Computerbild
Auf der CD der Ausgabe Computerbild 18/2009 befindet sich laut Avira ein mit einem Virus verseuchtes Programm.
» Virus auf Computerbild-CD – Handelsblatt.com
NRW-Schulministerium will eigenes Bewertungsportal einführen
Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer (CDU) sagt spickmich.de den Kampf an. Zum Schuljahresbeginn kündigte sie an, mit einem Online-Bewertungsverfahren der bei Schülern beliebten, bei Lehrern jedoch verhassten Webseite Konkurrenz machen zu wollen. “Ich möchte den öffentlichen Internet-Foren etwas entgegensetzen”, sagte die Ministerin.
Weil das deutsche Schulsystem keine schwerwiegenderen Probleme hat.
» Online-Bewertungsportal: NRW plant Spickmich-Behörde – taz.de
Studie über kooperative Technologien
Eine 14-monatige Studie über kooperative Technologien ist abgeschlossen und kann hier (PDF) heruntergeladen werden.
Nach einem kurzen Rückblick, der zeigt, dass kommunikative und kollaborative Technologien seit Anbeginn im Internet eine herausragende Rolle gespielt haben, gibt der Bericht einen Überblick über mehr als 1000 Anwendungen. Anhand einer umfangreichen Literaturanalyse und mithilfe von 47 Experteninterviews präsentiert die Autorin einen Überblick über den gegenwärtigen Forschungs- und Kenntnisstand und identifiziert sieben Akzeptanz- und Erfolgsfaktoren für den Einsatz von kooperativen Internettechnologien.
» KoopTech » Titelgeschichte » KoopTech-Studie ist online
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Demnächst werden Nutzer von Googles Browser Chrome ihre Favoriten über mehrere Rechner synchronisieren und von Google Docs aus abrufen können. Ein notwendiger Schritt, der jedoch Fragen aufwirft.
Google
Jeden Tag wähle ich aus über 500 RSS-Beiträgen in
Google Reader zehn bis 20 aus, die sich als Quelle für zukünftige Blogartikel eigenen könnten. Diese Links verschlagworte und speichere ich momentan beim Social Bookmarking-Dienst
Diigo – der im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Anbietern auch Seiten per iPhone bookmarken lässt.
Nun frage ich mich seit langem, warum Google als Schweizer Messer des Internets mir keine zufriedenstellende Möglichkeit bietet, Links unter dem eigenen Dach zu speichern und zu organisieren. Ansätze existieren zwar, aber an eine vollwertige Social Bookmarking-Suite kommen weder das stark unterentwickelte Google Bookmarks noch die diversen Funktionen des Google Readers zum Favorisieren, Taggen und Verteilen von Beiträgen heran.
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Dass die Digitalisierung der Medien die Welt verändert, ist wohl niemandem verborgen geblieben. Aber diese Veränderungen gehen vermutlich tiefer als wir denken. Es entsteht nichts weniger als eine parallele neue Wirtschaft.
Das derzeitige Lieblingsthema der Medien- und Internetelite ist die Veränderung der wirtschaftlichen Spielregeln in der Medienbranche durch die rasant fortschreitende Digitalisierung. Mehrere grosse Medienkonzerne haben angekündigt, bald Geld für ihre Inhalte verlangen zu wollen. Das wurde von der Internetfraktion, die derzeit von der radikalen Ideologie von Chris Andersons Buch “Free” berauscht ist, bisher mehrheitlich mit Hohn und Spott quittiert.
Vermutlich liegen aber beide Seiten
falsch, weil sie die Veränderungen, die hier vor sich gehen, nur oberflächlich verstehen. Einen wesentlich nützlicheren Bezugsrahmen könnte das Werk von Pionieren wie Herbert Simon und Michael Goldhaber bilden, die mit ihrer Arbeit über die “Ökonomie der Aufmerksamkeit” das Verständnis dieser Prozesse erleichtern.
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OpenSocial kommt zu studiVZ
Nachdem man es Mai letzten Jahres so ähnlich bereits angekündigt hatte, scheint die OpenSocial-Integration in einer offeneren(?) Form und für alle User der VZ-Familie nun näher zu rücken.
Das VZ wird offener! Bald könnt Ihr OpenSocial Anwendungen auch innerhalb des VZ-Netzwerks verwenden.
» meinVZ | OpenSocial GeekNight
VoIP bei O2
O2 ist meines Wissens nach der erste Mobilfunkanbieter, der in seinem Netz VoIP erlaubt:
Kunden mit einem der “Internet-Packs” können somit ihr Datenvolumen auch mit VoIP-Applikationen verbrauchen – dies war bislang im Kleingedruckten ausgeschlossen. In Verbindung mit einem Laufzeitvertrag bietet O2 derzeit 200 MB Datenvolumen (mit anschließender Geschwindigkeitsdrosselung) für 10 Euro monatlich an, 5 GB Datenvolumen (ebenfalls mit anschließender Drosselung) liegen bei 25 Euro pro Monat.
» fscklog: O2 erlaubt VoIP-Nutzung im Mobilfunknetz
MySpace kauft iLike
MySpace ist in Verhandlungen, iLike zu erwerben und wäre dann der Besitzer der größten Musikapplikation auf Facebook. Der Deal könnte ein schlechtes Omen für das “MySpace Music”-Joint Venture sein.
»Is MySpace About to Own the Biggest Music App on Facebook?
Qype
Ein lesenswerter Artikel über Qype und Crowdsourcing allgemein.
Qype hat für Garmisch-Partenkirchen als Portal für Tipps, Bilder, Meinungen miserabel funktioniert. Die gewaltigen Möglichkeiten von Crowdsourcing wurden an der Stelle bisher nicht ausgeschöpft. Die Gründe für das Versagen an dieser konkreten Stelle habe ich weiter oben benannt: Kein Marketing in solchen Regionen. Möglicherweise personell zu dünnes Communitymanagement um die unerlässlichen Leaduser ausfindig zu machen und stärker zu binden und zu motivieren. Ungenügende Incentivierungsstragien. Das machen andere Projekte in der Zukunft in Sachen Crowdsourcing hoffentlich besser.
» Der Qype-Schock – Wenn Crowdsourcing nicht funktioniert – SocialNetworkStrategien
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Klassische Postkarten stehen vor der Ablösung. Mit Postino lassen sich beliebige Bilder vom iPhone oder Windows Mobile-Gerät als physische Postkarte verschicken. Ein Erfahrungsbericht.
Postino
Seit 1875 verschicken Menschen Postkarten. Für viele Urlauber ist es eine Mischung aus Ritual und gefühlter Pflicht, zum nächsten Kiosk zu gehen, ein paar Karten mit mehr oder weniger originellen Motiven vom Aufenthaltsort sowie Briefmarken zu kaufen und diese mit Grüßen in die Heimat in den nächsten Briefkasten zu werfen. Schon bald aber könnten sich diese Schritte für viele erübrigen.
Einmal davon abgesehen, dass ich sowieso selten physische Postkarten verschickt habe, wollte ich in meinem jüngsten Urlaub eine andere Lösung testen. Postino ist eine Anwendung für iPhone, Windows Mobile-Geräte und Facebook, mit deren Hilfe man ein beliebiges Foto samt Text als Postkarte an eine Wunschadresse irgendwo auf der Welt senden lassen kann.
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WebFinger
Google stellt sich hinter ein Projekt namens WebFinger. Die eigene E-Mail-Adresse soll dabei Basis für einen vereinheitlichten Identifizierungsmechanismus dienen, via WebFinger können alle anderen Informationen zum User abgefragt werden.
» Google Points At WebFinger. Your Gmail Address Could Soon Be Your ID.
Filesharing
David Geffen überzeugte den britischen Industrieminister Peter Mandelson bei einem Geschäftsessen auf der schönen Insel Kreta davon, dass es Zeit für drakonische Strafen gegen illegale Filesharer ist. Reduziert sich Filesharing nicht innerhalb eines Jahres um 70%, laufen 7 Millionen Briten Gefahr, aus dem Internet ausgesperrt und mit Strafen bis zu £50.000 belegt zu werden.
» Britain Mulls Turning 7 Million Into Download Criminals
Free
Brad Burnham kritisiert sowohl Chris Andersons Konzeption der ‘Freekonomie’ als auch Malcolm Gladwells Kritik daran. Soweit ich sehe, sagt er dabei zwar nichts, was Anderson nicht auch sagt, aber das Ergebnis ist ein sehr komprimierter und lesenswerter Überblick der aktuellen Situation.
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In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal: Filespots – eine Online-Festplatte; Fytch – Kommentare auf beliebigen Webseiten abgeben; und Tweetweather – ein Aggregator für Wetterinformationen via Twitter.
filespots
Filespots vereint Funktionen von YouTube, iTunes, Scribd und Flickr in einem Dienst und ist sozusagen die eierlegende Wollmilchsau unter den Filesharing- und Backup-Diensten. Verschiedenste Arten von Dateien können online gespeichert, angesehen, kommentiert und mit anderen geteilt werden. Nett dabei: Filespots erkennt nicht nur die web-nativen Formate wie Bilder, Musik, Videos oder
PDFs, sondern zeigt auch Office-Dokumente und Quellcode sogar mit Syntax-Highlighting an.
Speicherplatz und Transfervolumen sind unbegrenzt, für private User ist Filespots kostenlos.
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Als vor einigen Monaten der Musikdienst SpiralFrog aus Geldnot seine Pforten schließen musste, wurde schnell die Wirtschaftskrise als Sündenbock ausgemacht. Doch wie ein neuer Bericht zeigt, war vor allem eines für die hohen Kosten des Startups verantwortlich: exzessives Suchmaschinenmarketing.
Suchmaschinenmarketing
Im März diesen Jahres
schloss ein in Europa wenig bekannter Musikdienst namens SpiralFrog seine Tore. Der 2004 gegründete und 2007 in der Beta-Phase gestartete Dienst gehörte zu den ersten Vertretern einer neuen Generation durch Anzeigen finanzierter digitaler Musikangebote. SpiralFrog bot Nutzern aus Nordamerika kostenlose, in
DRM verpackte Song-Downloads,
unter anderem von Universal und EMI.
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Google Books
Google Books ermöglicht jetzt Autoren, ihr Bücher unter einer Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen. Zum Start gibt es Bücher von Cory Doctorow, Lawrence Lessig, Eric von Hippel oder Philipp Lenssen.
» Bringing the power of Creative Commons to Google Books
Sevenload
Sevenload startet mit Wahlzeit einen Kanal zur Bundestagswahl.
Das politische WebTV-Format “Wahlzeit” lässt alle im Bundestag vertretenen Parteien zu Wort kommen und erlaubt allen Wählern, ihre Videobotschaften direkt zu kommentieren und zu bewerten.
» Wahlzeit
» sevenload geht mit Wahlzeit in den Wahlkampf 2009
Paid Content
Eine Studie der EU hat herausgefunden, dass illegale Downloads wenig Schuld an der Krise der Musikindustrie haben. Das Problem sitzt tiefer: User sind im Internet einfach nicht bereit, für Inhalte zu zahlen. Nür jeder Fünfte würde seinen Geldbeutel zücken, auch wenn sämtliche Gratisinhalte verschwänden.
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