Linkwertig:
Delicious, Twitter, MySpaceID, Netzneutralität
Delicious
Bookmarking-Urgestein Delicious hat die Startseite aufgefrischt und setzt jetzt zur zusätzlichen Gewichtung des neuen “Fresh Bookmarks”-Tabs Twitter-Nachrichten ein. “Fresh Bookmarks” ist jetzt anstatt der “Popular Bookmarks” die neue Startseite. Meiner Meinung nach ist das nicht unbedingt der klügste Schritt. Wenn alle Aggregatoren als Grundlage oder Teilgrundlage Twitter hinzuziehen, fällt die Unterscheidung, die die verschiedenen Dienste ausmacht, zumindest teilweise ab. Delicious unterscheidet sich durch seine aggregierten Links gerade von Digg, Twitter und co. weil es auf einer anderen Ausgangsaktivität beruht (das Abspeichern von Links für einen selbst, statt dem Verbreiten und Bekanntmachen der Links). Delicious-Gründer Joshua Schachter, der vor einiger Zeit den Dienst verliess, ist auch nicht begeistert.
» delicious blog » Delicious Homepage Gets “Fresh”
Interview mit Andreas von Bechtoldsheim
Cicero hat den Investor Andreas von Bechtoldsheim interviewt:
Er tritt bescheiden auf und hat dennoch ein geschätztes Vermögen von 1,9 Milliarden Dollar. Sein größter Coup gelang dem Auswanderer aus Deutschland in den neunziger Jahren: Mit 100000 US-Dollar Kapital ermöglichte er zwei Studenten die Gründung des heutigen Giganten Google.
» Ich machte Google möglich (Danke, Ronnie!)
DAX-Unternehmen bei Twitter
Twitter kommt in der deutschen Wirtschaft an.
» heise online – Auch DAX-Unternehmen nutzen Twitter
Twitter in Zahlen
Weitere Twitter-News: Der Microblogging-Dienst erreicht weltweit 44,5 Millionen Menschen. In Deutschland sollen sich die Nutzerzahlen seit April verdoppelt haben. 1,8 Millionen Besucher (nicht Nutzer!) verzeichnete Twitter im Juni in Deutschland.
» Twitter Reaches 44.5 Million People Worldwide In June (comScore)
MySpaceID
MySpace hat die Implementation eines neuen Features bekanntgegeben, mit dem es Drittanbietern möglich wird, in den Aktivitätenfeed von MySpace zu schreiben. Das Facebook-Connect-ähnliche MySpaceID soll weitgehend auf offene Standards setzen.
» MySpace to Unveil Integration With Sites Around the Web, Using Open Standards
Netzneutralität
Das Internetsperrgesetz ist erst der Vorreiter für einen Kampf um die Netzneutralität. Der Rechtsanwalt Thomas Stadler über die Problematik:
Können und wollen wir einen technischen Mittler, der nichts weiter ist als eine Art Postbote und der Datenpakete zustellt, in Anspruch nehmen oder ist vielmehr der einzig legitime Ansatz unmittelbar bei dem rechtswidrigen Inhalt selbst zu suchen? Das würde freilich bedeuten, sich auf diejenigen Personen zu beschränken, die Zugriff auf die Inhalte haben. Das sind der Inhaltsanbieter, sein Host-Provider und nach der Übermittlung auch der Empfänger. Und insoweit sollte man auch erkennen, dass der Staat damit bereits mehr an Zugriffs- und Einwirkungsmöglichkeiten besitzt, als in der Offline-Welt, weil er mit dem Host-Provider über einen sonst nicht vorhandenen zusätzlichen Ansatzpunkt verfügt.
» Internet-Law: Netzneutralität
Flickr
Der Fotodienst Flickr verbessert seine Suche.
» New Flickr Search « Flickr Blog
Apple vs. Paypal?
Apple soll gerüchteweise an einem Dienst arbeiten, mit dem es über iTunes möglich werden soll, bei Drittanbieter-Sites einzukaufen, so Silicon Alley Insider.
» Apple Wants To Build A PayPal Killer, Say Wall Street Gossips (AAPL, EBAY)
Musik ohne Labels
Der Trend auf Seiten der Künstler – ausgelöst durch den schleichenden Niedergang der Contentverwertungsindustrie – geht hin zu mehr Selbstinszenierung und Eigenwerbung. Sie vermarkten sich gleich selber im Internet. Wozu braucht es denn ein Label, wenn man die eigenen Songs gleich selbst über Amazon und iTunes verkaufen kann? Die Digitalisierung der Kunst führte schliesslich dazu, dass die Herstellungskosten gegen Null tendieren, während die Herstellung physischer Datenträger nach wie vor mit hohen Kosten verbunden ist.
» Musikgenuss ohne Labels – Netzkultur – Wort|ge|fecht, das
Comic-Promotion via iPhoneapp
Gefällt einem das Buch, zeigt einem comiXology den nächstgelegenen Comic-Händler an. Oder man kauft es direkt über comiXology und zieht es auf sein iPhone. Genau dieses Prinzip des Stöberns ist es, was aus meiner Sicht diese Konzepte zum Erfolg führen wird. Man muss nicht etwas kaufen um zu sehen was drin ist.
» Neue Comics via iPhone-App – SocialNetworkStrategien
Hier erscheinen von Montag bis Freitag ausgewählte Links zu lesenswerten Texten und aktuellen Entwicklungen. Hinweise auf Texte gern an tipps.netzwertig at blogwerk.com











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