Verlagshäusern einen fairen Anteil an ihren Umsätzen vorzuenthalten. Gerade Burda und Springer haben ihre Internetseiten aber besonders gut an Google angepasst; keine anderen Verlage füttern die Suchmaschine so gut mit Inhalten.

» Burda und Springer sind die größten Google-Profiteure unter den Verlagen

Magento
Immer mehr E-Commerce-Angebote setzen die Open-Source-E-Commerce-Plattform Magento ein.

» Exciting Commerce: Magento als Basis für innovativere Shoppingkonzepte

Google Fast Flip
Matthias Schwenk hat sich Fast Flip angeschaut, bei dem Google ganze Nachrichtenseiten zum ‘Blättern’ dargestellt werden.

» Google Fast Flip: Ein Kaninchen für die Verlage — CARTA

Google und Data Portability

Mit der “Data Liberation Front” bietet Google Schnittstellen zum Austausch von Nutzerdaten – im ersten Schritt zwischen Google-Diensten, in Zukunft auch für Facebook und Co.

» Soziale Netzwerke: Die Google-Schnittstelle – taz.de

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Linkwertig:
Bing, Typepad, Last.fm, Skype

Bing
Microsofts Suche Bing bekommt eine neue visuelle Suche.

» Bing – Visual Search – Why type when you can see it?

Auf labnol.org findet man einige interessante Einsatzzwecke für die neue visuelle Suche.

» Meet an Awesome Search Engine for iPod Touch and iPhone Apps – Bing

Verlage und soziale Netzwerke
Peter Schink, bis vor kurzem verantwortlich für den Auftritt von Welt Online, im Interview:

Tatsache ist, dass vor allem soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook von den Verlagen noch zu sehr als Spielwiese aufgefasst werden, die dahinter stehenden umwälzenden Veränderungen der Kommunikationsgewohnheiten aber unterschätzt werden.

» Medial Digital – “Für Verlage sind soziale Netzwerke noch zu sehr Spielwiese” – Interview mit Peter Schink

Typepad
Nach WordPress ist jetzt auch Typepad im Echtzeitweb angekommen. Typepad unterstützt das Echtzeitweb-Protokoll Pubsubhubbub.

» World’s Largest Paid Blogging Platform Goes Real-Time

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