Musikdienst am Ende:
Warum roccatune das Vertrauen verloren hat

Martin Weigert, 24. August 2009 21:20 Uhr, 26 Kommentare Kommentare

Bei roccatune können Nutzer Millionen von Songs kostenlos streamen. Nun hat der Dienst Insolvenz angemeldet. Vielleicht ist das besser so.

Roccatune
Roccatune
Vor einigen Tagen sprach ich mit dem früheren Pressesprecher des Münchner Musikdienstes roccatune. Ich nutzte die Gelegenheit, um ihn über den Stand der Dinge bei seinem ehemaligen Arbeitgeber zu befragen – bei dem es in letzter Zeit verdächtig ruhig geworden ist. Doch er konnte mir nicht mit Informationen weiterhelfen. In jedem Fall war ich nicht gerade verwundert, als ich heute über diesen Tweet auf einen Artikel beim Musikblog Musiktipps24 stieß, der die Insolvenz von roccatune verkündete.

Erfahren hatte der Autor dies laut eigener Aussage bereits vor einer Woche vom roccatune-Geschäftsführer Constantin Thyssen. Dieser informierte ihn auf Anfrage darüber, dass er für seine bei Musiktipps24 geschalteten roccatune-Banner aufgrund der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens kein Geld bekommen würde.

Auch wenn roccatune die Insolvenz bisher nicht bestätigt und nicht auf unsere E-Mail-Anfrage reagiert hat, deutet ein offizieller Eintrag zum Insolvenzverfahren auf die Korrektheit der Meldung hin.

Nun bedeutet die Zahlungsunfähigkeit nicht automatisch das Ende eines Unternehmens. Im Falle von roccatune jedoch ist es schwer vorstellbar, dass sich der Dienst tatsächlich noch einmal aufrappeln kann. Nicht die Insolvenz ist das Problem, sondern die schlechte Kommunikation und der Vertrauensverlust der User.

Erste Anzeichen für Probleme gab es schon im Juli, als der Dienst plötzlich unangekündigt für mehrere Tage nicht erreichbar war. Erklärt wurde dies anschließend im Unternehmensblog lapidar mit “Wartungsarbeiten” und “Systemtests”. Wenn man nach vielen Jahren im Web eins gelernt hat, dann, dass ein derartiger Vorfall ein deutlicher Indikator für ernsthafte Schwierigkeiten ist.

Auch sonst machte roccatune in letzter Zeit einen zu ruhigen Eindruck. Im Blog und im Twitter-Feed ist es seit über einem Monat still, und bei Twitter wird noch immer Sachar Kriwoj als zwitschernder Pressesprecher aufgeführt, obwohl dieser das Unternehmen bereits im Mai verlassen hatte.

All das kann auf dummen Zufällen basieren, und die Anschuldigungen bei Musiktipps24 – einem Blog mit sehr offensiv platzierten Google-Anzeigen – könnten völlig haltlos sein. Doch roccatune, über das Nutzer kostenlos und legal Millionen von Songs direkt im Browser streamen können, ist in einer der wohl schwierigsten Branchen überhaupt tätig: Der Sektor digitaler Musik ist nicht nur hart umkämpft, sondern milliardenschwer und hochprofessionell.

Wenn ein Startup nicht einmal in der Lage ist, durch geradlinige, proaktive und ehrliche Kommunikation einen Gesamteindruck zu schaffen, bei dem ein Blogartikel wie der von Musiktipps24 statt einem “Ich hab’s doch gewusst!” eher ein “Na ob das wirklich stimmt?” hervorruft, dann ist es schwer vorstellbar, dass dieses Unternehmen dauerhaft auf Augenhöhe mit den führenden Musiklabels verhandeln und die Musikplattform der Zukunft aufbauen kann.

In jedem Fall wird sich roccatune fortan mit verstärkter Skepsis konfrontiert sehen. Sollte eine Schließung tatsächlich abgewendet werden können, dann müssen sich Geschäftsführer Thyssen und sein Team ordentlich anstrengen, um gegen die größere, professionellere Konkurrenz (z.B. Last.fm und Spotify) langfristig ankommen zu können. Momentan kann ich mir nur schwer vorstellen, dass dies wirklich möglich ist. roccatune wäre nicht der erste Musikservice, der über seine eigenen Beine stolpert.

Update 25.08 19:45:
roccatune hat nun in einem Blogbeitrag die Insolvenz bestätigt. Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit gibt das Unternehmen an, keinen Investor gefunden zu haben.

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26 Kommentare

  1. Lars
    schrieb am 24. August 2009 um 21:31 Uhr (#)

    Ansich ein relativ guter Artikel zur aktuellen roccatune Situation. Allerdings muss ich gestehen, dass dieser völlig deplatzierte Beisatz “..Anschuldigungen bei Musiktipps24 – einem Blog mit auffällig viel Werbung –..” zum Einen bei aktuell gerade mal zwei(!) google Anzeigen innerhalb der Artikel diese Blogs, zum Anderen im Kontext von einer Insolvenz mangels Werbebuchungen etwas unpassend ist.

    vg
    Lars

  2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 24. August 2009 um 21:52 Uhr (#)

    Gefühlt sind es sehr viel mehr Anzeigen. Sowas spielt auch eine Rolle. Ich habe den Satz dennoch etwas verändert.

    Woher weißt du, dass es eine Insolvenz mangels Werbebuchungen ist? Davon steht nichts im Text.

  3. Lars
    schrieb am 24. August 2009 um 22:03 Uhr (#)

    Naja – ich sage es mal so: 1) ist die derzeitige allgemeine Online-Werbewelt nicht gerade over the Top. 2) welchen Grund sollte es sonst für einen “werbefinanzierten” Online-Dienst geben in die Insolvenz zu gehen?

    Da muss man kein Prophet sein um zu sehen, dass die allgemein schlechte Online-Werbebranche bei dieser und auch vielen anderen Insolvenzen eine gewichtige Rolle spielt…

  4. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 24. August 2009 um 22:10 Uhr (#)

    Andere mögliche Gründe: 1) überhöhte Lizenzzahlungen an die Labels (bekanntes Problem vieler Dienste) 2) Missmanagement (falsche strategische Entscheidungen) 3) Verschwenderischer Umgang mit Ressourcen (wilde Parties, riesige Flachbildschirme im Büro usw) 4) Falsche Wachstumserwartungen (sprich zu wenig Kapital, um mit langsamerem Wachstum klar zu kommen 5) Personalmangel (Schlüsseltalente fehlten, oder auch das Fehlen einer guten Salesperson)… ;)

  5. Lars
    schrieb am 24. August 2009 um 22:22 Uhr (#)

    Ok..könnte alles sein, aber ich gehe dennoch von einem desolaten Online-Werbemarkt aus. Letzendlich muss das was über diesen Kanal reinkommt alle anderen Kosten decken.

    Ich glaube auch nicht, dass die Personalsituation da ein größere Rolle spielt ;-)

  6. Andreas
    schrieb am 25. August 2009 um 07:55 Uhr (#)

    Mal was ganz anderes: Wieso werden hier Artikel reingestellt und diese dann im nachhinein aufgrund von Kritik, ob nun berechtigt oder nicht, abgeändert? Steht ihr etwa nicht zu dem, was ihr geschrieben habt? Als Leser fühle ich mich schon ein wenig verschaukelt, wenn ich gestern das und morgen was anderes im selben Bericht lese, und die Änderung nicht einmal dokumentiert ist! Wo bleibt denn da der seriöse Journalismus?

  7. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 25. August 2009 um 08:53 Uhr (#)

    Andreas, wenn wir inhaltliche Veränderungen vornehmen, die den Gesamtkontext verändern, machen wir das immer deutlich. Bei kleineren Korrekturen jedoch, die keinen nennenswerten Einfluss auf den Inhalt haben, sehen wir dazu keine Notwendigkeit. Das machen Spiegel Online & Co auch so und hat nichts mit unseriösem Journalismus zu tun.

  8. wolfgang
    schrieb am 25. August 2009 um 10:04 Uhr (#)

    Die Googleanzeigen passen doch hervorragend:
    “GmbH-Liquidation sofort
    eine Unterschrift löst die Probleme schnell sauber seriös preisgünstig”
    ;-)

  9. Andreas
    schrieb am 25. August 2009 um 12:40 Uhr (#)

    Martin, besser wäre es, du würdest einfach zu dem stehen, was du geschrieben hast! Der Satz stand da ja nicht ohne Grund und eine Erklärung/Ergänzung von dir in Form eines Kommentars hätte es auch getan. Sonst fange ich doch besser wieder an, Printmedien zu lesen, da kann nichts im Nachhinein einfach mal schnell abgeändert werden…

  10. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 25. August 2009 um 13:14 Uhr (#)

    Lars’ Hinweis war ganz einfach berechtigt: Es sind lediglich zwei Google AdSense-Elemente. Es wirkt zwar mehr, aber es als “Blog mit auffällig viel Werbung” zu bezeichnen, war eigentlich nicht ganz korrekt. Deshalb habe ich es geändert. Und dazu stehe ich ;)

  11. Alex
    schrieb am 25. August 2009 um 16:43 Uhr (#)

    @Martin

    All das kann auf dummen Zufällen basieren, und die Anschuldigungen bei Musiktipps24 – einem Blog mit sehr offensiv platzierten Google-Anzeigen – könnten völlig haltlos sein.

    Ein Satz der die wilden Mutmaßungen am Anfang in Frage stellt.

    Harte Fakten und seriöse Quellen – das vermisse ich immer öfter in Deinen Beiträgen.

    Schade eigentlich.

  12. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 25. August 2009 um 16:47 Uhr (#)

    Ich weiß nicht, was genau du meinst. Welche wilden Mutmaßungen?

  13. Stefan
    schrieb am 25. August 2009 um 17:31 Uhr (#)

    Wieso wird hier – einem Blog mit sehr offensiv platzierten Banner-Anzeigen – eigentlich auf Musiktipps24 rumgekloppt, dem eigentlichen Leidtragenden? 0 Euro für Millionen von Ad-Impressions für roccatune und dazu der entsprechende Verdienstausfall für nicht geschaltete Google-Werbung.

  14. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 25. August 2009 um 17:44 Uhr (#)

    Hier wird überhaupt nicht auf Musiktipps24 herumgekloppt. Es lässt sich ganz einfach nicht beurteilen, inwieweit die bei Musiktipps24 veröffentlichten Details bezüglich des Werbedeals zwischen roccatune und dem Blog der Wahrheit entsprechen (spielt letztendlich hier auch keine Rolle). Und wenn ein Blog AdSense-Anzeigen derartig großflächig vor die eigentlichen Artikel setzt, dann sendet es damit gewisse Signale. Signale, die aus meiner eigenen Erfahrung heraus die Glaubwürdigkeit nicht erhöhen. Damit muss man dann ganz einfach klarkommen.

    Ich kannte das Blog nicht und habe mehr als zehn Minuten damit verbringen müssen, die Seriosität zu beurteilen.

  15. Andreas
    schrieb am 25. August 2009 um 18:06 Uhr (#)

    “Und wenn ein Blog AdSense-Anzeigen derartig großflächig vor die eigentlichen Artikel setzt, dann sendet es damit gewisse Signale.”

    Also doch ein Blog mit auffällig viel Werbung? Verstehe jetzt gar nichts mehr!

  16. Whykiki
    schrieb am 25. August 2009 um 18:07 Uhr (#)

    Hallo,

    ich bin der “Leidtragende” oder eben auch derjenige mit der “auffällig viel platzierten Werbung” bei Musiktipps24.

    Ehrlich gesagt erschliesst sich mir derzeit nicht, wieso du solange suchen musstest, um herauszufinden, ob ich “seriös” bin oder nicht?
    Jaaa, die Google Werbung ist seit dem Gau mit RT jetzt über dem Text, ich habe einfach rumprobiert, ich würde schon gerne ein paar Cent verdienen. Vorher war sie IM Text.
    Eure Anzeigen sind halt in der Sidebar, aber welchen Unterschied macht das???
    Ich wäre deshlab nicht auf die Idee gekommen an eurer Seriösität zu zweifeln….

    Hast du denn ansatzweise einen Artikel auf meiner Seite gelesen?? Bezogen auf Musik kann man uns wohl “seriös” nennen, denn die Konzerttermine, Albenveröffentlichungstermine u.s.w. habe ich mir ja nicht selber ausgedacht.
    Es hat schon einen Grund, warum ich eben nicht über Politik schreibe, das wäre unseriös, denn davon habe ich beim besten Willen keine Ahnung.

    Apropos: Zu Vertragsdetails mit roccatune habe ich nie etwas geschrieben und werde das auch nicht tun. Trotz allem bleibt aber Fakt, dass ich knapp 2 Millionen Ad Impressions ausgeliefert habe und dafür null Euro bekommen habe.
    Und falls es interessiert: Die Werbebereiche oberhalb meiner Navigation gab es zuvor nicht, die wurden erst nach Absprache mit roccatune eingebaut, damit man meine Seite besser vermarkten kann. So viel zu großflächiger Werbung. Nun nutze ich diese Plätze eben selber mit anderer Werbung, jetzt sind sie ja einmal da. Aber auch das machen andere Seiten ja genauso…

    Übrigens stimmt dein Satz nicht, dass ich vor einer Woche davon erfahren habe. Ich weiß das schon seit einigen Wochen, habe aber ein Stillschweigen darüber vereinbart und mich daran gehalten. Das ist in meinen Augen einfach aus Fairness geschehen. Ich bin damit erst an die Öffentlichkeit gegangen, nachdem man den Insolvenzantrag schon öffentlich im Netz finden konnte UND nachdem der Geschäftsführer trotz zahlreicher Mails und Anrufe einfach nicht mehr auf mich reagierte (was nicht von viel Fairness meiner Person gegenüber spricht).

    Alles in allem bin ich möglicherweise rein onlinetechnisch ein “kleiner Scheißer”, aber warum sollte ich mir so eine Story zwischen mir und Roccatune ausdenken?
    Hab ich ja nix von…
    Wer meine Seite noch vor ein paar Wochen besucht hat, der hat gesehen, dass ich im Zuge der Koopartion massiv Roccatune-Widgets eingebaut habe, quasi als “Dank” oder wie auch immer man das nennen mag….und nun sind sie alle wieder ausgebaut. Das ist schon was dran, ich lüge nicht (auch wenn es mir ehrlich gesagt lieber wäre, denn dann würde ich mein Geld ja noch bekommen und müsste nicht überlegen, wovon ich meinen Partner bezahlen soll).

    Gruss Whykiki // Musiktipps24.com

  17. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 25. August 2009 um 19:04 Uhr (#)

    @ Andreas
    Nein, sondern “nur” sehr unvorteilhaft und leserunfreundlich platzierte Werbung. Und jetzt schlage ich vor, dass wir uns nicht weiter an diesem im Kontext von roccatune nicht entscheiden Satz aufhängen.

    @ Whykiki
    Ich werde dir jetzt aufzählen, warum ich an eurer Seriosität zweifeln musste (nimm das bitte als konstruktive Kritik, die du entweder beherzigst oder ignorierst – in jedem Fall möchte ich dann über diese Tipps hier nicht weiter diskutieren.)
    - AdSense über dem Artikel (egal welches dein Motiv war – es sieht dämlich aus und impliziert, dass die Werbung im Vordergrund steht, nicht die Inhalte – weshalb man als neuer Leser, der euch nicht kennt, ggf. einer Fehleinschätzung unterliegt.)
    - Das Logo ist so platziert und geformt, dass man es initial für einen Skyscraper-Banner hält (mir ging es so)
    - Spitznamen statt Klarnamen
    - Trigami-Beiträge und SEO-Links
    - “24″ im Name – für Blogs ungewöhnlich, gerne auch “missbraucht” von dubiosen Websites, die sich auf diesem Weg attraktive Begriffe als Domain sichern.

    Ich hoffe du verstehst nun besser, warum ich mir anfangs nicht sicher war, wie seriös euer Blog ist.

    Zudem habe ich nicht behauptet, du hättest dir die Geschichte ausgedacht. Nur sicher sein konnte ich mir auch nicht, weshalb ich das entsprechend im Artikel kenntlich gemacht habe.

    Davon abgesehen habe ich ja dargelegt, warum roccatune es in Zukunft aufgrund seines nicht gerade professionellen Verhaltens noch schwerer haben wird. Und dass du über die ausbleibenden Werbeeinnahmen sauer bist, verstehe ich gut.

  18. Wolf
    schrieb am 25. August 2009 um 19:17 Uhr (#)

    ich würde mich auch wohler fühlen, wenn nachträgliche Änderungen in Artikeln künftig transparenter gehandhabt werden. Das ist einfach ein tragfähigeres Prinzip, als stets ermessen zu müssen, ob die Änderung “nennenswerten Einfluss auf den Inhalt” hat oder nicht – wofür man garantiert oft Widerspruch erntet, wie hier geschehen.

  19. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 25. August 2009 um 19:25 Uhr (#)

    Wolf, stimmt natürlich. Wir werden das berücksichtigen.

  20. Schreibt hier auf dem Blog Marcel Weiss
    schrieb am 25. August 2009 um 19:34 Uhr (#)

    In der Regel machen wir Veränderungen im Text immer sichtbar. (Ausgenommen nachträglich korrigierte Rechtschreibfehler oder fehlerhafte Links.)

    Da die Aussage über Musiktipps24 mit dem eigentlichen Inhalt des Artikels, Roccatune, wenig zu tun hatte, hatte Martin das nicht kenntlich gemacht. Künftig werden wir da genauer darauf achten, Veränderungen kenntlich zu machen, oder sie zumindest in einem Kommentar zu erwähnen, auch wenn sie am Inhalt des Artikels nichts ändern.

  21. Lars
    schrieb am 25. August 2009 um 19:35 Uhr (#)

    ohwei…und alles nur weil ich auf dem “Satz” rumgeritten bin ,-) Aber an der Stelle wollte ich nur kurz erwähnen, dass roccatune im Blog nun ein Statement abgegeben hat…

  22. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 25. August 2009 um 19:44 Uhr (#)

    Danke Lars, ich habe ein Update zum Artikel hinzugefügt.

  23. steffen
    schrieb am 26. August 2009 um 01:33 Uhr (#)

    wer arbeitet macht fehler, macht erfahrungen, lernt, …

    die einen stellen an sich höchste journalistische anforderungen, was ich sehr gut finde und war mir immer gut gefallen hat und können da auch mal ins fettnäpfchen treten.

    die anderen versuchen nur ihre projekte weiter zu entwickeln und es durch einnahmen auf immer professionellere beine zu stellen.

    beide experimentieren, machen fehler, lernen, versuchen sich kontinuierlich zu verbessern und stellen höchste anforderungen an sich selbst.

    nichts davon kann man leider von roccatune behaupten.

  24. Peter
    schrieb am 26. August 2009 um 09:53 Uhr (#)

    Gerade auch einen interessanten Artikel zum Thema Ad-supportet Music Services gelesen – “Over the years, Michael Robertson, the man who founded pioneering digital music service MP3.com, has never hesitated to make a prediction about the future of the sector.

    One of his favorite prognostications over the past couple of years has focused on ad-supported music. “It’s not a business.”.

    http://news.cnet.com/8301…;tag=2547-1023_3-0-5

  25. Martin Rost
    schrieb am 26. August 2009 um 11:47 Uhr (#)

    @Martin: Dein Posting ist ein blanker Offenbarungseid! Anstatt direkt beim Seitenbetreiber nachzufragen und den Wahrheitsgehalt des Postings zu ergründen “stützt” du deine Vermutung auf derart lächerliche Seitenmerkmale?

    Unseriöser und unprofessioneller geht es ja wohl kaum!

    Ich lese eigentlich sehr gerne eure Artikel, insbesondere die ausführlicheren, die ein Thema intensiver beleuchten, und sei es das Scheitern eines Startups. Wenn ihr aber noch solchen Kriterien urteilt muss ich mir in Zukunft überlegen inwieweit man eure Beiträge noch vorurteilsfrei lesen kann.

  26. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 26. August 2009 um 11:50 Uhr (#)

    Martin, im Artikel geht es einzig und allein um die roccatune-Insolvenz und das unprofessionelle Verhalten von roccatune. Alles andere ist nebensächlich und wurde in den Kommentaren nun zur Genüge diskutiert.

    @ steffen
    So ist es, danke!

    @ Peter
    Naja er schließt von sich auf andere. Nur weil MP3.com kein nachhaltiges Business aufbauen könnte (in einer Zeit, in der das Web einfach noch nicht soweit war), glaubt er jetzt, es würde immer so sein. Ich bezweifle seine These.

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