Linkwertig:
studiVZ, Internetsperren, RSS

studiVZ verbessert Twitter-Integration
studiVZ filtert jetzt bei der letzte Woche eingeführten Twitter-Integration in den ‘Buschfunk’ @-Replies aus. Das ging sehr fix. Es war aber auch nötig. Ein Bug, der private Nachrichten innerhalb von Twitter im studiVZ-Buschfunk angezeigt hat, wurde ebenfalls behoben.

» Neues zur Twitter-Integration im VZ | VZ blog

Internetsperren

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) will sich für eine Verschärfung der Gesetze in Richtung auf Zugangssperren im Internet einsetzen, wenn Internet Service Provider (ISP) nicht freiwillig “unzulässige und jugendgefährdende Inhalte” sperren.

» heise online – KJM drängt Provider zu freiwilligen Internetsperren

Womit am meisten geteilt wird
Wie so oft diese Tage liegt Facebook vorn.

» How People Share Content on the Web

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Medienwandel:
Die kommende Fragmentierung
der Medienbranche

Dass in der Medienbranche in den nächsten Jahren kein Stein auf dem anderen bleiben wird, ist inzwischen wohl weitgehend klar. Aber wie wird die Medienbranche des Digitalzeitalters aussehen? Eins ist fast sicher: Sie wird nicht mehr von riesigen Konzernen beherrscht werden.

Wenn man das Wort “Medienbranche” hört, denkt man fast automatisch an die Giganten dieser Industrie: Riesenkonzerne wie Bertelsmann, Axel Springer, Time Warner, News Corporation, Disney und so weiter. In den vergangenen zwei Dekaden ist die Medienbranche durch einen ausserordentlich starken Konzentrationsprozess gegangen. In den meisten Ländern wurden die Grossen immer grösser, die Kleinen wurden geschluckt. Der Grund liegt nicht zuletzt in der Deregulierung der achtziger Jahre, denn zuvor wurden die Medienmärkte oft künstlich durch die entsprechende Gesetzgebung fragmentiert gehalten. » weiterlesen

Neu bei netzwertig.com:
Jobs anbieten für nur 60 € pro Monat

Heute ist unser neues Jobboard unter jobs.netzwertig.com gestartet. Ab sofort können hier offene Stellen im Web-/Tech-Bereich angeboten werden.

Eine Jobanzeige – ob für Vollzeit-, Teilzeit-, Freelancer-Jobs oder Praktika – kostet 60 Euro* für 30 Tage und erreicht dafür ohne hohe Streuverluste eine große, äußerst netzaffine Zielgruppe. Die Anzeigen werden direkt im Jobboard, im speziellen Job-Feed und über Twitter veröffentlicht. Zusätzlich erscheinen neue Anzeigen regelmäßig im Blog netzwertig.com mit über 3.000 täglichen Besuchern und werden im regulären Feed gefeatured – dort erreichen Sie über 9.000 social-media-interessierte Stammleser.

Probieren Sie’s aus:

» Direkt Job anbieten
» Abonnieren: Neue Jobangebote per RSS-Feed
» Followen: Neue Jobangebote bei Twitter

* Natürlich sind auch Anzeigenbuchungen aus der Schweiz möglich, der Betrag wird dann automatisch umgerechnet.

Linkwertig:
Internetsperren, Firefox, Rivva, iPhone

Internetsperren
Aufruhr am Wochenende in der Blogosphäre. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hatte in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt die von Kritikern von Anfang an befürchtete Ausweitung der noch nicht umgesetzten Internetsperren angedeutet:

Doch wir werden weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten. Sonst droht das großartige Internet ein rechtsfreier Chaosraum zu werden, in dem man hemmungslos mobben, beleidigen und betrügen kann. Wo die Würde eines anderen verletzt wird, endet die eigene Freiheit. Welche Schritte für den Schutz dieser Grenzen notwendig sind, ist Teil einer unverzichtbaren Debatte, um die die Gesellschaft nicht herumkommt.

Nach einem Sturm der Entrüstung in der Blogosphäre folgte am Sonntag eine Stellungnahme aus dem Bundesfamilienministerium, veröffentlicht auf WELT Online:

Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat klargestellt, dass sie über den Kampf gegen Kinderpornografie hinaus keine weiteren Sperren von Internetseiten befürwortet. „Der Bundesfamilienministerin geht es bei der aktuellen Sperrung von Internetseiten alleine um den Kampf gegen eine ungehinderte Verbreitung von Kinderpornografie gemäß § 184b StGB“, stellte ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag klar.

» Familienministerin von der Leyen – Kampf gegen Schmutz im Internet wird verschärft – Hamburger Abendblatt

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Das Beste:
Juli 2009 auf netzwertig.com

Heute stellen wir Euch die besten, populärsten und lesenswertesten Beiträge aus dem vergangenen Monat zusammen. Das Beste aus dem Juli 2009:

Analysen

  • Innovationspsychologie: Warum der Umgang mit Disruptionen so schwierig ist
    Warum bereitet Führungspersönlichkeiten der Umgang mit disruptiven Technologien so grosse Probleme? Die Antwort liegt nicht im systematischen Versagen der Eliten, sondern in ganz gewöhnlichen menschlichen Verhaltensweisen.
  • “Leistungsschutz”: Linkverbot!
    In Deutschland verlangt Burda einen “Leistungsschutz” für Medien. In den USA wird das Kind bereits beim Namen genannt: Ein Linkverbot für News für 24 Stunden. Dort eine Idee aus der Mottenkiste, die hierzulande verfangen könnte.
  • Kampagne «Es ist Deine Zeit»: Wie Vodafone jetzt auch B sagen muss
    Vodafone will seine Marke neu erfinden und ruft die «Generation Upload» aus. Wenn das Unternehmen es ernst meint, müssen dem Werber-Sprech Taten folgen: Die künstlichen Barrieren, die uns am tatsächlichen «Always on» hindern, müssen verschwinden.
  • Attention Economy: Überzeugung zählt, nicht blosse Aufmerksamkeit
    Das Konzept der “attention economy” ist inzwischen einige Dekaden alt. In der Internet-Ökonomie geht es aber mehr um Überzeugungsarbeit als um reine Aufmerksamkeit.
  • Smart Bundling: Was die Medienkonzerne von Microsoft lernen können
    Bundling, das Schnüren von Produkt-Paketen zu einem Mischpreis, ist die Praxis, mit der Microsoft den Markt erobert hat. Das gleiche Prinzip könnten Medienkonzerne online anwenden.
  • Apple-Tablet-Computer: Knackt Apple das Tablet-PC-Problem?
    Apples Tablet-Computer in der Art eines überdimensionierten iPod-Touch scheint kurz vor der Markteinführung zu stehen. Die Frage ist, ob Steve Jobs’ Firma die bisherigen konzeptionellen Probleme dieses Gerätetyps lösen kann.
  • Medienwandel: Das Medium ist auch die kommerzielle Botschaft
    Medienmanager täten gut daran, sich wieder einmal die Bücher des legendären kanadischen Medienforschers Marshall McLuhan zu Gemüte zu führen. Denn auch hinsichtlich der kommerziellen Entwicklung der Medienmärkte sind die Einsichten McLuhans — besonders seine berühmteste These “Das Medium ist die Botschaft” — äusserst nützlich.
  • Microsoft und Yahoo: Wenn der Blinde mit dem Lahmen…
    17 Monate nach den ersten Fusionsgerüchten haben Microsoft und Yahoo sich nun endlich auf eine langjährige Zusammenarbeit geeinigt. Doch auch wenn dieser ausgesprochen wirre Deal kurzfristig ein Gegengewicht zu Google schafft, wird er die beiden Firmen nicht vor ihrem Abstieg im Internetgeschäft retten.

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