studiVZ-Mitglieder werden in Kürze ihre Twitter-Nachrichten innerhalb des Social Networks anzeigen lassen können. Auch ein Veröffentlichen von Tweets über studiVZ ist in Planung. Erstmals entscheidet sich Holtzbrinck damit für eine partielle Öffnung des bisher geschlossenen Netzwerkes.
studiVZ & Twitter
Als studiVZ am 6. Mai mit der neuen Funktion Buschfunk einen ersten, ernsthaften Schritt in Richtung Microblogging machte, lagen Vergleiche mit Twitter nicht fern. Wie sich zeigt, war dies nur der Anfang einer kleinen Microblogging-Offensive des Holtzbrinck-Netzwerks: Wie wir aus Unternehmenskreisen erfahren haben, sollen studiVZ-Mitglieder in naher Zukunft eigene Twitter-Nachrichten importieren und über den Buschfunk allen ihren Kontakten in Echtzeit zugänglich machen können.
Auch will man es Nutzern des sozialen Netzwerks erlauben, über die Buschfunk-Funktion publizierte Mitteilungen gleichzeitig im persönlichen Twitter-Stream zu veröffentlichen. Damit wird klar, warum studiVZ für das hauseigene Microblogging-Feature genau wie Twitter eine Begrenzung auf 140 Zeichen gewählt hat:
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Nokia
Der Guardian berichtet, dass auch Nokia Handys mit dem Betriebssystem Android anbieten wird. Der Marktanteil von Nokia ist mit dem iPhone und Android in Nacken von 47% im Jahr 2007 auf 31% Ende 2008 geschrumpft.
Update: Nokia hat die Pläne dementiert.
» Nokia turns to Android in smartphone wars
Free
Chris Andersons Free ist nicht nur ein Manifest der Freeconomie, auch das Buch wird teilweise gratis abgegeben. Derzeit allerdings nur im UK und in einer gekürzten Version.
» Making a physical book free, too
XHTML 2
Das W3C hat beschlossen, die Arbeitsgruppe für XHTML 2 aufzulösen. Webmonkey gibt einen Überblick über die Gründe und die verbleibenden Standards.
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Einmal registrieren, überall Zugang kriegen: Single Sign-on über OpenID, Facebook oder Google verbreitet sich rasant. Jeder profitiert – außer die Onlineservices, die sich der Entwicklung verschließen.
Login
Lange Zeit war einer der nervigsten Nebenaspekte der schönen bunten Social Web-Welt, sich bei jedem Dienst neu registrieren und eine weitere Benutzername-Passwort-Kombination merken zu müssen. Auch erforderte dies jedes Mal das erneute Eintragen von persönlichen Informationen und unter Umständen die manuelle Suche nach eigenen Kontakten, die den jeweiligen Service bereits verwenden.
Heute lässt sich mit großer Sicherheit sagen, dass diese Plagerei ein für alle Mal ein Ende gefunden hat. 2009 wird uns als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem Single Sign-on-Systeme ihren Durchbruch erlebten und eine wachsende Zahl von Startups und etablierten Webangeboten Mechanismen integrierten, die Usern den Login über die Schnittstellen anderer Internetdienste ermöglichten.
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Produktwolken
Exciting Commerce spürt den Trend des Cloud Computing im E-Commerce auf.
Faszinierend zu sehen, wie im Datenbankbereich das Tabellenmodell (und die darauf aufsetzenden Verzeichnis- und Katalogstrukturen) an Bedeutung verlieren. Daten werden einfach als mehr oder weniger komplexe Objekte in eine große Liste gepackt – und mit einfachen Operationen ausgewertet und gefiltert.
» Shoppingsysteme mit Zukunft: Produktwolken am Horizont?
Trupoli
netzpolitik.org vermutet, dass die Tage der Politik-Community Trupoli gezählt sind.
Die 2007 mit viel VC-Geld und wenig Konzept gestartete Web 2.0 Politik-Community Trupoli scheint endgültig gestorben zu sein. Die Idee hinter der Plattform war, dass man Zitate von Politikern einstellen und Zitate auch bewerten kann. Das hat aber nie wirklich funktioniert. Die Plattform blieb langweilig, unrelevant und unnötig.
» Trupoli: Tote Politik-Community?
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Für die meisten von uns ist der geschäftliche Einsatz von Web-2.0-Technologien eine Selbstverständlichkeit. Aber wir sind eine Minderheit. Eine neue Studie zeigt: Enterprise 2.0 wird bisher erst von 25% der Unternehmen genutzt.
Seit dem Platzen der Dot-Com-Blase versucht die Softwarebranche krampfhaft, den nächsten grossen Trend in der geschäftlichen IT-Nutzung zu etablieren.
Lieblingsthema der meisten Hersteller ist seit einiger Zeit “Enterprise 2.0″, also der Einsatz typischer Web-2.0-Tools wie Wikis, Blogs, Social Tagging und Social Networks in Unternehmen. Das macht ja auch viel Sinn, denn eine Effizienzsteigerung in der internen und externen Zusammenarbeit würde vielen Firmen gut tun.
Letzte Woche fand an meinem Wohnort Boston die Enterprise-2.0-Konferenz statt, die etablierteste Fachmesse zu diesem Thema. Die Liste der ausstellenden Firmen las sich durchaus gut: IBM, Microsoft, SAP, Sun, Atlassian, Socialtext und viele weitere bekannte Namen waren dabei.
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White Label Community – mixxt-Communities mit eigenem Branding; nandoo – ein personalisierbarer Nachrichtenaggregator; und Twittori – Tweets aus der Nachbarschaft.
Das Community-Baukastensystem mixxt lanciert mit
White Label Community eine eigene Anlaufstelle für Unternehmenslösungen. Die White Label Communities haben alle Features normaler mixxt-basierter Communities –
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Foren, Wikis, Blogs, Verwaltung von Bildern oder Dateien, User-Management oder die Einbindung von
RSS-Feeds sind in Modulen organisiert, die man nach dem Baukastenprinzip zusammenstellen kann -, können aber komplett mit dem eigenen Branding versehen werden, bieten einige zusätzliche administrative Funktionen und können durch eine Templating-Engine flexibel in bestehende Webauftritte integriert werden.
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Facebook
Facebook ist sehr bemüht, einen Privacy-GAU wegen der neuen Ausrichtung am öffentlichen Publizieren zu verhindern. Ein ‘Übergangs-Tool’ soll sicherstellen, dass alle wissen was sie tun.
» Improving Sharing Through Control, Simplicity and Connection
» Live Blog: The Facebook Privacy Conference Call
HTML 5
HTML 5 wird keine vereinheitlichte Wiedergabe von Audio- und Videofiles haben. Die diesbezüglichen Anforderungen wurden aus dem Draft der Spezifikation entfernt, weil keine Einigung über das Format erzielt werden konnte.
» W3C Drops Audio and Video Codec Requirements From HTML 5
FriendFeed
FriendFeed lanciert Suche in Echtzeit. Nach Eingabe eines Suchbegriffs kann man sich zurücklehnen und zusehen, wie neue Ergebnisse eintreffen.
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In Deutschland verlangt Burda einen “Leistungsschutz” für Medien. In den USA wird das Kind bereits beim Namen genannt: Ein Linkverbot für News für 24 Stunden. Dort eine Idee aus der Mottenkiste, die hierzulande verfangen könnte.
Wenn die Geschäftsmodelle von gigantischen Industrien durch neue Technologien in Stücke gerissen werden, kommen die Betroffenen auf irrwitzige Ideen.
Als nichts anderes muss es bezeichnet werden, wenn “die vierte Gewalt”, die diesen “Titel” aufgrund ihrer angeblichen Unabhängigkeit von Staat und Wirtschaft lange wie eine Monstranz vor sich her getragen hat, sich urplötzlich genau denen an die Brust wirft und Schutz vor dem bösen Volk und angeblichen Trittbrettfahrern verlangt.
Konkreteste Idee bisher: Nachrichten- oder News-Texte von Zeitungen sollen mindestens vierundzwanzig Stunden lang nicht verlinkt werden dürfen. Das sind die jüngsten und bisher konkretesten Vorschläge aus Lobbyisten- und Anwaltskreisen in den USA.
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Es gibt Vorurteile rund um das Web, die immer wieder auftauchen. Ein Versuch, mit fünf gängigen Aussagen ein für alle Mal aufzuräumen.
Gähnen
Obwohl ich jederzeit für eine lebhafte Diskussion zu haben bin, gibt es Augenblicke, in denen mir die Lust fehlt, mich über ein schon hundertmal besprochenes Thema erneut auszulassen. Gerade was das Web betrifft, existieren leider einige weit verbreitete Vorurteile und Annahmen, auf die ich immer wieder stoße und die schnell zu einem Streitgespräch führen. In solchen Situationen wünsche ich mir meist einen Link, auf den ich anstelle einer ohnehin vorhersehbaren Diskussion verweisen kann.
Diesen Wunsch werde ich mir erfüllen und meine persönlichen Antworten auf fünf regelmäßig wiederkehrende Pauschalaussagen rund um das Leben und Arbeiten im digitalen Zeitalter geben (und damit ein letztes Mal zur Diskussion stellen).
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Flickr und Twitter
Flickr unterstützt jetzt Twitter offiziell, Fotos können also auch getwittert werden.
» Twitter your Flickr
» Twitter in the API
Shopify
Shopify baut aus und transformiert sich in eine E-Commerce-Plattform.
Shopify … ist eines der ersten kommerziellen Shoppingsysteme, das sich als Plattform begreift – und neben einer API (Programmierschnittstelle) nun auch einen App Store für ergänzende Module und Applikationen herausgebracht hat.
» Shopify wird zur Shopify-Plattform mit App Store und API
Yello
Der Stromanbieter Yello kooperiert mit Google, der Stromverbrauch kann als Widget auf der persönlichen Startseite iGoogle angezeigt werden.
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