eBay verkauft 65 Prozent von Skype

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eBay stösst Skype wie im April angekündigt ab. Allerdings nicht über einen Gang an die Börse. Skype wird an eine private Investorengruppe verkauft. 65 Prozent gehen für 1,9 Milliarden US-Dollar in Cash an die Investorengruppe Silver Lake, Index Ventures, Andreesen Horowitz (ein neuer Fund von unter anderem den Netscape-Gründer Marc Andreesen) und das kanadische CPP Investment Board. Die übrigen Prozent verbleiben bei eBay.

eBay zahlte 2005 rund 2,6 Milliarden US-Dollar für Skype. Der heutige Verkauf bewertet Skype mit rund 2,75 Milliarden US-Dollar.

Das eBay-Management hat sich mit Skype nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wie Om Malik auf GigaOm ausführt.

Jetzt da Skype wieder auf eigenen Füßen steht, könnte es endlich zu neuen Höhen finden. Wir hatten über die Möglichkeiten von Skype im Januar geschrieben:

Trotz des aus heutiger Sicht schon bemerkenswerten Erfolges könnte Skype seine Blütezeit erst noch vor sich haben: Dann nämlich, wenn der Service sich auch zunehmend auf Mobiltelefonen ausbreitet, um unterwegs teure Handygespräche durch günstige Telefonate über das Datennetz zu ersetzen – was Mobilfunktunternehmen derzeit (aus nachvollziehbaren Gründen) noch ein Dorn im Auge ist. Weiteres Potenzial für Skype liegt in der Möglichkeit, die für SkypeOut-Gespräche eingesetzten Skype Credits als praktisches Zahlungsmittel für webbasierte Micropayments anzuwenden – ein Wachstumsbereich im zukünftigen Internet.

Hier die Berichterstattung in den US-Blogs.

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2 Kommentare

  1. Christian
    schrieb am 1. September 2009 um 20:18 Uhr (#)

    >65 Prozent gehen für 1,9 Millionen US-Dollar

    eher Milliarden ;)

  2. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 1. September 2009 um 21:27 Uhr (#)

    Stimmt. Danke! Hab’s korrigiert.

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