Gnip
Gnip stellt eine Push API vor, mit der Anwendungen die Activity-Streams von Diensten wie Twitter, Facebook, Friendfeed, Digg oder Delicious quasi in Echtzeit zugestellt bekommen.
» Gnip Launches Push API To Create Real-Time Stream Of Business Data
PubSubHubbub
Auch Feedburner will schneller werden und unterstützt ab sofort das (von Google entwickelte aber offene und intuitiv benannte) PubSubHubbub-Protokoll, welches Feeds in einen abonnierbaren Echtzeit-Strom transformiert.
» What’s all the hubbub about PubSubHubbub?
Europe Top 100
TechCrunch hat gemeinsam mit YouNoodle ein Ranking der 100 wichtigsten europäischen Startups zusammengestellt.
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Teilo – eine Plattform für Verleih und Vermietung von privat an privat; StepMap – eigene Landkarten erstellen und publizieren; und Der gute Tweet – ein aktivistisches Twitter-Mashup.
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige kleinere Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Teilo
ist eine Plattform, auf der sich Privatpersonen untereinander Dinge verleihen bzw. auch vermieten können. Ziel dabei ist, eine bessere Verteilung vorhandener Waren in der jeweiligen Nachbarschaft zu ermöglichen. Die einen bekommen Zugang zu Artikeln, ohne sich das Teil gleich kaufen zu müssen. Die anderen können sich Anschaffungen teilweise refinanzieren oder bekommen das süße Gefühl des Altruismus. Güter werden besser ausgelastet und die regionale Vernetzung wird gestärkt.
Die Nutzung ist kostenlos, etwaige Mietverträge oder Pfand wird zwischen den Benutzern ausgehandelt.
Mit
StepMap kann man personalisierte Landkarten erstellen, die man in der Folge auch als Widget auf dem eigenen Blog oder Webseite einbinden kann.
Der Baukasten zum Erstellen der Karten ist nett gemacht. Es gibt verschiedene Kartenstile zur Auswahl, die Kartenstile lassen sich dann beliebig verfeinern. Auf den Karten kann man dann Punkte und Markierungen setzen und diese mit Fotos, Videos und Berichten annotieren.
In einem Atlas kann man in den Karten anderer Benutzer stöbern, die Karten sind dabei geographisch und thematisch sortiert.
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Spotify war der große Abräumer der von TechCrunch veranstalteten Preisverleihung zu Europas Startups des Jahres. Auch SoundCloud aus Berlin, Soup.io aus Österreich und Poken aus der Schweiz erhielten einen Award.
Europas beste Startups
Am Donnerstagabend kürte das weltgrößte Tech-Blog
TechCrunch in London Europas beste Webunternehmen. Grundlage für die Veranstaltung mit dem Namen “The Europas” war eine Abstimmung von TechCrunch-Lesern sowie 19 Experten, die aus über 400 Kandidaten ihre diesjährigen Favoriten wählten.
Zu den Preisträgern gehören diverse Startups, die wir schon seit einiger Zeit im Visier haben.
Der große Star des Abends und der beste europäische Websservice 2009 wurde Spotify. Der in Deutschland noch nicht verfügbare Musikdienst aus Schweden gewann in den Kategorien “Best Web Application Or Service” (beste Webapplikation) sowie “Best New Startup Summer 2008-2009″ (bestes Startup Sommer 2008-2009). Die Spotify-Gründer Daniel Ek und Martin Lorentzon können sich zudem über den Titel “beste Gründer des Jahres” freuen. Auch der “Grand Prix” der Expertenjury ging an Spotify.
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Das Konzept der “attention economy” ist inzwischen einige Dekaden alt. In der Internet-Ökonomie geht es aber mehr um Überzeugungsarbeit als um reine Aufmerksamkeit.
Das Konzept der “attention economy” geht, einfach zusammengefasst, davon aus, dass in unserer modernen Welt mit ihrem konstanten Informationsüberfluss die
Aufmerksamkeit der Menschen selber rar geworden ist.
Den wirtschaftlichen Gesetzen der Verknappung folgend wird sie damit zu einem wertvollen Gut. Das führt zum gängigen Denken, dass Aufmerksamkeit sogar verkauft werden kann.
Die übliche Art Aufmerksamkeit zu monetarisieren besteht im Verkauf von Werbefläche. Verlage publizieren Inhalte, welche die Aufmerksamkeit der Menschen wecken, und verkaufen einen Teil dieser Aufmerksamkeit an Werbekunden (Hierzu gibt es einen spannenden Text von Darmesh Shah, welcher den Unterschied zur “Geldbörsen-Ökonomie” erklärt, in der die Leute direkt für ein Produkt bezahlen).
Die Theorie klingt einfach. Nur erklärt sie eben die kommerziell interessanten Formen der Aufmerksamkeit nicht wirklich.
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Google Chrome OS
Die ersten Partner vom Google Chrome OS haben sich eingefunden. Neben Acer und ASUS – den beiden grössten Herstellern von Netbooks – sind auch Adobe, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm und Texas Instruments mit dabei.
» Chrome OS Partners: Acer, Adobe, ASUS, Freescale, Hewlett-Packard, Lenovo, Qualcomm, Texas Instruments
mite
Der Zeiterfassungsdienst mite hat mit memento ein RubyGem veröffentlicht, welches Rails-basierten Anwendungen ermöglicht, Aktionen rückgängig zu machen.
Um der Verbreitung des Features auch in anderen Applikationen ein wenig auf die Beine zu helfen, haben wir uns dazu entschieden, den zugrundeliegenden Code unter einer Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen: memento ist ein kleines RubyGem für Rails/ActiveRecord, welches die Befehle destroy, update und create widerrufen lässt.
» memento
» memento: Widerrufen à la mite
Creative Commons
In den erweiterten Einstellungen der Bildsuche von Google kann man jetzt auch nach Creative Commons-Lizenzen filtern. Wer ein illustratives Bild von einem Wiener Schnitzel braucht, aber nicht von einem Kochbuch abgemahnt werden will, kann sich damit auf die sichere Seite begeben.
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Social Media und Bürgerjournalismus werden es in Deutschland zwar auch zukünftig nicht leicht haben, aber es gibt Lichtblicke: netzwertig.com-Redakteur Marcel Weiß beschreibt dem US-Tech-Blog ReadWriteWeb, wie es um die deutsche Webszene bestellt ist.
Aufholen ist angesagt
Wo steht die deutschen Blogosphäre und Startup-Szene im Jahr 2009? Dieser Frage wollte das bekannte englischsprachige Tech-Blog
ReadWriteWeb (RWW) auf den Grund gehen und hat dazu netzwertig.com-Redakteur Marcel Weiß zum Interview gebeten.
Das Ergebnis ist eine der besten Zusammenfassungen zum Stand der hiesigen Internetkultur, die ich seit langem gelesen habe. Kompakt, kritisch, aber nicht schwarzmalerisch. RWW-Autor Frederic Lardinois skizziert in seinem Deutschland-Porträt ein Bild, das von einer grundlegenden Skepsis etablierter Medien und Institutionen gegenüber dem Web geprägt ist – welches bevorzugt als Hort allen Ungemachs beschrieben wird.
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Amazon
Amazon will sich eine Art AdSense für Bücher, die in elektronischer oder hölzerner Form on-demand ausgeliefert werden, patentieren lassen.
Der eine Antrag beschreibt eine Methode, bei der ein von einem Kunden nachgefragter E-Book-Text mit einer passenden Werbung versehen und ausgeliefert wird. In dem anderen Antrag geht es darum, dass die Werbung in ein Buch integriert wird, das erst bei Bedarf (on-demand) gedruckt wird.
» Amazon will Werbung in On-demand-Books patentieren lassen
Xing
Xing bleibt emsig und offeriert ein neues Gadget für die persönliche Startseite iGoogle.
Das neue XING Gadget für iGoogle ist endlich da! Damit können nun auch iGoogle Nutzer die Abkürzung zu den beliebtesten XING-Funktionen via Gadget nehmen.
» XING Gadget für iGoogle (xml)
» Das XING Gadget: Jetzt auch für iGoogle
Yahoo Query Language
Yahoo peppt die Yahoo Query Language auf und spendiert ihr die Möglichkeit, auch ‘schreibende’ Befehle auszuführen. Unter anderem kann damit jetzt auch getwittert werden.
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Vodafone will seine Marke neu erfinden und ruft die «Generation Upload» aus. Wenn das Unternehmen es ernst meint, müssen dem Werber-Sprech Taten folgen: Die künstlichen Barrieren, die uns am tatsächlichen «Always on» hindern, müssen verschwinden.
Heute von 11 bis etwa 12 Uhr habe ich, zusammen mit vielen «Onlinern», die Vodafone-Pressekonferenz live geschaut. Sie lief in einem Flash-Player in einem
Fenster mit einem Facebook-Frame (passend zum Facebook-
Event) daneben, wurde kommentiert und fleissig getwittert (mit den Hashtags
#vfpk und
#vodafone).
Erstmal ist das sehr mutig, denn man kann bei jeder Art von Online-Feedbackmöglichkeit eines grossen Unternehmens die Uhr danach stellen, dass es Leute gibt, die sofort bekunden, noch nie so etwas Dummes gesehen, gelesen, gehört zu haben. Die waren natürlich auch alle da.
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Google will ein eigenes, eng mit dem Web verbundenes Betriebssystem entwickeln. In der zweiten Hälfte 2010 sollen die ersten Netbooks mit der Software ausgerüstet werden.
Als ich gerade die Neuigkeit hörte, war ich im ersten Augenblick verwundert:
Google plant ein eigenes Betriebssystem?! Aber ging der Trend nicht immer stärker in Richtung eines Web-OS, wie es z.B.
Facebook anstrebt?
Nachdem ich jedoch Googles offiziellen Blogpost zum “Google Chrome Operating System” gelesen hatte, konnte ich den Vorstoß des Internetriesen besser nachvollziehen: Die Software soll primär auf Netbooks abzielen, also auf solche kleinen, tragbaren Computer, die vorrangig zum Surfen im Web gedacht und nur mit abgespeckter Hardware ausgestattet sind. Google nennt für sein Chrome OS die drei Grundprinzipien Geschwindigkeit, Einfachheit und Sicherheit.
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Facebook
Die Silver Surfer erobern Facebook. Während die Anzahl an Schülern und Studenten um 16 bzw. 21% zurückgegangen ist, hat die Altersgruppe der über 55-Jährigen um 500% zugelegt.
» Older users becoming dominant on Facebook
Pandora
Pandora wird überleben. Der Musikdienst hat sich mit den Vertretern der Musikindustrie auf ein tragfähiges Modell geeinigt: Die bisherigen Gebühren pro Song wurden etwa halbiert, mindestens jedoch muss Pandora 25% der Werbeeinnahmen bezahlen.
» Pandora And Other Internet Radio Has Officially Been Saved
Gmail
Google hat das Beta-Label vom 2004 lancierten Gmail gerissen, auch die anderen Anwendungen der Google Apps wurden ‘offiziell’ veröffentlicht. Wer das Beta nicht missen möchte, kann es in den Gmail Labs zum Glück revitalisieren.
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